Product Description Roman. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2010 1 Pln.-Skizz. Gewicht: 385 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Eder, Susanne Politische Fehden, Heilkunst und Liebeshändel im Hochmittelalter 1066: Burggraf Bandolf von Worms soll im Harz die Verwaltung einer im Bau befindlichen Burg übernehmen. Kaum dort angekommen, kehrt sein Schreiber Prosperius von einem Botengang nicht zurück. Der Prior des nahegelegen Klosters Sankt Mauritius behauptet, Prosperius sei ein zweifacher Mörder und auf der Flucht. Bandolf glaubt nicht an Prosperius Schuld und beginnt zu ermitteln. Doch nicht nur der Schreiber braucht seine Hilfe. Denn Bandolfs schwangere Frau Matthäa, die in Worms bei der Heilerin Garsende zurückbleiben musste, ist plötzlich verschwunden. Pressestimmen: "Susanne Eders Erzählstil ist anschaulich und vermittelt den Lesern ein Gefühl für Zeit und Umstände der Erzählung." Die Rheinpfalz Leseprobe: Worms, 20. Siwan im Jahr 4826 nach Erschaffung der Welt (16. Juni im Jahre des Herrn 1066) Grelles Licht schlug Rifka entgegen, als sie mit einem Korb auf dem Arm aus dem Haus trat. Die Luft flimmerte vor Hitze. Für einen Moment blieb sie stehen und schloss geblendet die Augen. Eine schwache Brise streifte ihr Gesicht, brachte den Geruch nach Gewürzen und Früchten, Unrat und Schweiß und fauligem Flusswasser vom nahe gelegenen Rhein mit sich - doch keine Kühlung. In diesem Jahr war der Sommer früh gekommen. Seit Schawuot, dem Erntedankfest, hatte sich kein einziges Wölkchen mehr am Himmel gezeigt, und der Staub, den Mensch und Tier vom trockenen Boden aufwirbelten, war ebenso allgegenwärtig wie der Lärm, der stets auf den Gassen herrschte. "Vergiss nicht, Schabbatkerzen vom Wachszieher mitzubringen, Herrin. Und lass dich nicht übervorteilen, hörst
Buch:
Intensity
Autor:
Dean Koontz, Ausgabe vom 1. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 13882
Aus der Amazon.de-Redaktion Dean Koontz porträtiert in diesem 1997 für das Fernsehen verfilmten Thriller einen Mörder, der tötet um der Intensität willen, die er dabei spürt: Jede Empfindung auszukosten bis zur Neige, Süßes und Saures, Schönheit und Schrecken, Schmerz und Ekstase, ist seine Lebensphilosophie. Eine Philosophie ohne jede Moral, so dass ein Mensch nichts bedeutet außer als Spenderobjekt für "intensive" Empfindungen - eine Moral ohne Gewissen, ohne Angst, ohne Reue. Edgler Foreman Vess, so heißt der Killer, lebt ein Leben am Rande des Wahnsinns, irgendwo in der Bergeinsamkeit von Oregon. Die Begegnung mit ihm konfrontiert die junge Frau Chyna Shepherd mit ihren tiefsten Ängsten und veranlasst sie zu vorher undenkbaren Taten. Chyna Shepherd ? "china" bedeutet Porzellan, "shepherd" Hirte, Hüter - hat eine harte Kindheit hinter sich, die sie die Regeln des Überlebens gelehrt hat, z.B. sich niemals in fremde Angelegenheiten einzumischen. Nur als ihre Freundin Laura sie zu ihren Eltern aufs Land einlädt, kann sie nicht nein sagen. Doch selbst nach einem schönen Abend, geborgen im Schoß von Lauras Familie, findet sie keine Ruhe - ihre Rettung. Vess, der Killer, dringt in das Haus ein und tötet fast alle Bewohner außer Chyna, die sich versteckt, und Laura, die er zunächst mißbraucht. Chyna findet Laura auf dem Bett, angekettet, doch kann sie ihr nicht helfen, denn der Killer kehrt zurück und tötet Laura. Sie hat Todesangst und denkt nur an Flucht. Als sie durch Zufall erfährt, wer das nächste Opfer des Mörders sein soll - ein kleines Mädchen, so unschuldig wie Laura -, begibt sie sich auf die Verfolgung und in ein tödliches Spiel zwischen Jäger und Opfer, als Vess sie entdeckt. Nur 24 Stunden umfasst die Handlung des Romans, doch in dieser kurzen Zeitspanne erreicht sie Höhepunkte von unerträglicher "Intensität" - ein Fall für Fingernagelbeisser. Daher soll hier auch nicht verraten werden, ob es Chyna gelingt, Vess zu entkommen und das nächste Opfer zu retten. Das sollte man unbedingt selbst lesen - oder im TV ansehen. Allerdings ist die Verfilmung durch Einfügung unlogischer Figuren verwässert worden - sie sollen nur die Werbeunterbrechungen vorbereiten und die Handlung auflockern. -Michael Matzer
Roman. Dtsch. v. Thomas Müller u. Carmen Jakobs Erscheinungsjahr: 2002 Gewicht: 340 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Deaver, Jeffery Ein kaltblütiger Mörder hält Detective Lincoln Rhyme in Atem. Das einzige Erkennungsmerkmal des Killers ist seine Tätowierung - sie zeigt den Tod und ein Mädchen tanzend auf einem Sarg. Rhyme glaubt den Mörder zu kennen, und sollte sich sein Verdacht bestätigen, kennt er nur noch einen Gedanken: Rache - aus ganz persönlichen Gründen ... Leseprobe: 1 Als Edward Carney sich von seiner Frau Percey verabschiedete, dachte er keinen Augenblick daran, daß es das letzte Mal sein könnte. Er stieg in sein Auto, das auf einem der begehrten Parkplätze an der East Eighty-First Street in Manhattan stand, und fädelte sich in den Verkehr ein. Carney, von Natur aus ein aufmerksamer Beobachter, bemerkte einen schwarzen Lieferwagen, der in der Nähe ihres Stadthauses parkte. Er musterte das heruntergekommene Fahrzeug genauer: Die verspiegelten Scheiben waren schlammverspritzt, das Nummernschild war in West Virginia ausgestellt. Ihm fiel ein, daß er denselben Wagen in den vergangenen Tagen bereits mehrfach in der Straße gesehen hatte. Doch in diesem Augenblick setzte sich die Autoschlange vor ihm in Bewegung. Er schaffte es gerade noch, bei Gelb über die Kreuzung zu kommen, und hatte den Lieferwagen bald völlig vergessen. Kurz darauf erreichte er den FDR Drive und fuhr Richtung Norden. Zwanzig Minuten später jonglierte er mühsam mit einer Hand sein Autotelefon und wählte die Nummer seiner Frau. Er war beunruhigt, als sie nicht ranging. Eigentlich hätte Percey mit ihm fliegen sollen noch am Abend zuvor hatten sie eine Münze geworfen, um auszulosen, wer von beiden den linken Sitz, den Pilotensitz, übernehmen sollte. Sie hatte gewonnen und In diesem neuen Fall für den tetraplegischen Kriminologen Lincoln Rhyme wimmelt es geradezu von forensischen Details, als Rhyme einen schwer zu fassenden Mörder verfolgt, von dem man lediglich die Tätowierung kennt, die diesem temporeichen Thriller seinen Originaltitel gab: The Coffin Dancer - der Sargtänzer. Drei Zeugen eines Mordes könnten einen millionenschweren Waffenhändler für immer hinter Gitter bringen. Als einer von ihnen, der Mitinhaber von Hudson Air, bei einem Bombenanschlag auf ein Flugzeug ums Leben kommt, bei dem alles auf den Tänzer hindeutet, nimmt das FBI die anderen Zeugen in Schutzhaft. Nur Rhyme gelingt es, einen Tatort so zu entschlüsseln, die Rückstände eines Bombenanschlags so zu deuten oder einen Handvoll Dreck so zu identifizieren, dass er mit dem Killer Schritt halten kann. Mit der Unterstützung von Amelia Sachs, seiner brillanten und körperlich gesunden Assistentin, verfolgt Rhyme den "Tänzer" durch die Straßen von Manhattan, auf Flughäfen und U-Bahnen. Die psychologische Spannung steigert sich rasch von der ersten Seite bis hin zur überwältigenden, unerwarteten Auflösung. Parallel dazu lässt Jeffrey Deaver die unwahrscheinliche Liebesaffäre zwischen Rhyme und Sachs sich langsam entwickeln. Fans von Patricia Cornwell und den anderen Autoren des wachsenden Subgenres des forensischen Thrillers werden an Deavers jüngstem Roman ihre Freude haben. -Jane Adams
Buch:
Totenbuch: Ein Kay-Scarpetta-Roman: Ein Kay-Scarpettta-Roman
Autor:
Patricia Cornwell, Ausgabe vom 12. Okt. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 47269
Ein Kay-Scarpettta-Roman. Ausgezeichnet mit dem Crime Thriller of the Year 2008 Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Amerikan. v. Karin Dufner Gewicht: 415 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Cornwell, Patricia / Übersetzt v. Dufner, Karin Scarpettas bisher bedrohlichster Fall: Der Sandmann, ein grausamer Killer, geht um Die 16-jährige Drew Martin, Shooting-Star am Tennishimmel, fällt in Rom einem abscheulichen Verbrechen zum Opfer. Nachdem er sie grausam gefoltert hat, füllt der Mörder Drews leere Augenhöhlen mit Sand, bevor er ihre Lider für immer verschließt. Die italienischen Carabinieri sind überfordert und bitten Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta um Hilfe. Der Sandmann kommt aus den USA. Und der Tennisstar ist nicht sein letztes Opfer Pressestimmen: "Patricia Cornwell versetzt uns mit ihrer Kultfigur Kay Scarpetta immer wieder in Entsetzen und hypnotische Spannung." Cosmopolitan Leseprobe: Rom Wasser plätschert. Eine Wanne aus grauen Mosaikfliesen, tief im Terrakottaboden versenkt. Langsam rinnt das Wasser aus dem alten Messinghahn; durch ein Fenster dringt Dunkelheit herein. Auf der anderen Seite der schmutzigen Glasscheibe liegen die piazza, der Brunnen, die Nacht. Reglos sitzt sie im Wasser. Das Wasser ist sehr kalt, Eiswürfel schwimmen darin. Inzwischen ist ihr Blick stumpf. Fast alles Leben scheint aus ihren Augen gewichen. Anfangs waren ihre Augen noch wie Hände, die sich ihm entgegenstreckten und ihn um Gnade anflehten. Nun aber haben sie einen schmutzig-trüben Blauton angenommen. Was einst in ihnen gewesen war, ist nahezu verschwunden. Bald wird sie eingeschlafen sein. "Hier." Er reicht ihr einen Cognacschwenker aus mundgeblasenem Muranoglas. Wodka. Ihn faszinieren die Teile ihres Körpers, die noch nie die Sonne ges Kay Scarpetta ist zurück. Sie und Benton Wesley sind nach Rom gerufen worden, nachdem in der historischen Altstadt das amerikanische Tenniswunderkind Drew Martin entführt und auf bestialische Weise ermordet wurde. Wie so oft machen sie sich bei der Suche nach der Wahrheit eine Menge Feinde... Parallel ermittelt Scarpetta in einem zweiten, nicht weniger grausamen Fall: In der Nähe des Südstaaten-Städtchens Charleston wird die Leiche eines schwer misshandelten sechsjährigen Jungen aus dem Sumpf gezogen. Doch muss sich die toughe Ermittlerin nicht nur mit den beiden Fällen herumschlagen, sondern auch mit der TV-Psychologin Dr. Self, die die angesehene Gerichtsmedizinerin demontieren möchte. Als wären drei Fronten noch nicht genug, gibt es reichlich Scharmüzel mit ihrer on-and-off-Beziehung Benton. Und dann führt eine Spur in den Irak... Unnötig zu erwähnen, dass noch zahlreiche weitere Leichen den Weg des Ermittler-Teams pflastern werden, die immer bereit sind, wahlweise Latex-Handschuhe oder ihre Smith & Wessons-Revolver zu ziehen. Besonderer Dank gebührt in diesem Zusammenhang Alec Jeffreys, dem Vater des so genannten genetischen Fingerabdrucks. Ohne die Entdeckung dieses Nachweisverfahrens für die Polizeiarbeit käme das Buch nur auf etwa die Hälfte seines Umfangs. Extrem brutale Thriller aus der Feder einer Karin Slaughter, Kathy Reichs oder eben Patricia Cornwell sind weiterhin gefragt. So wird auch hier auf den ersten Seiten das bewährte Setting präsentiert: Ein wehrloses Mädchen wird von einem psychisch gestörten Sadisten gequält. Über lange Seiten lässt Cornwell ihr Opfer wimmern, betteln, weinen, und - ganz in der Perspektive des Täters versunken - wird es noch während des Todeskampfes mit sexuellen Fantasien weiter entwürdigt. Nach wessen Geschmack solcher Art Schreibkunst ist, der findet hier eine saftige, routiniert verfasste Lektüre. - Henrik Flor, Literaturtest
Buch:
Die Naschmarkt-Morde: Historischer Kriminalroman - Ein Roman aus dem alten Wien
Autor:
Gerhard Loibelsberger, Ausgabe vom 7. Juli 2009, Broschiert, Verkaufsrang 90645
Product Description Ein Roman aus dem alten Wien Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 305 gr / Abmessungen: 200 mm x 120 mm x 22 mm Von Loibelsberger, Gerhard Wien 1903. Auf dem nächtlichen Naschmarkt, dem größten Viktualien-Markt der Stadt, wird die junge Gräfin Hermine von Hainisch-Hinterberg brutal ermordet. Die Presse macht viel Lärm um den ''Naschmarkt-Mord'', vor allem der Journalist Leo Goldblatt übt Druck auf die Polizei aus. Und während sich Joseph Maria Nechyba, Inspector des kaiserlich-königlichen Polizeiagenteninstituts und ausgewiesener Gourmet, lieber seinem leiblichen Wohlbefinden als den Ermittlungen widmet, geschieht ein weiterer Mord am Naschmarkt Pressestimmen: "Gerhard Loibelsbergers Debüt ist ein Kracher: Eine ziemlich wollüstige Feier der Leiblichkeit. Fressen, Morden und so ... Im richtigen historischen Ambiente mit den richtigen einschlägigen Gestalten der Zeit allemal. Ich freue mich schon auf die ganze Serie." (Thomas Wörtche, Krimikritiker) "Die Naschmarkt-Morde": "... Der Debütkrimi des Wieners Gerhard Loibelsberger schreit nach Fortsetzung ..." (Neues Volksblatt) "Großes historisches Flair mit gelungenen Charakteren" (Histo-Couch.de) "Lese-Tipp!" (Westdeutsche Zeitung)
Buch:
Die Entscheidung: Roman
Autor:
Vince Flynn, Ausgabe vom 5. Juli 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 28790
Product Description Roman. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2004 Aus d. Amerikan. v. Norbert Jakober Gewicht: 385 gr / Abmessung: 19 cm Von Flynn, Vince / Übersetzt v. Jakober, Norbert Mitch Rapp, der beste Anti-Terror-Agent der CIA, wird bei einer gefährlichen Mission in Deutschland von seinen Auftraggebern verraten. Es gelingt ihm, der tödlichen Falle zu entkommen und in die USA zurückzukehren. Dort versucht er, die Hintermänner, die ihn ausschalten wollten, zu fassen, und kommt einer politischen Verschwörung auf höchster Ebene auf die Spur. Pressestimmen: "Der König der groß angelegten politischen Verschwörung." Dan Brown
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Amerikan. v. Joachim Körber Gewicht: 390 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von King, Stephen / Übersetzt v. Körber, Joachim Gerald und Jessie Burlingame haben sich in ihr einsames Sommerhaus zurückgezogen. Gerald möchte dem eintönigen Eheleben etwas Schwung verleihen und fesselt seine Frau ans Bett. Jessie hält gar nichts von den neuen Sexspielchen ihres Mannes und versetzt ihm einen Tritt - mit für ihn tödlichen Folgen. Mit Handschellen ans Bett gefesselt, beginnt für Jessie ein quälender Albtraum: Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch...
Buch:
Totenmontag: Roman
Autor:
Kathy Reichs, Ausgabe vom 9. Okt. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 34029
Taschenbuch Totenmontag Roman, 383 Seiten Montage sind grausam. Und trauen kann man ihnen schon mal gar nicht. Viele Popstars haben diese teils mörderische Wahrheit besungen, darunter Bob Geldofs Boomtown Rats ("I don?t like Mondays") oder The Mamas & the Papas, die in ihrem Song "Monday Monday" dichteten: "Can?t trust that day". Ausgerechnet diese Zeilen hat die forensische Anthropologin Tempe Brennan im Kopf, als sie an einem eiskalten Montagmorgen in ein Kellergewölbe einer ekligen Pizzeria hinabsteigt und ein Schuss knallt. "Mit weit aufgerissenen Augen sah ich, wie nur ein Meter von mir entfernt Muskeln, Knochen und Eingeweide gegen Fels klatschten", heißt es in Kathy Reichs Thriller Totenmontag: "Einen Augenblick wirkte der verstümmelte Körper wie festgeklebt und glitt dann, eine Spur aus Blut und Haaren hinter sich herziehend, nach unten." Natürlich ist auch an diesem Montag nichts so, wie es scheint. Und so ist die vermeintliche Leiche, die da an Brennan vorbeigleitet, auch kein Mensch, sondern eine simple Ratte, die Sergeant-détective Luc Claudel von der Mordkommission in Montreal in Schießlaune erlegt hat. Kurz darauf aber machen die beiden Kriminologen tatsächlich einen grausamen Fund. Denn unter einer dünnen Erdschicht finden sie die Skelette von drei jungen Frauen. Kein Kleidungsstück verrät, wann die Mädchen zu Tode kamen; nur ein paar antike Schmuckstücke werden gefunden. Für Claudel ist diese magere Beweislage Anlass genug, den Fall zu den Akten zu legen. Aber Brennan wendet die modernsten Methoden an, um den Knochen ihr Geheimnis zu entreißen. Und kommt einem Verbrechen auf die Spur, das sie selbst in tödliche Gefahr zu bringen droht ... Totenmontag ist Brennans siebter Fall, und fast wäre es ihr letzter geworden. Dass man dies bis zum Ende glaubt, ist Reichs unglaublich spannender Fabulierkunst zu verdanken, die immer wieder überraschende Wendungen erfindet. Totenmontag ist ideal für lange, eiskalte Wintertage - auch wenn es einem beim Lesen noch mal so kalt den Rücken herunterläuft. -Thomas Köster
Roman. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2004 Gewicht: 305 gr / Abmessung: 18 cm Von Franz, Andreas Von einem Tag auf den anderen verschwindet der Autohändler Rolf Lura spurlos. Ein Fall für Julia Durant? Die Frankfurter Kommissarin und ihr Team vermuten ein Verbrechen, vor allem als sich herausstellt, dass Rolfs Frau schon seit längerem ein Verhältnis mit seinem besten Freund Werner Becker hatte. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch dann verschwindet plötzlich auch Becker ... Eigentlich darf man sich ja freuen, wenn einem der Klappentext eines Krimis den neuen Roman "von einem der besten Spannungsautoren Deutschlands? ankündigt. Noch besser, wenn die kurze Inhaltsangabe für die folgenden 460 Seiten eine spannende Geschichte ankündigt: Der reiche Autohändler Rolf Lura ist offenbar ein allseits beliebter und erfolgreicher Geschäftsmann. Als er eines Tages spurlos verschwindet, wird die Sache zu einem Fall für die Frankfurter Kommissarin Julia Durant und ihr Ermittlungsteam. Sie muss bald erkennen, dass in dieser wohlsituierten Welt der Reichen und Schönen nichts ist wie es scheint: Der skrupellose Erfolgsmensch Lura zeigte sich hinter den Kulissen nicht nur gegenüber seiner Frau Gabriele und seinem 12jährigen Sohn Markus als brutaler und gnadenloser Tyrann, sondern lebte seine Perversionen auch an Angestellten und "Freunden? aus. Doch was ist mit Lura geschehen? Wurde er entführt? Der Fall wird noch mysteriöser, als seine Frau und sein Anwalt ebenfalls verschwinden ... So weit, so gut. Wir sind etwa auf Seite 150 angelangt und steuern dort bereits auf den Showdown zu. Dabei befinden wir uns mittendrin in des Wohlstandsbürgers Alptraum, in dem das Böse regiert. Doch leider bietet der siebte Psychothriller um die Frankfurter Ermittlerin Julia Durant nicht die versprochene Spannung. Über den verfrühten Showdown und einigen schnell aufgebrauchten Überraschungseffekten scheint Andreas Franz seinen Erzählfaden zu verlieren. Danach wirkt sein Plot zunehmend konstruiert: Zusammen mit Kommissarin Durant kennen wir den Täter sehr früh. So wirkt ihre umständliche und verzweifelte Suche nach Indizien einige Male sehr gekünstelt. Die Spannung weicht langen, unglaubwürdigen Dialogen und Verhören, die mit einem klischeehaften Fortgang der Handlung und trivialen psychologischen Mustern einhergehen. Andreas Franz baut zu sehr auf seine bewährten Zutaten: Eine deftige Portion Sex & Crime, dazu ein Schuß "Psycho? vermischt mit Sozialkritik, die "zum Nachdenken? (Franz) anregen soll; dann noch eine kluge und sympathische Ermittlerin, mit der er diese Versatzstücke von Thriller zu Thriller fortspinnen kann. Dass er diesen schematischen Handlungsaufbau mit zum Teil sehr derber Sprache anreichert, macht seinen Thriller nicht lesenswerter - ganz zu schweigen von seinen ständig wiederkehrenden Sprachmustern (man beachte z. B. das notorische Grinsen der Protagonisten). Der Autor wird seinem Ruf, den er vor allem mit Romanen wie Das achte Opfer begründet hat, hier leider nicht gerecht. Unterm Strich findet man in Das Verlies also sicher nicht das Schlüsselwerk eines "der besten Spannungsautoren Deutschlands?, sondern vielmehr leichte Unterhaltung, bei der man sich allerdings von so manchen Ungereimtheiten nicht stören lassen darf. -Christian Koch