Thomas Feibel, Ausgabe vom 1. März 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 488015
Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist ein schnelles Buch - ein blitzschnelles Buch, und bei allem, was schnell geht, geht auch mal etwas verloren zwischendurch. Hier mal ein Zusammenhang, dort mal eine gründliche Wendung, zu guter Letzt schwimmen die Profile der Beteiligten immer noch. Dennoch ist Thomas Feibel ein Journalist, der es versteht, Spannung aufzubauen - aber er ist leider keiner, der es versteht, sie auch zu halten. Sein Hacker-Thriller ist holprig, er stürzt von Datei zu Datei, der Leser - immer versucht, sich ein eigenes Programm daraus zu basteln - kommt sich oft vor wie einer, der zum ersten Mal vor einem Rechner sitzt und nicht weiß, dass "Beenden" unter "Start" oder "Ausschalten" unter "Spezial" zu finden ist. Wenige werden das Buch weglegen, bevor sie es ausgelesen haben, immer neue Perspektiven auf die Vergangenheit der Handelnden lassen die Hoffnung nicht untergehen, am Ende doch noch eine Einheit ausmachen zu können. GoTo und Joe wären ein Dreamteam, wenn nicht einer der beiden schon viel zu bald einem Aus-Versehen-Mord zum Opfer fallen würde. Egal, ab sofort läuft die Zusammenarbeit eben per Cyber-Talk weiter. Beide sind begnadete Hacker, beide werden auf dem Weg nach oben scharf abgebremst von einer dunklen Organisation, deren Kopf nach nichts geringerem als dem ewigen Leben strebt. Ein James-Bond-würdiger Showdown beendet den Roman. Der Böse zeigt sein wahres Ich, sein Größenwahn kommt ungeschönt zum Vorschein - und nur eine Sekunde Unaufmerksamkeit bricht ihm das Genick. Zur Beruhigung: Das Gute siegt natürlich am Ende irgendwie, und auch der Held kriegt sein Helden-Girl. Aber um den wirklich Guten trauert keiner - das wird einfach vergessen. Obwohl es doch im Grunde genommen um Gedankenlesen im großen Stil geht, werden die kleinen aber quälenden Gedanken in Sätze gepackt, die einem das Wasser in die Augen treiben können: "Ihm fiel etwas ein. Worum ging es ihm eigentlich?" Ging es dem Autor darum, sein sprachliches Talent zu zeigen, seinen Witz und seine schnoddrige Art, dann hat er das Klassenziel bravourös erreicht. Sollte es ihm aber darum gegangen sein, einen Roman zu schreiben, an dessen Handlung sich nach kurzer Zeit noch jemand erinnern soll, dann ist er auf der Zielgeraden leider der Länge nach hingeschlagen. -Petra Breitenbach
Hörbuch:
Level 4.3 - Der Staat der Kinder
Autor:
Andreas Schlüter, Ausgabe vom 28. Aug. 2007, Audio CD, Verkaufsrang 426933
Henry C. Webster, Ausgabe vom März 2007, Gebunden, Verkaufsrang 1287333
Buch:
Level 4.2 - Zurück in der Stadt der Kinder - Inkl - Hörbuch-CD
Autor:
Andreas Schlüter, Ausgabe vom Januar 2006, Gebunden, Verkaufsrang 160108
Aus der Amazon.de-Redaktion Eines Tages hatte der 46-jährige Journalist und Jugendbuchautor Andreas Schlüter, der lange Jahre als Leiter von Kinder- und Jugendgruppen gearbeitet hatte, bevor er zum Schreiben kam, eine Weg weisende Idee. Was wäre, dachte sich Schlüter, wenn Kinder eine Zeit lang ohne Erwachsene würden leben müssen? Schlüter setzte sich an den Schreibtisch und brachte den Plot zu Papier: "immer, wenn ich Zeit und Lust dazu hatte, ein bisschen". So entstand Level 4 ? Die Stadt der Kinder über ein faszinierendes Spiel, einen 13-jährigen Freak namens Ben und die beunruhigende Vision einer Welt, in der Computergames durch einen Fehler im System in die Wirklichkeit eingreifen können. Level 4 war ein - inzwischen unter dem Titel Level 4. Kid City auch für Englischlerner erneut reloadeter - Riesenerfolg, der nach Fortsetzung auf der nächst höheren Ebene nachhaltig verlangte. Nun hat Schlüter mit Level 4.2. Zurück in der Stadt der Kinder quasi ein Update seines Bestsellers vorgelegt. Und auch hier muss Ben mit seinen Freunden Jennifer, Miriam, Frank, Thomas, Kolja und Achmed plötzlich entdecken, dass alle Lehrer aus seiner Schule unauffindbar sind. Sind sie etwa wieder in das Computerspiel "Die Stadt der Kinder" - und damit in eine virtuelle Welt ohne Erwachsene - hineingeraten? So ist es, und es kommt noch schlimmer. Denn in der Neufassung des Spiels kann der Spieler die Charaktere der Figuren verändern - und die sind ja nun einmal Ben und sein Freundeskreis. Kann Ben das Schlimmste verhindern? Eins ist sicher: Mit Level 4.2. ist die Geschichte um die Stadt der Kinder tatsächlich auf einem höheren Level angekommen. Hochspannung pur. -Stefan Kellerer 1
Buch:
Gutes Fernsehen, schlechtes Fernsehen!?: Denkanstösse, Fakten und Tips für Eltern und ErzieherInnen zum Thema Kinder und Fernsehen
Ausgabe vom 1999, Broschiert, Verkaufsrang 165068
Buch:
Computerkids
Autor:
Wolfgang Bergmann, Ausgabe vom 1996, Broschiert, Verkaufsrang 1063379
Buch:
Die Byte-Girls - Das vierhändige Wesen
Autor:
Frank Stieper, Ausgabe vom März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 1909775
Buch:
Killerspiele im Kinderzimmer: Was wir über Computer und Gewalt wissen müssen
Autor:
Thomas Feibel, Ausgabe vom 15. Aug. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 561691