Kinder der Strasse. Ausgezeichnet mit ''Die besten 7 Bücher für junge Leser'', 02/2004. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kategorie Preis der Jugendlichen. Mit e. Nachw. v. Markus Seidel Erscheinungsjahr: 2005 ab 14 J. Gewicht: 203 gr / Abmessung: 18 cm Von Rhue, Morton Sie nennen sich "Asphalt Tribe" und leben auf den Straßen von New York. Die 15jährige Maybe erstattet schonungslos Bericht über ihren Überlebenskampf, über Momente der Angst und des Glücks, über Aussichtslosigkeit und Zukunftsträume. Maybe gehört zum Asphalt Tribe, einer Gruppe von Straßenkindern, die im eisigen New York zu überleben versuchen. Da ist zum Beispiel der Revoluzzer Maggott, der eigentlich aus reichem Elternhaus stammt. Oder 2Moro und Jewel, die durch die Clubs ziehen und das Geld dafür mit Prostitution verdienen. Oder der schwer kranke OG mit seinem Hund Pest. Oder die zwölfjährige Tears, die vor den Misshandlungen ihres Stiefvaters fliehen musste. Und schließlich Maybes drogensüchtige Freundin Rainbow, die nicht nur verletzt wurde, sondern sich nun auch selbst verletzt. Asphalt Tribe, das klingt nach Aufregung und Großstadtromantik. Aber diese Geschichte ist alles andere als das: Sie ist so realistisch und hart wie das Leben der Straßenkinder - nicht nur in New York, sondern auch hier, vor unserer Haustür. Am Ende der Geschichte sind die meisten der Kinder tot. Und Maybe weiß, dass auch sie nicht mehr viel Zeit hat, ihr Leben zu ändern. Morton Rhue hat schon immer heiße Eisen angefasst, vom Faschismus in Die Welle bis zu Amokläufen von Schülern in Ich knall euch ab! In seinem neuen Buch stellt er Menschen in den Mittelpunkt, die man im Alltag nur zu bereitwillig übersieht. Wer Asphalt Tribe gelesen hat, wird das jedoch nicht mehr können. Mit dem Kauf dieses Buches unterstützt man übrigens die Hilfsorganisation "Off-Road-Kids". Wer mehr darüber wissen möchte, findet Infos im Nachwort. Trotz aller Härte ist diese Geschichte wundervoll erzählt: einfach und doch poetisch, schonungslos und doch zart. Und die Erzählerin heißt nicht zufällig Maybe. "Kann sein", das ist ihre Standardantwort, wenn Erwachsene sie etwas fragen. "Kann sein" ist aber auch ein Zeichen der Hoffnung: Kann sein, dass Maybe es doch noch schafft, die Straße zu verlassen. Wenn sie den ersten Schritt macht und Hilfe annimmt. -Gabi Neumayer
Buch:
Sackgasse Freiheit: Aus dem Leben eines Straßenkindes
Autor:
Jana Frey, Ausgabe vom Sept. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 15250
Product Description "Svenja ist abgehauen. Allein und ohne Geld kommt sie in der großen Stadtjedoch nicht weit. Da bringt Pankraz, ein alter Obdachloser, sie mit der""Wölfin"" und ihrer Bande von Straßenkids zusammen. Fasziniert und abgestoßenzugleich, lernt Svenja eine ganz fremde Welt kennen, weit weg von bürgerlichenRegeln. Doch auch die große Freiheit gibt's bei der ""Wölfin"" nicht umsonstAus Svenja mit dem unschuldigen Engelsgesicht wird Angel, die Bettelqueen."
Buch:
Straßenblues
Autor:
Christine Fehér, Ausgabe vom 2. April 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 489841
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 ab 12 J. Gewicht: 190 gr / Abmessungen: 187 mm x 120 mm x 15 mm Von Philipps, Carolin Sandale (15) lebt in Bukarest auf der Straße. Tagsüber geht sie am Bahnhof betteln, nachts schläft sie in der Kanalisation. Nur in der Sozialstation St. Lazarus findet sie hin und wieder für ein paar Tage Zuflucht vor dem Hunger, der Gewalt, den Drogen und der Prostitution. Als sie am Bahnhof einem deutschen Jungen den Rucksack klaut, denkt sie sich nichts dabei, schließlich muss sie klauen, um zu überleben. Woher sollte sie auch wissen, dass sie Martin ausgerechnet im St. Lazarus wiedersehen würde
Buch:
Ich habe Hunger - Ich habe Durst
Autor:
Gudrun Pausewang, Ausgabe vom 1. Januar 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 126971
Product Description Ausgezeichnet mit dem Zürcher Kinderbuchpreis ''La vache qui lit'' 1981 und dem Preis der Leseratten des ZDF 1981 Erscheinungsjahr: 2009 7. Aufl. ab 14 J. Gewicht: 181 gr / Abmessung: 18 cm Von Pausewang, Gudrun Mama Soto und ihre Kinder leben in einem kleinen südamerikanischen Dorf, bis sie gezwungen werden, ihr Stück Land an einen reichen Fabrikanten zu verkaufen. Die Familie zieht in die Stadt, wo sie großes Elend erwartet.