Aus der Amazon.de-Redaktion Der Teufel riecht wahrlich sonderbar. Nach Schwefel natürlich, so will es die Legende. Aber er riecht auch ein wenig nach Braten, der viel zu lange im Ofen war. Zumindest riecht so das, was er an Tod zurücklässt. Das muss auch Agnes Torres erfahren. Zunächst geht sie in die Küche, aber da brutzelt nichts. Sicherheitshalber fasst das fromme Dienstmädchen ihren Rosenkranz fester, als es auf der Suche nach der Quelle des Geruchs langsam die steile Treppe zur Dachkammer ihres Arbeitgebers, des begnadeten Kunstkritikers und bekennenden Gotteslästerers Jeremy Grove, nach oben steigt. Und tatsächlich findet sie dort die Ursache des diabolischen Gestanks: Oben liegt der Kritiker, mit einem aufgebrannten Hufeisen, die Zunge schwarz nach draußen stehend, verbrannt von innen. Für Agnes ist die Sache klar: "Der Teufel persönlich hatte Jeremy Groves seine Aufwartung gemacht." Ganz so einfach wie das Hausmädchen will es sich FBI Special Agent Pendergast in Burn Case nicht machen. Gemeinsam mit dem abgehalfterten Sergeant D?Agosta, der sich von seinem Vorgesetzten nicht länger herumkommandieren lassen will, macht sich der unkonventionelle Ermittler auf die Spur des Täters, den er unter den Lebenden statt unter den Leibhaftigen vermutet. Dabei gerät er ins Visier einer skrupellosen Sekte, die New York als modernes Sodom richten will. "Es gibt keinen schändlicheren Berufsstand als den des Kritikers", heißt es in Burn Case von Douglas Preston und Lincoln Child, "außer vielleicht den des Arztes, der einer Hinrichtung vorsitzt". Die Autoren scheinen zu vergessen, dass manche Kritik einer Hinrichtung gleichen kann. An Burn Case allerdings hat der Kritiker nicht viel zu kritisieren. Über 600 Seiten geballte Spannung, kluge Dialoge, psychologisch ausgefeilte Charaktere - und sogar noch ein Plot, der selbst die begeistern wird, die dachten, zum religiösen Wahn und zur religiösen Macht sei nach Sakrileg nichts mehr zu erwarten. Burn Case ist ein teuflisch gutes Buch. -Stefan Kellerer 1
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2006 30. Aufl. Deutsch v. Claire Malignon Gewicht: 320 gr / Abmessung: 19 cm Von Lee, Harper / Übersetzt v. Malignon, Claire Wie Mark Twain beschwört Harper Lee den Zauber und die versponnene Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten. Die Geschwister Scout und Jem wachsen in einer Welt von Konflikten zu tolerant denkenden Menschen heran. Menschliche Güte und stiller Humor zeichnen diesen Roman aus, der sich, in 25 Sprachen übersetzt, im Sturm die Herzen von Millionen Lesern eroberte. Die Verfilmung mit Gregory Peck wurde mit drei Oscars ausgezeichnet.
Buch:
Das Syndikat der Spinne
Autor:
Andreas Franz, Ausgabe vom 1. Sept. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 15007
Product Description Ein Julia-Durant-Roman. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2002 Gewicht: 410 gr / Abmessung: 18 cm Von Franz, Andreas An einem heißen Juniwochenende werden in einer Frankfurter Wohnung die unbekleideten Leichen von Andreas Wiesner und der Edelprostituierten Irina gefunden. Offenbar hat Wiesner erst seine Geliebte und dann sich selbst durch Kopfschuss umgebracht. Doch Kommissarin Julia Durant zweifelt an dieser Version des Tathergangs. Sie nimmt die Ermittlungen auf und gerät bald in den Dschungel des organisierten Verbrechens. Ein Roman, der durch genaue Recherche und Nervenkitzel besticht - erschreckend in seiner Authentizität! Pressestimmen: "Franz versteht sich bestens darauf, für Hochspannung zu sorgen." (Darmstädter Echo)
Buch:
Eine Taube bringt den Tod: Historischer Kriminalroman: Ein Fall für Schwester Fidelma (Schwester Fidelma ermittelt)
Autor:
Peter Tremayne, Ausgabe vom 21. Januar 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 76503
Product Description Ein Fall für Schwester Fidelma. Historischer Kriminalroman Erscheinungsjahr: 2010 Übersetzung: Brandstädter, Irmhild u. Brandstädter, Otto Gewicht: 401 gr / Abmessung: 19 cm Von Tremayne, Peter / Übersetzt v. Brandstädter, Irmhild; Brandstädter, Otto Rückklappe: Schwester Fidelma gegen die Piraten Sommer 670. Als Fidelma und Eadulf nach ihren Abenteuern in Autun zurück nach Irland reisen, wird ihr Schiff von Piraten angegriffen. Der Kapitän und Fidelmas Vetter, ein Prinz aus dem Königreich Muman, fallen ihnen zum Opfer. Fidelma und Eadulf können sich auf eine Insel retten und nehmen sofort die Verfolgung der Piraten auf. "Tremaynes Keltenkrimis haben weltweit Kultstatus." BuchMarkt "Eine brillante und bezaubernde Heldin." Publishers Weekly Innenklappe: Als Fidelma und Eadulf nach ihren Abenteuern in Autun mit dem irischen Handelsschiff Ringelgans die Heimfahrt antreten, freuen sie sich vor allem darauf, bald ihren Sohn wiederzusehen. Doch es kommt anders. Piraten greifen die Ringelgans an. Ihr Anführer ist ein brutaler Mörder. Der Kapitän des Schiffs und Fidelmas Vetter werden getötet. Fidelma und Eadulf können sich gerade noch mit einem Sprung ins Wasser vor dem gleichen Schicksal retten. Das Glück ist ihnen hold, und es kommt Hilfe für sie. Die Ringelgans jedoch wird von den Piraten entführt. Fidelma betrachtet es jetzt natürlich als ihre vordringlichste Aufgabe, die Piraten dingfest zu machen.
Roman. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Amerikan. v. Berr, Klaus Gewicht: 296 gr / Abmessungen: 183 mm x 115 mm Von Reichs, Kathy / Übersetzt v. Berr, Klaus Thrill hoch 10! - Worte können lügen. Knochen nicht Das vermisste Mädchen hat Tempe Brennan nie vergessen. Auch wenn es damals noch kein Fall für sie war. Tempe war 13 Jahre alt, als ihre beste Freundin Evangeline ohne Abschied spurlos verschwand. Nun liegen Jahre alte Knochen eines weiblichen Teenagers zur forensischen Untersuchung vor Tempe und reißen alte Wunden auf. Hängt dieser Skelettfund mit Evangelines Verschwinden zusammen? Haben die Parallelen zu einer Reihe von Mädchen, die in den letzten Jahren in Quebec verschwanden, etwas zu bedeuten? War Evangeline das erste Opfer eines Serientäters? Tempe findet unerwartete Antworten an unerwarteter Stelle: in einem besonders dunklen Kapitel der Geschichte Kanadas. Knochen sprechen ihre eigene Sprache: Jahrzehnte alte Gebeine, jüngst verschwundene Mädchen, ein Trauma aus Kindertagen - der neue Fall trifft Tempe Brennan bis ins Mark. Pressestimmen: "Eine der wenigen Thrillerautorinnen, die wirklich wissen, worüber sie schreiben." Berliner Morgenpost"Kathy Reichs kann spannender über Leichen schreiben als die meisten ihrer Kollegen über lebendige Menschen." Denis Scheck im Tagesspiegel"Die Autorin (selbst Gerichtsmedizinerin) stattet ihre Protagonistin nicht nur mit einem losen Mundwerk aus, sondern auch mit unbequemen Eigenschaften, von messerscharfem Zynismus, purer Sachlichkeit bis zu staubtrockenem Humor. Die lebendige Schilderung der Geschehnisse macht das Lesen zum puren Vergnügen, denn eine so facettenreiche Figur wie die der Tempe Brennan ist im Plot-dominierten Krimi-Genre eine echte Rarität." Österreich Leseprobe:
Buch:
Pompeji: Roman: platinum edition
Autor:
Robert Harris, Ausgabe vom 1. Mai 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 14063
Roman Erscheinungsjahr: 2005 Aus d. Engl. v. Christel Wiemken Gewicht: 365 gr / Abmessung: 19 cm Von Harris, Robert / Übersetzt v. Wiemken, Christel Pompeji, 79 n. Chr., reichste Stadt der römischen Weltmacht, Oase der Schönen und Mächtigen: Der junge Wasserbaumeister Attilius kommt einer skrupellosen Verschwörung auf die Spur, doch seine Nachforschungen werden überschattet von den unheimlichen Vorzeichen einer drohenden Apokalypse. Pressestimmen: "Robert Harris ist ein Genie. Sein Roman steuert unaufhaltsam auf den spektakulären Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr. zu. Unerhört aufregend." The Sunday Times Im ersten Jahrhundert nach Christus hatten die Römer ein Wassersystem aus Aquädukten geschaffen, das die Hauptstadt ihres riesigen Reiches mit mehr Wasser versorgte, als 1985 nach New York gelangte. Eine der wichtigsten Wasserstraßen dieses Meisterwerks der Ingenieurskunst, das das ganze Land durchzog, war die Aqua Augusta, die nach einem Erdbeben an den Hängen des Vesuvs versiegte. So hat es sich auch der Spezialist des historischen Thrillers Robert Harris ausgemalt und den Baumeister Attilius aus Rom an den Golf von Neapel geschickt, um das Aquädukt zu reparieren. Dabei wird Attilius in eine Verschwörung verstrickt, bei der natürlich auch eine junge Frau nicht fehlen darf. Und dennoch ist die Katastrophe, in die Attilius hineingerät, größer, als er es sich ihn seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Ebenso wenig wie die Tausenden reicher Sommerfrischler, die im Jahr 79 aus Rom nach Pompeji gekommen sind. Wie beim Stoff rund um den Untergang der Titanic hat der Fall von Pompeji einen Nachteil: Man glaubt schon im Vorhinein zu wissen, wie die Geschichte ausgehen muss. Es bedarf also einer ganzen Menge erzählerischen Talents, um die Handlung bis zum Ende auf spannendem Niveau zu halten. Harris schafft dies, indem er den Ausbruch des Vesuvs mit einer durch und durch glaubhaften Intrige verbindet, die man sich so auch in die heutige Zeit hineinversetzt vorstellen kann. So ist Pompeji ein explosiver Thriller um die Leben spendende Macht des Wassers und die zerstörerische Wirkung des Feuers geworden, den man kaum mehr aus den Händen legen mag. Stefan Kellerer