Erscheinungsjahr: 2005 m. Zeichn. ab 11 J. Gewicht: 1028 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Funke, Cornelia Eigentlich könnte alles so friedlich sein. Doch der Zauber von "Tintenherz" lässt Meggie nicht los. Und eines Tages ist es so weit: Gemeinsam mit Farid geht Meggie in die Tintenwelt, denn sie will den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schönen Cosimo, den Schwarzen Prinzen und seine Bären. Sie möchte die Feen treffen und natürlich Fenoglio, der sie später zurückschreiben soll. Vor allem aber will sie Staubfinger warnen, denn auch der grausame Basta ist nicht weit. Leseprobe: Mo wusste sofort, dass Meggie fort war. Er wusste es in dem Moment, in dem er an ihre Tür klopfte und ihm nichts als Stille antwortete. Resa deckte unten in der Küche mit Elinor den Frühstückstisch. Das Klirren der Teller drang bis zu ihm herauf, aber er hörte es kaum, er stand nur da, vor der verschlossenen Tür, und lauschte seinem eigenen Herzen. Viel zu laut schlug es, viel zu schnell. "Meggie?" Er drückte die Klinke herunter, aber die Tür war verschlossen. Meggie schloss nie ab, niemals. Sein Herz schlug, als wollte es ihn ersticken. Die Stille hinter der Tür klang schrecklich vertraut. Genauso hatte sie sich ihm schon einmal auf die Ohren gelegt, damals, als er Resas Namen gerufen hatte, wieder und wieder. Zehn Jahre hatte er auf Antwort warten müssen. Nicht wieder. Gott, bitte, nicht wieder. Nicht Meggie. Es schien, als hörte er das Buch hinter der Tür flüstern, Fenoglios verfluchte Geschichte. Er glaubte die Seiten rascheln zu hören, gefräßig wie bleiche Zähne. "Mortimer?" Elinor stand hinter ihm. "Die Eier werden kalt. Wo bleibt ihr? Himmel!" Sie sah ihm besorgt ins Gesicht, griff nach seiner Hand. "Was ist los mit dir? Du bist ja blass wie der Tod." Endlich geht sie weiter, die Geschichte um Tintenherz - das Buch, das Meggies Leben für immer verändert hat. Im ersten Band wurden einige Figuren aus Tintenherz in die reale Welt "hineingelesen?. Und es kostete viel Mühe und einige Opfer, die Bedrohung durch den Bösewicht Capricorn abzuwenden. Tintenblut nun beginnt mit einer der berührendsten und tragischsten Figuren aus Tintenherz: Staubfinger. Nach Jahren der Sehnsucht nach seiner Tintenwelt hat er endlich jemanden gefunden, der ihn zurücklesen kann. Doch dieser Mann, der sich Orpheus nennt, ist mit dem Schurken Basta im Bunde. Und so gelangt Staubfinger zwar zurück in die Tintenwelt - aber sein treuer Begleiter Farid nicht. Farid weiß, dass in der Tintenwelt der Tod auf Staubfinger wartet. Und so geht er zu Meggie und bittet sie, ihn ebenfalls in die Tintenwelt zu lesen. Meggie lässt sich überreden, aber sie besteht darauf, mitzukommen. Obwohl sie weiß, dass sie sich damit auf ein ungewisses Schicksal einlässt - und ihren Eltern das Herz bricht. So findet Meggie sich in der vertrauten und zugleich völlig fremden Tintenwelt wieder. Einer Welt voller Magie, fantastischer Wesen, grausamer Tyrannen und vogelfreier Spielleute. Staubfinger hat dort seine geliebte Frau wiedergefunden - aber kann er seinem vorbestimmten Schicksal entgehen? Farid und Meggie finden zwar den Schriftsteller, der die Tintenwelt erschaffen hat, doch seine halbherzigen Versuche, ihnen zu helfen, machen alles nur noch schlimmer. Als wäre das alles nicht schon schrecklich genug, hat Basta inzwischen in der realen Welt Meggies Familie gefunden, und bald ist er ebenfalls wieder in der Tintenwelt - ebenso wie Meggies Eltern. Mo wird angeschossen, der grausame Natternkopf rüstet sich zur Übernahme der Macht, Basta jagt Meggie und Staubfinger. Und dann werden Meggie und Mo auch noch zu Gefangenen des Natternkopfs ... Die Macht von Wörtern und Geschichten und die Frage nach der Möglichkeit, ein offenbar vorherbestimmtes Schicksal zu ändern: Das sind auch die Themen dieses zweiten Bandes um die Tintenwelt. Stärker noch als im ersten Band durchdringen sich hier reale und fiktive Welt. Diesmal werden die "echten? Figuren in die Welt des Buches Tintenherz versetzt und müssen sich in dieser fremden Umgebung behaupten. Und die ist wundersam, fantastisch und lässt einen immer wieder staunen - aber vor allem ist sie grausam, düster und schrecklich. Wer dieses Buch liest, sollte sich deshalb auf ein alptraumhaftes Abenteuer voller Verzweiflung vorbereiten, durchsetzt nur von kleinen Momenten von Hoffnung. Hoffnung auch darauf, dass im dritten Band doch noch alles gut werden kann - auch wenn es am Ende von Tintenblut nicht danach aussieht. -Gabi Neumayer
Product Description Das kurze zweite Leben der Bree Tanner. Ein Blick auf die dunkle Seite von Bellas und Edwards Welt: Das ist der neue Roman von Stephenie Meyer. Bree Tanner ist eine der neugeborenen Vampire, die Victoria im dritten Band, "Bis(s) zum Abendrot" zu einem dunklen Zweck erschafft. Bree schildert ihre Reise mit der Armee Neugeborener, die aufgebrochen ist, um Bella Swan und die Cullens zu vernichten... Liebe, Furcht und unheilvolle Entscheidungen prägen vom ersten Augenblick an das kurze zweite Leben der Bree Tanner. Autor: Stephenie Meyer, Gebunden mit Schutzumschlag ca. 224 Seiten, Format: 15,6x22,1 cm
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 ab 12 J. Gewicht: 582 gr / Abmessungen: 212 mm x 137 mm Von Hunter, Erin Kann Feuer den DonnerClan retten, wie es die alte Prophezeiung sagt? Oder wird es ihn vernichten? Feuerherz hat es geschafft! Der junge Krieger ist der neue Zweite Anführer des DonnerClans. Nicht alle Katzen trauen dem ehemaligen Hauskätzchen diese Aufgabe zu. Doch dann trifft eine Katastrophe den DonnerClan und plötzlich geht es nur noch ums nackte Überleben. Wird es Feuerherz gelingen, seinen verstörten Clan in ein neues Leben zu führen? Pressestimmen: "Die Geschichten von den wildlebenden `Warrior Cats , die sich innerhalb ihres Clans nach oben kämpfen und gegen Mitglieder der anderen Clans durchsetzen müssen, sind vor allem bei Jungen die absoluten Favoriten auf dem Bücherwunschzettel." Münchner Merkur "Richtig spannende Unterhaltung für große und kleine Katzenfans!" Buchhändler Heute
Aus der Amazon.de-Redaktion Im Vampir-Internat House of Night ist mächtig was los: Während Zoey immer noch von ihren drei Verehrern Erik, Heath und Loren umgarnt wird und dies einmal genießt, einmal davon genervt ist, steckt ihre Freundin Stevie Rae in Schwierigkeiten: Sie hat sich von einer Jungvampirin zu einer Untoten gewandelt und kämpft mit aller Macht darum, ihre Menschlichkeit nicht gänzlich zu verlieren. Um ihr dabei zu helfen, müsste sich Zoey ausgerechnet an ihre Erzfeindin Aphrodite wenden. Aber Aphrodite ist es auch, die Stevie Raes Platz im Schülerrat beansprucht und sogar von der Vampirgöttin Nyx die Affinität zur Erde erhält. Kann Zoey ihr trauen? Die Rezeptur, nach der die "House of Night"-Serie angerührt ist, ist einfach und erfolgversprechendund an den beiden erfolgreichsten Teenie-Fantasy-Reihen der letzten Jahre, nämlich Harry Potter und Twilight bzw. Bis(s), orientiert. Herausgekommen ist die Geschichte eines heranwachsenden "echten" Mädchens, das in ein Vampirinternat aufgenommen wird und dort sowohl fantastische Abenteuer im Zusammenhang mit Magie, Vampirismus und blutrünstigen Morden erlebt als auch ganz weltliche Probleme ? Verliebtsein, Intrigen an der Schule etc. ? bewältigen muss. Dass Mutter und Tochter Cast die Schnellsten waren, die auf diese Idee gekommen sind, dafür muss man ihnen Respekt (oder Neid) zollen, und sie machen das im Rahmen der Genregrenzen auch richtig gut: Sie liefern genau das ab, worauf die (vornehmlich junge und weibliche) Zielgruppe süchtig wartet. Band 3 macht hier keine Ausnahme; nachdem nun alle Protagonisten, die Schauplätze und die Mechanismen des Vampirdaseins weidlich bekannt sind, gewinnt die Story an Fahrt. Dass sich Zoey (endlich!) zwischen ihren drei Verehrern entscheidet, ist dabei sehr angenehm; nach der Entscheidung ist sie deutlich gereifter, was der Figur guttut. Am Ende des Buches steht ein klassischer Cliffhanger, sodass man die letzte Seite ein wenig frustriert ? weil sich die Spannung nicht auflöst ?, vor allem aber vorfreudig auf Band 4 umblättert. - Katharina Vogt
Jugendbuch Tintentod0476Cornelia Funke Mit einem fantastischen Paukenschlag beschließt Cornelia Funke die "Tintenwelt"-Trilogie - ein grandioser Schlusspunkt der Abenteuer von Mo, Resa, Meggie und den zahllosen Fabelwesen. Die bekennende Büchersüchtige Cornelia Funke wird auch mit diesem Band Leseratten, Bibliophile, kleine und große Abenteurer fesseln. Elinor ist tieftraurig: Schließlich sind diesmal mit dem Buchbinder Mo, Resa und ihrer Tochter Meggie gleich alle ihre Lieben in die Tintenwelt verschwunden. Die Tintenwelt, das ist jene Zauberwelt, die aus Buchstaben geschaffen wurde. Fenoglio, der fantastische Schreiber, hat sie niedergeschrieben, und einige wenige äußerst begabte Vorleser, wie Mo und Meggie, können sich auf seinen Worten "hinlesen" in diese sagenhafte Welt. Und dann beginnt das Abenteuer... Wer Tintenherz und Tintenblut kennt, der wird sich schnell wieder heimisch fühlen bei Feuerelfen, Spielleuten und Glasmännern, im weglosen Wald und auf der Burg Ombra. Wer die beiden Vorgängerromane noch nicht kennt, irrt erst einmal wie in einem riesigen Labyrinth durch unbekannte Orte und Gestalten in Cornelia Funkes großartig sprachgewaltigem Abschluss der Trilogie. Doch schnell entfaltet die Geschichte auch für den Unkundigen ihren ganz eigenen unwiderstehlichen Sog, getragen von den Bildern, die die Autorin hier mit Worten malt. Die schöne Tintenwelt, in der Mo, auch "Zauberzunge" genannt, seine stumme Frau Resa und ihre Tochter Meggie nun leben, wird beherrscht vom grausamen Natternkopf. Dessen Schwager, der Hänfling, regiert die Stadt Ombra, in der es inzwischen fast nur noch Frauen und Kinder gibt, die meisten Männer wurden bereits getötet. So bricht Mo jede Nacht im Schutz der Dunkelheit auf, um als "Eichelhäher" gemeinsam mit dem schwarzen Prinzen gegen die fremden Soldaten zu kämpfen und Ombra aus seiner Knechtschaft zu befreien. Doch eines Tages begibt er sich leichtsinnig in noch größere Gefahr: Mo möchte die atemberaubenden Illustrationen von Balbulus, dem besten Buchmaler der Welt, sehen. Und dieser wohnt direkt in der Höhle des Löwen, der Burg von Ombra. Cornelia Funke schreibt, ähnlich wie ihre angelsächsische Kollegin Joanne K. Rowling, Kinderbücher, denen auch Erwachsene rettungslos verfallen. Einmal in die Tintenwelt eingetaucht, fällt es schwer, diese mystische Welt und ihre vielen liebenswerten Bewohner wieder zu verlassen. Denn wie im Märchen, oder besser gesagt: wie im richtigen Leben, geht es auch hier um die ganz großen Dinge: Liebe und Schmerz, Freundschaft und Verrat, Angst und Tod; und den immerwährenden Kampf darum, das Gute siegen zu lassen. Umso schöner, dass Cornelia Funke dem spannungsgebeutelten Leser nach fast 750 prall gefüllten Seiten ein Zeichen der Hoffnung schenkt: Mo und Resa bekommen einen Sohn. Und der kann nachts sogar manchmal fliegen. Oder träumt er das nur? - Ulrike Künnecke, Literaturtest
Product Description Was im Leben wichtig ist. Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Preis der Jugendlichen Erscheinungsjahr: 2010 ab 14 J. Übersetzung: Engeler, Sigrid Gewicht: 243 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Teller, Janne / Übersetzt v. Engeler, Sigrid C. "Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft. Pressestimmen: "Die Provokation des Romans besteht in dessen existenzieller Fragestellung: Worin liegt der Sinn des Lebens? ''Nichts'' nimmt Jungen und Mädchen mit auf eine außergewöhnliche Gedankenreise. Was kann Literatur mehr leisten?" Claudia Voigt, KulturSpiegel, 27.07.10 "Janne Teller macht deutlich, wie Fundamentalismus entsteht und funktioniert. Das ist kein geringes Verdienst. NICHTS macht erbarmungslos deutlich, dass ein Lebenssinn, der das Leben kostet, nicht sinnhaft sein kann." Wieland Freund, Die Welt, 07.08.10 "Eine psychologisch spannende Parabel über Mut und Feigheit, über den Sog und die Faszination von Grausamkeit, über die Verführbarkeit durch Ideologien und die Suche nach dem Sinn des Lebens. ''Nichts'' erschüttert dadurch, dass das Erzählte nicht wahrscheinlich, aber denkb
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Geschichten rund um den kleinen Drachen Kokosnuss haben sich in den letzten Jahren eine große Fangemeinde erobert - und dies völlig zu recht. Autor Ingo Siegner versteht es, seine Leser mit originellen Ideen, spannenden Ereignissen und skurrilen Figuren zu fesseln. Der Autodidakt Siegner, der früher bei einem Reisebüro als Kinderbetreuer bei Familienreisen arbeitete, erfand die Drachengeschichten zunächst zum Spaß für Nachbarskinder. 2002 erschien sein erstes Kokosnuss-Buch, seitdem hat er neun weitere Abenteuer über den liebenswerten Feuerdrachen mit der türkisen Kappe geschrieben, die alle auf äußerst fantasievolle und witzige Weise von Freundschaft, Mut und Hilfsbereitschaft erzählen. In Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt muss Kokosnuss seinen Freund Oskar aus den Klauen eines fiesen Murks befreien. Zum Glück hat das Stachelschwein Matilda die Entführung beobachtet und den Murk mit dem gefangenen Oskar heimlich verfolgt, so dass sie nun Kokosnuss in einer Flaschenpost wichtige Hinweise hinterlassen kann. Kokosnuss und seine Freundin Lulu nehmen natürlich sofort die Fährte auf und es beginnt eine verrückte Spurensuche, die sie nach London, Paris, Pisa, China und Amerika führt. Unterwegs treffen sie viele neue Freunde und erleben spannende Überraschungen. Dabei bringen die vielen Briefe, die Matilda und Oskar an jedem Ort hinterlassen, den Drachen und seine Helfer immer wieder auf die richtige Spur und führen sie immer näher an den Entführten heran. Wie es den Freunden schließlich gelingt, Oskar zu befreien und heil auf die Dracheninsel zurückzukehren, soll hier aber nicht verraten werden .... Das Besondere an diesem Kokosnuss-Band ist, dass die Leser die echten, liebevoll gestalteten Briefe selbst aus den im Buch eingeklebten Umschlägen herausnehmen und lesen müssen (ähnlich wie bei Annette Langens Bestseller Briefe von Felix) und so Teil der spannenden Schnitzeljagd rund um den Globus werden. Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt unterscheidet sich auch durch das größere Format und den etwas umfangreicheren Text von anderen Kokosnuss-Büchern. Dennoch ist es mit seinen vielen Illustrationen und den Briefen auch bereits für vierjährige Kokosnuss-Fans zum Vorlesen geeignet. Besonderen Spaß aber haben Vorschulkinder und Leseanfänger bei dieser spannenden Lesereise rund um die Welt. - Alexandra Plath 1