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| | Buch: | Der schönste Hundesommer der Welt |
| Autor: | Amalia Rosenblum, Ausgabe vom 22. Dez. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 164315 |
| Preis: | 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Johnny kann den neuen Hund anfangs gar nicht riechen. Erstens der Name: Wer heißt schon Schoko? Zweitens kommt Schoko aus der Stadt. Und drittens wohnt er ausgerechnet in der Hütte von Johnnys bestem Freund, der fortgezogen ist und dem Johnny nachtrauert. Doch dann werden die beiden in ein Abenteuer hineingezogen: die Tiere des Dorfs gegen die Wilderer in dem schwarzen Jeep. Johnny und Schoko gelingt es mit List und Tapferkeit, den Männern das Handwerk zu legen. Nun sind sie die großen Helden, was ihnen ein wenig zu Kopf steigt. Doch was es heißt, wahre Freunde zu sein, entdecken die beiden erst, als Schoko sich auf eine gefährliche Mutprobe einlässt, die eine Nummer zu groß für ihn ist.
Ein Buch voller Lebensklugheit, Menschlichkeit und Hundeweisheit, das davon erzählt, dass zum Leben auch das Unglück gehört und das Glück dann ganz unverhofft kommt ...t, Menschlichkeit und Hundeweisheit, das davon erzählt, dass zum Leben auch das Unglück gehört und das Glück dann ganz unverhofft kommt ... |
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"Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." (Die Welt)
"Ein ergreifender Jugendroman. Es gibt bereits viele Bücher zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser begeistern wird." (Der Tagesspiegel)
"Eine ungeheuer dichte und packende Handlung - ein erschütterndes und spannendes Buch. Die deutsche Übersetzung durch die versierte Mirjam Pressler bewahrt geschickt den Stil der nüchternen Tatsachenreihung."" (DIE ZEIT)
"Was sich wie ein Abenteuer liest, war der unaufhörliche Kampf ums nackte Überleben. Lauf, Junge, lauf richtet sich keineswegs ausschließlich nur an Jugendliche, es ist auch für die Erwachsenen geschrieben, deren Kenntnisse über die Vergangenheit dürftig sind oder schon verblasst. Und mit dieser Vergangenheit leben zu lernen, sie als ein Ereignis anzusehen, das sich niemals wiederholen darf - daraus zieht das Buch von Orlev seinen Sinn und Zweck." (Frankfurter Rundschau)
"Ein bewegender Roman. Mirjam Pressler hat Orlevs Roman eine klare und sachliche deutsche Stimme gegeben. Durch Genauigkeit, nicht durch Emphase vermittelt sich in diesem Buch eine Katastrophe, die die historische keineswegs abschwächt, sondern darüberhinausgeht. Das Buch kann und sollte von Eltern und Kindern gemeinsam gelesen werden." (FAZ)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Buchtipp (5 von 5 Punkten) meint G. aus HGW Ich habe schon viele Biographien und dergleichen von Holocaustopfern gelesen.
Es ist relativ einfach geschrieben- es ist ja auch schon für den Leser ab dem 12.Lebensjahr. Es enthält am Ende des Buches eine kurze Erklärung von Begriffen wie Ghetto...
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen.
Eine selten gute Geschichte und auch wenn dem Protagonisten Schlimmes widerfährt, so weiß man als Leser doch, dass er es irgendwie geschafft hat zu überleben und das hauptsächlich, weil die polnischen Mitbürger sich als gutherzig zeigten.
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| | Buch: | Die Geschichte der Israelis und Palästinenser: Mit Karten, Zeittafel und Medienhinweisen: Mit Karten, Zeittafel und Medienhinweisen zum Nahost-Konflikt |
| Autor: | Noah Flug, Martin Schäuble, Ausgabe vom 1. Okt. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 103821 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein gutes Buch (5 von 5 Punkten) meint N. aus Berlin Als 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, begannen mehrere arabische Länder einen Krieg gegen Israel. Zwei israelische Organisationen vertrieben Palästinenser aus ihren Häusern. So kam es, dass beide Ethnien Ungerechtigkeiten verübten, was zu einer nicht enden wollenden Spirale der Gewalt führte. Vor ein paar Tagen sah ich bei BBC World News, dass viele Palästinenser kein sauberes Trinkwasser haben, was dazu führt, dass viele Menschen Durchfall-Erkrankungen haben. Das muss aufhören. Auch die Palästinenser sind Menschen und brauchen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Autoren streuen immer wieder die Kommentare von Israelis und Palästinensern ein, die ihre Lage und ihre Gedanken beschreiben. Das macht die Sache noch authentischer. Das Buch liest sich sehr gut und schnell.
Ein beispielhaftes Buch über einen unendlichen Konflikt - dieses Buch gehört in jede öffentliche Bibliothek (5 von 5 Punkten) meint W.S. aus Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland Der Konflikt um "Erez Israel", wie es die Juden nennen, oder "Palästina", wie es die Palästinenser bezeichnen, ist uralt. Es vergeht kaum ein Monat, wo nicht dieses umstrittene und umkämpfte Gebiet und die Menschen, die dort leben und arbeiten, oft über mehrere Tage hinweg Thema in unseren Nachrichten sind. Manches Mal gibt es auch Hintergrundsendungen oder Talkshows, doch auch hier wird immer nur das wiederholt, was alle schon kennen, häufig verbunden mit der Einschätzung, daß dies eben ein alter Konflikt sei, der wohl nie gelöst werden wird. Dennoch mühen sich die Administrationen der großen Mächte dieser Erde immer wieder, die Beteiligten an diesem unendlichen Konflikt an einen Tisch zu bringen und auch die Achsenmächte miteinzubeziehen. Sie tun dies nicht, weil sie dieses Land so lieben würden. Deutschland tut es aus geschichtlicher Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk, andere tun es aus Machtinteresse. Und dennoch braucht dieses durch zahllose Kriege gebeutelte Land und die miteinander verfeindeten Bevölkerungsteile nichts mehr als Frieden. Denn dieses Weltgegend ist nicht nur aus vielfältigen historischen Gründen ein Pulverfaß. Gelingt es nicht, dort die Konflikte wenigstens einzudämmen, könnte daraus ein großer, letztlich weltumspannender Konflikt katastrophalen Ausmaßes werden.
Dem vorliegenden Buch gelingt es auf beispielhafte Weise, die betroffenen Menschen zu Wort kommen zu lassen, und über diese persönlichen Zeugnisse aus Vergangenheit und Gegenwart dem jugendlichen und auch erwachsenen Leser einen profunden geschichtlichen und politischen Überblick zu geben. Daß die beiden engagierten Autoren auch nicht wissen, wie das Problem zu lösen sei, liegt in der Natur und der Dimension des Konflikts. Aber ihr publizistischer Weg, die Menschen zu Wort kommen zu lassen, ist nachahmenswert.
Ausgesuchtes Bildmaterial, Literatur- und Webhinweise, sowie eine Zeittafel runden ein ausgesprochen gelungenes und empfehlenswertes Buch ab, das in jede öffentliche Bibliothek gehört.
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| | Buch: | Wohin du mich führst |
| Autor: | David Grossman, Ausgabe vom 1. Juni 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 33174 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Kein bisschen kitschig und doch unglaublich tief ist diese Liebes- und Abenteuergeschichte von David Grossman, deren Schauplatz Jerusalem ist. Assaf und Dinka, ein Junge und ein Hund hetzen kreuz und quer durch die Stadt auf der Suche nach Tamar. Klingt ganz einfach und ist es doch ganz und gar nicht. Tamar ist die Besitzerin des Hundes, dessen Nase und Gespür Assaf an Orte und zu Menschen führen, die bisher in seinem Leben keinen Platz gehabt hätten. Und doch hat er, so scheint es, genau diesen Menschen Stühle frei gehalten in seinem Inneren. Er erfährt bruchstückhaft das Leben von Tamar, plagt sich mit Fragen und schließlich mit einer unbändigen Vorfreude auf die Geheimnisvolle. Der Tag, an dem Tamar unter unglaublich spannenden Umständen ihren Hund verliert, ist der Tag, an dem die Leben von Assaf und Tamar aufeinander treffen. Doch bricht der Autor Grossmann die Zeitschienen auf, lange vor diesem Tag kennen die Leser Tamar bereits, wissen, was sie seit Wochen durchgemacht hat, um ihr Ziel zu erreichen - wissen, wieso sie seit Wochen als vermisst gilt und auf der Straße lebt. Tamar und Assaf haben beide eine Aufgabe, deren Erfüllung zunächst unmöglich scheint: Sie will einen lieben Menschen aus einer nahezu aussichtslosen Lage befreien und bricht dafür unerschrocken mit allen Regeln, die bisher ihr Leben bestimmt haben. Assaf soll mithilfe eines - zugegebenermaßen recht schlauen Hundes - dessen Besitzerin finden und bricht ebenfalls aus seinem Leben aus - auch wenn er das selbst erst spät merkt. Obwohl von vorne herein klar ist, dass Assaf und Tamar, wenn sie sich denn finden sollten, wunderbar zueinander passen würden, wirkt die Geschichte nie platt oder durchsichtig. Dazu sind die Hauptpersonen zu spannend, die Geschichte zu abgefahren - da gibt es die weise Theodora, die seit 50 Jahren ihr Haus nicht verlassen hat, da ist Nashorn, der bärenstarke Fast-Schwager von Assaf und da gibt es Pizzabäcker und verrückte Sternenseher, die den Weg der beiden begleiten. Die Sprache Grossmans ist klar, sie lässt Gefühle deutlich werden, sie lässt Angst und Hoffnung der Beteiligten zum Leser gelangen. Grossman, 1954 in Jerusalem geboren, gehört zu den bedeutendsten Erzählern israelischer Gegenwartsliteratur. -Petra Breitenbach
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 20 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Thriller-Märchen? Märchen-Thriller? Nur oder auch für Jugendliche bzw. Erwachsene? Völlig egal - gross(man)artige Literatur! (5 von 5 Punkten) meint D.J. aus Wien Kurt Kreilers NZZ-Rezension, die von der Amazon.de-Redaktion dankenswerterweise veröffentlicht wurde, bringt es auf den Punkt: "So fängt die Geschichte von beiden Seiten zu brennen an." Das Prinzip ist altbewährt und gut - zwei zu Beginn sehr unterschiedliche, scheinbar unabhängige Handlungen kommen sich im Laufe der Zeit immer näher und verschmelzen schließlich; allerdings gelingt das wenigen dermaßen fulminant wie David Grossman. So schafft er es beispielsweise, den sich über Monate erstreckenden "Tamar"- und den eigentlich nur 2 Tage umfassenden "Assaf"-Teil der Geschichte annähernd gleich ausführlich zu schildern. Aber Evangelista packt die Sache wieder einmal viel zu analytisch an...
Denn der Autor schmeißt uns gleich mal rein in eine wilde Action-Szene, die förmlich nach Breitbild-und-Dolby-5.1-Kino schreit. Das mag den erwachsenen Leser vielleicht ein wenig abschrecken (zumindest ich muß gestehen, daß dieser Anfang und die ersten paar Seiten mich etwas irritierten) und ihn an das Prädikat "Österreichischer Jugendbuchpreis" gemahnen, das auf dem Rückendeckel prangt. Aber dieses leichte Mißtrauen schwindet rasch, und man ergibt sich willig den kunstvollen Einzelszenen, all den überraschenden Wendepunkten.
Die Dramatis personae sind illuster: die Nonne Theodora (eine 62jährige Griechin, die mit 12 in ein Jerusalemer Hospiz gesperrt wurde, es nicht mehr verlassen durfte, dafür aber mit -zig Menschen weltweit in Briefkontakt steht), das pensionierte Beamten-Unikum Honigmann Mosche, die jiddischsprachige Gesangslehrerin Halina, das ganze (drogen-)kriminelle Pack rund um den "Impresario" Pessach, die patente (wenn auch beinahe analphabetische) Restaurantbesitzerin Lea - und neben einigen anderen, jeweils sehr gut charakterisierten Teenagern natürlich das Protagonisten-Paar, der leicht verklemmte Assaf und die viel zu philosophische Tamar: zwei junge Leute, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten, sich in ihrem leidenschaftlichen, wagemutigen und bis zur Selbstaufgabe hilfsbereiten Idealismus aber dennoch gleichen (so wie Assaf nach Tamar sucht, ist sie als Retterin hinter ihrem Bruder Schaj her) - und daher natürlich zusammenkommen müssen.
Mitunter erinnert diese Geschichte mit ihren Sinnsprüchen ("Wenn zwei kein Geheimnis teilen, sind sie kein echtes Paar", S. 76) und Erkenntnissen ("Tausend Unterrichtsstunden hatten ihr nicht diese greifbare Erkenntnis vermittelt: Ihre Stimme war ihr Platz auf der Welt", schießt es Tamar während eines ihrer Auftritte als Straßensängerin durch den Kopf; S. 198) an einen Schelmen- oder Entwicklungsroman des späten Humanismus - und ist doch ganz und gar ein Kind des 21. Jahrhunderts.
Was es vermutlich doch (auch) zu einem Jugendbuch macht, ist die Art und Weise, wie David Grossman über echte und falsche Freundschaft, über den für Teenies sehr emotionalen "Konfliktherd Familie" schreibt, über Selbst- und Fremdverständnis. Und darin ist es märchenhaft gut.
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| | Buch: | Mich hat man vergessen: Erinnerungen eines jüdischen Mädchens |
| Autor: | Eva Erben, Ausgabe vom 3. Juni 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 25074 |
| Preis: | 5,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Die Lehrerin meines 10-jährigen Sohnes Amir bat mich, den Kindern in der Klasse von meinen Erinnerungen an den Holocaust zu erzählen. Im ersten Moment dachte ich, dass es über meine Kräfte gehen würde. Aber neben meiner Scheu und Zurückhaltung spürte ich auch, dass es meine Pflicht sein könnte, von jener schrecklichen Zeit zu erzählen." Eva Erben wuchs als Kind jüdischer Eltern in Prag auf. 1941 wurde die Familie nach Theresienstadt und 1944 nach Auschwitz deportiert. Eva überlebte sowohl die Konzentrationslager als auch den Todesmarsch. Sie wurde von tschechischen Bauern liebevoll aufgenommen und gepflegt, kehrte später nach Prag zurück und wanderte 1949 nach Israel aus.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Mich hat man vergessen (5 von 5 Punkten) meint . Ich habe schon viele Bücher zum Thema Judenverfolgung in der NS-Zeit gelesen und dieses Buch ist eines der besten. Auch wenn das Buch äußerst kurz ist mit 90 Seiten ist es sehr lesenswert. Auf jeden Fall kaufen!!!!!!!!!
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| | Hörbuch: | Lauf, Junge, lauf - 3 CDs |
| Autor: | Uri Orlev, Ausgabe vom 11. Aug. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 336076 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Erschütternd, ergreifend, bewegend (5 von 5 Punkten) meint 2. aus Saarbrücken Einerseits unglaublich, was einem Kind im Alter von 9 Jahren im Warschauer Getto und während seiner mehrjährigen Flucht vor den Deutschen passiert ist, was er erlebt hat, wie er überlebt hat. Andererseits muss ich den Überlebenswillen und den Einfallsreichtum der Hauptperson bewundern und wie er sein Schicksal im besetzten Polen gemeistert hat, meist auf sich allein gestellt. Es gab gute Polen und schlechte Polen, es gab gute Deutsche und schlechte Deutsche. Die Guten haben ihm helfen können, die Schlechten hätten ihn fast ins Verderben gebracht. Ulrich Pleitgen ist die richtige Besetzung, um dieses Hörbuch plastisch, fast greifbar zu machen. Hut ab! Dieses Hörbuch verdient sogar 6 Sterne!
So beeindruckend wie "Das Tagebuch der Anne Frank" (5 von 5 Punkten) meint W. aus Wolmirstedt an der Ohre Diese Geschichte geht unter die Haut. Der Autor erzählt die Flucht des kleinen Judenjungen aus dem Warschauer Ghetto so plastisch, das man glaubt, selbst dabei zu sein. Ulrich Pleitgen interpretiert den Text so gekonnt, dass einem fast der Atem stockt mit zunehmender Spannung. Für mich absolut glaubwürdige Darstellung dieser Zeit und für Jugendliche gut nachvollziehbar. Eines der besten Bücher bzw. Hörbücher zum Thema Judenverfolgung ohne moralischen Zeigefinger.
Absolut empfehlenswert!!!
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| | Buch: | Das Mädchen mit den drei Namen |
| Autor: | Tami Shem-Tov, Ausgabe vom 5. Aug. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 87429 |
| Preis: | 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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| | Buch: | Sumchi: Eine wahre Geschichte über Liebe und Abenteuer |
| Autor: | Amos Oz, Ausgabe vom 1. Mai 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 261791 |
| Preis: | 6,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es war einmal ein kleiner Junge, der lebte im fernen Lande Israel im Jahre 1947. Sumchi ist elf Jahre alt und beobachtet seine Umgebung mit hellwachen Augen, doch vieles bleibt ihm in den Gesprächen der Erwachsenen fremd und unverständlich, so zum Beispiel wenn sie von Onkel Zemach als einem Spekulanten sprechen, kann er sich nicht erklären, was damit gemeint sein könnte, hat er doch von Onkel Zemach seinen ganzen Stolz - ein neues Fahrrad geschenkt bekommen. Doch ganz wesentliche Dinge hat Sumchi schon mit seinen elf Jahren begriffen. Alles wechselt, nichts bleibt so wie es ist; sei es die Wohnung, das Auto oder auch die Liebe. Und so erzählt er seine Geschichte: "Einmal bekam ich ein Fahrrad geschenkt und tauschte es gegen eine Eisenbahn, für die ich einen Hund bekam, an dessen Stelle ich dann einen Spitzer fand, den ich gegen Liebe hergab. Doch auch das ist nicht die volle Wahrheit ..." Oberflächlich betrachtet hat Amos Oz ein Kinderbuch geschrieben, das eine neue Variante der Hans-im-Glück-Story berichtet, doch wer genauer hinsieht entdeckt ein Buch, das in leisen Tönen von den großen Fragen des Lebens erzählt, über die Träume der Kindheit, von verwunschenen Ländern und der ersten Liebe. Die einfühlsamen Illustrationen aus der Feder von Quint Buchholz unterstreichen die Erzählung. Seine Bilder sind, so wie der Inhalt des Buches, dem Blickwinkel des Kindes angepasst. Auf dem Buchcover sind alle wesentlichen Motive der Geschichte angedeutet. Sumchi steht in seinem Zimmer, mit der Karte von Afrika an der Wand und dem verwunschenen Land Ubangi-Schari im Kopf. Draußen geht seine große Liebe Esthi die sonnige Straße entlang und auf der anderen Straßenseite spielt Go'el mit seinem kleinen Hund. Am Schluss des Buches ist der herrliche Sommer vorbei, die Liebe zu Esthi findet ein Ende. Sumchi jedoch weiß: "Nur wer alles verloren hat, ist ein Kandidat für das Glück." Amos Oz, geboren 1939 gehört zu den großen israelischen Schriftstellern der Gegenwart und hat 1992 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten. Er ist in der "Peace Now"-Bewegung in Israel engagiert und ein immer wiederkehrendes Motiv in seinen Büchern ist die Aussöhnung zwischen den in Israel lebenden Juden und Arabern sowie zwischen dem Staat Israel und seinen arabischen Nachbarn. Sumchi ist seine erste Geschichte für Kinder und wie jedes gute Kinderbuch bereitet sie großen und kleinen Lesern viel Freude bei der Lektüre. Das Schlusswort soll Esthi haben: "Und überhaupt, es gibt auf der Welt keinen Ort der Ubangi-Schari heißt, aber es ist wunderbar, dass du für uns ein Land erfunden hast, in dem wir ganz allein sein können, nur wir beide." -Manuela Haselberger
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Sumchis Sehnsucht (5 von 5 Punkten) meint m. Sumchi ist elf Jahre alt, verliebt in seine Mitschülerin Esthie, und er leidet unter zweierlei: Dass er ihr die Liebe nur durch Zänkereien und Wortgefechte zeigen kann - die Angst vor Entdeckung ist zu groß - und dass sie diese Liebe nur mit Spott und Ablehnung zu erwidern scheint. Für ihn ist das Leben eine Kette von Veränderungen: Leute ziehen um, wechseln ihren Arbeitsplatz und ihren Ehepartner oder verändern ihr Äußeres. Ihn irritiert dies, denn es scheint nichts zu geben, was Bestand hat und woran er sich festhalten kann. In seinen Tagträumen wünscht er sich zu den Quellen des Sambesi, wo er seinen Heldenmut beweisen kann.
Als ein Onkel ihm ein Fahrrad schenkt, sieht er seinen Traum näher gerückt. Nun hat er die Möglichkeit, wegzufahren. Aber ähnlich wie Hans im Glück sitzt er nach etlichen Tauschgeschäften mit leeren Händen da. Bis er die Liebe wirklich findet. Und eine Konstante in seinem Leben entdeckt: Die Sorge und Zuwendung seiner Eltern.
Amos Oz ist es in diesem dünnen Bändchen gelungen, das Lebensgefühl eines Jungen am Beginn der Pubertät dazustellen: Er erlebt sich als anders als andere, möchte jemand sein, der Besonderes leistet, und weiß, dass nichts bleibt, wie es ist. Vorerst noch weit davon entfernt aufzubegehren, fühlt er sich unterlegen und schwach, als jemand, der den Dingen und anderen Menschen ausgeliefert ist und selbst nichts bewegen kann.
Nein, es passiert nichts Aufregendes in diesem Buch, aber das Alltägliche hat der Autor in einer wunderschönen kleinen Geschichte eingefangen. Der Titel "Abenteuer in Jerusalem", unter dem das Buch zuerst erschien, lockt auf eine völlig falsche Fährte; glücklicherweise wurde er in folgenden Ausgaben durch "Eine wahre Geschichte über Liebe und Abenteuer" ersetzt.
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| | Buch: | Die Geschichte der Israelis und Palästinenser |
| Autor: | Noah Flug, Martin Schäuble, Ausgabe vom 25. Aug. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 190159 |
| Preis: | 17,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Vom Nahost-Konflikt hören wir jeden Tag in den Nachrichten. Und immer sind es Schreckensmeldungen. Aber warum und worum kämpfen Israelis und Palästinenser eigentlich? Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine Zeitreise ins Heilige Land: von den ersten Auseinandersetzungen um Jerusalem bis zum Libanon-Krieg 2006. Zeitzeugen auf beiden Seiten berichten von ihrer leidvollen Geschichte und ihrem Leben im permanenten Ausnahmezustand. Für alle, die den Nahost-Konflikt und seine Geschichte verstehen wollen! Mit Abbildungen, Karten und einer Zeittafel.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein gutes Buch (5 von 5 Punkten) meint N. aus Berlin Als 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, begannen mehrere arabische Länder einen Krieg gegen Israel. Zwei israelische Organisationen vertrieben Palästinenser aus ihren Häusern. So kam es, dass beide Ethnien Ungerechtigkeiten verübten, was zu einer nicht enden wollenden Spirale der Gewalt führte. Vor ein paar Tagen sah ich bei BBC World News, dass viele Palästinenser kein sauberes Trinkwasser haben, was dazu führt, dass viele Menschen Durchfall-Erkrankungen haben. Das muss aufhören. Auch die Palästinenser sind Menschen und brauchen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Autoren streuen immer wieder die Kommentare von Israelis und Palästinensern ein, die ihre Lage und ihre Gedanken beschreiben. Das macht die Sache noch authentischer. Das Buch liest sich sehr gut und schnell.
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| | Buch: | Alex, Dafi und ich - Roman über die Freundschaft |
| Autor: | Gila Almagor, Ausgabe vom 2005, Gebunden, Verkaufsrang 194319 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Eines der besten Jugendbücher, die ich je gelesen habe (5 von 5 Punkten) meint W.S. aus Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland Seit langem habe ich kein so schönes und anrührendes Buch mehr gelesen. Gila Almagor ist eine Schriftstellerin aus Israel, wo dieses wunderbare Jugendbuch auch spielt. Sie ist dort seit über 25 Jahren ehrenamtlich tätig in der Betreuung und Begleitung von krebskranken Kindern und ihren Familien. Diese ganze schwere und zutiefst menschliche Erfahrung ist in ihr neues Buch eingeflossen. Es ist ein Buch über wirkliche Freundschaft und über das Abschiednehmen. Und es ist ein Buch über das Geheimnis, wie eines mit dem anderen zusammenhängt, daß man einem anderen Menschen erst wirklich nahe sein kann, wenn man ihn loslassen kann. Avner Magan ist zwölfeinhalb Jahre alt. Er lebt als Einzelkind mit seinen Eltern in Tel Aviv. Sein Vater ist Jurist und lehrt als Professor an der Universität. Auch seine Mutter ist vom Fach und arbeitet bei Gericht. Avner spürt schon seit längerer Zeit, daß die Beziehung zwischen seinen Eltern kriselt und es macht ihm Angst. In diesen Szenen, in den Almagor die Gedanken und Gefühle Avners seinen Eltern gegenüber beschreibt, zeigt sie mit viel Gespür, wie sensibel und differenziert, aber auch mit wie viel Übernahme von Verantwortung Kinder reagieren, um ja die Beziehung ihrer Eltern zu retten. Avner spürt aber schon früh, daß er machtlos ist. In diesen Abschnitt seines Lebens schneit von heute auf morgen ein Mensch in seinen Alltag, mit dem ihn über acht Monate eine Freundschaft verbinden wird, die ihres gleichen sucht. "Alex Lerner war mein Freund, Alex Lerner war mein bester Freund. Ich glaube, ich werde nie wieder einen so guten Freund haben wie ihn." Alex Lerner, mit seinen Eltern aus Russland nach Israel ausgewandert, lebt mit seiner Mutter allein in einer kleinen Wohnung, nachdem sein Vater sich von seiner Mutter hat scheiden lassen und mit einer anderen Frau nach Amerika gegangen ist. Er kann deshalb im weiteren Verlauf der Handlung seinem Freund Avner gute und hilfreiche Tipps geben, als dessen eigener Vater wegen einer anderen Frau die Familie verlässt und Avner darüber bald verrückt wird. Kaum hat sich Alex Lerner etwas in seine Klasse eingelebt und diese ihn mit Hilfe der wundervollen Lehrerin Noga als einen der ihren aufgenommen, bricht er beim Sport zusammen und kommt ins Krankenhaus. Diagnose: Alex hat Krebs. Nun beginnt die wirkliche Bewährungsprobe einer Freundschaft zwischen drei Kindern (Jugendlichen), in der jeder den anderen auf seine Weise liebt, so stark und intensiv , wie man in diesem Alter nur lieben kann. Alex, das Mädchen Dafi und eben Avner, der lernt, seine Freundschaft zu den beiden über seine eigene Liebe zu Dafi zu stellen. Gila Almagor schildert zunächst den Kampf der Lehrerin Noga um die Kinder in ihrer Klasse und um ein menschliches Klassenklima und dann den Kampf von Kindern und Erwachsenen gegen die Krankheit von Alex mit einer Sprache und Einfühlsamkeit, die mich sehr angerührt hat. Über viele Seiten ist sind mir beim Lesen Tränen der Betroffenheit das Gesicht hinuntergeflossen. Ich habe versucht nachzuspüren, woher eine solche starke Emotion herkommt und ich habe herausgefunden, daß es nicht die Krankheit und der tapfere Kampf der beschriebenen Menschen dagegen war. Sondern es war die innere Haltung dieser Menschen, die in einem Land, das quasi in einem permanenten Kriegszustand sich befindet und dessen Kinder täglich in ihren Schulen und Bussen von tödlichen Terroranschlägen bedroht sind. Eine innere Haltung, die viel Menschlichkeit ausstrahlt, viel Hoffnung setzt auf das Mitgefühl. An machen Stellen habe ich mich kritisch gefragt: hatte Gila Almagor Vorbilder für ihre Figuren ? Gibt es eine solche Lehrerin wie Noga ? Gibt es zwölfjährige Kinder wie Alex, Dafi und Avner, die so differenziert denken und handeln können ? Gibt es Eltern, die über alle Krisen hinweg, den echten Kontakt zu ihren Kindern halten können und sie als echte Lebenspartner sehen können mit eigenen Zielen und eigenem Willen ? Als Vater eines zweijährigen Sohnes hoffe ich, daß es solche Menschen wirklich gibt. Ich wünsche es ihm und ich wünsche es mir selbst, daß wir zu solchen Menschen werden können und auch solchen begegnen auf unserem Lebensweg. Ich wünsche mir gelingendes Leben, auch wenn der Tod sich dazwischen stellt. Ein Buch, das solche Gefühle und Wünsche, solche Gedanken und Sehnsüchte auslöst, kann man nur weiterempfehlen.
Roman über die Freundschaft (4 von 5 Punkten) meint H.P.R. Alex heißt der neue in der Klasse, er kommt aus Jerusalem, ist furchtbar gescheit, sagt wenig und lacht nie. Eigentlich will Avner sein Freund werden, aber der Neue lässt niemand an sich heran. Und auf der Party von Dafi, die Avner heimlich liebt, hat sie nur Augen für Alex. Zum Teufel mit dem arroganten Jerusalemer. Avner hat schon so genug Probleme, da sind Dor und Ro?i, die in der Klasse das große Wort führen, denen er so gerne widersprechen würde, sich aber nicht traut. Und sein Vater ist so merkwürdig in letzter Zeit, kommt oft nachts nicht nach Hause und bald stellt sich heraus, dass er eine Freundin hat. Dann wagt es ausgerechnet Dafi Dor und Ro?i zu widersprechen, die Vorurteile an der Schule anzusprechen und Alex unterstützt sie. Und Avner will, wenn er Dor nicht offen entgegentritt, Dafi wenigstens sagen, wie sehr er sie für ihren Mut bewundert. Langsam entwickelt sich zwischen Alex, Dafi und Avner eine Freundschaft, eine seltsame, unglaubliche Freundschaft. Schließlich sind Alex wie Avner in Dafi verliebt. Dann stellt sich heraus, dass Alex Krebs hat und ... GilaAmagor hat eine zarte, sensible Geschichte über Freundschaft, erste Liebe, über Cliquen und Vorurteile in der Pubertät geschrieben ? und natürlich über den Tod, der so plötzlich hinter Alex steht. Vielleicht wird diese Geschichte dem einen oder anderen ein wenig zu ruhig, zu sensibel erscheinen. Aber sie schafft es sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen, mit dem, was passiert, wenn ein Freund plötzlich nicht mehr da ist. Fazit: Sensibler Jugendroman um ein Thema, das eher selten angesprochen wird. (C) Hans Peter Roentgen |
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