Bearbeitete Fassung Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 157 gr Von McFadyen, Cody / Sprecher: Pigulla, Franziska Das Grauen war in diesem Haus, und es hat Spuren hinterlassen. FBI-Agentin Smoky Barrett riecht den Tod bereits, als sie die Schlafzimmertür öffnet. Der Boden ist mit Blut getränkt; auf der Decke und denWänden prangen Blutgemälde. Neben den beiden entstellten und geschändeten Opfern kauert ein Mädchen. Sie hält sich eine Pistole an die Schläfe. Der Todeskünstler hat sie besucht, und das nicht zum ersten Mal. Smoky Barrett ist wohl das, was man "vom Leben gezeichnet" nennt. Nur, dass das Leben, das sie gezeichnet hat, etwas dramatischer, tragischer und grausamer verlaufen ist als bei den meisten, ach: bei wohl allen Menschen. Denn die FBI-Agentin ist einem ebenso brutalen wie irrsinnigen Serientäter aufgesessen, der ihr alles - ihren geliebten Mann und ihr Kind vorallem - genommen hat. Im Nachhinein scheint er ihr auch noch die Karriere zu nehmen. Denn Barretts Gesicht ist von seinen Malträtierungen so entstellt, dass das FBI sich nicht mehr vorstellen kann, sie als Nachfolgerin ihres Chefs einzusetzen. Die Ermittlerin muss sich überlegen, ob sie nicht ganz etwas anderes machen will. In ihre Überlegungen platzt ein Anruf, der Barrett in einen Fall verwickelt, der sogar noch grausamer, tragischer und dramatischer als ihr eigener zu sein scheint. Ein Mädchen namens Sarah droht mit Selbstmord, wenn Barrett nicht zu ihr kommt. Im Haus findet die FBI-Agentin ein Horrorszenario vor. Sarahs Zieheltern und deren Sohn wurden auf bestialische Weise hingerichtet und zum Teil ausgeweidet, das Schlafzimmer ist über und über mit Blut verschmiert. Sarah erzählt Barrett von einem rätselhaften "Todeskünstler", dessen einziges Lebensziel darin zu bestehen scheint, alle zu töten, die dem Mädchen wohl gesonnen sind, um Sarah dadurch zu zerbrechen. Gemeinsam mit ihrem Team und unterstützt von Sarahs Tagebuch heftet sich Barrett an die Fersen des berechnend und wahnsinnig zugeich agierenden Killers - und tritt dabei in einen Sumpf, der nicht nur Sarah für immer nach unten zu ziehen droht... In Die Blutlinie hatte der kanadische Schriftsteller Cody McFadyen geschildert, wie Smoky Barrett zu ihren Narben kam. In Der Todeskünstler - ein etwas gezwungen wirkender Titel, im Original heißt das Buch einfach The Face of Death - schildert der Autor, warum die Narben so schwer verheilen wollen. Beizeiten verselbstständigt sich dabei McFadyens Phantasie auf eine unverständliche Art und Weise - etwa da, wo er den gefassten Täter noch mit einem anderen Häftling in eine Zelle stopft, statt ihn in Einzelhaft zu stecken, und zwar nur, damit dieser nochmals ein "winselndes" Opfer bekommt, das er vergewaltigen kann. Und auch die Schwarzweißzeichnungen von Der Todeskünstler - hier das absolut Böse, dort die fast übermenschlich agierende FBI-Einheit, deren als unschlagbar geschilderten Kräfte dann ausgerechnet in der direkten Konfrontation mit dem Bösen aus Gründen der Dramaturgie doch noch zu versagen drohen - muss man sich erst gewöhnen. Trotzdem ist Der Todeskünstler für alle, die auf Thriller über wahnsinnig intelligente Serienkiller stehen, ein absolutes Muss. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Buch:
Leichengift: Thriller
Autor:
Robert Ellis, Ausgabe vom 15. Dez. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 56074
Product Description Thriller Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. Amerikan. v. Helga Augustin Gewicht: 382 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Castillo, Linda / Übersetzt v. Augustin, Helga Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den Schlächter nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück? Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.
Product Description Roman. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2006 Erscheinungsjahr: 2008 Aus d. Schwed. v. Wibke Kuhn Gewicht: 460 gr / Abmessung: 19 cm Von Larsson, Stieg / Übersetzt v. Kuhn, Wibke Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Pressestimmen: "Stieg Larsson macht alles anders - und alles besser!" (Münchner Merkur) Leseprobe: Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt. Ein straff gespannter Riemen verlief über ihren Brustkorb. Sie lag auf dem Rücken. Die Hände hatte er zu beiden Seiten auf Hüfthöhe an das Stahlgestell gebunden. Den Versuch, sich loszumachen, hatte sie schon lange aufgegeben. Obwohl sie wach war, hielt sie die Augen geschlossen, denn um sie herum war es dunkel. Nur ein schmaler Streifen Licht drang durch den Spalt über der Tür. Sie hatte einen widerlichen Geschmack im Mund und sehnte sich danach, sich die Zähne putzen zu dürfen. Unbewusst horchte sie immer mit einem Ohr nach dem Geräusch von Schritten, mit dem er sich ankündigte. Sie hatte keine Ahnung, wie spät es schon war; es kam ihr allerdings so vor, als ob es langsam schon zu spät für seinen Besuch wäre. Als ihre Liege plötzlich leicht vibrierte, öffnete sie die Augen. Es war, als hätte man irgendwo im Haus eine Maschine angeworfen. Doch nach ein paar Sekunden war sie schon nicht mehr sicher, ob sie sich das Ganze einbildete oder ob das Geräusch tatsächlich existierte. Im Geiste hakte sie einen weiteren Tag ab. Heute war der dreiundvierzigste Tag ihrer Gefangenschaft. Ihre Nase juckte, und sie
Aus der Amazon.de-Redaktion Joseph O?Loughlin hat allerhand um die Ohren. Mal muss der Psychotherapeut einen krebskranken Jungen, der auf der Dachkante kauert wie ein Vogel, stundenlang von der Sinnlosigkeit seiner Tat überzeugen. Dann wieder taucht eine Patientin mit Gephyrophobie in seiner Praxis auf - der Angst vor Brücken - , die nur mit einer Rettungsboje angetan die Putney Bridge überqueren konnte. Phobiker, soweit das Auge reicht. Dabei hätte der Promipsychiater selbst Hilfe nötig. Seine heile Welt hat Risse bekommen, seit die Parkinson-Krankheit von seinem Körper Besitz zu ergreifen droht. Doch es sollte noch weitaus schlimmer kommen. Als O?Loughlin wegen des brutalen Mordes an einer früheren Patientin von der Polizei konsultiert wird, kommen alte ungute Erinnerungen hoch. Die junge Krankenschwester Catherine McBride, die zu Selbstverstümmelungen neigte, hatte damals Joes Hilfe gesucht und sich prompt in ihn verliebt. Nach seiner brüsken Zurechtweisung hatte Catherine sich gerächt und ihren Therapeuten des sexuellen Vergehens an ihr unter Hypnose bezichtigt. Schwer lastete damals der schlimme Verdacht auf Joseph O?Loughlin. Auch heute macht Detective Inspector Ruiz kein Hehl aus seiner Meinung, wer Catherine ermordet haben könnte. Doch der routinierte Psychiater hat längst einen anderen im Visier: Bobby Moran, O?Loughlins schärfster Problempatient, ein schwitzendes, fettes Riesenbaby, dessen Gewaltfantasien selbst den routinierten Joe erschauern lassen. Der schwer gestörte Bobby träumt neuerdings von Frauen und Messern! Britische Leser jubelten unisono. Tatsächlich scheint Michael Robotham mit seinem Erstling eine Goldader erschlossen zu haben. Ein vor Sarkasmus und Ironie triefender Psychothriller und ein intelligenter Ich-Erzähler, der schwärzesten Galgenhumor pflegt - eine Konstellation, von der man gerne mehr hören möchte. Was unser Professor indes gar nicht gerne hört, ist das Klicken der Handschellen, die Detective Ruiz ihm anlegt. Parkinson, Karriereknick, Familie am Rande des Nervenzusammenbruchs, ein Psychiater unter Mordverdacht. Die Schlinge zieht sich enger um O?Loughlins Hals und ein bitterböses Verwirrspiel beginnt! -Ravi Unger
Roman Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Schwed. v. Wibke Kuhn Gewicht: 512 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Larsson, Stieg / Übersetzt v. Kuhn, Wibke Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte. Nach Verblendung und Verdammnis der grandiose Höhepunkt der Trilogie um das Ermittlerduo Blomkvist und Salander. Pressestimmen: "Ein ungewöhnlich spannender Thriller, mehr noch: Dieser Roman zeigt an, was im Thriller derzeit überhaupt möglich ist." Der Tagesspiegel, Denis Scheck Leseprobe: Intermezzo in einem Korridor 8.-12. April Im amerikanischen Bürgerkrieg haben ungefähr sechshundert Frauen gekämpft. Als Männer verkleidet, ließen sie sich fürs Heer anwerben. Hier hat sich Hollywood ein schönes Stückchen Kulturgeschichte entgehen lassen - oder ist diese Geschichte vielleicht ideologisch ein bisschen zu heikel? Mit Frauen, die die Geschlechtergrenzen nicht respektieren, haben sich die Geschichtsbücher schon immer schwergetan, und nirgendwo werden diese Grenzen so scharf gezogen wie bei Krieg und Waffengebrauch. Jedoch legt die Geschichte, von der Antike bis zur Moderne, immer wieder Zeugnis von weiblichen Kriegern ab - den Amazonen. Die bekanntesten Beispiele haben Eingang in die Geschichtsschreibung gefunden, weil sie als "Königinnen" gelten, also als Repräsentanten der herrschenden Klasse. Die politische Thronfolge befördert nämlich, so unangenehm es klingen mag, mit Regelmäßigkeit immer wieder mal eine Frau auf den Thron. Da Kriege sich vom Geschlecht wenig beeindrucken lassen, finden auch welche sta Lisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen ? und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde? Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen. 2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. - Stefan Kellerer
Christoph Spielberg, Ausgabe vom 19. Mai 2011, Kindle Edition, Verkaufsrang 718
Berlin, ein warmer Sommerabend, Fussballeuropameisterschaft: Stationsarzt Dr. Felix Hoffmann will es sich vor dem Fernseher gemütlich machen, da wird er zum Nachtdienst in die Klinik gerufen. Und um seine Laune vollends zu verderben, liefern die Sanitäter einen Notfall ein. Dr. Hoffmann kann nur noch den Totenschein ausstellen. Er kennt den Mann, er hatte ihn schon einmal behandelt, und ausserdem gehörte Mischa zur Putzkolonne des Krankenhauses. Am nächsten Morgen sind Totenschein und Leiche verschwunden, die von Dr. Hoffmann angeordnete Obduktion nicht durchgeführt? Krankenhausfinanzierungsgesetz, Bettenabbau und Privatisierung der Krankenhäuser bilden den Hintergrund dieses spannenden Kriminalromans. Geschrieben von einem Insider, gibt diese spannende Skandalchronik Einblick in ein deutsches "House of God". "Die Russische Spende" wurde als bestes Debüt mit dem Friedrich-Glauser-Preises (Krimipreis der Autoren) ausgezeichnet. Danach erhielt Christoph Spielberg den Agatha-Christie-Krimipreis. PRESSESTIMMEN Lexikon der Kriminalliteratur "Ein Debüt, dessen medizinisches Insiderwissen synthetisch nicht zu erlangen ist, völlig glaubwürdig, hochspannend und reich an überraschenden Wendungen." Abendzeitung München "... nicht nur ein ebenso kurzweiliger wie intelligenter Roman, sondern auch eine hochwillkommene Ideeninjektion für die deutsche Krimilandschaft, die Christoph Spielberg völlig zu Recht den Friedrich-Glauser-Preis ... beschert hat." Tagesspiegel Berlin "Ein unterhaltsamer Wirtschaftskrimi...und zudem eine echte Neuerung: Das Krankenhaus als Ort des Verbrechens musste endlich entdeckt werden." Berliner Zeitung "Aber nicht nur die [Toten] machen das Buch so spannend. Spielberg erzählt glaubwürdig und rasant." Berlin, ein warmer Sommerabend, Fussballeuropameisterschaft: Stationsarzt Dr. Felix Hoffmann will es sich vor dem Fernseher gemütlich machen, da wird er zum Nachtdienst in die Klinik gerufen. Und um seine Laune vollends zu verderben, liefern die Sanitäter einen Notfall ein. Dr. Hoffmann kann nur noch den Totenschein ausstellen. Er kennt den Mann, er hatte ihn schon einmal behandelt, und ausserdem gehörte Mischa zur Putzkolonne des Krankenhauses. Am nächsten Morgen sind Totenschein und Leiche verschwunden, die von Dr. Hoffmann angeordnete Obduktion nicht durchgeführt? Krankenhausfinanzierungsgesetz, Bettenabbau und Privatisierung der Krankenhäuser bilden den Hintergrund dieses spannenden Kriminalromans. Geschrieben von einem Insider, gibt diese spannende Skandalchronik Einblick in ein deutsches "House of God". "Die Russische Spende" wurde als bestes Debüt mit dem Friedrich-Glauser-Preises (Krimipreis der Autoren) ausgezeichnet. Danach erhielt Christoph Spielberg den Agatha-Christie-Krimipreis. PRESSESTIMMEN Lexikon der Kriminalliteratur "Ein Debüt, dessen medizinisches Insiderwissen synthetisch nicht zu erlangen ist, völlig glaubwürdig, hochspannend und reich an überraschenden Wendungen." Abendzeitung München "... nicht nur ein ebenso kurzweiliger wie intelligenter Roman, sondern auch eine hochwillkommene Ideeninjektion für die deutsche Krimilandschaft, die Christoph Spielberg völlig zu Recht den Friedrich-Glauser-Preis ... beschert hat." Tagesspiegel Berlin "Ein unterhaltsamer Wirtschaftskrimi...und zudem eine echte Neuerung: Das Krankenhaus als Ort des Verbrechens musste endlich entdeckt werden." Berliner Zeitung "Aber nicht nur die [Toten] machen das Buch so spannend. Spielberg erzählt glaubwürdig und rasant."