Product Description Bis auf leichte Knicke im Cover sehr gut, fleckenfrei, nur einmal gelesen. London 1914. Über Europa ziehen dunkle Wolken auf. Fürst Orlow verhandelt im Auftrag des Zaren mit den Briten über eine Militärallianz gegen Deutschland. Felix Kschessinsky, jahrelang in zaristischen Lagern gefangen, weiß von dieser Mission. Sein Fazit: Orlow muss sterben. Sein Mordplan scheint zu glücken. Doch ehe Felix sein Opfer erreicht, hört er den Schrei einer Frau: Ldyia - vor 19 Jahren in St. Petersburg war sie seine Geliebte...
Buch:
Verschwörung in der Totenstadt (Die Zeitdetektive, Band 1)
Autor:
Fabian Lenk, Ausgabe vom 1. Januar 2011, Gebunden, Verkaufsrang 29381
Aus der Amazon.de-Redaktion Eigentlich war Lieutenant Lindsay Boxer vom San Francisco Police Departement nur zum Joggen unterwegs, als in ihrer unmittelbaren Nähe ein Haus explodiert. Für Boxer ist es keine Frage, ins brennende Inferno - für Sie die Folge einer Gasexplosion - hineinzustürmen. Unter Risiko ihres Lebens rettet sie ein Kind aus den Flammen - ohne zu ahnen, dass sie soeben Zeuge einer Hinrichtung geworden ist. Denn nahe am Tatort findet sich eine Tasche, in der einer der Toten - der skrupellose Geschäftsmann Morton Lightower - als "Feind des Volkes" deklariert wird. Bald findet Boxer heraus, dass auch ein Kindermädchen und ein Säugling in der Flammenhölle hätten sein müssen. Wo ist das Kind? Und welche zweifelhafte Rolle spielt das Kindermädchen? Boxer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass die Täter keineswegs planen, mit dem Morden aufzuhören. Gleich zu Beginn seines Romans Der 3. Grad fährt das Autorenduo James Patterson und Andrew Gross eine ganze Palette gängiger Suspense-Effekte auf. Da ist die Polizistin, die nicht nur Zeuge der Mordtat wird, sondern als Ich-Erzählerin auch zur Identifikationsfigur für den Leser gerät. Das ist besonders wichtig für den Nervenkitzel, da der Mörder sie am Tatort beobachtet und Boxer durch eine Unachtsamkeit eines Kollegen urplötzlich von der eiskalten Ermittlerin zum gejagten Opfer wird. Und auch sonst haben Patterson und Gross allerlei zwar wohlbekannte, aber trotzdem hervorragend funktionierende Versatzstücke des Thriller-Genres in ihren klug komponierten Plot eingebaut. Da ist Spannung bis zur letzten Sekunde garantiert. Dass das Duo seinen Krimi auch noch um eine Liebesgeschichte - und damit um eine Art Happy End - bereichert, macht den 3. Grad erst richtig rund. -Isa Gerck
Für Michael McAra gibt es kein Entkommen. Mit einem Ford Escape ist er am 12. Januar in Woods Hole, Massachusetts, auf die letzte Fähre nach Martha?s Wineyard gefahren, woher er gekommen war. Aber als die Fähre dort anlegt, ist der Ford Escape verwaist. Später wird die Leiche McAras angeschwemmt, zur Identifizierung kommt ein seltsamer Torso zum Leichenschauhaus. "Ein Streifenwagen mit Blaulicht aus Edgartown, ein zweiter Wagen mit vier Wachleuten, um das Gebäude zu sichern - und ein dritter gepanzerter Wagen mit dem Mann auf dem Rücksitz, den sofort jeder erkannte", heißt es im Roman Ghost des unvergleichlichen britischen Bestseller-Autors Robert Harris (Imperium, Pompeji, Enigma): "dem Mann, der achtzehn Monate zuvor noch Premierminister von Großbritannien und Nordirland war". Adam Lang heißt dieser Ex-Premierminister. McAra war sein Berater. Kurz vor seinem Tod war er sein "Ghost", genauer: ein Ghostwriter, der sich den Memoiren des charismatischen Politikers angenommen hat. Zehn Millionen Dollar soll Lang für seine Erinnerungen bekommen, wenn er vor allem über die Zeit des Terrors und seiner Bekämpfung unverblümt die Wahrheit erzählt - und sein Manuskript innerhalb von zwei Jahren fertig stellt. Kein Wunder also, dass Lang verzweifelt nach einem neuen Ghost suchen lässt. Der Nachfolger und Ich-Erzähler des Romans aber merkt schon bald, dass er mit seinen Recherchen in ein Wespennest gestochen hat und etwas auf der Spur ist, was die Weltordnung in Frage stellen könnte. Aber er merkt auch, dass er die Geister der Vergangenheit, die er rief, nicht mehr los zu werden vermag - und dass er befürchten muss, bald genauso geisterblass im Leichenschauhaus zu liegen wie sein unglücklicher Kollege. "Als ich hörte, wie McAra gestorben ist, hätte ich aufstehen und gehen sollen. Heute weiß ich das". Mit diesen Anfangssätzen zieht Ghost den Leser unwillkürlich in seinen Bann. Bis zum letzen Satz lässt die Geschichte ihn danach nicht mehr los. Ghost ist ein berauschendes Buch, grandios und intelligent geschrieben. Beste Thriller-Literatur. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de Es ist schon eine ganz und gar unerhörte Geschichte, die uns der britische Bestseller-Autor Robert Harris da zu Ohren bringt. Ausgerechnet Adam Lang, der ehemalige und hoch angesehene Premierminister von England, soll ein geschickt vom CIA auf diesen Posten lancierter Handlanger des US-amerikanischen Geheimdienstes gewesen sein! Das findet der Ich-Erzähler, Ghostwriter von Langs Memoiren, heraus, als er Lang und seine Umgebung interviewt. Aber bei seinen Recherchen kommt er einem noch weit unglaublicheren Komplott auf die Spur, bei dessen Aufdeckung ihn dasselbe Schicksal wie das seines Vorgängers zu ereilen droht: Dessen Leiche war zuvor an den Strand von Marthas Vineyard in der Provinz New York gespült worden... Unter den deutschen Hörbuchsprechern ist der Schauspieler Hannes Jaenicke eher der fleißige Arbeiter denn der geniale Interpret. Auch Ghost liest der in dieser gekürzten Fassung des gleichnamigen Romans mit professioneller Souveränität. Nur manchmal hält er sich nicht einmal an die "Regieanweisungen", die der Erzähler des Buchs ihm gibt. Wenn eine Figur unwirsch sprechen soll oder besonders bedächtig jedes Wort betont, liest Jaenicke in unverändertem Tonfall weiter. Und die später auf ganz eigene Art explodierende - und für den Plot und seine (wenn auch vielleicht etwas zu durchsichtige) Wendung ausschlaggebende - "pure Energie" von Adam Langs Frau Ruth, der er eine merkwürdig mütterliche Steifheit verleiht, bekommt er gar nicht in den Griff. Dass man das Hörbuch am Ende trotzdem mit Zufriedenheit beiseite legt, hat ebenfalls mit Jaenickes angenehmer Stimme zu tun. Denn die wirkt, der Hauptfigur übergestülpt, in ihrer unterschwelligen Naivität durchaus authentisch. Man hört ihr einfach gerne zu. Und ein Buch wie Ghost, das ja vor allem ein sehr gut gemachter Thriller ist, verlangt keine polyphonen Kapriolen. - Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Buch:
Die Bankerin
Autor:
Andreas Franz, Ausgabe vom 18. Mai 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 12540
Product Description Kriminalroman 19. Aufl. Gewicht: 342 gr / Abmessung: 18 cm Von Franz, Andreas David von Marquardt ist das, was man einen erfolgreichen Jungunternehmer nennt. Mit knapp vierzig Jahren hat er sich bereits ein florierendes Unternehmen aufgebaut und lebt mit seiner Familie in einer luxuriösen Wohnung. Das schöne Leben bricht jäh zusammen, als David erkennt, dass sein Kompagnon ihn betrogen hat. Von einem Tag auf den anderen steht er vor dem Nichts. Seine letzte Hoffnung ist die Bank und eine Frau, deren Hilfsbereitschaft an sehr merkwürdige Bedingungen geknüpft ist...
Buch:
Die Bedrohung: Roman
Autor:
Vince Flynn, Ausgabe vom 4. Febr. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 42849
Thriller. Ausgezeichnet mit dem Kurd-Laßwitz-Preis, Bester Roman 2008 Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 467 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Eschbach, Andreas Die Menschheit vor ihrer größten Herausforderung Das Ende des Erdölzeitalters steht bevor! Als in Saudi-Arabien das größte Ölfeld der Welt versiegt, kommt es weltweit zu Unruhen. Bahnt sich tatsächlich das Ende unserer Zivilisation an? Nur Markus Westermann glaubt an ein Wunder. Er glaubt eine Methode zu kennen, wie man noch Öl finden kann. Viel Öl. Doch der Schein trügt. Pressestimmen: "Eschbach versteht es glänzend, gut recherchierte, oft frappierende Fakten und Thrillerelemnte zu vermengen." (FAZ) Ausgebrannt - das ist Andreas Eschbachs dramatisches Endzeit-Szenario, das uns in die Zeit der versiegenden Ölreserven katapultiert. Wir erleben ein düsteres Szenario, das uns drastisch und spannungsgeladen vor Augen führt, wohin der immer größere Hunger nach Öl führen könnte. Als Markus Westermann in New York zum ersten Mal amerikanischen Boden betritt, ist das für ihn ein magischer Moment: Endlich ist er im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", wo er ganz groß rauskommen will. Sein amerikanischer Traum scheint jedoch ausgeträumt, bevor er richtig begonnen hat: Seine Firma will ihn entlassen. Zufällig lernt er den Österreicher Karl Block kennen. Der behauptet, mit einer einzigartigen Methode Erdöl finden zu können. Markus Westermann wittert seine Chance und tatsächlich: Die beiden überzeugen eine einflussreiche Risikokapitalgesellschaft und schwimmen bald im Geld. Westermann ist auf der Überholspur - bis nicht nur ihm, sondern auch den Saudis plötzlich das Öl ausgeht. Die Welt, wie wir sie kennen, gerät aus den Fugen. Andreas Eschbach, bekannt geworden vor allem durch seinen Thriller Das Jesus-Video, weiß, wie man eine spannende Geschichte schreibt. Auch in Ausgebrannt webt er ein Netz aus Personen, Handlungssträngen, Orten und Epochen, das den Leser - ob er will oder nicht - in seinen Bann schlägt. Die Geschichte von Markus Westermann wird dabei erst nach und nach klar - Eschbach arbeitet häufig mit Rückblenden und Zeitsprüngen, zum Teil zu Ereignissen, die weit vor der eigentlichen Erzählung liegen; ganz allmählich weitet sich so die Perspektive. Und indem der Autor viele gut recherchierte Details einarbeitet, stehen plötzlich historisch scheinbar so entfernte Episoden wie der Bau der Bagdad-Bahn und die Terrorflieger vom 11. September 2001 in einem Zusammenhang. Denn neben den Ereignissen um Markus Westermann erzählt Eschbach auch eine andere Geschichte: die Geschichte der globalisierten Welt, die förmlich am Öltropf hängt, und in der gewiefte Marketingleute, Berater und Finanzexperten mit Milliarden jonglieren. Produktion, Mobilität, Konsum, ja, unser gesamter Lebensstil wären ohne das schwarze Gold schlicht nicht möglich. Was diese Abhängigkeit für uns alle im Ernstfall bedeuten könnte, macht sich aber wohl kaum jemand klar. In Ausgebrannt spielt Eschbach diese Frage bis zum Ende durch - und bietet mit seinem Szenario, das eine ungemütliche Zukunft verheißt, wichtige Denkanstöße. -Holger Sweers, Literaturtest
Buch:
Eisfieber: Roman
Autor:
Ken Follett, Ausgabe vom 27. Okt. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 23198
Roman Erscheinungsjahr: 2009 8. Aufl. Ins Dtsch. übertr. v. Till R. Lohmeyer u. Christel Rost Gewicht: 444 gr / Abmessung: 19 cm Von Follett, Ken / Übersetzt v. Lohmeyer, Till R.; Rost, Christel Oxenford Medical ist eine kleine pharmazeutische Firma in der Nähe von Edinburgh. In ihrem Forschungslabor gilt die höchste Sicherheitsstufe. Doch dann geschieht das Unvorstellbare. Ein Trio skrupelloser Gangster verschafft sich Zutritt zum Hochsicherheitstrakt. Ihr Ziel: ein Behälter mit einem tödlichen Virus. Toni Gallo, die junge Sicherheitschefin von Oxenford Medical, hat im Moment ganz andere Sorgen. Sie muss sich um ihre alte Mutter kümmern, ihr Ex-Freund macht Schwierigkeiten, und ein aufdringlicher Reporter folgt ihr auf Schritt und Tritt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, und so macht sich Toni mitten in der Nacht auf den Weg. Es geht um ihren Job, um die Firma und um noch viel mehr. Stanley Oxenford, der Firmengründer, hat Haus und Hof verpfändet, um das Anti-Virus zu entwickeln. Miranda und Olga, seine erwachsenen Töchter, gieren nach dem großen Geld. Nigel, Elton und Daisy, die Diebe, wollen das Virus zu ihrem unbekannten Auftraggeber bringen, ohne Rücksicht auf die möglichen Folgen. Und zwischen allen steckt Kit, Stanleys missratener Sohn, der seine Spielschulden begleichen muss und bereit ist, dafür Kopf und Kragen zu riskieren. Alle Wege führen zusammen im Landhaus der Familie in der schottischen Einöde, während über den Highlands ein Schneesturm von ungeahnten Ausmaßen heraufzieht. Supergau im Kreml! Was bei Oxenford Medical niemand auch nur zu denken wagte, ist eingetreten. Ein durchgeknallter Laborant hat aus dem Kreml, wie das Hochsicherheitslabor in der Nähe von Edinburgh liebevoll genannt wird, ein Kaninchen entwendet. Nicht wirklich Erwähnenswert, wäre das Langohr nicht mit Madoba-2 infiziert, einem noch tödlicheren Verwandten des berüchtigten Ebola-Virus. Nach dem grausamen Ansteckungstod des Diebs beginnt eine hektische Schadensbegrenzung. Toni Gallo, die schöne Ex-Polizistin und Sicherheitschefin bei Oxenford, fühlt sich schuldig am Geschehen. Frank, ihr Ex, ein Polizist, sieht seine Chance zur Rache gekommen und Osborne, ein schleimiger Medienmensch, predigt die baldige Pest in Schottland! Und Weihnachten steht doch vor der Tür. Polizei auf dem Laborgelände, eine Vorstellung, die nicht zu Kits Plan gehörte. Hatte doch der missratene und hochverschuldete Spross des Firmengründers Stanley Oxenford selbst die Idee, die Alarmanlagen zu deaktivieren, um in den Besitz des hochbrisanten Stoffes zu kommen. Weihnachten auf dem nahe gelegenen Familiensitz. Ein nächtlicher Ausflug in die Labors, unterstützt von dem dubiosen Gangstertrio Nigel, Elton und Daisy. Schließlich die Übergabe an den unbekannten Auftraggeber. Auf einen Schlag wäre Kit seine Spielschulden los. Doch in Schottlands schlimmstem Schneesturm seit Jahren kommt der große Coup gewaltig ins Schleudern. Schöne Bescherung! Ken Follett , ausgewiesener Großmeister solch unterschiedlicher Genres wie Die Nadel und Die Säulen der Erde, hat einen merkwürdigen Zwitter vorgelegt, der nicht alle britischen Leser überzeugte. In der Tat: Bio-Terrorismus, Familiendrama mit zehn Beteiligten und unzähligen Binnen- und Liebesgeschichten - hier können auch weniger begnadete Erzähler in die Knie gehen. Spätestens jedoch im zweiten Teil zündet der altbekannte Follett-Turbo. Ein Glanzstück nebenbei: Unter dem niedlichen Namen "Daisy" hat der Autor einen wahrhaft beängstigenden Charakter geschaffen, eine gepiercte weibliche Kampfmaschine, unter deren Tritten kein Knochen heil bleibt. Am Ende (und hier glühen die Spannungsdrähte fast durch), treffen Gut und Böse in Steepfall, dem Anwesen der Oxenfords bei einem wahnwitzigen Schnee-Showdown aufeinander. X-mas perdu! Eine Familie beginnt, bis aufs Blut zu kämpfen. -Ravi Unger