Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild - Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels "Und hier ist mein Geheimnis", sagte der Fuchs, "es ist ganz einfach." "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Mit zwei Jahren machte ich meine erste existenzphilosophische Erfahrung. Cornelia, Spielgefährtin im Sandkasten, zeigte mir, wie sich die Erde auf die Sandschaufel wellte, wenn man sie langsam genug in den Boden schob. Von da an verbrachte ich Stunden, es ihr gleichzutun. Das lustvolle Gefühl, mit dem ich mich immer aufs neue daran machte, spüre ich heute noch. Ähnlich erging es mir mit Exupérys Der kleine Prinz. Ich las sein Büchlein und verstand, daß er etwas verstanden hatte. Die Behutsamkeit, mit der der Autor erzählt, hat etwas Filigranes, das sich trotz aller Zartheit als robust erweist. Man kann sich verlassen. Ich erinnere mich noch genau: Ich gönnte mir immer nur wenige Seiten, aus Angst, daß es zu schnell zu Ende gelesen sei. Zu wertvoll waren mir die Wörter, Sätze und Bilder. Allein die erste Begegnung mit dem kleinen Prinzen: Seine kurzen Kommentare zu den Zeichnungen des Ich-Erzählers ließen alles wie selbstverständlich vor meinem inneren Auge erscheinen. Jedes noch so krakelige Bild war lebendig. Saint Exupéry schrieb nicht um des Schreibens willen. Ihm ging es immer um die Menschen, für die er sich seine Texte ausdachte. Er wollte dazu beitragen, "dem Leben einen Sinn [zu] geben". Er wollte einen Halt, eine Richtung vermitteln. Dies ist ihm mit dem Kleinen Prinzen auf exzellente Weise gelungen. Seine Fragen an die Welt, seine Erfahrungen mit ihr, machen am Ende deutlich: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild
Buch:
Alices Abenteuer im Wunderland
Autor:
Lewis Carroll, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 12247
Alices Abenteuer: Erster Band: Alice im Wunderland - Zweiter Band: Alice hinter den Spiegeln: Alice im Wunderland / Alice hinter den Spiegeln (insel taschenbuch)
Autor:
Lewis Carroll, Ausgabe vom 16. Dez. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 102530
Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn mir als Kind jemand ein Buch gegeben hat, das ich un-be-dingt lesen sollte, dann hab' ich es unter Garantie überhaupt nicht angesehen. Auch Alice im Wunderland/Alice hinter den Spiegeln staubte lange in meinem Bücherregal vor sich hin. Irgendwann schlug ich das Buch doch auf und verschwand sogleich zusammen mit der Heldin kopfüber im Kaninchenloch, um im nächsten Augenblick unversehrt und auf beiden Beinen in einer bizarren Phantasiewelt zu landen. Hier traf man ausgesucht merkwürdige Figuren. z.B. den Märzhasen, mit dem man Tee trinken und die Spielkartenkönigin, mit der man Krocket spielen konnte. Das tolle an den Figuren war, daß sie nicht so langweilig freundlich und nett waren, wie ich es sonst aus Kinderbüchern kannte. Der Märzhase war richtig launisch und Alice hatte ganz schön Mühe, sich gegen ihn durchzusetzen. Das allertollste aber war das Krocketspiel! Die Kugel war ein echter Igel, der sich zusammengerollt hatte und der Schläger ein Flamingo. Immer wenn Alice den Flamingoschläger endlich in die richtige Stellung gebracht hatte, streckte sich der Kugeligel und krabbelte weg. Allein für dieses Bild hätte ich Lewis Carroll umarmen können! Alice hinter den Spiegeln ist noch bizarrer als sein Vorgänger. Hauptfiguren sind Schachfiguren, die nach echten Schachregeln durch die Geschichte hüpfen. Der König ist so klein, daß ihm schon die Luft wegbleibt, wenn er von Alice vorsichtig auf den Tisch zu den anderen gestellt wird. Es ist eine wundersam süße Mischung aus groß und klein, die dieses Buch so anziehend macht. Hier, hinter den Spiegeln, ist alles quirlig verdreht und bunt. Und auch wenn die Abenteuer von Alice am Ende doch nur ein schöner Traum waren, so bleiben die Bücher von Lewis Carroll doch traumhaft schön! -Anne Hauschild
Buch:
Sophie im Schloss des Zauberers
Autor:
Diana Wynne Jones, Ausgabe vom Januar 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 258429
Buch:
Alice hinter den Spiegeln (insel taschenbuch)
Autor:
Lewis Carroll, Ausgabe vom 1. Okt. 1974, Taschenbuch, Verkaufsrang 36084
Übertr. u. Nachw. v. Christian Enzensberger . Mit 42 Illustr. v. John Tenniel All Ages Gewicht: 90 gr / Abmessungen: 177 mm x 108 mm x 8 mm Von Carroll, Lewis "Alice im Wunderland" wird von allen Kennern zu den Meisterwerken der Weltliteratur gezählt. Charles Lutwidge Dodgson war sein Autor, der sich hinter dem Pseudonym Lewis Carroll versteckte - ein menschenscheuer, eigenbrötlerischer Dozent für Logik und Mathematik am Christ Church College in Oxford. Äußerlich verlief sein Leben ereignislos. Nur unter Kindern wurde aus dem Sonderling ein sprühender Erzähler voller Phantasie und Einfallskraft. Die Erwachsenen - allen voran die Literaturwissenschaftler - beanspruchen Alice im Wunderland ja gerne für sich. Dabei gehören Alices Traumabenteuer den Kindern: Hatte sie doch der britische Autor Lewis Carroll während eines Bootsausflugs für die kleine Alice Lidell und ihre Schwestern erfunden. Die vorliegende Hörspielfassung ist ganz für Kinderohren gemacht und damit wohl im Sinne des Erfinders. Geräuschvoll präsentiert sich ein bunter Reigen vorwitziger Gestalten: ein weißes Kaninchen, eine wasserpfeifenpaffende Raupe, eine stets grinsende Chesterkatze, eine Schlafmaus, der Herzkönig und die Herzkönigin. Es wird gegurrt, geknurrt, gegrunzt und gesungen. Man spielt Croquet mit Flamingoschlägern und tanzt die Hummerquadrille ohne Hummer. "Wir sind hier alle verrückt", sagt die Chesterkatze und löst sich mal wieder in Luft auf. Und es wird sogar gefährlich: "Weg mit dem Kopf!", schreit die Königin im Wunderland ihren Untertanen bei jeder sich bietenden Gelegenheit entgegen. Muß man sich in diesem Tohuwabohu um Alice Sorgen machen? Nein, keineswegs. Denn mit gesundem Kinderverstand und einer guten Portion Entschlußkraft befreit sie sich aus so mancher verzwickten Situation. Und ganz ernst nimmt sie die Wesen - ob Mensch oder Tier - dann letztendlich auch nicht. Die folgenden Informationen dürften nur die Erwachsenen interessieren: Die große Duo-Box enthält 1 Kassette mit 100 Minuten Spielzeit; Produziert wurde die Aufnahme für den Hör Verlag; Regie führten Karin Hahn und John Clark. -Annette Eichinger
Lewis Carroll, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 351439
Amazon.de-Hörbuchrezension Die Erwachsenen - allen voran die Literaturwissenschaftler - beanspruchen Alice im Wunderland ja gerne für sich. Dabei gehören Alices Traumabenteuer den Kindern: Hatte sie doch der britische Autor Lewis Carroll während eines Bootsausflugs für die kleine Alice Lidell und ihre Schwestern erfunden. Die vorliegende Hörspielfassung ist ganz für Kinderohren gemacht und damit wohl im Sinne des Erfinders. Geräuschvoll präsentiert sich ein bunter Reigen vorwitziger Gestalten: ein weißes Kaninchen, eine wasserpfeifenpaffende Raupe, eine stets grinsende Chesterkatze, eine Schlafmaus, der Herzkönig und die Herzkönigin. Es wird gegurrt, geknurrt, gegrunzt und gesungen. Man spielt Croquet mit Flamingoschlägern und tanzt die Hummerquadrille ohne Hummer. "Wir sind hier alle verrückt", sagt die Chesterkatze und löst sich mal wieder in Luft auf. Und es wird sogar gefährlich: "Weg mit dem Kopf!", schreit die Königin im Wunderland ihren Untertanen bei jeder sich bietenden Gelegenheit entgegen. Muß man sich in diesem Tohuwabohu um Alice Sorgen machen? Nein, keineswegs. Denn mit gesundem Kinderverstand und einer guten Portion Entschlußkraft befreit sie sich aus so mancher verzwickten Situation. Und ganz ernst nimmt sie die Wesen - ob Mensch oder Tier - dann letztendlich auch nicht. Die folgenden Informationen dürften nur die Erwachsenen interessieren: Die große Duo-Box enthält 1 Kassette mit 100 Minuten Spielzeit; Produziert wurde die Aufnahme für den Hör Verlag; Regie führten Karin Hahn und John Clark. -Annette Eichinger
Hörbuch:
Der kleine Prinz - 2 CDs in Metallbox
Ausgabe vom 5. Febr. 2001, Audio CD, Verkaufsrang 68107
"Und hier ist mein Geheimnis", sagte der Fuchs, "es ist ganz einfach." "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Mit zwei Jahren machte ich meine erste existenzphilosophische Erfahrung. Cornelia, Spielgefährtin im Sandkasten, zeigte mir, wie sich die Erde auf die Sandschaufel wellte, wenn man sie langsam genug in den Boden schob. Von da an verbrachte ich Stunden, es ihr gleichzutun. Das lustvolle Gefühl, mit dem ich mich immer aufs neue daran machte, spüre ich heute noch. Ähnlich erging es mir mit Exupérys Der kleine Prinz. Ich las sein Büchlein und verstand, daß er etwas verstanden hatte. Die Behutsamkeit, mit der der Autor erzählt, hat etwas Filigranes, das sich trotz aller Zartheit als robust erweist. Man kann sich verlassen. Ich erinnere mich noch genau: Ich gönnte mir immer nur wenige Seiten, aus Angst, daß es zu schnell zu Ende gelesen sei. Zu wertvoll waren mir die Wörter, Sätze und Bilder. Allein die erste Begegnung mit dem kleinen Prinzen: Seine kurzen Kommentare zu den Zeichnungen des Ich-Erzählers ließen alles wie selbstverständlich vor meinem inneren Auge erscheinen. Jedes noch so krakelige Bild war lebendig. Saint Exupéry schrieb nicht um des Schreibens willen. Ihm ging es immer um die Menschen, für die er sich seine Texte ausdachte. Er wollte dazu beitragen, "dem Leben einen Sinn [zu] geben". Er wollte einen Halt, eine Richtung vermitteln. Dies ist ihm mit dem Kleinen Prinzen auf exzellente Weise gelungen. Seine Fragen an die Welt, seine Erfahrungen mit ihr, machen am Ende deutlich: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild Dieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels "Und hier ist mein Geheimnis", sagte der Fuchs, "es ist ganz einfach." "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Mit zwei Jahren machte ich meine erste existenzphilosophische Erfahrung. Cornelia, Spielgefährtin im Sandkasten, zeigte mir, wie sich die Erde auf die Sandschaufel wellte, wenn man sie langsam genug in den Boden schob. Von da an verbrachte ich Stunden, es ihr gleichzutun. Das lustvolle Gefühl, mit dem ich mich immer aufs neue daran machte, spüre ich heute noch. Ähnlich erging es mir mit Exupérys Der kleine Prinz. Ich las sein Büchlein und verstand, daß er etwas verstanden hatte. Die Behutsamkeit, mit der der Autor erzählt, hat etwas Filigranes, das sich trotz aller Zartheit als robust erweist. Man kann sich verlassen. Ich erinnere mich noch genau: Ich gönnte mir immer nur wenige Seiten, aus Angst, daß es zu schnell zu Ende gelesen sei. Zu wertvoll waren mir die Wörter, Sätze und Bilder. Allein die erste Begegnung mit dem kleinen Prinzen: Seine kurzen Kommentare zu den Zeichnungen des Ich-Erzählers ließen alles wie selbstverständlich vor meinem inneren Auge erscheinen. Jedes noch so krakelige Bild war lebendig. Saint Exupéry schrieb nicht um des Schreibens willen. Ihm ging es immer um die Menschen, für die er sich seine Texte ausdachte. Er wollte dazu beitragen, "dem Leben einen Sinn [zu] geben". Er wollte einen Halt, eine Richtung vermitteln. Dies ist ihm mit dem Kleinen Prinzen auf exzellente Weise gelungen. Seine Fragen an die Welt, seine Erfahrungen mit ihr, machen am Ende deutlich: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild