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Product Description Tracks: Stallion Battalion / Have Love Will Travel / Rodeo Queen / Shake & Shout / Go! Go! Go! / Rodeo Radio / Close / I Say A Little Prayer / Break Free / Mary Marry Me / Gay Bar / Remedy / Sugarman / No One Knows / Last Day
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INTERNASHVILLE URBAN HYMNS Ahnungslosen Zuhörern präsentieren sich The Bosshoss mit ihrem Debütalbum Internashville Urban Hymns als Wolf im Schafspelz, mit akustischem Countrysound in Reinform, wäre da nicht das vage Gefühl von "Moment mal, -habe ich das nicht schon mal irgendwo anders gehört..."? Wenn dann endlich der Groschen gefallen ist, wo das war, ist es längst zu spät, denn bereits nach wenigen Takten haben Hoss, Boss, Guss, Russ, Hank, Frank und Ernesto, alias The Bosshoss, ihre Zuhörer auch ganz ohne Lasso gefesselt, -mit ihrer Musik nämlich, die sie zum Teil von Größen wie Beck, Outkast und den Beastie Boys entlehnt und gemeinsam mit eigenen Komposition auf Internashville Urban Hymnes versammelt haben. Insgesamt ergeben die 16 Songs eine homogene Mischung, die wie dafür geschaffen scheint, um in lauen Sommernächten für ausgelassene Stimmung zu sorgen. Richtig sentimental und balladenhaft, wie es sich eigentlich zu später Stunde für Country gehört, wird es allerdings nie, wenn die 7 Berliner zu ihren rein akustischen Instrumenten greifen. Fast über die gesamten 56 Minuten ihres Albums hinweg machen The Bosshoss gewaltig Tempo und Power, als gelte es einen Fahrplan einzuhalten. Eigentlich ein wenig schade, denn hin und wieder hätte ein entspannender Schmachtfetzen im Stile einer Lucinda Williams oder Emmylou Harris zur Abwechslung gut getan, nicht zuletzt deshalb, weil es nicht den geringsten Zweifel daran gibt, dass The Bosshoss musikalisch in der Lage wären, auch die leisen Zwischentöne souverän zu meistern. Sowohl die Solostimmen, als auch die gesanglichen und instrumentalen Arrangements sind nämlich vom Allerfeinsten. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit The Boss Hoss aus Klassikern wie "Hey Joe" und "Eyes Without A Face" Country-Legenden stricken, die sich so anhören, als hätten diese seinerzeit für Jimmy Hendrix und Billy Idol Pate gestanden und nicht umgekehrt. Selbst Eigenkompositionen wie "Yee Haw" und "Drowned In Lake Daniels" reihen sich dezent in die Liga der Klassiker ein, als seien sie schon selber welche. Sämtliche Stücke auf Internashville Urban Hymns machen riesige Lust darauf, sich selbst bei einem Konzert von den Live-Qualitäten der Band zu überzeugen, um dann vielleicht auch zu erleben, wenn sich die Cowboys entspannt musikalisch zurücklehnen. Bis dahin heißt es keep on rollin' mit den powervollen Internashville Urban Hymns. -Andreas Schultz
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Angst ist ein schlechter Ratgeber, erst Recht in der Liebe. Keine Frau weiß das besser als Melissa Etheridge, und kein Titel passt besser auf ihr brandneues Studioalbum als Fearless Love ? Dort schlägt die Sängerin und Sozialaktivistin einen ähnlich frischen Ton an wie auf ihrem Oscar-prämierten Song I Need to Wake Up (aus dem Al Gore-Klima-Dokumentarfilm Eine unbequeme Wahrheit). Grammy-Gewinner John Shanks hat Etheridges zehntes Oeuvre produziert. Er ist ein alter Weggefährte, früher war Shanks der Gitarrist ihrer Band. Nach Etheridges 1999er-Album Breakdown stieg er als Produzent in die Top-Liga des US-Poprocks auf, gab Ashlee Simpson, Sheryl Crow, Alanis Morissette und Bon Jovi ihren Sound. Laut Rolling Stone machte Etheridge eine klare Ansage, als sie Shanks erstmals wieder traf, um das neue Album zu besprechen: "Ich sagte ihm, ich wollte eine Platte, die 100 Meilen pro Stunde schafft und dabei alle meine bisherigen Einflüsse mitnimmt", so Etheridge. Fazit: "So hart habe ich lang nicht mehr gerockt." Fearless Love ist ein kühnes Bekenntnis zur Liebe ohne Furcht. "I need a fearless love, I won?t settle for anything less", singt sie auf dem Titelsong und gleichzeitig ersten Single des neuen Albums