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"Noch nie Deborah Crombie gelesen? Dann ab in den Buchladen." (Petra (Extra-Heft Krimispecial) )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Leserkommentare:* ein muss für fans (5 von 5 Punkten) meint P. Der vorliegende Band der James/Kincaid-Reihe von Deborah Crombie hat alle meine Erwartungen übertroffen. Atmosphärisch so dicht, dass man die Schauplätze vor seinem inneren Auge sehen kann, liebevoll detailliert und menschlich spannend, ohne blutrünstig zu sein. Einfach super!
Wer bei diesem Roman über Langeweile klagt oder von den Schilderungen der menschlichen Beziehungen genervt ist, der hat Deborah Crombie wahrscheinlich noch nie wirklich gelesen, denn diese Genauigkeit zeihnet sie seit dem ersten Band dieser Reihe aus. Man hält eben einen Krimi und keinen Thriller in der Hand, und ich denke, dass man diesen kleinen aber feinen Unterschied bei der Bewertung berücksichtigen sollte.
Wie gesagt, von mir gibts volle Punktzahl und ich kann dieses Buch nur allen Krimi-Lesern empfehlen!
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Aus der Amazon.de-Redaktion FBI-Agentin Smoky Barrett hat es nicht leicht. Vor kurzem musste sie miterleben, wie ein brutaler Killer in ihrem Beisein ihren geliebten Mann und ihre Tochter gequält und dann getötet hat. Und jetzt sitzt sie im Flugzeug nach San Francisco, wo ihre Freundin aus Uni-Tagen Annie King ebenfalls grausam umgebracht worden ist. Noch schlimmer ist, dass der perverse Mörder Annies kleine Tochter - ihr Patenkind - drei Tage lang an die verwesende Leiche gekettet hat, bevor er der Polizei einen Hinweis gab. Am allerschlimmsten aber: Er hat eine Nachricht für Barrett hinterlassen. Es ist ein Brief, in dem er neue Morde ankündigt und behauptet, in direkter (Blut-)Linie von Jack The Ripper abzustammen! Wie Jack The Ripper werde man auch ihn nie schnappen, prophezeit der psychopathische Killer. Gleichzeitig legt er eine Blutspur, die dem Romandebüt Die Blutlinie des 38-jährigen kalifornischen Autors Cody McFadyen als roter Faden dient. Doch offenbar hat der Mörder die Rechnung ohne Barrett und ihre unschlagbare Truppe gemacht. Denn Barrett, die eigentlich von ihrem Psychiater noch nicht wieder dienstfähig geschrieben worden ist, glaubt durch den Fall, von der Erinnerung - und damit von ihren nächtlichen Albträumen - geheilt werden zu können. Sie beginnt zu ermitteln und muss erfahren, dass viele jener Menschen, die sie zu kennen glaubte, dunkle Geheimnisse haben - und dass sie viel zu lange dem Falschen vertraut hat. Vom Ende aus betrachtet erscheint da sogar der Mord an ihrer Famlilie in einem ganz anderen Licht. Die Blutlinie ist ein überraschendes Krimidebüt, das allerdings nichts für schwache Nerven ist: Dass der Autor im Vorwort Stephen King dankt, kann man nach der Lektüre gut verstehen. Und auch wenn Cody McFadyen mit manchem Klischee aufwartet und das FBI-Team vor allem am Anfang ein wenig so wirkt, als hätte er die Fantastischen Vier, Supermann, Hulk und Batman in einen Topf geworfen, um es zu kreieren: Die Blutlinie ist beste Thriller-Unterhaltung mit Gänsehaut-Garantie. -Stefan Kellerer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 395 Bewertungen)
Leserkommentare:* einfach packend.... (5 von 5 Punkten) meint S. Habe dieses Buch sehr schnell durch gelesen, es fesselt den Leser und man will unbedingt wissen wie es weiter geht. Wer Thriller oder Spannendes mag, macht mit diesem Buch keinen Fehlkauf.
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Aus der Amazon.de-Redaktion 18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris? Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. - Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 313 Bewertungen)
Leserkommentare:* T O P Buch (5 von 5 Punkten) meint D. Hab meiner lieben Schwiegermama ne kleine Freude gemacht...Sie hat es gern gelesen und sie war begeistert. Ken schreibt sehr gut Bücher.
Viele Grüße
Dayana
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Aus der Amazon.de-Redaktion Der amerikanische Bestsellerautor Dan Brown ist eine Art Spezialist für mörderische Fingerzeige ? und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Im Sensationserfolg Sakrileg gibt der grausam getötete Chefkurator des Louvre dem Symbologen und Harvard-Professor Robert Langdon durch eine blutige Fingerzeichnung auf seinem eigenen Körper den ersten Hinweis. Und in Das verlorene Symbol ist es die abgetrennte und mit rätselhaften Zeichen tätowierte Hand von Langdons langjährigem Freund Peter Solomon, die im Washingtoner Kapitol auf ein Gemälde des ersten US-Präsidenten George Washington weist. Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer ? und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy-Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal?akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" ? zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal?akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht... Wer Das verlorene Symbol zur Hand nimmt, wird sofort in Browns Welt hineingezogen. Das hat vor allem damit zu tun, dass man alle Versatzstücke des Plots schon sattsam aus den Vorgängerbüchern kennt. Da gibt es den diabolischen, fast übermenschlichen und unmenschlich entstellten Verbrecher ebenso wie die schöne Frau, die diesmal in Gestalt von Solomons Schwester an Langdons Seite tritt. Und da gibt es das letzte große, von Verschwörungstheorien ummäntelte Geheimnis (das allerdings weniger groß ? sprich: weniger spektakulär als das in Sakrileg daherkommt). Aber das macht eigentlich gar nichts. Denn Brown mixt seine Zutaten bis zum überraschenden Finale derart fulminant zusammen, dass am Ende trotz einiger Unglaubwürdigkeiten wieder ein unglaublich spannender Mix entsteht, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Brown die Technik des Cliffhangers bis zur Unerträglichkeit ausreizt ? den Thriller-Fan wird?s freuen. - Thomas Köster 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 437 Bewertungen)
Leserkommentare:* Völlig unterbewertet (5 von 5 Punkten) meint h. Ich war doch sehr überrascht, dass dieses Buch insgesamt nicht besser bewertet wurde. Die Handlung ist spannend und mitreißend von der ersten Seite an,es gibt einige überraschende Wendungen, und Wolfgang Pampel liest mal wieder großartig. Für mich ist dieser Thriller keinen Deut schlechter als Sakrileg. Volle Punktzahl!
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Aus der Amazon.de-Redaktion Clive Cusslers auf und in den Weltmeeren angesiedelte Romane erschaffen ein Universum. Seine mittlerweile an die 50 Bücher ranken sich fast ohne Ausnahme um die ozeanographische Forschungsorganisation National Underwater and Marine Agency (NUMA) und dort insbesondere um den irgendwo zwischen Indiana Jones und James Bond anzusiedelnden Forscher und Abenteurer Dirk Pitt. In einem der Dirk-Pitt-Romane, Höllenflut, hatten Juan Cabrillo und sein Schiff "Oregon" ihren ersten Auftritt, und neben den wie am Fließband erscheinenden Dirk-Pitt-Büchern haben Cussler und sein Co-Autor Jack Du Brul seit 2003 auch eine Reihe an Spin-Off-Romanen um Cabrillo und seine Crew begonnen. Seuchenschiff ist nach Der goldene Buddha, Todesschrein, Todesfracht und Schlangenjagd der fünfte Roman der "Oregon Files", und wieder geht es zwar nicht wirklich realistisch, dafür aber extrem spannend zur Sache. Die "Oregon" ist ein als nahezu schrottreifer Frachter getarntes Hightech-Schiff, dessen Besatzung aus freiberuflichen Söldnern besteht, allesamt bestens ausgebildete und ausgerüstete Spezialisten, die diskret heikle Aufträge für Regierungen und private Organisationen übernehmen. Das Schiff kommt gerade von einer Geheimmission aus dem Persischen Golf zurück, da entdecken Kapitän Cabrillo und seine Crew ein führerlos treibendes Kreuzfahrtschiff, die "Golden Dawn" ? mit Hunderten Leichen an Deck. Es ist kein Leben mehr auf dem Schiff, Passagiere und Besatzung sind alle tot, und es deutet viel darauf hin, dass ein künstlich gezüchtetes Killervirus die Katastrophe verursacht hat. Hat jemand das Schiff benutzt, um eine biologische Massenvernichtungswaffe zu testen? Während Cabrillo und seine Männer noch darüber rätseln, wer diesen Massenmord begangen hat, explodieren auf der "Golden Dawn" mehrere Sprengsätze, denen die Spezialisten von der "Oregon" fast selbst zum Opfer fallen. Cabrillo begreift, dass er hier Zeuge von etwas geworden ist, das die ganze Menschheit bedrohen könnte, und dass er rasend schnell etwas unternehmen muss, um dies zu verhindern ? falls es nicht sowieso schon zu spät ist... Der Roman braucht fast 150 Seiten, um so richtig in Fahrt zu kommen; sehr ausführlich werden etwa die Geschichte und die technische Ausrüstung der "Oregon" rekapituliert ? das freut den Einsteiger, spannt die Geduld des Cussler-Fans, der mit den "Oregon Files" schon vertraut ist, aber auf eine harte Probe. Doch die Geduld lohnt sich ? die folgenden gut 450 Seiten sind nervenzerfetzend spannend, temporeich und actiongeladen. Ein echter Cussler halt. - Christoph Nettersheim
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)
Leserkommentare:* Klassicher Cussler mit viel du Brul (5 von 5 Punkten) meint M.K. aus Erle, im Münsterland Da ist sie nun, die Chance für Quereinsteiger sich in diese Romanreihe einzulesen. Denn das Autorenteam macht es diesmal besonders leicht. Quasi die ersten 160 Seiten dieses Romans besteht aus einer ausführlichen Vorstellung aller Protagonisten, der Geschichte der Organisation und eine detaillierte Beschreibung aller Ausrüstungsgegenstände. Für den Quereinsteiger natürlich die Gelegenheit, für einen alten Cusslerman wie mich eine harte Geduldsprobe. Aber wie meistens ist die Story und die Eingangsgeschichte sehr gut und sehr spannend geschrieben, so dass ich da gerne drüber hinwegsehen und mich auf dieses unvergleichliche Schiff, die "Oregon" versetze um den Leuten dort bei ihrer patriotischen Arbeit über die Schulter zu gucken. Auch diese Geschichte ist natürlich, ganz der Cussler-Tradition verpflichtet, eine Jamesbonderlesque. Diesmal will nicht irgendein größenwahnsinniger Industriemagnat die Weltherrschaft erringen, sondern eine Sekte mit eben dieser Welt etwas ganz anderes anfangen, etwas für die meisten menschlichen Bewohner dieser Erde tödliches. Doch zum Glück gibt es im Cussler-Universum die "Oregon" und deren Mannschaft um das schlimmste zu verhindern. Ein toller Thriller, nach dem bewährten Rezept zusammen gemischt. Für Cusslermen natürlich ein absolutes Must-have, für Quereinsteiger in die "Oregon"-Reihe die Gelegenheit.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Der Mann, den Edward Glyver kurz vorm Austernabendessen im Fischlokal Quinn?s in einer abgelegenen Ecke im London zur Mitte des 19. Jahrhunderts tötet, hat einfach Pech gehabt. Seine roten Haare wohl waren es, die den Unbekannten aus der Masse herausstechen ließen, deshalb fiel die Wahl auf ihn. Der rothaarige Fremde ist für den adeligen Glyver nur die Generalprobe für den eigentlichen Mord an seinem ehemaligen Freund und jetzigen Todfeind Phoebus Daunt, den er, wohl ganz zu Recht, für den Verlust seiner großen Liebe, von Bildung und Erbe verantwortlich macht. Dafür will Glyver sich rächen. Das Duell zweier intellektuell überaus gerissener junger Männer entbrennt: zweier Männer zudem, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen .... In der Mitte der Nacht, der Debütroman des englischen Lektors Michael Cox, ist ein bemerkenswertes - und ein bemerkenswert düstres - Buch. Letzteres liegt vielleicht daran, dass der Autor es schrieb, als ihm eine schwere Krankheit die Arbeit in seinem ursprünglichen Beruf unmöglich machte. Ersteres hat sicher damit zu tun, dass Cox laut Verlagsangaben ein "Spezialist für viktorianische Literatur" genannt werden kann. Denn die (von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann übrigens kongenial ins Deutsche übersetzte) Sprache kommt so altertümlich daher, dass man fast glaubt, ein Buch in Händen zu halten, das wirklich dieser Zeit entstammt. Und trotzdem wirkt In der Mitte der Nacht absolut authentisch - und dies aufgrund eines literarischen Kniffs, der oft angewendet wird, hier aber als beste aller möglichen Lösungen erscheint. Denn Cox hat sein Buch, versehen mit einer Herausgeberfiktion und Fußnoten, aus der Ich-Perspektive seines Helden Edward Glyver verfasst, der als Kind des 19. Jahrhunderts natürlich viktorianisches Englisch geschrieben hat. So ist der Identifikationsgrad des Lesers mit Cox? Figur extrem hoch und distanziert zugleich - ein Effekt, der die gruselige Hochspannung dieses großartigen Romans noch unterstreicht. -Stefan Kellerer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)
Leserkommentare:* Spannung mal anders (5 von 5 Punkten) meint D.G. aus Magdeburg Ich bin noch dabei das Buch zu lesen und bin begeistert. Es war die richtige Wahl für mich. Es ist wirklich sehr spannend, aber einzelne Beschreibungen sind etwas langatmig beschrieben. Für den Sonderpreis kann man nichts falsch machen, in Anbetracht der dicke des Buches.
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König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die "Säulen der Erde", das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! -Stefan Kellerer 1135 überfrisst sich der englische König Heinrich an Neunaugen und stirbt. Seine Tochter Matilda - sie wäre die erste Frau auf dem Thron - setzt sich gegen die Herrschaftsansprüche ihres Cousins Stephen zur Wehr. Zwar hatte Heinrich eine ganze Reihe illegitimer männlicher Nachkommen gezeugt; der einzige eheliche Sohn ist jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Neun Jahre lang tobt der Bürgerkrieg in dem einst blühenden England. Um historische Fakten rankt Ken Follett seine monumentale Story, die sich vom Erbfolgestreit bis 1170, bis zur Ermordung Thomas Beckets unter der Regentschaft Heinrichs II. erstreckt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, Die Säulen der Erde. Dombaumeister Tom Builder möchte hier seinen Lebenstraum verwirklichen. Klosterprior Philip sieht sich den Anfeindungen des verrohten Baron Hamleigh ausgesetzt, der den Bau der Kathedrale zu verhindern sucht und sein Gebiet mit Gewaltexzessen überzieht. Follett malt detailliert die Grausamkeiten jener Zeit aus: Frauen wie die schöne Grafentochter Aliena werden Opfer von Vergewaltigung, es kommt zu Folter und Brandstiftung, zu Morden und Hinrichtungen. Der 1150 Seiten starke Roman wurde mit großem Aufwand als Hörspielfassung von 510(!) Minuten Länge vertont. Für den musikalischen Background sorgen ein Symphonieorchester und Chöre, alles in allem etwa 120 Musiker. Die Musik wurde eigens für das Hörspiel komponiert: Das ist Kino mit verbundenen Augen. Falls Sie den Briten Ken Follett vor allem als Autor von Thrillern wie Die Nadel oder Der dritte Zwilling kennen - keiner ist erstaunter über den Genrewechsel als der Schriftsteller selbst, wie er in den Inlays der CDs ausführlich schildert. Typisch Follett ist die Spannung, mit der er hier Historie zum Kriminalstück macht. Soviel sei schon verraten: Auch der Tod des eingangs erwähnten Königssohns trägt wesentlich zur Dramatik von Die Säulen der Erde bei. -Annette Eichinger
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 669 Bewertungen)
Leserkommentare:* Sehr empfehlenswert (5 von 5 Punkten) meint r. aus de Die Säulen der Erde ist für mich eines der besten Bücher von Ken Follett. Seine Schreibweise lässt die Protagonisten sehr lebendig erscheinen, erspart dem Leser aber auch nicht die Grausamkeit, die das Leben der damaligen Zeit mit sich bringt. Es ist zweifelsohne ein Buch für hartgesottene, die nicht vor detailgenauen und langen Beschreibungen zurückschrecken. Manchmal hätte ich mir durchaus etwas mehr Kürze gewünscht, doch nachdem ich die Zeit hatte, eingehender darüber nachzudenken, entpuppte sich das Buch als Meisterwerk.
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"Die Yrr haben die Welt für alle Zeiten verändert." Letzter Tagebucheintrag, nachdem die Welt haarscharf am Untergang entlanggeschrammt war. Alles hatte angefangen mit einem peruanischen Fischer. Das letzte was Ucañan in seinem Leben zu sehen bekam, war eine riesige silbrig glitzernde Fläche, die näher kam. Ein Schwarm Goldmakrelen, dachte er erfreut. Ucañan irrte. Was ihn das Leben kostete, sollte sich sehr bald zu einer unheimlichen und existenziellen Bedrohung für den gesamten Planeten auswachsen. Unter der Meeresoberfläche brodelt es neuerdings gehörig. Im Nordwesten Amerikas verschwinden Wale spurlos, um bald darauf gar nicht mehr artgerecht wieder aufzutauchen. Australien gibt Quallenalarm. Vor Norwegens Küste entdecken Ölbohrfachleute eine unbekannte Wurmspezies, deren monströse Kauwerkzeuge einen halben Kontinent zum Einsturz bringen können. Dem Meeresbiologen und Schöngeist Sigur Johanson schwant Übles: Die gesamte Meeresfauna und -flora scheint sich ferngesteuert gegen die Menschheit zu wenden. Ein wissenschaftliches Dreamteam nimmt den Kampf auf. Unglaubliche 1.000 Seiten (angeblich Verlagsrekord!), routiniert erzählt und - so weit es sich überblicken lässt - solide recherchiert (immerhin ging ein wissenschaftlicher Beraterstab von annähernder Heeresstärke dem Autor zur Hand). Die Ökothematik zerdehnt zwar die Story, aber so nebenbei erfährt man allerhand über die Ölgewinnung auf den riesigen Plattformen vor Norwegens Küste und wird mit dem weit gehend unerforschten Ökosystem Tiefsee vertraut gemacht. Für den spannenden Plot hat Tausendsassa Schätzing (der Mann leitet eine Werbeagentur, ist Musikproduzent, sieht gut aus und hat eine mehr als bewegte Website), diverse Erfolgsrezepte zusammengerührt und mit Öko abgeschmeckt. Nicht unclever und präventiv erwähnt Schätzing im Roman das Quellgebiet, das er geistig angezapft hat. Michael Crichtons ?uvre, Independence Day, Contact mit Jodie Foster und ganz besonders James Camerons Erfolgsfilm Abyss, sie alle grüßen herzlich aus nicht allzu großer Ferne. Im letzten Drittel wird kräftig (Methan-)Gas gegeben. Tsunamis schwappen, Gallertartiges triumphiert. Höllengleich mutieren Zellverbände zu formenreichen Glibberwesen voller Tentakel. Knietief jagt Schätzing uns durch den intelligenten Schleim, der die Menschheit vor ihre größte Herausforderung stellt. Beängstigender Ökothriller! Bitte sofort die Ölheizung abdrehen! -Ravi Unger Ein Fabelrekord! Frank Schätzings infernalische Tiefseemär belegt nun schon seit Monaten die ersten Plätze der Bestsellerliste. Schon wird gemunkelt, Hollywood habe sein begehrliches Auge auf den atemberaubenden Ökothriller des Deutschen geworfen, sonst eher eine Domäne von Crichton & Co. Wir erinnern uns: Orcas greifen unvermittelt Menschen an, Quallen und Krabben blasen zum Angriff, Tiefseewürmer bringen ganze Kontinentalhänge zum Einstürzen, riesige Tsunamis schwappen über halb Europa. Der intelligente Plot um eine entfesselte Meeresfauna, gesteuert von einer geheimnisvollen tiefseeischen Intelligenz, ließ Abertausende von Leserhaaren förmlich zu Berge stehen! Versteht sich, dass ein Multitalent und Kontrollfreak wie Schätzing auch seine Hörspielfassung generalstabsmäßig durchplante. Zu seinem Leidwesen mussten die sage und schreibe 1.000 Seiten des Buches gehörig eingedampft werden. Eine Straffung, die, so möchte man sagen, der Story gut getan hat. Die Sprecher stellen die Creme des Synchrongewerbes dar, allen voran der füchsische Edelmime Manfred Zapatka als Erzähler. Den Meeresbiologen Sigur Johanson spricht der knarzige Bass Joachim Kerzel, der bereits Jack Nicholsons, Dustin Hoffmans und Anthony Hopkins? deutsche Stimmbänder zum Schwingen bringt. Dauerquasselstrippe Ralph Morgenstern finden wir in einer überraschenden Nebenrolle und - natürlich Schätzing selbst, der als CIA-Fiesling Jack Vanderbilt debütiert. Auch hier macht der Mann eine gute Figur. Schätzing-Spezi Loy Wesselburg, Komponist diverser Tatorte, wie auch Dominik Grafs Die Sieger, zimmerte - zusammen mit dem Autor, versteht sich - einen Soundtrack, der Hollywood zur Ehre gereicht. Seine maritimen Soundeffekte verwandeln jedes heimische Wohnzimmer zum Zentrum eines furchterregenden Seebebens. Dem ohnehin edel designten Schuber fügte Schätzing noch einen ausführlichen "Werkstattbericht" bei, versehen mit zahlreichen Schauspielerportraits und Foto-Dokumenten der Aufnahmesessions. Zwölf apokalyptische Tauchfahrtstunden zu den Yrr! Mehr kann man nicht verlangen. Die Sensation geht weiter! Gekürzte Hörspielfassung, 10 CD im Schuber, Gesamtlaufzeit ca.726 min. -Ravi Unger
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1200 Bewertungen)
Leserkommentare:* Packender und faszinierender Roman (5 von 5 Punkten) meint M.K. aus Hessen Frank Schätzings "Der Schwarm" hat mir sehr gut gefallen.Stellenweise
ist die Story ein kleines bisschen langweilig aber man verfolgt
schon schnell mit viel Freude die unterschiedlichen Wege der Charaktere.
Tolle Schauplätze,ein etwas merkwürdiges Ende,aber insgesamt ein
tolles Buch,welches ich jedem empfehlen kann.
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"Das spannende Porträt eines verrufenen, geheimnisvollen Berufsstandes." MÜNCHNER MERKUR/ 04.04.08/ dil "Spannend, lebensnah und bewegend" IN / 30.04.08 "Ein historischer Roman wie man ihn sich wünscht, gut recherchiert und mit viel Leidenschaft geschrieben." 06/08 Filter "Oliver Pötzsch schafft es auf ungemein elegante Weise, neben der spannenden Kriminalhandlung so viele kleine Details und Wissenswertes aus dem Leben einer Henkersfamilie einflechten zu lassen, dass einem alle Vorurteile über Henker schneller genommen werden als man lesen kann." 10.06.08/ www.historische-romane.de "Pötzsch ist ein packender Krimi gelungen, der zudem viele Informationen zu dem Handwerk des Scharfrichters bietet [ ] Wir freuen uns auf die Fortsetzung." 18.08.08/ Nürnberger Zeitung
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 145 Bewertungen)
Leserkommentare:* Echt super! (5 von 5 Punkten) meint M. Das war das erste Buch von Oliver Pötzsch für mich und ich muss sagen, dass es sicher nicht das letzte für mich war :-) Super gut zu lesen und man verschlingt es förmlich.
Das Buch ist für jeden Fan der historischen Romane zu empfehlen - LESEN!
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Amazon.de Hörbuch-Rezension Zu all den herausragenden Merkmalen, die Patrick Süskinds Klassiker mit den Jahren auf sich vereint hat, kommt nun ein neues hinzu: Hans Korte lässt die Geschichte des Pariser Massenmörders Jean- Baptiste Grenouille in akustischer Brillanz aufleben. Markant spricht er, lässt mit seiner eindrucks- und ausdrucksvollen Stimme schnell Atmosphäre und Bilder im Kopf entstehen. Das Buch habe ihm sehr gefallen, sagt Korte in einem Interview, deshalb habe er es auch gerne gelesen. Das kommt über, man nimmt es dem 1929 geborenen Vollblutschauspieler, der auch studierter Musiker und Dirigent ist, ab. Immerhin, es ist eine lange Strecke, fast zehn Stunden, eine unglaubliche Herausforderung! Und dann ist es ja auch nicht irgendein Buch: weltweit über 15 Millionen verkaufte Exemplare, übersetzt in 20 Sprachen, jetzt verfilmt. Mit dem Leben jenes geruchlosen, aber mit einem genialen Geruchssinn ausgestatteten Ungeheuers, dieser vom Teufel Besessenen ?abscheulichen Gestalt?, die im bestialischen Gestank der Pariser Armenviertel des 18. Jahrhunderts groß wird, hatte Süskind den richtigen Riecher. Und nun ist ein ganz anderer Sinn gefragt: das Zuhören macht Spaß, auch, wenn man das Buch bereits gelesen hat- und wer hat das nicht? Schnell erliegt man der großväterlich ruhig erzählenden Stimme, die einen leise in das dramatische Geschehen wiegt. In Kortes Sprechweise spiegelt sich angenehm Lebenserfahrung, Reife und Alter. Mit seiner Art, nicht zu hetzen, manchmal aufbrausend, dann wieder nachsichtig zu sein, Dialoge gut im Griff zu haben, Pausen zu gönnen und Bilder stehen zu lassen und auch mit dem Sprechtempo auf seine eigene Art zu interpretieren, wird aus Süskinds genialem Roman ein akustischer Genuss, der Grenouilles mörderische Welt gruselig belebt. Eine Meisterleistung. Musikalisch zu sein, habe ihm sicher bei den Aufnahmen geholfen, gesteht Korte. Aber da war auch die Faszination über den Stoff und die Bewunderung des Süskind Talents: "Eine völlig irreale Handlung ganz überzeugend so darstellen zu können, als wäre sie Realität, das ist verblüffend. Das macht die Geschichte noch geheimnisvoller." Für das Hörbuch trägt Hans Korte dazu seinen Teil nun auch bei. -Barbara Wegmann
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 743 Bewertungen)
Leserkommentare:* das beste buch der welt... (5 von 5 Punkten) meint L.S. ... und diese meinung vertrete ich seit gut 5 jahren. dh, seit ich es das erste mal gelesen habe.
und seitdem habe ich es oft gelesen. oder gehört. auch das hörbuch lohnt sich. was etwas enttäuscht, ist der film. jedoch wird er durch größen wie alan rickman und dustin hoffman noch gerettet und ist deswegen nicht total schlecht. außerdem hat der film ja auch noch eine geniale story ;)
beste stelle: der tod des mirabellenmädchens. unschlagbar. insgesamt sowohl sprachlich als auch inhaltlich. wundervoll! :)
ein absolutes MUSS-werk.
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