Robert Ludlum, Ausgabe vom 6. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 136355
Aus der Amazon.de-Redaktion Jason Bourne wird vorsichtig. Gerade ist er in eine verdächtige Höhle mitten in Äthiopien gesprungen, ist über die Knochen von Säugetieren, Vögeln und Menschen getrampelt, hat den süßlichen Geruch von der ledrigen Haut mumifizierter Leichen eingeatmet. Jetzt erleuchtet seine Stabtaschenlampe die Überreste eines Toten, dem von der Nase her langsam das Gesicht weggefressen worden ist. Für den erfahrenen Bourne ist sofort klar, dass diese Zersetzung typisch ist für radioaktiven Zerfall. Und er begreift schlagartig, warum CIA-Agent Martin Lindros verschwunden ist . Seit Lindros Bourne vor dem Zugriff seiner Vorgesetzten bewahrt hat, sind die beiden Agenten Freunde - zumindest soweit, wie man mit einem notorischen Einzelgänger mit Ecken und Kanten wie Bourne befreundet sein kann. Deshalb hat Bourne sich selbst versprochen, Lindros aufzuspüren - sei es nun tot oder lebendig. Offenbar war der Freund einem Ring feindlicher Terroristen aus dem islamistischen Umfeld auf der Spur, die im Begriff sind, in den Besitz einer Atombombe zu gelangen. Bourne wird Zeuge teuflischer Anschläge, die immer wieder Ungereimtheiten aufweisen. Lebt zumindest Lindros noch? Kann man ihm wirklich trauen? Und: Welche Rolle spielt Bourne selbst in dem mörderischen Spiel der Verbrecher? Ist es ihnen gar gelungen, ihn zu einem Spielball ihrer Pläne zu machen, bei denen es um nichts weniger als die Vernichtung Amerikas geht? Nach einem fulminanten Anfang braucht Der Bourne Betrug eine Weile, um so richtig in Fahrt zu kommen. Dann aber ist er atemberaubend und spannend bis zur letzten Seite. Robert Ludlum ist es gelungen, wieder einmal einen perfekten Thriller zu schreiben. Großartige Unterhaltungsliteratur für alle, die den explosiven Mix aus Agenten-Thriller, Action und aktueller Weltgeschichte lieben. - Stefan Kellerer
Buch:
Bis zum bitteren Tod
Autor:
Patrick Robinson, Ausgabe vom 19. April 2010, Gebunden, Verkaufsrang 111264
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Ereignisse vom 11. September 2001 sind noch in denkbar schmerzlicher Erinnerung ? auch und gerade bei Admiral Morgan, dem ehemaligen Sicherheitsberater des US-Präsidenten. Als ein Passagierflugzeug auf das Kapitol in Washington D. C. zurast, hat er die Verantwortung ? und er entscheidet, es abschießen zu lassen, bevor es sein vermeintliches Ziel trifft, und zwar ohne die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen. Dadurch löst er eine Kettenreaktion aus, in deren Verlauf in verschiedenen Städten der Welt weitere Anschlagsversuche stattfinden. Als bei einem Attentat ein Terrorist lebend gefasst werden kann, lässt Morgan ihn nach Guantánamo bringen ? und erfährt so recht bald, wer hinter den terroristischen Anschlägen steckt: niemand anderes als die Hamas und ihr fanatischer Anführer Ravi Rashud, ein ehemaliger britischer Major, der die Seiten gewechselt hat. Der bärbeißige Admiral Morgan lässt ungerührt Rashuds Wohnhaus in Damaskus in die Luft sprengen, doch Rashud kommt knapp mit dem Leben davon ? und schwört tödliche Rache? Bis zum bitteren Tod ist nicht schlecht. Man liest es runter, denkt nicht groß nach dabei und wird leidlich unterhalten. So wirklich gut ist das Buch aber auch nicht: Der Plot ist nur mäßig originell, die Charakterisierung der Figuren ist leb- und lieblos, die Art, wie das Buch die Nine-Eleven-Geschehnisse ausschlachtet, ist ziemlich abgeschmackt, und großes Weltgeschehen auf ein Duell zweier Individuen einzukochen ist natürlich ohnehin völliger Quark. Ein Roman wie so viele Actionthriller, die man sich popcornessend im Kino anschaut: Die vielen Explosionen und Verfolgungsjagden täuschen geschickt über eine im Grunde abstruse Handlung hinweg; und man fühlt sich zwar zwei Stunden mittelprächtig unterhalten, doch wenn der Film vorbei ist und man wieder ins Helle tritt, kann man sich gegen den Gedanken nicht wehren: Wenn ich das jetzt nicht gesehen hätte, wäre mir auch nicht viel entgangen. - Christoph Nettersheim
Buch:
Der Tod kommt wie gerufen: Roman
Autor:
Kathy Reichs, Ausgabe vom 8. Febr. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 17846
Roman Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. Engl. v. Klaus Berr Gewicht: 306 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Reichs, Kathy / Übersetzt v. Berr, Klaus Pressestimmen: "Reichs neuer Thriller fasziniert mit seinem Plot voller falscher Spuren und vielen schillernden Charakteren. Aus dem Dickicht der Ermittlungen gelingt es ihrer Protagonistin, den Täter herauszukristallisieren, der, von Gier und Hochmut getrieben, alles Mitgefühl verloren hat und zum eiskalten Mörder geworden ist." Deutsche Presse-Agentur Leseprobe: Mein Name ist Temperance Deasee Brennan. Ich bin eins fünfundsechzig, reizbar und über vierzig. Mehrfach diplomiert. Überarbeitet. Unterbezahlt. Dem Tode nah.Ich strich dieses Fragment literarischer Inspiration durch und versuchte einen neuen Anfang. Ich bin forensische Anthropologin. Ich kenne den Tod. Jetzt lauert er auf mich. Dies ist meine Geschichte. O Mann. Die Wiedergeburt von Jack Webb und seinem Polizeibericht Los Angeles. Wieder Striche durch die Zeilen. Ich schaute auf die Uhr. 14 Uhr 45. Ich ließ die autobiografischen Versuche sein und fing an zu kritzeln. Kreise in Kreisen. Das Ziffernblatt der Uhr. Das Konferenzzimmer. Der Campus der UNCC. Charlotte. North Carolina. Die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Erde. Die Milchstraße. Um mich herum diskutierten meine Kollegen winzigste Details mit dem Eifer religiöser Fundamentalisten. In der augenblicklichen Debatte ging es um Formulierungen in einem Unterkapitel einer Selbststudie des Fachbereichs. Das Zimmer war stickig, das Thema zum Lidflattern langweilig. Die Sitzung dauerte schon über zwei Stunden, und die Zeit flog nicht gerade dahin. Ich fügte den äußersten meiner konzentrischen Kreise Spiralarme hinzu. Füllte Leerräume mit Punkten. Vierhundert Milliarden Als Temperance ("Tempe") Deasee Brennan in den Keller hinabsteigt, hofft sie noch, ein verwesendes Eichhörnchen zu entdecken. Denn der Geruch der Verwesung, von Fliegen, Insekten und Maden in Kadavern ist milder als das, was der Forensikerin sonst an ihren Tatorten entgegenschlägt. Tatsächlich findet Tempe am Ort des Geschehens, an den sie ein renovierender Klempner gerufen hat, zunächst ein totes Huhn. Aber sie findet auch einen menschlichen Schädel. Und sie findet zwei Menschenknochen, die in mit Erde gefüllten Kesseln verborgen sind. Der Verdacht liegt nahe, es mit einer heidnischen Opferstelle zu tun zu haben. Aber kann es in der beschaulichen Kleinstadt so etwas wie Voodoo oder Satanismus geben? Dann wird plötzlich in einem Plastiksack am Ufer eines Sees auch noch der Torso eines Jungen gefunden, in den eindeutig diabolische Zeichen eingeritzt sind. Aber: Warum riecht auch dieser Körper nicht so, wie Körper in diesem Zustand der Verwesung riechen? Warum ist er viel weniger von Insekten befallen als zu erwarten war? Und: Welche Rolle spielt ein undurchsichtiger Prediger bei den Mordfällen, der die Bevölkerung gegen Tempe aufzuhetzen sucht und nach Lynchjustiz ruft? Am Anfang von Der Tod kommt wie gerufen steht Kathy Reichs vielschichtige Ich-Erzählerin nicht nur vor den Scherben einer Beziehung, sondern auch vor vielen Rätseln. Im Zuge der Handlung, die immer wieder von privaten Exkursen durchbrochen ist, klärt sich zwar Manches. Aber die Lösung der Fälle ist dann doch für alle - auch für den Leser - überraschend. Am Ende ist dann nur noch Tempes Zukunft offen. Das lässt auf eine Fortsetzung mit einem neuen Mordfall hoffen. Fans dürfen also gespannt sein und bleiben. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Buch:
Blutvertrag: Roman
Autor:
Dean Koontz, Ausgabe vom 6. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 125499
Dan Brown, Ausgabe vom 14. Okt. 2009, Audio CD, Verkaufsrang 66695
Aus der Amazon.de-Redaktion Der amerikanische Bestsellerautor Dan Brown ist eine Art Spezialist für mörderische Fingerzeige ? und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Im Sensationserfolg Sakrileg gibt der grausam getötete Chefkurator des Louvre dem Symbologen und Harvard-Professor Robert Langdon durch eine blutige Fingerzeichnung auf seinem eigenen Körper den ersten Hinweis. Und in Das verlorene Symbol ist es die abgetrennte und mit rätselhaften Zeichen tätowierte Hand von Langdons langjährigem Freund Peter Solomon, die im Washingtoner Kapitol auf ein Gemälde des ersten US-Präsidenten George Washington weist. Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer ? und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy-Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal?akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" ? zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal?akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht... Wer Das verlorene Symbol zur Hand nimmt, wird sofort in Browns Welt hineingezogen. Das hat vor allem damit zu tun, dass man alle Versatzstücke des Plots schon sattsam aus den Vorgängerbüchern kennt. Da gibt es den diabolischen, fast übermenschlichen und unmenschlich entstellten Verbrecher ebenso wie die schöne Frau, die diesmal in Gestalt von Solomons Schwester an Langdons Seite tritt. Und da gibt es das letzte große, von Verschwörungstheorien ummäntelte Geheimnis (das allerdings weniger groß ? sprich: weniger spektakulär als das in Sakrileg daherkommt). Aber das macht eigentlich gar nichts. Denn Brown mixt seine Zutaten bis zum überraschenden Finale derart fulminant zusammen, dass am Ende trotz einiger Unglaubwürdigkeiten wieder ein unglaublich spannender Mix entsteht, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass Brown die Technik des Cliffhangers bis zur Unerträglichkeit ausreizt ? den Thriller-Fan wird?s freuen. - Thomas Köster 1
Buch:
Die 6 - Geisel: Thriller
Autor:
James Patterson, Ausgabe vom 8. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 18721
Product Description Thriller Erscheinungsjahr: 2010 Deutsch. v. Andreas Jäger Gewicht: 320 gr / Abmessungen: 183 mm x 125 mm Von Patterson, James / Übersetzt v. Jäger, Andreas Im Visier des Amokschützen - der "Women''s Murder Club"... San Francisco befindet sich im Würgegriff der Angst. Am helllichten Tag verschwinden Kinder wohlhabender Familien, zusammen mit ihren Nannys. Danach herrscht nichts als grauenhaftes Schweigen. Keine Nachricht von den Entführern, keine Forderung nach Lösegeld, kein politisches Bekennerschreiben - keine Information erreicht Eltern, Polizei oder Presse. Alle quält dieselbe bohre Frage Welches Kind ist das nächste Opfer? Und was wird mit ihm geschehen? - Detective Lindsay Boxer ermittelt wie besessen, aber erst ihre Freundinnen vom"Women''s Murder Club"bringen sie auf die entscheide Spur. Doch da wird Pathologin Claire Washburn von einem Amokschützen an Bord einer Fähre angeschossen. Seine Erklärung "Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen ..." Scharf wie ein Skalpell - der 6. Fall für den "Women''s Murder Club" Pressestimmen: "Nie war Patterson besser schnell, härter, raffinierter!" Time Leseprobe: Fred Brinkley, Killer auf Standby, fläzt auf der blau gepolsterten Sitzbank auf dem Sonnendeck der Fähre. Die Novembersonne starrt wie ein riesiges weißes Auge vom Himmel herab, während der Katamaran sich durch die San Francisco Bay pflügt, und Fred Brinkley starrt unverwandt zurück. Ein Schatten fällt auf ihn, und eine Kinderstimme fragt: "Mister, könnten Sie ein Foto von uns machen?" Fred schüttelt den Kopf - nein, nein, nein -, und der Zorn ist wie eine Uhrfeder, die sich in ihm spannt, wie ein Draht, der sich um seinen Kopf zusammenzieht. Er will den Jungen zerquetschen wie ein Insekt. Fred wendet den Blick ab. I
Buch:
Letale Dosis: Kriminalroman
Autor:
Andreas Franz, Ausgabe vom 1. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 197948
Buch:
Feuerzeit / Ein tödlicher Plan: Zwei Romane in einem Band
Autor:
Jeffery Deaver, Ausgabe vom 12. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 36974
Product Description Zwei Romane in einem Band Erscheinungsjahr: 2010 Deutsch v. Hemlut Splinter u. Marcel Bieger Gewicht: 540 gr / Abmessungen: 183 mm x 125 mm Von Deaver, Jeffery / Übersetzt v. Bieger, Marcel; Splinter, Helmut Zwei atemberaubende Romane vom Meister des intelligenten Thrillers FEUERZEIT: Bei Dreharbeiten im New Yorker Armenviertel Hell s Kitchen ist der Dokumentarfilmer John Pellam plötzlich von einer Flammenwand eingeschlossen. Schon bald wird klar, dass es ein wahnsinniger Feuerteufel auf ihn abgesehen hat ... EIN TÖDLICHER PLAN: Die junge Anwaltsassistentin Taylor Lockwood ermittelt in einem Routinefall. Doch plötzlich geht es um Mord. Und Taylor selbst schwebt in tödlicher Gefahr ... Leseprobe: Mit seinen schweren Stiefeln stapfte er die Treppe hinauf. Auf dem burgunderfarbenen Teppich mit Blumenmuster klangen seine Schritte dumpf, an den fadenscheinigen Stellen, wo das verkratzte Eichenholz durchschimmerte, etwas heller. Das Treppenhaus war dunkel. In einem Viertel wie diesem wurden die Birnen aus den Deckenlampen und Notausgangsbeleuchtungen geklaut, sobald sie eingesetzt worden waren. John Pellam hob den Kopf und versuchte, den seltsamen Geruch einzuordnen. Er konnte es nicht, wusste nur, dass er ihn beunruhigte und leicht nervös machte. Erster Stock und weiter in den nächsten. Er war vielleicht zum zehnten Mal in diesem alten Mietshaus, doch immer noch entdeckte er Dinge, die ihm bei den anderen Besuchen entgangen waren. Heute Abend wurde sein Blick auf einen Bleiglas-Einsatz mit einem über einer gelben Blume schwebenden Kolibri gelenkt. Was machte dieses wunderschöne Bleiglas-Bild in einem hundert Jahre alten Mietshaus in einem der übelsten Viertel von New York? Und warum ein Kolibri? Er hörte ein Schlurfen über sich und
Buch:
Knochensplitter: Ein Alex-Delaware-Roman
Autor:
Jonathan Kellerman, Ausgabe vom 8. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 26757
Product Description Ein Alex-Delaware-Thriller. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. amerikan. Engl. v. Schmidt, Georg Gewicht: 358 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Kellerman, Jonathan / Übersetzt v. Schmidt, Georg "Mit Alex Delaware hat Jonathan Kellerman einen Meister der Vernehmung geschaffen." Tobias Gohlis, Die Zeit Der Fund einer Frauenleiche in den Sümpfen des Naturschutzgebiets von Angeles sorgt für helle Aufregung. Denn der anonyme Anrufer, der die Polizei informiert hat, kündigt noch mehr Leichenfunde an. Und tatsächlich entdecken Detective Milo Sturgis und sein Team weitere tote Frauen im Moor - allesamt aus dem Prostituiertenmilieu. Nur eine will so gar nicht ins Schema passen: Selena Bass war eine hoch talentierte Musikerin, die als Musikpädagogin für eine der reichsten Familien der Stadt arbeitete. Als Milo Sturgis und Alex Delaware Selenas Arbeitgeber befragen wollen, stellt sich jedoch heraus, dass die gesamte Familie wie vom Erdboden verschluckt ist Der Psychologe Dr. Alex Delaware und sein Kollege Detective Milo Sturgis auf der Spur eines psychopathischen Mörders. Pressestimmen: Kellerman weiß wirklich, wie man den Leser süchtig macht. (New York Times Book Review) Leseprobe: Das macht doch jeder, ist keine Entschuldigung! Falsch. Denn wenn es jeder machen würde, wäre es ganz normal, oder? Und da Chance recherchiert hatte, wusste er, dass er nichts Falsches getan hatte: Er hatte Schummeln auf der Highschool gegoogelt (weil Teil der Strafe war, dass er einen Aufsatz schreiben musste). Dabei hatte er festgestellt, dass es vier von fünf Oberschülern machten - das sind achtzig Prozent, verflixt noch mal. Mehrheitsprinzip. Genau wie diese Sache auf seinem Sozialkundearbeitsblatt ... gesellschaftliche Normen. Gesell
Thriller Erscheinungsjahr: 2006 Neuaufl. Aus d. Amerikan. v. Axel Merz Gewicht: 596 gr / Abmessung: 19 cm Von Brown, Dan / Übersetzt v. Merz, Axel Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet. Eigentlich könnte Robert Langdon ein langweiliges Leben führen. Denn der Harvardprofessor ist Symbologe mit einem Faible für christliche Zeichenkunst - da sollte man eigentlich nicht in tödliche Intrigen verstrickt werden. Allerdings ist Langdon vor allem der Held des Bestsellerautors Dan Brown, und der hat sich auf die undurchdringlichen Machenschaften der Kirche im Umfeld des Vatikans (und auf eine ganz besondere Deutung christlicher Kunst im Sinne komplexer Verschwörungstheorien) spezialisiert. In Illuminati wird Langdon in eine hoch explosive Geschichte verwickelt, die eng mit dem als ausgestorben geltenden Wissenschafts-Geheimbund der Illuminati aus der Zeit der Renaissance verknüpft zu sein scheint. Der Papst ist gestorben. Nun sind alle Kardinäle nach Rom gekommen, um einen neuen Stellvertreter Gottes zu wählen. Aber ein wahnsinniger Fanatiker entführt vier der aussichtsreichen Kandidaten, um sie nach und nach in vier Kirchen mit Hilfe der vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser umzubringen - nicht, ohne ihnen ein entsprechendes Brandsymbol der Illuminati auf die Brust zu brennen. Langdon ist der einzige, der den Mörder stoppen kann - und der gemeinsam mit dem Camerlengo, dem Kammerdiener des verstorbenen Papstes, in der Lage ist, eine Antimaterie-Bombe mit ungeheuerlicher Sprengkraft aufzustöbern, die den Vatikan in Staub verwandeln soll. Gemeinsam mit der Tochter eines ermordeten Physikers macht sich Langdon auf die Suche nach Zeichen der Illuminati an den Kunstwerken im Stadtraum Roms - bis zum für alle überraschenden Finale ... Dan Brown arbeitet immer mit ganz ähnlichen Mitteln: Etwas Weltverschwörung, gemischt mit okkulter Magie und (hier äußerst verhaltener) Kritik an der katholischen Kirche, ein bisschen Liebe, überraschenden Wendungen und einem in Atem beraubenden Tempo erzählten Plot. Dabei es ist schon unglaublich, wie glaubwürdig Brown die Erzählstränge miteinander verknüpft und selbst Unwahrscheinliches wie seine aus der Distanz vielleicht etwas abstrus anmutenden kunstgeschichtlichen Theorien zu einem schlüssigen Ganzen zusammen zu fügen vermag. Da kann man als Leser selbst vermeintliche (und innerhalb der Handlung als Taschenspielertricks entlarvte) Wunder wie der Sprung Langdons aus einem mehrere tausend Meter hoch aufgestiegenen Helikopter - ohne Fallschirm, aber mit einem anderen Hilfsmittel! - getrost verkraften. Denn der Verstand wird bei der Lektüre sowieso ausgesetzt. Auch die lange Anlaufphase vieler Thriller, die erst ab Seite 50 zu fesseln verstehen, fällt hier flach: Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite ist da garantiert. Und wenn man Illuminati ausgelesen hat, will man sich sowieso gleich auf den Nachfolgeband Sakrileg stürzen. Wenn man ihn nicht dummerweise schon gelesen hat. -Stefan Kellerer