Aus der Amazon.de-Redaktion Der Name Clive Cussler steht für genial erzählte Thriller-Lektüre. Die Romane des US-Schriftstellers begeistern seit Jahrzehnten ein Millionenpublikum. Neben seinem etwas in die Jahre gekommenen Serienhelden Dirk Pitt, der 1973 seinen ersten Auftritt hatte, schickt Cussler seit einiger Zeit auch jüngere Protagonisten ins Rennen ? und das mit ebenso großem Erfolg. Gemeinsam mit Co-Autor Paul Kemprecos hat Cussler bereits mehrere Abenteuer um die Meeresforscher Kurt Austin und Joe Savala geschrieben, mit Eiskalte Brandung setzen sie die Serie um das Spezialisten-Team der NUMA (National Underwater and Marine Agency) nun mit einer weiteren Episode fort. Kurt Austin und seine Mitarbeiter werden dieses Mal mit einem Schreckensszenario ungeheuren Ausmaßes konfrontiert. In China breitet sich ein mutierter Grippevirus in rasender Geschwindigkeit aus. Es bleiben nur wenige Tage, um eine drohende Pandemie mit Millionen von Toten zu verhindern. Weltweit existiert allerdings nur ein einziges geheimes Unterwasser-Labor, das in der Lage wäre, den dringend benötigten Impfstoff rechtzeitig zu entwickeln. Trotz der schwierigen Ausgangslage läuft zunächst alles nach Plan, die Situation scheint unter Kontrolle und eine Katastrophe abwendbar. Doch nach einem brutalen Überfall auf die Forschungseinrichtung bricht der Kontakt zu den Wissenschaftlern ab. Hinter dem perfiden Anschlag steckt eine skrupellose chinesische Organisation, die nicht davor zurückschreckt, die Menschheit mit dem Virus zu infizieren, und das Serum als Druckmittel gegen die Regierungen einzusetzen. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit, in dem alle Hoffnung auf den Männern der NUMA lastet. Angeblich existiert ein Gegenmittel, dass schon vor Jahrhunderten Anwendung fand, aber die alten Aufzeichnungen gelten als verschollen ? Eiskalte Brandung ist ein brillant konzipierter Thriller mit brandaktuellem Hintergrund. Nach den Vogel- und Schweinegrippealarmen in der jüngsten Vergangenheit erscheint die Bedrohung durch eine weltweite Pandemie durchaus real. Die Autoren haben das brisante Thema aufgegriffen und in eine extrem spannende Story gepackt, die nicht nur bei Cussler-Fans Fieberschübe auslösen dürfte. Vor der Lektüre also die Warnung: Es besteht höchste Ansteckungsgefahr! ? Christoph Reudenbach
Product Description Roman. Neu bearb. u. erg. Walter Bodemer Erscheinungsjahr: 2010 20. Aufl. Aus d. Engl. v. Bernd Rullkötter Gewicht: 347 gr / Abmessung: 19 cm Von Follett, Ken / Übersetzt v. Rullkötter, Bernd April 1944. Die Invasion steht unmittelbar bevor. Um den Deutschen eine Landung bei Calais zu suggerieren, haben die Briten mit Gummipanzern, Pappflugzeugen und potemkinschen Kasernen das größte Täuschungsmanöver aller Zeiten in Südostengland inszeniert. Diese Geisterarmee ist so geschickt in das Funk- und Meldesystem der alliierten Streitkräfte eingewoben, dass selbst Canaris Abwehrapparat sie für echt hält. Dennwas Canaris nicht weiß: Seine Spione in England sitzen hinter Gittern und funken nur Spielmaterial - bis auf einen: Henry Faber, genannt die Nadel. Lange vor dem Krieg nach England eingeschleust, hater es verstanden, unentdeckt zu bleiben. Und ihm gelingt das Unmögliche: Er kommt den Engländern auf die Schliche und enttarnt das Unternehmen Fortitude. Aber das Schwierigste steht ihm noch bevor: Er muss sein Beweismaterial in die Hände des deutschen Generalstabs bringen. Sein Fluchtweg quer durch Großbritannien wird zur blutigen Spur ... Pressestimmen: "Ein unglaublich packend und gut geschriebenes Buch. Ganz eindeutig einer der besten Spionageromane der Nachkriegszeit." (Kölnische Rundschau)
Roman Erscheinungsjahr: 2009 10. Aufl. Gewicht: 643 gr / Abmessung: 19 cm Von Eschbach, Andreas John Fontanelli, ein junger Amerikaner italienischer Herkunft, hat gerade seinen Job verloren und kann nicht einmal mehr seine Miete bezahlen. Da nimmt ein italienischer Anwalt mit ihm Kontakt auf und eröffnet ihm, dass er eine Erbschaft von einer Billion Dollar gemacht hat. Den Grundstein zu diesem Vermögen legte einer seiner Vorfahren vor über fünfhundert Jahren. Eine Billion Dollar, eine unvorstellbare Summe - John kann es kaum fassen. Da erhält er den Anruf eines geheimnisvollen Fremden. Dieser behauptet zu wissen, was es wirklich mit dieser Erbschaft auf sich hat und dass John jetzt eine ganz bestimmte Mission zu erfüllen hat... Ein hübsches Gedankenspiel: Hätte einer unserer Urahnen vor 500 Jahren ein paar Florin angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich. Denn die Sache hat - wie kann es anders sein - einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann. Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe - mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig. -Beate Strobel
Buch:
Der gläserne Schrein
Autor:
Petra Schier, Ausgabe vom 1. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 62740
Product Description Historischer Roman. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 300 gr / Abmessungen: 190 mm x 115 mm Von Schier, Petra Heilige und andere Tote 1414. Ganz Aachen ist in Aufruhr: Die neue Chorhalle des Doms soll am Todestag Karls des Großen eingeweiht werden. Im Vorfeld überschattet eine Serie mysteriöser Mordfälle das große Ereignis. Rasche Aufklärung tut not, damit die Gäste nicht ausbleiben. Die Reliquienhändlerin Marysa nimmt die Spur des Täters auf. Ihre Erkenntnis, dass die Morde mit dem Schlussstein der Chorkuppel - dem Christusstein - verknüpft sind, bringt sie in Lebensgefahr
Product Description Ein Dirk-Pitt-Roman Erscheinungsjahr: 2010 Übersetzung: Olms, Oswald Gewicht: 412 gr / Abmessungen: 183 mm x 115 mm Von Cussler, Clive; Cussler, Dirk / Übersetzt v. Olms, Oswald Denn die Welt braucht einen Helden - Dirk Pitt jagt das Böse im Reich von Dschingis Khan! Ein skrupelloser Mogul setzt alles daran, die Welt entweder im Sturm zu erobern oder aber völlig zu vernichten genau wie einst sein berüchtigter Vorfahr Dschingis Khan! Mithilfe einer neuen Technologie will er den weltweiten Petroleummarkt ins Chaos stürzen, um diesen anschließend zu beherrschen. Nur Dirk Pitt kann seinen mörderischen Plan jetzt noch vereiteln Zu Lande, zu Wasser und in der Luft - Dirk Pitt hält die Welt in Atem! Pressestimmen: "Ein Feuerwerk von einem Spannungsroman!" Library Journal Leseprobe: 10. August 1281 Hakata-Bai, Japan Arik Temur spähte in die Dunkelheit und lauschte auf den lauter werdenden Schlag der Ruder, die ins Wasser eintauchten. Als das Geräusch nur noch wenige Meter entfernt war, drückte er sich in den Schatten und zog den Kopf ein. Diesmal werden wir den Angreifern hier an Bord einen heißen Empfang bereiten, dachte er mit grimmiger Vorfreude. Das Klatschen der Ruder brach ab, doch ein dumpfer Laut verriet ihm, dass das kleine Boot am Heck des großen Schiffes längsseits haltgemacht hatte. Nur eine schmale Mondsichel stand am mitternächtlichen Himmel, die kristallklar funkelnden Sterne tauchten das Schiff aber in ein wattig weißes Licht. Temur kniete sich lautlos hin, als er eine dunkle Gestalt über die Achterreling klettern sah, gefolgt von einer weiteren und dann noch einer, bis fast ein Dutzend Männer an Deck standen. Die Angreifer trugen leuchtend bunte Seidengewänder unter ihren ledernen Panzerhemden, die bei jeder Bewegung l
Buch:
Titan
Autor:
Robert Harris, Ausgabe vom 19. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 142315
Aus der Amazon.de-Redaktion Nachdem Robert Harris in seinem Bestseller Imperium den Aufstieg des Marcus Tullius Cicero vom ehrgeizigen, rhetorisch und politisch brillanten Anwalt bis zur Erringung des Konsulats ? des höchsten politischen Amtes in der römischen Politik ? so spannend wie ein Politkrimi nacherzählt hatte, wendet er sich in seinem zweiten Band der Cicero-Trilogie den folgenden fünf Jahren 63 bis 58 v. Chr. zu, in denen die Römische Republik unaufhaltsam ihrem Untergang zustrebt. Der Roman setzt genau da ein, wo Imperium geendet hatte: zwei Tage vor Ciceros Amtseinführung als Konsul. Erzählt wird die Geschichte wiederum von Ciceros Sekretär Tiro: eine klug gewählte Perspektive, da sie Nähe zu dem großen Staatsmann und zugleich wertende Distanz ermöglicht. Die erste Hälfte des Buches ist allein dem bewegenden Jahr 63 gewidmet, in dem Cicero mit der berühmten Verschwörung des korrupten Patriziers Catilina konfrontiert wird, der in der Konsulatswahl gegen ihn verloren hatte und nun auf Rache sinnt. Catilina rottet eine Schar Mitverschwörer um sich und versucht einen Putsch, bei dem Cicero ermordet und die Stadt von den Truppen der Verschwörer eingenommen werden soll. Der Staatsstreich kann von Cicero vereitelt werden, die Verschwörer werden zum Teil hingerichtet, zum Teil als Staatsfeinde der Stadt verwiesen. Doch die Probleme sind für Cicero damit noch nicht beendet: Der zweite Teil des Buches beschreibt, wie der immens reiche, intrigante Crassus, der populäre Heerführer Pompeius und insbesondere der aufstrebende Gaius Julius Caesar zu seinen mächtigen Gegenspielern werden, und als diese drei sich 60 v. Chr. zum Triumvirat zusammenschließen, muss Cicero all sein rhetorisches und taktisches Geschick aufbringen, um nicht in politische Isolation zu gelangen. Und dann erfährt er auch noch, dass ihm abermals nach dem Leben getrachtet wird? Die Geschehnisse, die in Titan geschildert werden, sind hinlänglich bekannt. Aber genau das macht den Reiz aus: Robert Harris gelingt es ähnlich wie in Imperium, eine historisch bestens ausgeleuchtete Epoche der Weltgeschichte so mit Leben zu füllen, dass man sich fragt, wie man das früher im Geschichts- oder Lateinunterricht nur hatte langweilig finden können. Manche Episoden sind zwar, das muss einschränkend gesagt werden, etwas holzschnittartig geraten ? dramaturgisch war Imperium das gelungenere Buch ?, insgesamt aber ist Titan ein empfehlenswerter historischer Thriller, dessen Handlung, wäre sie nicht tatsächlich geschehen, man sich kaum besser hätte ausdenken können. - Christoph Nettersheim
Buch:
Das Moskau-Komplott: Thriller
Autor:
Daniel Silva, Ausgabe vom Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 121135
Aus der Amazon.de-Redaktion Alex Lubin wird das Grandhotel Courcevel in den französischen Alpen schnell wieder verlassen. Davon ist sowohl der Rezeptionist der etwas in die Jahre gekommenen Herberge als auch sein Vorgesetzter, der Empfangschef, überzeugt. Denn Lubin ist Russe und als solcher nur durch Zufall in das russenfeindliche Hotel im Wintersportort gekommen. Also setzen die beiden Angestellten alles daran, den Gast mit schikanösester Behandlung wieder los zu werden. Dass Alex Lubin das Grandhotel tatsächlich schnell verlässt, und noch dazu im Zinksarg, liegt aber weniger am unfreundlichen Hotelpersonal, sondern eher an jenem lautlosen russischen Profikiller im Skianzug, der dem oppositionellen Journalisten gekonnt ein Messer in die Herzgegend rammt. Dann wird trotz aller Überwachung durch den israelischen Geheimdienst auch noch Lubins Chef von der regimekritischen "Moskowskij Gazeta" vergiftet, der für ein Treffen mit dem Geheimagenten und Kunstrestaurator Gabriel Allon nach Rom gekommen war. Jetzt muss Allon seine Flitterwochen beenden. Denn die Journalisten waren einer terroristischen Verschwörung auf der Spur, die nicht nur Israel, sondern die gesamte westliche Welt in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Ohne des Russischen mächtig zu sein, reist Allon ins Herz der Gefahr, nach Moskau ? und kommt dabei einem ungeheuerlichen Komplott auf die Spur... Laut Klappentext wurde der Thriller Das Moskau-Komplott des US-Autors Daniel Silva in den USA als sein bisher bestes Buch gefeiert und kletterte prompt auf den ersten Platz der Bestsellerliste der "New York Times". Das kann man gut verstehen. Denn Das Moskau-Komplott ist raffiniert komponiert, brillant geschrieben und von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Beste Unterhaltungsliteratur, die man in einem Rutsch zuende lesen kann. - Stefan Kellerer
Aus der Amazon.de-Redaktion 18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris? Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. - Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de 1