Product Description Roman. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 315 gr / Abmessung: 19 cm Von Eder, Susanne Worms im 11. Jahrhundert: Burggraf Bandolf und Heilerin Garsende untersuchen einen Mord. Ein geheimnisvolles Dokument, eine verführerische Schöne und ein heimlicher Geliebter. Worms im Frühjahr 1066: Burggraf Bandolf findet in seinem eigenen Hof die Leiche des Edelmanns Ulbert von Flonheim. Bandolf bittet die Heilerin Garsende, den Leichnam zu untersuchen. Garsende kommt jedoch nur ungern, denn seit einigen Tagen ist ihr heimlicher Geliebter, Lothar von Kalborn, wieder in der Stadt. Dennoch stellt sie gemeinsam mit Bandolf Nachforschungen an, und schon bald stoßen beide auf eine erste Spur: Kurz vor seinem Tod hatte Ulbert ein geheimnisvolles Dokument an sich genommen, das seitdem verschwunden ist.
Product Description Ein Krimi aus dem Alten Rom. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Amerikan. v. Bärbel u. Arnold Velten Gewicht: 290 gr / Abmessung: 19 cm Von Roberts, John Maddox / Übersetzt v. Arnold, Bärbel ; Arnold, Velten Der neue historische Kriminalroman aus der SPQR-Serie Gaius Julius Caesar hat einen monumentalen Plan: Er möchte den Kalender im ganzen Imperium reformieren und hat dafür Wissenschaftler aus der gesamten bekannten Welt in Rom versammelt. Mit Feuereifer machen sich die Astronomen an die Arbeit - bis einer von ihnen stranguliert aufgefunden wird. Als weitere Mordopfer folgen, bangen die verbleibenden Wissenschaftler um ihr Leben. Decius Caecilius Metellus muss mit viel Fingerspitzengefühl ermitteln - denn die Spuren, denen er folgt, sind delikat. Leseprobe: An unserem Kalender war nichts auszusetzen. Das sah ich so, und das römische Volk sah es auch so. Aber Caius Julius Caesar war anderer Meinung, und er war Diktator, und damit war die Sache erledigt. Er war außerdem Pontifex maximus und somit für den römischen Kalender zuständig, und genau dies war eines seiner Lieblingsprojekte. Als Diktator kann man sich nach Lust und Laune seinen Lieblingsprojekten, Hobbys und so weiter hingeben, und wenn irgendjemand einem das Recht bestreitet, dies zu tun, kann man ihn töten lassen. Nicht dass Caesar wegen so einer unbedeutenden Sache irgendjemanden hätte töten lassen. Ganz im Gegenteil. Er begnadigte Menschen, die es unbedingt verdient hatten, hingerichtet zu werden, und er hätte noch etliche Jahre länger gelebt, wenn er einfach nur ein paar Männer hätte töten lassen, die zu töten oder ins Exil zu schicken ich höchstselbst ihm geraten habe. Doch er hat es nicht getan. Dieser Mangel an Weitsicht hat ihn das Leben gekostet. So war Caesar.
Historischer Kriminalroman Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. Engl. v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann Gewicht: 337 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Franklin, Ariana / Übersetzt v. Wasel, Ulrike; Timmermann, Klaus Die Geliebte Heinrichs II. wird vergiftet - mit einem gefährlichen Pilz, der Teufelshaube. Der König tobt, seine Gemahlin, Eleanor von Aquitanien, -dagegen triumphiert. Steckt sie hinter dem grausamen Anschlag auf ihre Widersacherin? Will sie einen Bürgerkrieg in England entfachen und Heinrich so entmachten? Nur eine kann die Zeichen richtig deuten: Adelia, die Totenleserin aus Salerno ... Ihren ersten Auftritt im Dienste Ihrer Majestät Henry II. durften wir vor zwei Jahren, pardon, im Jahre 1171, staunend bewundern. Adelia, Die Totenleserin, mit dem damals in England für eine Frau schier undenkbaren Beruf der Ärztin und Leichenbeschauerin, löste eine grausige Kindermordserie und half dem König aus einer brenzligen Staatsbredouille. Ein Jahr später nun benötigt er erneut die Hilfe dieser erstaunlichen Frau, die an der berühmten Ärzteschule von Salerno ihr blutiges Handwerk erlernte. Rosamund Clifford, des Königs schöne Mätresse, wurde durch eine Vergiftung dahingerafft. Sofort fällt der Verdacht auf die eifersüchtige Königin Eleanor von Aquitanien. War dies gar ein Versuch, Henry zu stürzen und eine Staatskrise auszulösen? Erneut muss Adelia zur Rettung des armen Heinrich ihr Reisebesteck auspacken. Und ebenso erneut nutzt Franklin historische Leerstellen, um sie mit eigenem thrillertauglichen Material aufzufüllen. So bei der Figur der "Fair Rosamond", die von der Autorin entgegen gesicherter Erkenntnisse erheblich aufgepeppt wurde. Überhaupt scheint das pragmatisch unbeschwerte Kurbeln am historischen Personalkarussell Franklin keine allzu großen Sorgen zu bereiten. Ein Brief an Eleanor, den man bei der toten Rosamund fand, lässt den Verdacht aufkommen, dass sie die Königskrone für sich beanspruchte, doch Adelia ahnt längst, dass weitaus größere Kaliber am Meucheln und Konspirieren sind. Als sich schließlich im winterlich verschneiten Oxfordshire auch noch ein Killer auf die Suche nach seinem Opfer macht, strafft sich auch der Spannungsbogen merklich. Suspense! ? ein Zauberwort, dem Ariana Franklin durchaus einige Studien widmen sollte. Was auf die Schilderungen drastischer Heilpraktiken und Körperwelten nicht zutrifft, mit denen die Robustheit unserer Magennerven aufs Empfindlichste getestet werden. Im Showdown absolviert die während des gesamten Romans am Tisch über ihren Brief gebeugte, tote Rosamunde, ihren letzten großen Auftritt ? zugegeben recht flüssig ?, wie der arme Leser und die noch bedauernswertere Adelia bestätigen werden. Mit diesem zweiten Auftritt der "historischen Patricia Cornwell", wie "Bild am Sonntag" etwas lahm verglich, ist Ariana Franklin jedenfalls auf bestem Wege, ihre Totenleserin in unseren Köpfen fest zu installieren. ?Ravi Unger