Ein Schafskrimi. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2006 für das beste Debut Erscheinungsjahr: 2007 m. Illustr. All Ages Gewicht: 320 gr / Abmessung: 19 cm Von Swann, Leonie Der Siegeszug der Schafe von Glennkill hält weiter an Leblos liegt der Schäfer George Glenn im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Seine Schafe sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George seinen Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Unerbittlich folgen sie der Spur des Täters und kommen den Geheimnissen der Menschenwelt dabei nach und nach auf die Schliche bis es ihnen schließlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären. "Gestern war er noch gesund?, sagt Maud. Aber heute, da liegt er schon im saftigen irischen Gras, neben dem Heuschuppen unweit des Feldwegs, ihr Schäfer: niedergemäht von einem spitzen Spaten in der Brust. Eine einzelne Krähe hat sich auf seinem wollenen Norwegerpullover niedergelassen "und äugte mit professionellem Interesse in sein Innenleben". Die vorwitzige Krähe und die witzige Sprache sind bei weitem nicht das Originellste an dem Debütroman der 30-jährigen Münchner Autorin und Irland-Freundin Leonie Swann. Das Originellste sind mit Abstand Maud und ihre Truppe. Denn Maud, die auch den ersten Satz des Buches sagen darf, ist ein Schaf, das besonders gut riechen kann und sehr stolz darauf ist. Gemeinsam mit dem Leitwidder Sir Ritchfiled versucht sie, dem Mörder auf die Schliche zu kommen, wobei sich vor allem Miss Maple, die Klügste der Herde, mit Brillanz hervortut. Die Frage, wie man einen Mörder findet, ist dabei Teil der Aufgabe. Denn natürlich ist Miss Maple ob ihres Tierseins (und ganz anders als ihre menschliche Namensgeberin von Agatha Christie) nicht gerade geübt im detektivischen Ermitteln. Aber nachdem sie den Fall mit ihren Kollegen in endlosen nächtlichen Stall-Diskussionen mehrmals wiedergekäut hat, lichtet sich das Dunkel... Was soll man sagen: Glennkill ist ein tierisch gutes Buch. Ein "schafes" Buch sogar. Wer immer gedacht hat, dem Genre des Krimis sei nichts Neues mehr abzugewinnen, der kann sich hier eines besseren belehren lassen. Man muss die kriminelle Sache einfach einmal durch die Wolle eines Schafes sehen. Schafe sind eben doch die klügeren Menschen. Glennkill beweist das auf überaus amüsante - und spannende! - Art und Weise von Seite zu Seite neu. - Stefan Kellerer
Product Description Roman 45. Aufl. Gewicht: 228 gr / Abmessung: 19 cm Von Pirincci, Akif Francis, der samtpfotige Klugscheißer, ist neu im Revier. Mit seinem Besitzer Gustav ist er in ein Haus gezogen, dessen merkwürdige Geschichte und atmosphärische Absonderlichkeiten ihn sogleich ahnen lassen, daß hier etwas nicht stimmt. Und als er kurze Zeit später bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam zugerichteten toten Artgenossen stößt, ist ihm klar, daß hier sein Intelligenzquotient gefordert ist. So rollt sich vor dem Leser mit katzenartiger Geschwindigkeit eine Geschichte von atemberaubender Spannung auf: eine Geschichte von serienmäßigen Morden und religiösen Sekten, von rolligen Katzen und Computern, von Wahnideen und Omnipotenzphantasien . . . Eine Tierfabel, die in einem spannenden und furiosen Finale menschliche Abgründe enthüllt. Leseprobe: Erstes Kapitel Wenn Sie meine Geschichte tatsächlich hören wollen - und ich empfehle Ihnen eindringlich, sie zu hören so müssen Sie sich zunächst mit dem Gedanken vertraut machen, daß Sie keine angenehme Geschichte hören werden. Im Gegenteil, die mysteriösen Geschehnisse, durch die ich mich im vorigen Herbst und Winter hindurchquälen mußte, ließen mir endgültig bewußt werden, daß Harmonie und ein geruhsames Leben selbst für meinesgleichen eine Angelegenheit von kurzer Dauer sind. Heute weiß ich, daß vor dem allgegenwärtigen Horror niemand verschont bleibt und daß das Chaos jeden Augenbhck über uns alle hereinbrechen kann. Doch bevor ich Gefahr laufe, einen langweiligen Vortrag über die finsteren Abgründe unseres Daseins zu halten, erzähle ich sie besser, die Geschichte - eine traurige und eine böse Geschichte. Alles begann mit dem Einzug in dieses verdammte Haus! Das, was ich im Leben am meisten hasse, und,
Buch:
Schikanen
Autor:
Dick Francis, Felix Francis, Ausgabe vom 26. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 277342
Product Description Ein Insektenkrimi. Roman Erscheinungsjahr: 2000 m. Illustr. v. Axel Scheffler. ab 8 J. Gewicht: 170 gr / Abmessung: 19 cm Von Shipton, Paul In einem Garten lebt Wanze Muldoon. Als Privatdetektiv tätig, hat er im Insektenreich eine Menge Ungereimtheiten aufzuklären. Zunächst muß er einen verschwundenen Ohrenschlitzer aufspüren. Diesen Fall zu lösen, macht ihm wenig Mühe, doch als er den Auftrag erhält, eine Gruppe separatistischer Ameisen, die den gesamten Ameisenstaat in Aufruhr versetzt, ausfindig zu machen, muß er seinen ganzen detektivischen Spürsinn aufbieten. Ein Krimi aus dem Reich der Insekten.
Buch:
Gambling: Ein Sid-Halley-Roman
Autor:
Dick Francis, Ausgabe vom 26. Mai 2009, Broschiert, Verkaufsrang 55442
Aus der Amazon.de-Redaktion Eigentlich ist es eine wunderschöne herbstliche und idyllische Kulisse in einem kleinen Ort in Virginia. Aber dann dieser brutale Mord an dem Frauenarzt Dr. Wylde, der "schon halb Crozet auf die Welt geholt hat." Waren "verrückte Abtreibungsgegner" die Täter? Da sind die routinierten Spürnasen von Harry Haristeen und ihrem Team Mrs. Murphy und Co gefragt. Wer Spaß an verspielten Geschichten, zwar mörderisch, aber tierisch amüsant, hat, der liegt hier genau richtig. Buntes Lokalkolorit, kleinstädtische Atmosphäre pur, das manchmal so ganz spezielle Sozialleben in kleineren Gemeinden, inklusive Klatsch und Tratsch, hier füllt es bilderreich, lebendig und auch noch spannend knapp 300 Seiten. Die Reihe der Mitwirkenden ist nicht ohne und es mag anfangs eine kleine Herausforderung sein für den außenstehenden Leser, schnell aber schließt man sich der gerade 40 gewordenen Harry Haristeen an, die ihre Welt auf einer Farm gefunden hat, gemeinsam mit Ehemann und Tierarzt Fair, der Tigerkatze Mrs. Murphy und Tee Tucker, der Corgihündin. "Hoffentlich löst das nicht eine landesweite Gewaltwelle aus - Ärzte werden angegriffen, Kliniken fliegen in die Luft!" die Angst nach dem Mord am Frauenarzt der Gemeinde ist groß, hat das Ganze einen politischen Hintergrund? "...wenn der Kerl ein rasender Verrückter oder ein politischer Fanatiker ist, haben wir ein Riesenproblem." Die Fronten im Ort brechen auf und dann - geschieht ein zweiter Mord. Sprechende Katzen, Hunde die ihren Kommentar abgeben, Tiere auf der Farm, die miteinander kommunizieren, sich in die Lösung des Falles einmischen, das hat einfach etwas Bezauberndes, selbst wenn die Vierbeiner diesmal nicht so im Vordergrund der Geschichte stehen wie in vorangegangenen Romanen. Überall dürfen Mrs.Murphy und Co mit, sind gern gesehene Gäste bei Freunden und Bekannten. "Du verwöhnst meine Schätzchen." Und natürlich kriegen die aufgeweckten Vierbeiner manches, den Fall aufklärendes Detail mit, Spürnasen der besonderen Art eben. Kein knallharter Krimi, keine bierernste Geschichte, kein anspruchsvoller Thriller, dafür eine einfach nette und sommer-leichte Geschichte. - Barbara Wegmann
Buch:
Cave Canem: Ein Felidae-Roman
Autor:
Akif Pirinçci, Ausgabe vom 1. Aug. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 50934
Ein Felidae-Roman Erscheinungsjahr: 2001 Gewicht: 253 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Pirincci, Akif Francis ist wieder da! Der Detektiv auf Samtpfoten ist einem Mörder auf der Spur, der unter den Katzen und Hunden des Reviers umgeht. Da beide Seiten den Täter in den Reihen der anderen vermuten, droht schon bald eine Eskalation des Konflikts. Die einzige Hoffnung besteht darin, dass Francis den Schuldigen rechtzeitig findet. Und er ist bei der Suche nicht allein: Hektor, ein ehemaliger Polizeihund, soll ihm zur Seite stehen. Allerdings sind die beiden wie Hund und Katz... Kater Francis, diese Mischung aus Sherlock Holmes und Phillip Marlowe mit einem Schuss James Bond, hat schon wieder Ärger am Hals. In seinem Revier häufen sich rätselhafte Todesfälle, und zu den Opfern zählen nicht nur Katzen, sondern auch deren innigste Feinde, die elenden Kläffer. Der Vorfall schafft böses Blut zwischen beiden Lagern, und selbst eine Konferenz wird einberufen, um zu schlichten. Eines ist jedenfalls klar, der Fall muss dringend aufgeklärt werden, bevor die Feindschaft zwischen Hunden und Katzen womöglich eskaliert. Könnte der Mörder vielleicht aus dem Tierasyl am Stadtrand gekommen sein, dessen Belegschaft in letzter Zeit sprunghaft zugenommen hat? Das ist zumindest eine Theorie von Francis. Er soll Licht in die Angelegenheit bringen, und fast wäre er auch bereit, wieder Detektiv zu spielen, immerhin gehörte seine jüngste Angebetete, die verführerische Roxy, zu den Opfern. Doch als er erfährt, dass ihm ein Partner zur Seite gestellt werden soll, ist es mit Fr ancis'' Hilfsbereitschaft vorbei. Sein Kompagnon ist Hektor, ein Hund. Schlimmer noch: ein pensionierter Schäferhund, vormals im Polizeidienst tätig. Empört über dieses Ansinnen, kehrt Francis der ganzen Angelegenheit de Eine Serie brutaler Morde an Katzen und Hunden erschüttert das Revier. Die tödlichen Verletzungen der Opfer lassen keine genauen Rückschlüsse darauf zu, ob Hund oder Katze als Serienmörder zuschlägt. Die Situation eskaliert. Beide Völker beschuldigen sich gegenseitig der Untaten - eine blutige Auseinandersetzung scheint unvermeidlich. Ein "Gipfeltreffen" der verfeindeten Lager wird als letzte Vermittlungsinstanz angesetzt. Dabei entpuppen sich jedoch gerade die Führer beider Parteien als große Demagogen, die geschickt den tiefverwurzelten Haß zwischen Hund und Katze zu schüren wissen. Gewalt soll offenbar die Lage "klären". Dennoch wird zunächst der begnadete Schnüffler Francis beauftragt, den Mörder dingfest zu machen. Für ihn selbst hat das Ganze allerdings mehrere Haken: ihm bleiben nur wenige Stunden Zeit, bevor Hund und Katz übereinander herfallen werden; er bringt sich selbst in allerhöchste Gefahr; und er muß sich zwecks Ausgewogenheit einen Hundepartner gefallen lassen, dessen Geruch allein ihn schon in die Flucht schlagen könnte. Doch die beiden müssen sich arrangieren... Pirinccis Held Francis ist ein eitler Typ, nicht vorurteilsfrei, selbstbewußt bis zur Schmerzgrenze, unerträglich zynisch, ein Frauenheld und doch auch ein großer Moralist. Hinter seinen coolen Sprüchen ist die tiefe Sehnsucht nach einem glücklichen Leben in einer schöneren und gerechteren Welt deutlich spürbar. Francis wird in diesem Abenteuer einiges zu lernen haben. Akif Pirincci hat seinem neuen Roman keine einfachen Themen zugrunde gelegt, nämlich Krieg, Rassenhaß, ethnische Konflikte und - Freundschaft. Dennoch ist ihm der Balanceakt zwischen problematischen Inhalten und dem Unterhaltungsanspruch des Lesers glänzend geglückt. Bei aller spannenden Unterhaltung fällt den Leser dieser Parabel immer wieder die Erkenntnis einer schrecklichen Realität an, die sich auch in unmittelbarer europäischer Nachbarschaft immer wieder abspielt. Als der Autor an den letzten Seiten seines Romans arbeitete, versank im Kosovo wieder einmal ein Teil der Welt in Haß, unvorstellbarer Grausamkeit und gegenseitigem Unverständnis. -Ulrich Deurer