Berlin, Frühjahr 1945 Tag und Nacht Bombenalarm. Die zwölfjährige Änne erlebt die letzten Monate des Krieges und wie die sowjetische Armee die Stadt besetzt. Eines Tages steht ein Mann vor der Tür, den sie noch nie gesehen hat und an den sie sich zuerst gewöhnen muss Es ist ihr Vater, der das KZ überlebt hat.Evangelischer BuchpreisBuxtehuder Bulle und andere Auszeichnungen "Der erste Frühling" ist der letzte Teil der "Trilogie der Wendepunkte", in der aus Sicht einer Berliner Arbeiterfamilie Zeitgeschichte vermittelt wird. Aus der Perspektive Ännes, eines zwölfjährigen Mädchens, erleben wir das Frühjahr 1945 und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Es herrscht Tag und Nacht Bombenalarm. An die Durchhalteparolen der Nazis will längst niemand mehr glauben. Als der Krieg dann zu Ende ist, wird die Stadt von den Russen besetzt. Änne, die bei Gropa und Groma, ihren Großeltern, lebt, schneidet sich vorsichtshalber die langen Zöpfe ab. Eines Tages steht ein Mann vor der Tür: Es ist ihr aus dem KZ befreiter Vater. Er ist ihr fremd, und Änne stürzt in eine tiefe emotionale Krise. Die Rückkehr des Vaters und das Zusammentreffen von vielen Menschen, die sich Jahre nicht gesehen haben, lösen heftige Auseinandersetzungen aus. Der Autor Klaus Kordon wurde für seine Kinder- und Jugendbücher mehrfach ausgezeichnet. Kordon studierte Volkswirtschaft, war Transport- und Lagerarbeiter und bereiste als Exportkaufmann Afrika, Asien und Indien. Mit seiner "Trilogie der Wendepunkte" schuf er ein bedeutendes Werk der Jugendliteratur. Die Qualität der Lesung besteht vor allen im Wechsel von zwei Sprechern. Der Autor selbst liest sachlich die Passagen, in denen die Handlung noch einmal zusammengefasst wird und gibt Hintergrundinformationen. Als Kontrast spricht Christian Baumann mit sehr viel Einfühlungsvermögen die unterschiedlichen Figuren und erzählt die spannende Geschichte. Baumann wurde beim Bayerischen Rundfunk als Sprecher ausgebildet und absolvierte eine Schauspielausbildung. Insgesamt ein interessantes Hörbuch über ein wichtiges Thema. Nicht nur für Jugendliche! Lesung, Spieldauer ca. 180 Minuten, 2 MC. - culture.text
Buch:
Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter
Autor:
Klaus Kordon, Ausgabe vom 17. Aug. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 23376
Product Description November 1918 Nach vier Jahren Weltkrieg verweigern die Matrosen der kaiserlichen Marine in Kiel den Befehl zum Auslaufen und kommen nach Berlin. Helle und Fritz freunden sich mit den meuternden Matrosen an, erleben die Revolution mit, den Sieg, die Niederlage. Eine ganze Mietskaserne in Berlins ärmster Gegend wird lebendig.Zürcher Jugendbuchpreis La vache qui litPreis der Leseratten des ZDF und andere Auszeichnungen
Buch:
Mit dem Rücken zur Wand
Autor:
Klaus Kordon, Ausgabe vom 10. Dez. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 12441
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis "Das wichtigste deutsche Jugendbuch in diesem Herbst!" DER SPIEGEL Endlich als Taschenbuch Das Meisterwerk von Klaus Kordon. Erzählt wird die bewegende Lebensgeschichte von Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Ein Zeitpanorama, wie es spannender nicht sein könnte. Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, Zelle 102. Hier sitzt Manfred Lenz. Seine Frau Hannah ist ebenfalls inhaftiert, die Kinder Silke und Michael sind im Heim untergebracht worden.Ein missglückter Fluchtversuch aus der DDR hat die Familie auseinandergerissen. Die Zeit im Gefängnis bedeutet Einsamkeit, Schikanen und endlose Stasi-Verhöre. In seiner Isolation lässt Manfred Lenz sein bisheriges Leben Revue passieren Die Kneipe am Prenzlauer Berg, in der er nach dem Krieg aufgewachsen ist, der Einmarsch der sowjetischen Truppen auf dem Potsdamer Platz, der Tod der Mutter, das Kinderheim, das Jugendwohnheim - und dann die nur ein paar hundert Meter entfernte Grenze nach Westberlin ... Der große Roman erzählt mit bestechender Authentizität deutsch-deutsche Zeitgeschichte. Soll man sich das antun? Noch einmal Nachkriegszeit und deutsche Teilung, Mauerbau und Stasi-Knast? Tun Sie es, Sie werden es nicht bereuen. Auf 800 Seiten keine flaue Stelle, kein Hänger. Der Bestsellerautor Kordon erzählt lustig, spannend und klischeefern von seiner Kindheit und Jugend in der Osthälfte Berlins. Und er berichtet bedrückend genau von seiner Stasi-Haft in den 70er-Jahren. Natürlich sind die Haft- und Verhörmethoden des östlichen Staatsapparates inzwischen gängiges Thema in der Literatur. Aber Kordon erzählt Neues. Er zeigt nicht nur unbezweifelbare Grausamkeit, sondern versucht hinter die Stirnen der Vernehmer und Wächter zu dringen. Damit entsteht auch hier ein Bild fern der vielen Klischees, die so nahe gelegen hätten. Dass Kordon sonst für Kinder schreibt, kommt dem erwachsenen Leser zugute. Der Erzähler treibt die Geschichte voran, Kinder wollen schließlich wissen, wie es weitergeht. Und Kordon bleibt stets detailgenau, ohne detailverliebt zu werden, Kinder lieben das Konkrete. Ein Kinderbuchautor muss sich auch stets Gedanken machen, welche Informationen seine Leser jeweils benötigen, um der Erzählung folgen zu können. Kordon hat deshalb die eigene Geschichte zugleich ein wenig als Geschichtsbuch geschrieben: Wer sich nicht mehr genau erinnert (oder nie wusste), wie der politische Irrsinn einst in und um Berlin tanzte, bei Kordon erfährt er nebenher auch das. Erzählerisches Können verbindet sich überzeugend mit der Authentizität des Selbsterlebten. Herausgekommen ist so etwas wie ein Buch für die ganze Familie: Die aufgeweckte Zwölfjährige wird es ebenso spannend finden wie der geschichtsinteressierte Mitzwanziger, von Papa und Mama, Oma und Opa ganz zu schweigen. -Michael Winteroll
Buch:
Die Einbahnstraße
Autor:
Klaus Kordon, Ausgabe vom 1. Januar 2012, Taschenbuch, Verkaufsrang 18247
Product Description Auf der Auswahlliste Deutscher Jugendliteraturpreis Erscheinungsjahr: 2009 17. Aufl. ab 13 J. Gewicht: 124 gr / Abmessung: 18 cm Von Kordon, Klaus Andy ist von Inga gebannt. Auch als sich herausstellt, dass sie drogensüchtig ist, weicht er nicht von ihrer Seite. Er haut mit ihr ab, taucht unter in einer WG. Gibt es einen Weg zurück aus dem Strudel der Abhängigkeit? Seine Freunde wollen Andy nicht aufgeben.
Buch:
Die Zeit ist kaputt - Die Lebensgeschichte des Erich Kästner.
Autor:
Klaus Kordon, Ausgabe vom 25. März 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 14878
Product Description Mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod gilt es, einen der vielseitigsten deutschen Autoren neu zu entdecken den Satiriker, Lyriker und Moralisten Erich Kästner. Als politischer Publizist war er Mitarbeiter der Weltbühne, er schrieb Gebrauchslyrik und veröffentlichte Theaterstücke und Filmdrehbücher. Durch seine Kinderbücher ist er heute populärer als durch seinen satirischen Roman Fabian. Im Dritten Reich gehörte Kästner zu den verbrannten Dichtern, ohne zu emigrieren. Seine Lebensgeschichte ist eng verbunden mit den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit. - Klaus Kordon bringt uns den Kästner nahe, den wir heute brauchen.
Buch:
1848
Autor:
Klaus Kordon, Ausgabe vom 1. Januar 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 54681
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 1999 ab 10 J. Gewicht: 191 gr / Abmessung: 19 cm Von Kordon, Klaus Matze hofft insgeheim, dass seine Flaschenpost von der Spree bis nach Afrika oder Australien treibt. Doch dann antwortet ihm Lika aus Westberlin. Dem Teil der Stadt, der Matze so unbekannt ist wie ein fremdes Land. "Mein Name ist Matthias Loerke", hatte Matze geschrieben. "Ich wohne in der Neuen Krugallee 72, DDR-1193 Berlin. Ich bin fast zwölf Jahre alt und gehe in die sechste Klasse. Wer diese Flaschenpost findet, soll mir schreiben. Ich schreibe garantiert zurück."Als Lika aus Westberlin antwortet, ist Matze trotzdem nicht enttäuscht. Der westliche Teil der Stadt ist ihm nämlich so unbekannt wie ein fremdes Land. Nur seine Eltern sind von der Brieffreundschaft nicht begeistert; Ostberlinern kann der Kontakt zu Menschen im Westen schaden. Und auch die Westler haben so ihre Bedenken. Doch Matze und Lika haben ihren eigenen Kopf - und sie schaffen es sogar, sich zu treffen.
Buch:
Ein Trümmersommer
Autor:
Klaus Kordon, Ausgabe vom 1. Juli 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 143752
Product Description Berlin 1947 - eine Stadt in Trümmern, in der weitergelebt werden muss.Mittendrin Pit und Eule, ihre Freunde, Geschwister und Mütter.
Buch:
Julians Bruder: Roman
Autor:
Klaus Kordon, Ausgabe vom 3. Juni 2009, Broschiert, Verkaufsrang 107315
Aus der Amazon.de-Redaktion Warum ist Julian Sternberg eigentlich noch auf der Schule? Dabei sieht man ihm doch schon am Nachnamen an, dass er trotz seiner evangelischen Religion ein schmutziger Jude ist. Das jedenfalls findet der neue Lehrer Breitenstetter, der sofort Nachforschungen anstellen lässt - und schließlich triumphieren kann. "Ob getauft oder nicht", sagt der Lehrer seiner Klasse: "Jude bleibt Jude! Das mit euch Judenchristen ist doch nur Tarnung. Oder ist ein Wolf etwa kein Wolf mehr, wenn er sich einen Schafspelz überzieht?" Dann fragt der dicke Hansi Schmidt, "der viel Angst vor den Lehrern hatte, sich ihnen aber trotzdem irgendwie zugehörig fühlte", woran Breitenstetter Julian hätte enttarnen können. Also müssen Paul und Julian nach vorne kommen, damit der Lehrer dort ihre Schädel an die Tafel zeichnen kann. "Der Paul ist ein typischer Arier. Er besitzt einen nordischen Langschädel, graublaue Augen und eine gerade Nase. Dem Sternberg hingegen sieht man sein Untermenschentum schon an der nur wenig ausgeprägten Kopfform an. Außerdem hat er sicher Plattfüße. Stünde nicht zu befürchten, dass seine Füße stinken, würde ich Euch das vorführen". Von Julians "Untermenschentum" merkt Paul nicht viel. Die beiden Jungen sind die besten Freunde, Brüder fast. Trotzdem muss Julian von der Schule, und als seine Eltern 1942 deportiert werden, überlebt er im Untergrund, vom Ich-Erzähler Paul unterstützt und begleitet. Aber auch nach der deutschen Kapitulation ist die Odyssee der Freundschaft noch nicht zu Ende. Denn die sowjetischen Befreier richten im ehemaligen Nazi-KZ Buchenwald ein Internierungslager ein... Am Ende von Julians Bruder findet sich ein kleines Glossar, dass Begriffe von "Arier" bis "Zionisten" einfach und verständlich erklärt. So werden junge Leser anschaulich nicht nur an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, das mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch lange nicht zu Ende war, sondern auch an die den meisten fremde jüdische Kultur herangeführt. Und nebenbei erfährt man auch noch viel über die Psychologie des Nazi-Terrors, die aus einem ganzen Land ein Volk von Tätern, Opfern (und Helfern) machte. So ist Julians Bruder ein informatives Geschichtsbuch ebenso wie ein zwar trauriger und aufwühlender, aber vor allem auch spannender historischer Roman. -Stefan Kellerer