Product Description Erscheinungsjahr: 2010 m. zahlr. bunten u. aufklappb. Bild. ab 2 J. Gewicht: 282 gr / Abmessungen: 195 mm x 180 mm Von Rübel, Doris Gerade noch ein kleiner Zornteufel und schon wieder ein glückliches Kind! Die Gefühle wechseln schnell. Sie zu entdecken und zu verstehen ist ein wichtiger Lernprozess für Kleinkinder. Der Kinderalltag ist ein Wechselbad der Gefühle und die Wahrnehmung von Gefühlen ein wichtiger Lernprozess im Kleinkindalter. Jeder ist mal wütend, jeder ist mal traurig und jeder hat auch mal Angst. Doch Gefühle ändern sich gerade bei Kindern schnell. Oft schon in der nächsten Minute sind sie wieder fröhlich oder vielleicht sogar mutig. Dieses Buch hilft Kindern, ihre eigenen Gefühle und die anderer zu entdecken, zu verstehen und anzunehmen. Dabei liefern die dargestellten Situationen, die jedes Kind aus seinem Alltag kennt, Anlass zum gemeinsamen Gespräch.
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 28. Aufl. Mit zahlr. bunten Bild. ab 4 J. Dtsch. v. Ingrid Weixelbaumer Gewicht: 325 gr / Abmessung: 21,5 x 26,5 cm Von Varley, Susan / Übersetzt v. Weixelbaumer, Ingrid Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, den Fuchs Krawattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als Dachs noch lebte. Und mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.
Nachw. v. Klaus Hurrelmann Erscheinungsjahr: 2008 Nachdr. ab 14 J. Gewicht: 152 gr / Abmessung: 18 cm Von Rhue, Morton Gary und Brendan werden in der Schule terrorisiert. Ihre Helden sind die Amokläufer von Littleton und sie entwickeln einen Plan, es ihren Mitschülern und Lehrern ebenso heimzuzahlen. Der Tag des Abschlussballs wird zum Tag der Abrechnung. Leseprobe: "Auszug aus Garys Abschiedsbrief Mom, ich hab dir niemals sagen können, wie unglücklich ich war. Ich wusste, du hättest mir nicht helfen können, dein Leben war ja auch so schon schwer genug. Es tut mir wirklich sehr Leid, dass ich dir so einen großen Schmerz zufügen muss, aber ich hoffe, dass du in ein oder zwei Jahren darüber hinwegkommen wirst. Vielleicht solltest du einfach wegziehen und deinen Namen ändern und ein neues Kind bekommen. Fang noch mal von vorne an. Ich wünschte, ich könnte dabei mitmachen, aber ich kann jetzt einfach nicht mehr zurück ..." Für ein Ende der Jugendgewalt steht das Buch von Morton Rhue, dem Autor des bekannten Jugendbuchs Die Welle - so heißt es im Vorwort. Das Buch ist kein Appell, es ist Aufschrei, einer, der durch Mark und Bein geht. Rhue wendet sich in seinem Buch, das Augenzeugenberichte, Dialoge und Briefausschnitte aneinander reiht, gegen die Gewalt. Deutlich tut er das - und vielseitig. Nicht nur gegen die Gewalt, die einzelne ausüben wendet er sich, sondern auch gegen die Macht, die Gruppen von Stärkeren ausüben. Gewalt als Ergebnis von Unterdrückung ist das Thema in seiner Geschichte. Drei amerikanische Schüler rasten aus und nehmen all ihre Mitschüler in ihre Gewalt, mit dem festen Vorsatz, diese büßen zu lassen für die Grausamkeiten, die sie in den zurückliegenden Monaten als Außenseiter erlitten haben. Alles ist erfunden in seinem Buch, und doch liegt die Wirklichkeit ganz nahe, wie auch aktuelle Fälle zeigen, die durch die Medien gingen und gehen. Lehrer kommen zu Wort, Mitschüler, Freunde, Eltern und die Täter selbst. Das macht das Buch zu dem, was es ist: zu einem erschütternden Einblick in die Seelen von unterdrückten Unterdrückern. Viele der Sätze Rhues bleiben hängen, sie wollen nach dem Lesen weitergedacht, umstritten werden. Dem Erdbeben im Kopf, wie ein Arzt den Tod eines Kindes durch Kopfschuss beschreibt, folgt hoffentlich ein Erdbeben im Herzen der Leser. Das Buch bewegt stark, nicht zuletzt durch die Haltung Rhues, Täter nicht als zivilisationskranke, blindwütige Gewaltfreunde darzustellen, sondern ebenfalls als Opfer. Die amerikanische Originalausgabe heißt Give a Boy a Gun, der Titel wendet sich damit klar gegen ein spezifisch amerikanisches Problem: das Waffengesetz. Die deutsche Ausgabe ist mit einem Nachwort von Klaus Hurrelmann versehen, zu dem Thema: "Kann so etwas auch an deutschen Schulen passieren?" Die Antwort ist leider schon gegeben; er versucht zu erklären, weshalb. -Petra Breitenbach
Product Description Eine Bilderbuchgeschichte über den Tod Erscheinungsjahr: 2006 m. zahlr. bunten Bild. ab 3 J. Gewicht: 388 gr / Abmessung: 28,5 cm Von Abedi, Isabel; Cordes, Miriam Wohin geht Opa Elefant? Die Kinder haben viele Fragen Opa Elefant verabschiedet sich bei seinen Enkelkindern. Er erklärt ihnen, dass er sterben und nicht zurückkommen wird. Die Elefantenkinder überlegen, was wohl passiert, wenn man gestorben ist. Geht man auf den Wolken spazieren und macht mit den Engeln Musik? Oder kommt man als Schmetterling zurück? Aber eines wissen die Kinder ganz genau: In ihren Träumen und Gedanken wird ihr Opa immer bei ihnen sein. Eine einfühlsame Bilderbuchgeschichte, die Eltern hilft, mit ihren Kindern über Tod und Verlust zu sprechen. Mit besonders stimmungsvollen und malerischen Bildern.
Erscheinungsjahr: 2007 ab 13 J. Aus d. Amerikan. v. Werner Schmitz Gewicht: 262 gr / Abmessung: 18 cm Von Rhue, Morton / Übersetzt v. Schmitz, Werner Conners Eltern sind sich einig: Das Verhalten ihres Sohnes ist gesellschaftlich unakzeptabel. Gegen seinen Willen wird der 16jährige in ein Boot Camp gebracht. Dort erwartet ihn ein brutales Umerziehungssystem. Es gibt nur einen Ausweg: Flucht. Conner ist sich keiner Schuld bewusst. Er liebt Sabrina. Es ist ihm egal, dass sie zehn Jahre älter und seine Lehrerin ist. Für die konformistischen Eltern des 16-Jährigen ist diese Liebe jedoch vollkommen unakzeptabel, ein weiteres Symptom für Conners Aufmüpfigkeit, für seine Ablehnung gesellschaftlicher Normen. Sie lassen ihren Sohn in ein Boot Camp bringen - gegen seinen Willen. Dort erwartet Conner ein brutales Umerziehungssystem, aus dem es nur einen Ausweg gibt: Flucht. Connor hat das Schlimmste noch vor sich. Aber auch der Anfang war schon schlimm genug. Vor acht Stunden ist der Ich-Erzähler von Morton Rhues Roman Boot Camp von einem Mann und einer Frau aus dem Ferienhaus seiner reichen Eltern heraus gekidnappt worden, jetzt sitzt er gefesselt in einem Wagen. Aber die Entführer wollen gar kein Lösegeld erpressen: das Geld für ihren Coup haben sie schon längst erhalten und werden es auch weiterhin. Und zwar von Connors Eltern, die monatlich bezahlen. Ihr Sohn ist ihnen einfach zu aufmüpfig geworden. Der Mann und die Frau sind "Transporteure". Sie bringen Connor in ein Lager für schwer erziehbare Jugendliche, sarkastischer Weise Lake Harmony genannt, in dem ihm der rechte Drill und der Respekt vor Autoritäten eingeschärft werden soll, und das auch mit Gewalt. Was dann folgt im Roman Boot Camp, ist so erschütternd, dass man es eigentlich gar nicht glauben will. Hierzulande wurde der New Yorker Jugendbuch-Autor Morton Rhue vor allem durch seinen Roman Die Welle bekannt, der illustrierte, inwieweit sich junge Menschen auch heute noch (und auch außerhalb Deutschlands) für faschistische Ideale begeistern lassen. Diesmal hat er sich ein anderes brisantes Thema der US-amerikanischen Gesellschaft vorgenommen. Denn Boot Camps wie das im Roman beschriebene existieren wirklich, 50 bis 100 schätzungsweise. Eltern mit Geld, die ihre Kinder einer "reinigenden" Gehirnwäsche unterziehen wollen, um sie gefügig - oder auch "gläubig" im religiösen Sinn - zu machen, können ihre Sprösslinge dorthin abschieben. Minderjährige haben keine Chance zu entkommen. Diesem Schicksal entrinnt Connor zwar. Aber der letzte Satz des Buches signalisiert, dass er eine Entwicklung genommen hat, die auch seinen Eltern unheimlich sein muss. Allein schon dafür, dass Rhue sich dieses Themas angenommen hat, gebührt dem Autor höchster Respekt. Aber er hat auch ein überaus spannendes Buch vorgelegt, das, ebenso wie Die Welle, unbedingt wieder Schulstoff werden sollte. Ab zwölf Jahre. -Stefan Kellerer