Kriminalroman Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 821 gr / Abmessungen: 215 mm x 140 mm Von Franz, Andreas Der Kieler Musikproduzent Peter Bruhns wird zusammen mit seiner jungen Geliebten tot in seinem Penthouse aufgefunden. Eine Beziehungstat? Oder das Werk eines persönlichen Feindes, von denen es nicht wenige gibt? Bei den Untersuchungen wird ein Gift gefunden, das den Kommissaren Sören Henning und Lisa Santos Rätsel aufgibt. Der Fall nimmt eine ungeahnte Wendung, als am Tatort DNA sichergestellt wird, die in Deutschland bereits nach verschiedenen Morden aufgetaucht ist. Ist hier ein Massenmörder am Werk? Was steckt wirklich hinter dem Mord an Peter Bruhns? Zum Job eines Auftragskillers ist Hans Schmidt gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Student war er noch, als er sich auf den Job eines Gärtners bewarb, und nach einer heißen Nacht mit seiner Arbeitgeberin mit dem Auftrag heimkehrte, ihren Mann zu ermorden. Spaß habe ihm schon dieser erste Mord gemacht, legt der deutsche Krimi-Autor Andreas Franz in Eisige Nähe nahe; seitdem ist Hans Schmidt ? oder wie auch immer er sich gerade nennt ? vor allem in der High-Society ein gefragter Mann, der Spuren am Tatort hinterlässt und seine Leichen immer wieder eigenwillig zu sprechenden Bildern drapiert: der Mord, als schöne Kunst betrachtet. In Eisige Nähe erwischt es den beliebten, aber im Privatleben extrem unsympathischen Musikproduzenten Peter Bruhns, den Schmidt gemeinsam mit dessen blutjunger Geliebten zu einem sexuell anzüglichen Gruppenbild arrangiert. Durch einen Anruf des Täters alarmiert, wenden sich die miteinander liierten Kommissare Sören Henning und Lisa Santos von der Kieler Mordkommission dem Fall zu ? und müssen bald erkennen, dass der Tod des Produzenten eine politische Dimension hat, die sie sich so nicht zu erträumen gewagt hätten. Und dann spielt Hans Schmidt am Ende auch im Leben der beiden Ermittler eine überraschende Rolle... Manches ist nicht ganz glaubwürdig in Eisige Nähe von Andreas Franz. Warum zum Beispiel das erfahrene Ermittlerduo Henning/Santos trotz des bis in die Wortwahl eindeutigen Anrufs und des mörderischen Arrangements am Tatort auch nur eine Sekunde lang davon ausgehen kann, dass es sich beim Doppelmord um eine Selbsttötung handeln könnte, bleibt ein Rätsel. Und dass Hans Schmidt unter anderem die Frau eines aussichtsreichen US-Präsidentschaftskandidaten ermordet haben soll, mit der er auch noch eine Affäre hatte, ist dann doch etwas allzu dick aufgetragen. Gerade die Mörderbiografie Hans Schmidts scheint vom Wunsch ihres Autors beseelt zu sein, der Figur alles auch nur erdenklich Perfide, Kaltblütige, Genialische mit auf den leichengepflasterten Weg zu geben. Darüber hinaus aber ist Eisige Nähe wieder ein solide gemachter, klug gebauter und handwerklich perfekt erzählter Krimi à la Andreas Franz geworden, der auch noch eine erstaunliche Wendung nimmt. Für Einsteiger und Fans gleichermaßen empfehlenswert. - Stefan Kellerer
Buch:
Nimm dich in acht: Thriller
Autor:
Mary Higgins Clark, Ausgabe vom 6. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 25439
Product Description Thriller Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. Amerikan. v. Brigitta Merschmann Gewicht: 298 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Clark, Mary Higgins / Übersetzt v. Merschmann, Brigitta Die lang herbeigesehnte Luxuskreuzfahrt wird für eine Passagierin zur Reise ohne Wiederkehr. Als man das Gepäck der Toten durchsucht, findet sich ein Ring mit der Inschrift "Du gehörst mir". Jahre später entdeckt die Psychologin Susan Chandler, dass noch weitere junge Frauen ein solches Schmuckstück besitzen. Entsetzt wird Susan klar, dass der Alptraum gerade erst begonnen hat ... Mary Higgins Clark garantiert Gänsehaut bis zur letzten Seite. Pressestimmen: "Ein raffinierter Psychothriller!" (Süddeutsche Zeitung) "Wettlauf zwischen kaltblütigem Killer und smarter Jägerin" (Stern) Leseprobe: Er hatte dasselbe Spiel schon einmal gespielt und rechnete dieses Mal mit einer Enttäuschung. Deshalb war er angenehm überrascht, als er feststellte, daß es ihn sogar noch mehr erregte. Erst gestern hatte er das Schiff im australischen Perth mit der Absicht bestiegen, bis nach Kobe mitzufahren. Doch da er sie auf Anhieb gefunden hatte, erübrigte es sich, die anderen Häfen anzulaufen. Sie saß an einem Tisch am Fenster des holzgetäfelten Speisesaals der Gabrielle, der wie alle Räumlichkeiten des Kreuzfahrtschiffs diskrete Eleganz ausstrahlte. Der Luxusliner hatte genau die richtige Größe für sein Vorhaben. Er reiste immer auf kleineren Schiffen und buchte so einen Abschnitt der De-Luxe-Weltumrundung. Wenn es auch unwahrscheinlich war, daß ihn ein ehemaliger Reisegefährte wiederkennen würde, so war er doch von Natur aus vorsichtig. Überdies war er ein Meister der Verkleidung, ein Talent, das er in seiner Zeit als Amateurschauspieler im Theaterclub des Colleges an sich entde
Roman Erscheinungsjahr: 2010 32. Aufl. m. Illustr. v. Achim Kiel Aus d. Engl. v. Till R. Lohmeyer u. Christel Rost Gewicht: 530 gr / Abmessung: 19 cm Von Follett, Ken / Übersetzt v. Lohmeyer, Till R.; Rost, Christel Die unterschiedlichsten Gestalten bevölkern Ken Folletts Roman, der im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt: elegante Salonlöwen, einflußreiche Bankiers, notleidende Arbeiter, kleine Angestellte, kesse Straßenmädchen, tatkräftige Frauen. Erzählt wird die Geschichte des Londoner Bankhauses Pilaster, hinter dessen marmorner Fassade um die Macht gerungen wird. Egoismus, Gier, Geltungssucht und krankhafter Ehrgeiz erschüttern die Grundfesten des riesigen Finanzimperiums. Das Haus Pilaster, eine der angesehensten Bankiersfamilien Londons, wird insgeheim von der schönen Augusta beherrscht. Hinter einer Fassade der Wohlanständigkeit treibt sie rücksichtslos ihre ehrgeizigen Pläne voran, die schon bald das Fundament des Finanzimperiums erschüttern und die Pfeiler der Macht ins Wanken bringen. Wird es Hugh Pilaster gelingen, den drohenden Ruin des Bankhauses abzuwenden und damit sein eigenes Lebensglück und das vieler anderer Menschen zu rette n? Schon der erste Satz im Roman von Ken Follett gehört zu den Anfangssätzen, bei denen einfach alles stimmt. Wie mit einem unsichtbaren Sog wird der Leser in die Handlung des Buches hineingezogen: "An jenem Tag, an dem die Tragödie ihren Lauf nahm, standen alle Schüler der Windfield School unter Hausarrest und durften ihre Zimmer nicht verlassen." An einem heißen Nachmittag im Jahre 1866 unternimmt eine kleine Gruppe von Jungen unerlaubterweise einen Ausflug zu einem Badesee. Für einen der Buben endet der Ausflug tödlich. Sein Tod wird vertuscht, doch noch Jahre später geistert dieses Unglück immer noch durch das Leben seiner Kameraden. War es ein Unfall? Ein dummer Jungenstreich oder war es ein kaltblütig geplanter Mord? Der Unfall spielt hinein in das große und angesehene Bankhaus Pilaster. Mittelpunkt der traditionsbewußten Bankiersfamilie ist Augusta Pilaster, die mit allen Mitteln dafür sorgt, daß ihr Sohn auf keinen Fall in Zusammenhang mit dem unglückseligen Badeunfall gebracht wird. Augusta ist der erste weibliche Bösewicht aus der Feder von Ken Follett. Sie ist eine faszinierende, herrlich bösartige Frau, die bei ihren Mitmenschen ein ungeahntes Potential an krimineller Energie entfachen kann. Die Mitglieder und Freunde der Familie umkreisen Augusta wie Planeten. Sie werden von ihr mit unbeschreiblicher Kraft angezogen und können sich ihrem Bann nicht entziehen. Augusta gibt ihrem Leben die Richtung, allerdings nicht immer zum Besten der Betroffenen, sondern sie spinnt ihre feinen Intrigen nur zu ihrem eigenen Vorteil. Alles was sie will, ist Macht - und die um jeden Preis. Das dafür notwendige Geld hat sie schon, denn sie ist mit dem geachteten Bankier Joseph Pilaster verheiratet. Augusta träufelt ihr Gift wohl dosiert und beständig in den Kreislauf der Familie und Follett beschreibt auf seine unvergleichliche Art, wie es langsam, aber dennoch tödlich wirkt. Ken Follett hat sich nach seinem grandiosen Mittelalterepos Die Säulen der Erde nun dem England des 19. Jahrhunderts zugewandt. Übrigens sind sich die beiden Titel nur auf deutsch so frappierend ähnlich. Im Original heißt das neue Buch viel passender A Dangerous Fortune. In seinem Roman Die Pfeiler der Macht schildert er das viktorianische England mit seiner sozialen Ungerechtigkeit, der vorgeschobenen Prüderie, der Prostitution und der aufkeimenden Frauenbewegung. Ken Follett gelingt es meisterhaft, historisches Zeitkolorit mit fesselnden Charakteren zu verbinden. Für den Leser ergibt das einen gelungenen Lesecocktail. Ganz besonders schön sind die Buchkunstarbeiten. Es sind Illustrationen und Vignetten von Achim Kiel, die die Atmosphäre des viktorianischen Londons einfangen. Erfreulich ist, daß es immer noch Verlage gibt, die auf solche Schmankerl für den Leser nicht verzichten. -Manuela Haselberger
Buch:
Der Gegenschlag: Roman
Autor:
Vince Flynn, Ausgabe vom 1. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 42547
Robert Ludlum, Ausgabe vom 6. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 140032
Aus der Amazon.de-Redaktion Jason Bourne wird vorsichtig. Gerade ist er in eine verdächtige Höhle mitten in Äthiopien gesprungen, ist über die Knochen von Säugetieren, Vögeln und Menschen getrampelt, hat den süßlichen Geruch von der ledrigen Haut mumifizierter Leichen eingeatmet. Jetzt erleuchtet seine Stabtaschenlampe die Überreste eines Toten, dem von der Nase her langsam das Gesicht weggefressen worden ist. Für den erfahrenen Bourne ist sofort klar, dass diese Zersetzung typisch ist für radioaktiven Zerfall. Und er begreift schlagartig, warum CIA-Agent Martin Lindros verschwunden ist . Seit Lindros Bourne vor dem Zugriff seiner Vorgesetzten bewahrt hat, sind die beiden Agenten Freunde - zumindest soweit, wie man mit einem notorischen Einzelgänger mit Ecken und Kanten wie Bourne befreundet sein kann. Deshalb hat Bourne sich selbst versprochen, Lindros aufzuspüren - sei es nun tot oder lebendig. Offenbar war der Freund einem Ring feindlicher Terroristen aus dem islamistischen Umfeld auf der Spur, die im Begriff sind, in den Besitz einer Atombombe zu gelangen. Bourne wird Zeuge teuflischer Anschläge, die immer wieder Ungereimtheiten aufweisen. Lebt zumindest Lindros noch? Kann man ihm wirklich trauen? Und: Welche Rolle spielt Bourne selbst in dem mörderischen Spiel der Verbrecher? Ist es ihnen gar gelungen, ihn zu einem Spielball ihrer Pläne zu machen, bei denen es um nichts weniger als die Vernichtung Amerikas geht? Nach einem fulminanten Anfang braucht Der Bourne Betrug eine Weile, um so richtig in Fahrt zu kommen. Dann aber ist er atemberaubend und spannend bis zur letzten Seite. Robert Ludlum ist es gelungen, wieder einmal einen perfekten Thriller zu schreiben. Großartige Unterhaltungsliteratur für alle, die den explosiven Mix aus Agenten-Thriller, Action und aktueller Weltgeschichte lieben. - Stefan Kellerer
Buch:
Bis zum bitteren Tod
Autor:
Patrick Robinson, Ausgabe vom 19. April 2010, Gebunden, Verkaufsrang 112415
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Ereignisse vom 11. September 2001 sind noch in denkbar schmerzlicher Erinnerung ? auch und gerade bei Admiral Morgan, dem ehemaligen Sicherheitsberater des US-Präsidenten. Als ein Passagierflugzeug auf das Kapitol in Washington D. C. zurast, hat er die Verantwortung ? und er entscheidet, es abschießen zu lassen, bevor es sein vermeintliches Ziel trifft, und zwar ohne die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen. Dadurch löst er eine Kettenreaktion aus, in deren Verlauf in verschiedenen Städten der Welt weitere Anschlagsversuche stattfinden. Als bei einem Attentat ein Terrorist lebend gefasst werden kann, lässt Morgan ihn nach Guantánamo bringen ? und erfährt so recht bald, wer hinter den terroristischen Anschlägen steckt: niemand anderes als die Hamas und ihr fanatischer Anführer Ravi Rashud, ein ehemaliger britischer Major, der die Seiten gewechselt hat. Der bärbeißige Admiral Morgan lässt ungerührt Rashuds Wohnhaus in Damaskus in die Luft sprengen, doch Rashud kommt knapp mit dem Leben davon ? und schwört tödliche Rache? Bis zum bitteren Tod ist nicht schlecht. Man liest es runter, denkt nicht groß nach dabei und wird leidlich unterhalten. So wirklich gut ist das Buch aber auch nicht: Der Plot ist nur mäßig originell, die Charakterisierung der Figuren ist leb- und lieblos, die Art, wie das Buch die Nine-Eleven-Geschehnisse ausschlachtet, ist ziemlich abgeschmackt, und großes Weltgeschehen auf ein Duell zweier Individuen einzukochen ist natürlich ohnehin völliger Quark. Ein Roman wie so viele Actionthriller, die man sich popcornessend im Kino anschaut: Die vielen Explosionen und Verfolgungsjagden täuschen geschickt über eine im Grunde abstruse Handlung hinweg; und man fühlt sich zwar zwei Stunden mittelprächtig unterhalten, doch wenn der Film vorbei ist und man wieder ins Helle tritt, kann man sich gegen den Gedanken nicht wehren: Wenn ich das jetzt nicht gesehen hätte, wäre mir auch nicht viel entgangen. - Christoph Nettersheim
Buch:
Der Tod kommt wie gerufen: Roman
Autor:
Kathy Reichs, Ausgabe vom 8. Febr. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 19929
Roman Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. Engl. v. Klaus Berr Gewicht: 306 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Reichs, Kathy / Übersetzt v. Berr, Klaus Pressestimmen: "Reichs neuer Thriller fasziniert mit seinem Plot voller falscher Spuren und vielen schillernden Charakteren. Aus dem Dickicht der Ermittlungen gelingt es ihrer Protagonistin, den Täter herauszukristallisieren, der, von Gier und Hochmut getrieben, alles Mitgefühl verloren hat und zum eiskalten Mörder geworden ist." Deutsche Presse-Agentur Leseprobe: Mein Name ist Temperance Deasee Brennan. Ich bin eins fünfundsechzig, reizbar und über vierzig. Mehrfach diplomiert. Überarbeitet. Unterbezahlt. Dem Tode nah.Ich strich dieses Fragment literarischer Inspiration durch und versuchte einen neuen Anfang. Ich bin forensische Anthropologin. Ich kenne den Tod. Jetzt lauert er auf mich. Dies ist meine Geschichte. O Mann. Die Wiedergeburt von Jack Webb und seinem Polizeibericht Los Angeles. Wieder Striche durch die Zeilen. Ich schaute auf die Uhr. 14 Uhr 45. Ich ließ die autobiografischen Versuche sein und fing an zu kritzeln. Kreise in Kreisen. Das Ziffernblatt der Uhr. Das Konferenzzimmer. Der Campus der UNCC. Charlotte. North Carolina. Die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Erde. Die Milchstraße. Um mich herum diskutierten meine Kollegen winzigste Details mit dem Eifer religiöser Fundamentalisten. In der augenblicklichen Debatte ging es um Formulierungen in einem Unterkapitel einer Selbststudie des Fachbereichs. Das Zimmer war stickig, das Thema zum Lidflattern langweilig. Die Sitzung dauerte schon über zwei Stunden, und die Zeit flog nicht gerade dahin. Ich fügte den äußersten meiner konzentrischen Kreise Spiralarme hinzu. Füllte Leerräume mit Punkten. Vierhundert Milliarden Als Temperance ("Tempe") Deasee Brennan in den Keller hinabsteigt, hofft sie noch, ein verwesendes Eichhörnchen zu entdecken. Denn der Geruch der Verwesung, von Fliegen, Insekten und Maden in Kadavern ist milder als das, was der Forensikerin sonst an ihren Tatorten entgegenschlägt. Tatsächlich findet Tempe am Ort des Geschehens, an den sie ein renovierender Klempner gerufen hat, zunächst ein totes Huhn. Aber sie findet auch einen menschlichen Schädel. Und sie findet zwei Menschenknochen, die in mit Erde gefüllten Kesseln verborgen sind. Der Verdacht liegt nahe, es mit einer heidnischen Opferstelle zu tun zu haben. Aber kann es in der beschaulichen Kleinstadt so etwas wie Voodoo oder Satanismus geben? Dann wird plötzlich in einem Plastiksack am Ufer eines Sees auch noch der Torso eines Jungen gefunden, in den eindeutig diabolische Zeichen eingeritzt sind. Aber: Warum riecht auch dieser Körper nicht so, wie Körper in diesem Zustand der Verwesung riechen? Warum ist er viel weniger von Insekten befallen als zu erwarten war? Und: Welche Rolle spielt ein undurchsichtiger Prediger bei den Mordfällen, der die Bevölkerung gegen Tempe aufzuhetzen sucht und nach Lynchjustiz ruft? Am Anfang von Der Tod kommt wie gerufen steht Kathy Reichs vielschichtige Ich-Erzählerin nicht nur vor den Scherben einer Beziehung, sondern auch vor vielen Rätseln. Im Zuge der Handlung, die immer wieder von privaten Exkursen durchbrochen ist, klärt sich zwar Manches. Aber die Lösung der Fälle ist dann doch für alle - auch für den Leser - überraschend. Am Ende ist dann nur noch Tempes Zukunft offen. Das lässt auf eine Fortsetzung mit einem neuen Mordfall hoffen. Fans dürfen also gespannt sein und bleiben. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Buch:
Blutvertrag: Roman
Autor:
Dean Koontz, Ausgabe vom 6. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 127807
Dan Brown, Ausgabe vom 14. Okt. 2009, Audio CD, Verkaufsrang 78308
Aus der Amazon.de-Redaktion Der amerikanische Bestsellerautor Dan Brown ist eine Art Spezialist für mörderische Fingerzeige ? und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Im Sensationserfolg Sakrileg gibt der grausam getötete Chefkurator des Louvre dem Symbologen und Harvard-Professor Robert Langdon durch eine blutige Fingerzeichnung auf seinem eigenen Körper den ersten Hinweis. Und in Das verlorene Symbol ist es die abgetrennte und mit rätselhaften Zeichen tätowierte Hand von Langdons langjährigem Freund Peter Solomon, die im Washingtoner Kapitol auf ein Gemälde des ersten US-Präsidenten George Washington weist. Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer ? und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy-Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal?akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" ? zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal?akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht... Wer Das verlorene Symbol zur Hand nimmt, wird sofort in Browns Welt hineingezogen. Das hat vor allem damit zu tun, dass man alle Versatzstücke des Plots schon sattsam aus den Vorgängerbüchern kennt. Da gibt es den diabolischen, fast übermenschlichen und unmenschlich entstellten Verbrecher ebenso wie die schöne Frau, die diesmal in Gestalt von Solomons Schwester an Langdons Seite tritt. Und da gibt es das letzte große, von Verschwörungstheorien ummäntelte Geheimnis (das allerdings weniger groß ? sprich: weniger spektakulär als das in Sakrileg daherkommt). Aber das macht eigentlich gar nichts. Denn Brown mixt seine Zutaten bis zum überraschenden Finale derart fulminant zusammen, dass am Ende trotz einiger Unglaubwürdigkeiten wieder ein unglaublich spannender Mix entsteht, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Brown die Technik des Cliffhangers bis zur Unerträglichkeit ausreizt ? den Thriller-Fan wird?s freuen. - Thomas Köster 1
Buch:
Die 6 - Geisel: Thriller
Autor:
James Patterson, Ausgabe vom 8. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 18721
Product Description Thriller Erscheinungsjahr: 2010 Deutsch. v. Andreas Jäger Gewicht: 320 gr / Abmessungen: 183 mm x 125 mm Von Patterson, James / Übersetzt v. Jäger, Andreas Im Visier des Amokschützen - der "Women''s Murder Club"... San Francisco befindet sich im Würgegriff der Angst. Am helllichten Tag verschwinden Kinder wohlhabender Familien, zusammen mit ihren Nannys. Danach herrscht nichts als grauenhaftes Schweigen. Keine Nachricht von den Entführern, keine Forderung nach Lösegeld, kein politisches Bekennerschreiben - keine Information erreicht Eltern, Polizei oder Presse. Alle quält dieselbe bohre Frage Welches Kind ist das nächste Opfer? Und was wird mit ihm geschehen? - Detective Lindsay Boxer ermittelt wie besessen, aber erst ihre Freundinnen vom"Women''s Murder Club"bringen sie auf die entscheide Spur. Doch da wird Pathologin Claire Washburn von einem Amokschützen an Bord einer Fähre angeschossen. Seine Erklärung "Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen ..." Scharf wie ein Skalpell - der 6. Fall für den "Women''s Murder Club" Pressestimmen: "Nie war Patterson besser schnell, härter, raffinierter!" Time Leseprobe: Fred Brinkley, Killer auf Standby, fläzt auf der blau gepolsterten Sitzbank auf dem Sonnendeck der Fähre. Die Novembersonne starrt wie ein riesiges weißes Auge vom Himmel herab, während der Katamaran sich durch die San Francisco Bay pflügt, und Fred Brinkley starrt unverwandt zurück. Ein Schatten fällt auf ihn, und eine Kinderstimme fragt: "Mister, könnten Sie ein Foto von uns machen?" Fred schüttelt den Kopf - nein, nein, nein -, und der Zorn ist wie eine Uhrfeder, die sich in ihm spannt, wie ein Draht, der sich um seinen Kopf zusammenzieht. Er will den Jungen zerquetschen wie ein Insekt. Fred wendet den Blick ab. I