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In der Mitte der Nacht - Ein Geständnis - Michael Cox
Buch:In der Mitte der Nacht - Ein Geständnis
Autor:Michael Cox, Ausgabe vom 21. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 1607
Preis: 5,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Mann, den Edward Glyver kurz vorm Austernabendessen im Fischlokal Quinn?s in einer abgelegenen Ecke im London zur Mitte des 19. Jahrhunderts tötet, hat einfach Pech gehabt. Seine roten Haare wohl waren es, die den Unbekannten aus der Masse herausstechen ließen, deshalb fiel die Wahl auf ihn. Der rothaarige Fremde ist für den adeligen Glyver nur die Generalprobe für den eigentlichen Mord an seinem ehemaligen Freund und jetzigen Todfeind Phoebus Daunt, den er, wohl ganz zu Recht, für den Verlust seiner großen Liebe, von Bildung und Erbe verantwortlich macht. Dafür will Glyver sich rächen. Das Duell zweier intellektuell überaus gerissener junger Männer entbrennt: zweier Männer zudem, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen .... In der Mitte der Nacht, der Debütroman des englischen Lektors Michael Cox, ist ein bemerkenswertes - und ein bemerkenswert düstres - Buch. Letzteres liegt vielleicht daran, dass der Autor es schrieb, als ihm eine schwere Krankheit die Arbeit in seinem ursprünglichen Beruf unmöglich machte. Ersteres hat sicher damit zu tun, dass Cox laut Verlagsangaben ein "Spezialist für viktorianische Literatur" genannt werden kann. Denn die (von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann übrigens kongenial ins Deutsche übersetzte) Sprache kommt so altertümlich daher, dass man fast glaubt, ein Buch in Händen zu halten, das wirklich dieser Zeit entstammt. Und trotzdem wirkt In der Mitte der Nacht absolut authentisch - und dies aufgrund eines literarischen Kniffs, der oft angewendet wird, hier aber als beste aller möglichen Lösungen erscheint. Denn Cox hat sein Buch, versehen mit einer Herausgeberfiktion und Fußnoten, aus der Ich-Perspektive seines Helden Edward Glyver verfasst, der als Kind des 19. Jahrhunderts natürlich viktorianisches Englisch geschrieben hat. So ist der Identifikationsgrad des Lesers mit Cox? Figur extrem hoch und distanziert zugleich - ein Effekt, der die gruselige Hochspannung dieses großartigen Romans noch unterstreicht. -Stefan Kellerer


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Spannung mal anders (5 von 5 Punkten) meint D.G. aus Magdeburg
Ich bin noch dabei das Buch zu lesen und bin begeistert. Es war die richtige Wahl für mich. Es ist wirklich sehr spannend, aber einzelne Beschreibungen sind etwas langatmig beschrieben. Für den Sonderpreis kann man nichts falsch machen, in Anbetracht der dicke des Buches.

 Weitere Lesermeinungen

Die Säulen der Erde: Roman - Ken Follett
Buch:Die Säulen der Erde: Roman
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 23. Juni 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 220
Preis: 10,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die "Säulen der Erde", das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! -Stefan Kellerer
1135 überfrisst sich der englische König Heinrich an Neunaugen und stirbt. Seine Tochter Matilda - sie wäre die erste Frau auf dem Thron - setzt sich gegen die Herrschaftsansprüche ihres Cousins Stephen zur Wehr. Zwar hatte Heinrich eine ganze Reihe illegitimer männlicher Nachkommen gezeugt; der einzige eheliche Sohn ist jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Neun Jahre lang tobt der Bürgerkrieg in dem einst blühenden England. Um historische Fakten rankt Ken Follett seine monumentale Story, die sich vom Erbfolgestreit bis 1170, bis zur Ermordung Thomas Beckets unter der Regentschaft Heinrichs II. erstreckt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, Die Säulen der Erde. Dombaumeister Tom Builder möchte hier seinen Lebenstraum verwirklichen. Klosterprior Philip sieht sich den Anfeindungen des verrohten Baron Hamleigh ausgesetzt, der den Bau der Kathedrale zu verhindern sucht und sein Gebiet mit Gewaltexzessen überzieht. Follett malt detailliert die Grausamkeiten jener Zeit aus: Frauen wie die schöne Grafentochter Aliena werden Opfer von Vergewaltigung, es kommt zu Folter und Brandstiftung, zu Morden und Hinrichtungen. Der 1150 Seiten starke Roman wurde mit großem Aufwand als Hörspielfassung von 510(!) Minuten Länge vertont. Für den musikalischen Background sorgen ein Symphonieorchester und Chöre, alles in allem etwa 120 Musiker. Die Musik wurde eigens für das Hörspiel komponiert: Das ist Kino mit verbundenen Augen. Falls Sie den Briten Ken Follett vor allem als Autor von Thrillern wie Die Nadel oder Der dritte Zwilling kennen - keiner ist erstaunter über den Genrewechsel als der Schriftsteller selbst, wie er in den Inlays der CDs ausführlich schildert. Typisch Follett ist die Spannung, mit der er hier Historie zum Kriminalstück macht. Soviel sei schon verraten: Auch der Tod des eingangs erwähnten Königssohns trägt wesentlich zur Dramatik von Die Säulen der Erde bei. -Annette Eichinger

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 669 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Sehr empfehlenswert (5 von 5 Punkten) meint r. aus de
Die Säulen der Erde ist für mich eines der besten Bücher von Ken Follett. Seine Schreibweise lässt die Protagonisten sehr lebendig erscheinen, erspart dem Leser aber auch nicht die Grausamkeit, die das Leben der damaligen Zeit mit sich bringt. Es ist zweifelsohne ein Buch für hartgesottene, die nicht vor detailgenauen und langen Beschreibungen zurückschrecken. Manchmal hätte ich mir durchaus etwas mehr Kürze gewünscht, doch nachdem ich die Zeit hatte, eingehender darüber nachzudenken, entpuppte sich das Buch als Meisterwerk.

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Die Henkerstochter - Oliver Pötzsch
Buch:Die Henkerstochter
Autor:Oliver Pötzsch, Ausgabe vom 1. April 2008, Broschiert, Verkaufsrang 579
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Das spannende Porträt eines verrufenen, geheimnisvollen Berufsstandes." MÜNCHNER MERKUR/ 04.04.08/ dil "Spannend, lebensnah und bewegend" IN / 30.04.08 "Ein historischer Roman wie man ihn sich wünscht, gut recherchiert und mit viel Leidenschaft geschrieben." 06/08 Filter "Oliver Pötzsch schafft es auf ungemein elegante Weise, neben der spannenden Kriminalhandlung so viele kleine Details und Wissenswertes aus dem Leben einer Henkersfamilie einflechten zu lassen, dass einem alle Vorurteile über Henker schneller genommen werden als man lesen kann." 10.06.08/ www.historische-romane.de "Pötzsch ist ein packender Krimi gelungen, der zudem viele Informationen zu dem Handwerk des Scharfrichters bietet [ ] Wir freuen uns auf die Fortsetzung." 18.08.08/ Nürnberger Zeitung

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 145 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Echt super! (5 von 5 Punkten) meint M.
Das war das erste Buch von Oliver Pötzsch für mich und ich muss sagen, dass es sicher nicht das letzte für mich war :-) Super gut zu lesen und man verschlingt es förmlich.
Das Buch ist für jeden Fan der historischen Romane zu empfehlen - LESEN!

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Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders - Patrick Süskind
Buch:Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders
Autor:Patrick Süskind, Ausgabe vom Juni 1994, Taschenbuch, Verkaufsrang 412
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Amazon.de Hörbuch-Rezension
Zu all den herausragenden Merkmalen, die Patrick Süskinds Klassiker mit den Jahren auf sich vereint hat, kommt nun ein neues hinzu: Hans Korte lässt die Geschichte des Pariser Massenmörders Jean- Baptiste Grenouille in akustischer Brillanz aufleben. Markant spricht er, lässt mit seiner eindrucks- und ausdrucksvollen Stimme schnell Atmosphäre und Bilder im Kopf entstehen. Das Buch habe ihm sehr gefallen, sagt Korte in einem Interview, deshalb habe er es auch gerne gelesen. Das kommt über, man nimmt es dem 1929 geborenen Vollblutschauspieler, der auch studierter Musiker und Dirigent ist, ab. Immerhin, es ist eine lange Strecke, fast zehn Stunden, eine unglaubliche Herausforderung! Und dann ist es ja auch nicht irgendein Buch: weltweit über 15 Millionen verkaufte Exemplare, übersetzt in 20 Sprachen, jetzt verfilmt. Mit dem Leben jenes geruchlosen, aber mit einem genialen Geruchssinn ausgestatteten Ungeheuers, dieser vom Teufel Besessenen ?abscheulichen Gestalt?, die im bestialischen Gestank der Pariser Armenviertel des 18. Jahrhunderts groß wird, hatte Süskind den richtigen Riecher. Und nun ist ein ganz anderer Sinn gefragt: das Zuhören macht Spaß, auch, wenn man das Buch bereits gelesen hat- und wer hat das nicht? Schnell erliegt man der großväterlich ruhig erzählenden Stimme, die einen leise in das dramatische Geschehen wiegt. In Kortes Sprechweise spiegelt sich angenehm Lebenserfahrung, Reife und Alter. Mit seiner Art, nicht zu hetzen, manchmal aufbrausend, dann wieder nachsichtig zu sein, Dialoge gut im Griff zu haben, Pausen zu gönnen und Bilder stehen zu lassen und auch mit dem Sprechtempo auf seine eigene Art zu interpretieren, wird aus Süskinds genialem Roman ein akustischer Genuss, der Grenouilles mörderische Welt gruselig belebt. Eine Meisterleistung. Musikalisch zu sein, habe ihm sicher bei den Aufnahmen geholfen, gesteht Korte. Aber da war auch die Faszination über den Stoff und die Bewunderung des Süskind Talents: "Eine völlig irreale Handlung ganz überzeugend so darstellen zu können, als wäre sie Realität, das ist verblüffend. Das macht die Geschichte noch geheimnisvoller." Für das Hörbuch trägt Hans Korte dazu seinen Teil nun auch bei. -Barbara Wegmann


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 743 Bewertungen)

Leserkommentare:*
das beste buch der welt... (5 von 5 Punkten) meint L.S.
... und diese meinung vertrete ich seit gut 5 jahren. dh, seit ich es das erste mal gelesen habe.
und seitdem habe ich es oft gelesen. oder gehört. auch das hörbuch lohnt sich. was etwas enttäuscht, ist der film. jedoch wird er durch größen wie alan rickman und dustin hoffman noch gerettet und ist deswegen nicht total schlecht. außerdem hat der film ja auch noch eine geniale story ;)

beste stelle: der tod des mirabellenmädchens. unschlagbar. insgesamt sowohl sprachlich als auch inhaltlich. wundervoll! :)

ein absolutes MUSS-werk.


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Die Henkerstochter und der schwarze Mönch - Oliver Pötzsch
Buch:Die Henkerstochter und der schwarze Mönch
Autor:Oliver Pötzsch, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Broschiert, Verkaufsrang 676
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Auch in seinem zweiten historischen Kriminalroman Die Henkerstochter und der schwarze Mönch entführt Oliver Pötzsch seine Leser ins bayerische Schongau und seine Umgebung in die Zeit nach den Glaubenskriegen Mitte des 17. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen wieder der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser (wobei Vorkenntnisse aus dem ersten Band Die Henkerstochter keinesfalls nötig sind), die in einem Giftmordfall ermitteln. Der Tod des Pfarrers führt sie zum Sarkophag eines Tempelritters, auf dem sie rätselhafte Hinweise auf den Schatz des Ordens entdecken, der seit vielen Jahrhunderten verschwunden ist. Sie nehmen die Spur auf und machen sich daran, die Rätsel zu lösen, die der Ritter hinterlassen hat. Doch sind sie nicht die einzigen, die den Schatz suchen. Neben einer brutalen Räuberbande sind auch Fanatiker in schwarzen Kutten dem Geheimnis auf der Spur und gehen bei ihrer Suche äußerst skrupellos vor. So entwickelt sich eine packende Rätselreise, die den Leser durch den bayerischen Pfaffenwinkel mit seinen vielen Kirchen und Klöstern führt und die bis zur letzten Seite äußerst spannend zu lesen ist. Neben der fesselnden Handlung kann Oliver Pötzsch mit interessanten Einblicken in die damalige Zeit überzeugen. Man erfährt viel Wissenswertes über die Scharfrichterei sowie über den Stand der Medizin und Heilkunde. So ist Jakob Kuisl nicht nur ein erfahrener Henker, der das Wissen und die Tradition seines Berufsstandes bewahrt, sondern auch in der Heilkunde sehr bewandert und verfügt über eine umfangreiche Bibliothek. Doch als Henker stehen er und seine Familie am Rande der Gesellschaft und waren sozial ausgegrenzt. Der Autor, selbst Nachfahre der tatsächlich in Schongau lebenden Henkersfamilie Kuisl, hat glänzend recherchiert und jede Menge Detailwissen zusammengetragen, das er geschickt in die Geschichte einwebt. Die Charaktere sind eigenwillig und lebendig beschrieben und es ist sehr angenehm, dass die Liebesgeschichte zwischen Simon und Magdalena nur am Rande eine Rolle spielt. Dass der Schatz der Templer ausgerechnet im bayerischen Pfaffenwinkel versteckt sein soll, mag vielleicht etwas konstruiert sein, lässt den Leser aber in erster Linie schmunzeln. So ist es offensichtlich, dass Oliver Pötzsch diese Gegend bestens kennt und liebt. Am Ende des Buches findet sich sogar ein kurzer Reiseführer, in dem der Leser eingeladen wird, die Orte und Klöster, die im Buch eine Rolle spielen, selbst kennen zu lernen und zu besuchen. - Alexandra Plath
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 58 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Teil Zwei der Trilogie (5 von 5 Punkten) meint H.Z. aus Heyerode
Heute möchte ich euch den Folgeroman zur Henkerstochter von Oliv er Pötzsch vorstellen. Ich lese momentan schon den dritten Teil, auch hier wird wohl bald die Rezension folgen.

Personen:
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Wie auch im Vorgängerroman:

Jakob Kuisl Scharfrichter aus Schongau
Simon Fronwieser Sohn des Arztes
Magdalena Kruisl die Tochter des Henkers
Anna Maria Kruisl Frau des Scharfrichters
Georg und Barbara die Zwillinge des Scharfrichters

weitere Bürger ...

Die Augsburger:
Philipp Hartmann Scharfrichter aus Augsburg
Nepomuk Biermann Apotheker aus Augsburg
Oswald Hainmiller ein Händler aus Augsburg
Leonhard Weyer ein weiterer Händler aus Augsburg

Die Ratsherren:

Johann Lechner Gerichtsschreiber
Karl Semer, 1. Bürgermeister und Wirt vom Gasthaus
Matthias Holzholfer 2. Bürgermeister
Jakob Schreevogl Ratsherr
Michael Berchtholdt Bäcker und Ratsherr

Die Kirche

Andreas Koppmeyer, Pfarrer der Lorenzkirche
Elias Ziegler Pfarrer der Basilika
Augustin Bonenmayr, Abt des Stifts
Michael Piscator, Probst des Klosters in Rottenbuch
Bernhard Gering, Abt des Klosters in Wessobrunn

Mönche ...

der Autor:
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Oliver Pötzsch ist 1970 geboren worden und arbeitet als Fillmautor für den Bayerischen Rundfunk. Er zeichnet verantwortlich für die Sendung "Quer". Die Kuisls sind seine Verwandten, da er ein entfernter Nachfahre dieser Schongauer Familie ist.

Die Kruisl waren vom 16. bis hin zum 19. Jahrhundert in Bayern die größte Dynastie bezüglich des Henkergeschäfts.

Inhalt:
=====

Das Buch spielt - wie auch der erste Teil der Trilogie in Schongau, dort, wo auch der Autor beheimatet ist, er weiß also, von was er schreibt ...

Eine Vergiftung ist Angriffspunkt des Romaneinstiegs. Der Pfarrer der Lorenzkirche (Andreas Koppheyer) wird vergiftet. Aber er starb nicht sofort, er konnte noch ein Zeichen senden. Dieses weist in die Krypta, wo ein Templergrab verborgen ist. Dort muss wohl ein Schatz verborgen sein, den Jakob Kuisl und Magdalena und der Arzt des Ortes finden. Es sind Knochen eines alten Templers und Sprüche, die er bei sich im Grab hat. Aber was haben sie zu bedeuten?

Es ist aber nicht nur der Mörder, der den Schatz für sich beansprucht, sondern eine Bande Räuber hat auch Interesse am Schatz.

Es ist sozusagen ein Wettrennen gegen die Zeit, die durch den Roman führt. Eine äußerst dichte Handlung ist es, die den Roman mit seinen bildhaften und sehr schön charakterisierten Personen zu einem flüssig lesbaren historischen Krimi macht, von dem man kaum lassen kann, bis man weiß, wie alles zusammehängt.

meine Meinung:
===========

Ich habe schon den ersten Teil mit großer Spannung gelesen und ich finde sogar, dass dieser zweite Band den ersten noch etwas übertrifft, wenn man das überhaupt sagen kann.

Ich lese im Allgemeinen historische Romane sehr gern, aber der Autor Oliver Pötzsch vereint etwas, was man historischen Krimi nennen kann und das ist kaum zu überbieten. Man spürt, dass alles top recherchiert ist, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Da er im Schongau beheimatet ist, sind die örtlichen Gegebenheiten auch sehr bildhaft und wissenswert beschrieben.

Pötzsch bedient sich oftmals der wörtlichen Rede und vieler Adjektive, die die Charaktere vor dem geistigen Auge des Leser entstehen lassen.

Man gewinnt die positiven Charaktere sofort lieb und lebt und leidet mit ihnen. Man möchte ihnen am liebsten helfen.

Die Handlung ist von einem roten Faden durchdrungen und sehr durchdacht und die Recherchearbeit ist für meine Empfinden perfekt zu bezeichnen.

Ein Krimi, der im Mittelalter spielt, der sehr viel von den Traditionen preisgibt und Spannung bietet, besser kann man das einfach nicht machen.

Auch wenn das Mittelalter sooooo weit zurück liegt, wird es, wenn man dieses Buch liest, wieder zum Leben erweckt. Ein wirklich qualitativ hochwertiges historischer Roman, und man kann gespannt sein auf den dritten Teil.

Die Handlung ist durchdacht und bis zum Ende hin spannungsgeladen und wird erst zum Schluss enträtselt.

kurze Leseprobe:
=============

"Warum machst du das?" fragte er schließlich. Jakob Kuisl ging darauf nicht ein. "Ich hab mit dem Lechner geredet", sagte er. "Kein Rädern, ein sauberes Erhängen. Die Frauen und Kinder gehen frei."
Auf Schellers Gesicht breitete sich ein Lächeln aus, doch schon bald wurde er wieder ernst.
"Wie lange noch?", fragte er.
Jakob Kuisl zog an seiner kalten Pfeife. "Wenn`s das Wetter zulässt, ist der Prozess schon in ein paar tagen. Danach sind`s noch drei weitere Tage, so ist es der Brauch. Der Semer-Wirt stiftet die Henkersmahlzeit ...

Hieran sieht man, dass auch sehr viel aus dem "Handwerk" eines damaligen Henkers gezeigt wird.

Rundum ein äußerst lesenswerter Roman für Freunde dieses Genres.

Es folgt bald der Bericht über das Buch: "Die Henkerstochter und der König der Bettler"

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Tod und Teufel: Roman - Frank Schätzing
Buch:Tod und Teufel: Roman
Autor:Frank Schätzing, Ausgabe vom 1. Juli 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 814
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt - einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt. Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare "der Fuchs" genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt - und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes ... Berühmt geworden ist Frank Schätzing mit seinem fulminant erfolgreichen Ökothriller Der Schwarm über eine außer Kontrolle geratene Unterwasserwelt. Dabei hat der Gründer und kreative Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur einmal ganz klein angefangen und sich mit Lokalkrimis wie Mordshunger eher im Umfeld der Rheinmetropole einen Namen gemacht. Fast könnte man sagen: Ganz zu Recht - gäbe es da nicht Schätzings überaus lesenswertes Krimidebüt Tod und Teufel, das, anders als Der Schwarm, nicht so sehr wegen seiner originellen Handlung besticht, sondern durch sein historisches Kolorit. Auch wenn es oft so aussieht, als hätte Schätzing die Versatzstücke moderner Krimiliteratur genommen und Ihnen einen mittelalterlichen Mantel übergeworfen: Jeder Freund historischer Romane sollte Tod und Teufel unbedingt lesen. -Isa Gerck
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 161 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Schätzing (5 von 5 Punkten) meint N.B.
Frank Schätzing hat einen tollen Schreibstil, das hat er schon in seinen frühen Werken, wie Tod und Teufel, bewiesen. Das Buch ist spannend und spiegelt die Geschichte Kölns wieder.

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Die Säulen der Erde: Lesung/Sonderausgabe - Ken Follett
Hörbuch:Die Säulen der Erde: Lesung/Sonderausgabe
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 18. Dez. 2009, Audio CD, Verkaufsrang 3158
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die "Säulen der Erde", das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! -Stefan Kellerer
1135 überfrisst sich der englische König Heinrich an Neunaugen und stirbt. Seine Tochter Matilda - sie wäre die erste Frau auf dem Thron - setzt sich gegen die Herrschaftsansprüche ihres Cousins Stephen zur Wehr. Zwar hatte Heinrich eine ganze Reihe illegitimer männlicher Nachkommen gezeugt; der einzige eheliche Sohn ist jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Neun Jahre lang tobt der Bürgerkrieg in dem einst blühenden England. Um historische Fakten rankt Ken Follett seine monumentale Story, die sich vom Erbfolgestreit bis 1170, bis zur Ermordung Thomas Beckets unter der Regentschaft Heinrichs II. erstreckt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, Die Säulen der Erde. Dombaumeister Tom Builder möchte hier seinen Lebenstraum verwirklichen. Klosterprior Philip sieht sich den Anfeindungen des verrohten Baron Hamleigh ausgesetzt, der den Bau der Kathedrale zu verhindern sucht und sein Gebiet mit Gewaltexzessen überzieht. Follett malt detailliert die Grausamkeiten jener Zeit aus: Frauen wie die schöne Grafentochter Aliena werden Opfer von Vergewaltigung, es kommt zu Folter und Brandstiftung, zu Morden und Hinrichtungen. Der 1150 Seiten starke Roman wurde mit großem Aufwand als Hörspielfassung von 510(!) Minuten Länge vertont. Für den musikalischen Background sorgen ein Symphonieorchester und Chöre, alles in allem etwa 120 Musiker. Die Musik wurde eigens für das Hörspiel komponiert: Das ist Kino mit verbundenen Augen. Falls Sie den Briten Ken Follett vor allem als Autor von Thrillern wie Die Nadel oder Der dritte Zwilling kennen - keiner ist erstaunter über den Genrewechsel als der Schriftsteller selbst, wie er in den Inlays der CDs ausführlich schildert. Typisch Follett ist die Spannung, mit der er hier Historie zum Kriminalstück macht. Soviel sei schon verraten: Auch der Tod des eingangs erwähnten Königssohns trägt wesentlich zur Dramatik von Die Säulen der Erde bei. -Annette Eichinger

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 669 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Sehr empfehlenswert (5 von 5 Punkten) meint r. aus de
Die Säulen der Erde ist für mich eines der besten Bücher von Ken Follett. Seine Schreibweise lässt die Protagonisten sehr lebendig erscheinen, erspart dem Leser aber auch nicht die Grausamkeit, die das Leben der damaligen Zeit mit sich bringt. Es ist zweifelsohne ein Buch für hartgesottene, die nicht vor detailgenauen und langen Beschreibungen zurückschrecken. Manchmal hätte ich mir durchaus etwas mehr Kürze gewünscht, doch nachdem ich die Zeit hatte, eingehender darüber nachzudenken, entpuppte sich das Buch als Meisterwerk.

 Weitere Lesermeinungen

Der Erzfeind - Bernard Cornwell
Buch:Der Erzfeind
Autor:Bernard Cornwell, Ausgabe vom 1. Febr. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 2158
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Bernard Cornwell ist der Meister des historischen Abenteuerromans." (Publishers Weekly)

"Einer der größten Geschichtenzähler unserer Zeit." (Kirkus Reviews)

"Ein exquisites Abenteuer - Bernard Cornwell ist ein besonderes Talent. Man muss nach seinesgleichen suchen." (Birmingham Post)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Und immer winkt der Gral (5 von 5 Punkten) meint B.D.
Ich hatte von Cornwell noch nichts gelesen, da mich die anderen Titel bisher nicht interessierten. Aber eine neue Geschichte um den Heiligen Gral hat mich gereizt. Ein unerschöpfliches Thema, hier aus englischer Sicht geschrieben mit für mich total neuen Fassetten. Spannend geschrieben, packend, es hat mich mehrere Abende und liegengebliebene Bügelwäsche gekostet, weil ich einfach nicht davon loskam. Wer sich für die Geschichte des Grals - egal ob es ihn gab oder nicht -, mittelalterliche Kämpfe, Geschichte, geheimnisvolle Ereignisse interessiert, ist hier bestens aufgehoben.

Ich habe alle 3 Romane aus dieser Serie gelesen und war jedes Mal fasziniert (was mir beim Lesen eines 2. oder 3. Buches desselben Autors selten passiert), aber jetzt muß ich eine Cornwell-Pause einlegen.

 Weitere Lesermeinungen

Der gläserne Schrein - Petra Schier
Buch:Der gläserne Schrein
Autor:Petra Schier, Ausgabe vom 1. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 22582
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Heilige und andere Tote 1413. Ganz Aachen ist in Aufruhr: Am Todestag Karls des Großen soll die neue Chorhalle des Doms eingeweiht werden. Doch eine Serie mysteriöser Mord- und Unfälle überschattet die Vorbereitungen zu dem Ereignis. Ausgerechnet der angesehene Goldschmied Bardolf Goldschläger gerät in Verdacht. Seine Stieftochter, die Reliquienhändlerin Marysa, nimmt die Spur des Täters auf. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die bis in die allerhöchsten Kreise reicht. Dort ist man nicht gewillt, sich die ehrgeizigen Pläne durchkreuzen zu lassen: Marysa gerät in Lebensgefahr ...

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Marysas Zweiter Fall (5 von 5 Punkten) meint A.K. aus Deutschland
Bardolf Goldschläger, der Stiefvater von Marysa, ist zur Vergoldung in der Domkapelle die einige Zeit später eröffnet werden soll. Doch bei einem tragischen Unfall stirbt dessen Geselle und Meister Goldschläger wird verletzt. Deshalb muss dessen Kollege und ärgster Feind die Arbeiten übernehmen.
Genau zu dieser Zeit kommt auch Bruder Christopherus wieder nach Aachen. Durch Milo Marysas Knecht darf er bei Marysa Übernachten. Aber dies ist nicht der einzige Unfall in der Domkapelle, daher fangen Marysa und Christopherus wieder gemeinsam an zu Ermitteln.
Dies wird natürlich wieder nicht von allen gern gesehen, da auch noch Bruder Elderad bei den Dominikanern weilt der der Inquistion angehört und auch so kein wirklich netter Geselle ist.
Bis jetzt hat sich Marysa auch gegen eine Neuvermählung gewehrt. Gerade von ihrem Vetter Hartwig wird sie sehr unter Druck gesetzt, denn sie soll dessen Gesellen und Cousin Gort heiraten, was sie nicht will. Dann gibt es da noch ihren Gesellen, der auch um sie wirbt. Wem sie wohl das Versprechen geben wird?

Wieder ein spannender Roman, der in der alten Domstadt Aachen spielt so das man sich richtig in die Zeit reinversetzt fühlt. Ich bin schon ganz gespannt wie es im nächsten Buch weiter geht.

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Leserabe - Der Meisterdieb - 3 - Lesestufe, ab 3 - Klasse: Ein Krimi aus dem Mittelalter - Mit spannenden Leserätsel - Fabian Lenk
Buch:Leserabe - Der Meisterdieb - 3 - Lesestufe, ab 3 - Klasse: Ein Krimi aus dem Mittelalter - Mit spannenden Leserätsel
Autor:Fabian Lenk, Ausgabe vom 1. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 2616
Preis: 3,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Ein Meisterdieb treibt sein Unwesen auf der Nürnberger Burg. Dann wird der Goldschmied Hartwin verhaftet. Nur seine Tochter Johanna weiß, dass ihr Vater unschuldig ist. Bei dem Versuch, den wahren Dieb zu überführen, begibt sie sich in große Gefahr ...

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Erstleseunterricht mal mittelalterlich! (5 von 5 Punkten) meint M.H. aus Herrnburg
Meine Schülerinnen und Schüler haben die Lektüre dieses spannenden Erstlesewerkes der 3. Lesestufe (ab 3. Schuljahr) genossen. Ich setze seit Jahren derartige Bücher im Unterricht ein, und mir ist derzeit kein anderes Erstlesewerk bekannt, in welchem es um spannende und kindgerecht aufbereitete Inhalte aus der Zeit des Mittelalters geht.
Wie üblich und sinnvoll ist eine Handlungsträgerin (Tochter des Goldschmiedes) im Alter der Leser/innenschaft. Das schafft Identifikationsmöglichkeiten. Und was dieses junge Mädchen erlebt und wie sie ihren Vater letztendlich retten kann, das ist unheimlich spannend geschrieben und wunderbar bebildert.

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