Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2009 58. Aufl. ab 14 J. Gewicht: 174 gr / Abmessungen: 190 mm x 122 mm x 15 mm Von Richter, Hans P. Zwei Jungen wachsen im selben Haus auf und gehen in die selbe Schulklasse. Jeder wird als einziges Kind von verständnis- und liebevollen Eltern erzogen. Selbstverständlich werden sie gute Freunde und jeder ist in der Familie des anderen daheim. Doch Friedrich Schneider ist Jude und allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten über ihn. Langsam gleitet die Geschichte aus der heilen Kinderwelt in ein unfassbares Dunkel.
Buch:
Auf die Knie: Ein Hochzeitsroman
Autor:
Yannik Mahr, Ausgabe vom 15. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 165727
Product Description Ein Hochzeitsroman Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. Gewicht: 275 gr / Abmessungen: 190 mm x 115 mm Von Mahr, Yannik Heiraten Sie jetzt! Daniel Stiller ist militanter Single, gefragter Womanizer und berüchtigt für seine Hass-Vierzeiler in Hochzeits-Gästebüchern ("Jetzt steht ihr hier in teurer Kleidung und denkt ihr seid total verknallt, in zwei Jahrn ist dann die Scheidung, auf Wiedersehn beim Rechtsanwalt") und Abschieds-SMS an Freundinnen. Der Mittdreißiger kann sich mit Frauen alles vorstellen, nur nicht, sie zu heiraten. Auch wenn sich seine Mutter nichts lieber wünscht. Sein ausschweifender Lebenswandel erfährt erst eine radikale Wendung, als er bei Maxprom, einem Unternehmen, das sich auf die maximale Vermarktung von Prominenten spezialisiert hat, Partner werden soll. Denn dafür muss er heiraten, und zwar innerhalb der nächsten sechs Monate so will es die gnadenlose Firmenchefin. Ein Schock für Stiller, und es wird alles nur noch schlimmer, als er von seinem engsten Vertrauten bei Maxprom erfährt, dass ihm keine andere Wahl bleibt, wenn er seinen Job behalten will. Es beginnt ein erbarmungsloses Rennen gegen die Zeit natürlich mit überraschendem Ausgang. Pressestimmen: "Leichtigkeit à la Jan Weiler." (Berliner Morgenpost) "Drei Geschichten in einer: eine klassische Lovestory, eine Skandalgeschichte und eine Mediensatire. Dieser kurzweilige Romanerstling zeichnet mit leichter Hand ein Bild der Generation Praktikum." (Hamburger Abendblatt)
Buch:
Seitensprung rückwärts
Autor:
Olivia Lichtenstein, Ausgabe vom 16. Aug. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 169196
Buch:
Das Labyrinth der Wörter
Autor:
Marie-Sabine Roger, Ausgabe vom 18. Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 22108
Aus der Amazon.de-Redaktion "Mit dem Nachdenken anzufangen ist etwa so, wie wenn man einem Kurzsichtigen ein Brille gibt." Ganz besonders gilt das für Ich-Erzähler Germain Chazes, den seine Mutter von Klein auf für einen Dummkopf hält. "Wenn Du unter einer Glasglocke aufgezogen wirst, kannst Du keine großen Höhenflüge machen." Dann trifft der großgewachsene Mann im Park die kleine Margueritte Escoffier. Die alte Dame liest ihm Albert Camus? Die Pest vor. Oder Bücher von glücklichen Mutter-Sohn-Beziehungen und exotischen Amazonas-Indianern. Margueritte schenkt ihm ein Wörterbuch, "ein großartiges Labyrinth, indem man sich voller Glück verirrt!" Weil sich die 86-Jährige wirklich dafür interessiert, was der 45-Jährige denkt, wird sie zu seiner Vertrauten. Zur alten Muse und zu der zu Lebzeiten gefühlskalten Mutter, die Germain wie einen spitzen Kieselstein in seinem Schuh empfindet, gesellt sich Liebhaberin Annette. Immer wieder treffen oder prallen Mann und Frau aufeinander. Beim ungleichen Paar Margueritte und Germain entsteht Marie-Sabine Rogers ganz eigene Version eines Vorlesers. So reift Das Labyrinth der Wörter zu einem feinen kleinen Entwicklungsroman, für den die französische Autorin in ihrem Heimatland zu Recht viel Lob erhielt. Die Härten des Lebens umgarnt die märchenhafte Geschichte überraschend zart. Was manche Kritiker dabei für glatt gebügelt halten, nennen andere einen optimistischen Blick in die Zukunft. Ganz ohne Zweifel gelingt Roger ein liebevolles Loblied auf die heilende Kraft geschriebener Worte. ? Herwig Slezak
Buch:
Kaiserhofstraße 12
Autor:
Valentin Senger, Ausgabe vom 15. Febr. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 305280
Mit e. Nachw. v. Peter Härtling Erscheinungsjahr: 2010 2. Aufl. 16 SW-Fototaf. u. 16 farb. Bildtaf. Gewicht: 535 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Senger, Valentin Es sind die dreißiger Jahre: In der Kaiserhofstraße in Frankfurt am Main leben Schauspieler, Transvestiten, Freudenmädchen, Burschenschaftler - und auch die Familie Senger. Als Kommunisten und Juden mussten sie aus dem zaristischen Russland fliehen und haben hier ein neues Zuhause gefunden - bis Adolf Hitler 1933 die Macht ergreift. Valentin Sengers Mutter Olga erkennt früh den Ernst der Lage: Mit gefälschten Papieren verschleiert sie die Spuren ihrer Herkunft. Die Angst vorm Entdecktwerden aber begleitet die Familie von nun an täglich. Der junge Valentin Senger geht seinen eigenen Weg und erlebt die erste Liebe. Aber wie soll er ein Mädchen näher kennen lernen, ohne dabei das Überleben der ganzen Familie zu gefährden? Seine Mutter ist krank vor Sorge. Und doch wird die Familie mit Hilfe zahlreicher Freunde, Nachbarn, mutiger Behördenmitarbeiter und einer großen Portion Glück diese Schreckenszeit überleben. Erinnerst du dich, Mama, wie wir in der kleinen Wohnstube im Hinterhaus der Kaiserhofstraße zusammensaßen und davon geträumt haben, wann und wie einmal unsere Todesängste von uns genommen würden? Sich an das zwölfjährige Martyrium, das hinter ihnen liegt erinnernd, spricht Valentin noch einmal mit der toten Mutter. Es ist vorüber, die Todesängste sind ausgestanden, die Beschädigungen aber werden nie vergehen. Valentin Sengers Überlebensbericht als Sohn russischer Juden in Frankfurt während der Jahre der Naziherrschaft gleicht einem nicht endenwollenden Alptraum aus Denunziation und bösartig kuschender Verfolgungssucht, der im Leser Wut, Scham, Empörung - aber, bei allem gebotenen Ernst des Themas und von Senger gewollt - zuweilen auch ein Lachen produziert. 1911 zog die Familie in der Kaiserhofstraße in Frankfurt ein. Hier glaubte man, nach jahrelanger Odyssee endlich Ruhe gefunden zu haben. In Rußland hatte Vater Senger illegalen revolutionären Zirkeln angehört und mußte vor der zaristischen Geheimpolizei fliehen. In der Schweiz verschaffte man sich gefälschte Pässe. So ausgestattet, sollte im liberalen und weltoffenen Frankfurt ihr zweites Leben beginnen. Im Stile eines Tatsachenberichtes, kraftvoll, ohne jedes schmückende Beiwerk, schildert der 1918 geborene Autor seine Kindheit, das Lavieren durch Behörden und Instanzen, die mißtrauischen Amtsmienen und die immerwährende Furcht vor der Entdeckung der wahren Identität. Nach der Machtergreifung 1933 erweist sich Mama Senger als Meisterin der Camouflage, eine für die Familie wahrscheinlich lebensrettende Maßnahme! Dennoch geht Valentin später hart mit ihr ins Gericht: "Mama hatte uns eingeprägt, immer nur zu tun, was andere auch machten, jedes Auffallen zu vermeiden." So sehr hatte sich ihre Maxime des Kleinmachens in ihn hineingefressen, daß er noch nach Jahren nicht angstfrei seine Meinung äußern konnte. Die an ein Wunder grenzende Geschichte Valentin Sengers und seiner Familie in der Kaiserhofstraße 12 wird uns so schnell nicht mehr loslassen. -Ravi Unger
Buch:
"Es gehört viel Sinn dazu, guten Unsinn zu schreiben" - Mark Twain zum Vergnügen
Ausgabe vom Okt. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 246308
Als Büchner im Februar 1837 starb, hinterliess er ein Konvolut von vier Entwurfshandschriften, deren Text diese Studienausgabe auf drei Stufen wiedergibt..... Eigentlich hat es das Jahrhundertdrama Woyzeck nie gegeben. Bekanntlich hat Georg Büchner seine wohl im Sommer 1836 in krakliger, nahezu unleserlicher Handschrift im Straßburger Exil begonnene Tragödie über den kleinen Soldaten, den eine übermächtige Umwelt und der eigene Wahnsinn zum Mord an seiner Geliebten treiben, nie zum Abschluß gebracht: Es existieren nur diverse Neu-, Lese- und Bühnenfassungen, von denen jede beansprucht, authentischer als die anderen zu sein. Selbst diese Rekonstruktionen aber illustrieren Büchners bestechende dramaturgische Meisterschaft: Wie es ihm in einer fast filmisch scharf geschnittenen Szenenfolge gelingt, Woyzecks Vorgesetzten mit wenigen Worten als hilflosen Unmenschen zu karikieren, der sich in Tautologien verheddert ("Moral ist, wenn man moralisch ist"), oder den kantianischen Doktor bloßzustellen, der den armen Titelhelden für "ein paar Groschen täglich" als Versuchstier mißbraucht, ist in der deutschen Literatur ohne Parallele. Als schließlich der schneidige Tambourmajor wie ein Gockel beim Zapfenstreich vor Woyzecks Geliebter Marie herumstolziert, um sie zu verführen, ist die Menagerie männlicher Triebe vollständig und mit knappsten Mitteln vorgeführt. Denn auch in den Regieanweisungen herrscht eine rationelle Perfektion, die langes Reden überflüssig macht: Wenn Büchner seinen Woyzeck zum Stöckeschneiden aufs freie Feld schickt, dann ist sein niederer Militärrang wie nebenbei ausreichend eingeführt. Und wenn er Marie in ihrer Kammer zeigt, wie sie sich selbst mit den Ohrringen des Tambourmajors in einer spitzen Scherbe spiegelt, kommt einem unweigerlich Gretchens Sehnsucht nach dem Besitz des mephistophelischen Hals- und Ohrschmucks in Goethes Faust in den Sinn. Besser - und anspielungsreicher - kann man kaum schreiben: Jede Metapher des Dramas spitzt das Geschehen etwas mehr auf das grausige Ende zu: Da nämlich zieht Woyzeck seiner Marie mit dem Messer ein blutiges "Halsband" über die Kehle. Gemeinhin gilt Woyzeck als erstes soziales Drama und damit als gravierender Einschnitt der deutschen Literaturgeschichte. Tatsächlich erzählt es von der unausweichlichen Ungerechtigkeit und Grausamkeit der Welt: Radikaler noch als in Büchners Dantons Tod ist hier das Scheitern revolutionärer Ideale, das Ende der Geschichte, in jeden Satz mit eingekerbt. Als Woyzeck dem Hauptmann beim Rasieren das Messer an den Hals setzt, ohne sich der machtvollen Möglichkeiten seines Tuns bewußt zu sein, ist dies aufs Anschaulichste ausgedrückt. Es ist ein ungeheuer dichtes Bild voll rätselhafter, erschreckender Poesie - auch was das angeht, ist vielleicht nur Büchners unterschätzte Komödie Leonce und Lena mit ihrer absurden Komik noch ein wenig schöner. "Er läuft ja wie ein offenes Rasiermesser durch die Welt", bemerkt der Hauptmann einmal über Woyzeck, "man schneidet sich an ihm". An dieser politischen und sprachlichen Schärfe hat auch Büchners sezierendes Drama bis heute nichts verloren. -Thomas Köster
Buch:
Schwarzes Fieber: Ein Fall für Alexander Gerlach: Ein Heidelberg-Krimi
Autor:
Wolfgang Burger, Ausgabe vom April 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 13908
Aus der Amazon.de-Redaktion 1997 gelang der Autorin der große Durchbruch mit Das Lächeln der Fortuna, 2005 folgte Die Hüter der Rose und nun mit Das Spiel der Könige der fulminante dritte Streich. In England tobt der legendäre "Rosenkrieg" (1455-85) zwischen den beiden Adelshäusern Lancaster und York. Der glänzende Abschluss einer ehrgeizigen Trilogie! Es sollte ein langer und blutiger Weg werden, ehe endlich Edward IV. die Krone erlangt - aber auch damit sind die Kämpfe und Intrigen noch nicht beendet... Julian of Waringham und seine Schwester Blanche, beide Außenseiter in ihrer Familie, schlagen sich durch ein England, das zwischen Chaos und Krieg zerrieben wird. Dabei steht Julian, der zum Earl of Waringham wird und sich zunächst auf die Seite des Hauses York schlägt, beispielhaft für die wechselnden Allianzen und Bündnisse dieser Zeit. Julian und Blanche müssen sich am Schluss gegen die Yorkisten zur Wehr setzen, und dann ist da noch dieser Junge in Wales, der die Karten im unerbitterlichen Machtkampf noch einmal völlig neu mischen könnte. Dabei hält sich Gablé weitgehend an das historische Personal, fügt ihm aber mit Julian of Waringham eine fiktive Hauptfigur hinzu. Da die historischen Figuren konsequent die Namen ihrer Väter/Mütter übernahmen, erdachte sich die Autoren klugerweise Spitznamen, um diese unterscheidbar zu machen. "Das Spiel der Könige" - so wird gemeinhin das Schachspiel genannt. Und auch wenn wir es bei dem Rosenkrieg nicht mit einem nüchternen Strategieplan zu tun haben (auch Eifersucht, Jähzorn, Leidenschaft und Vergebung lernen wir kennen) - der Krieg der Könige macht England über 30 Jahre zu einem Schlachtfeld, auf dem Könige und Königinnen eine entscheidende Rolle spielten und Fußvolk, Bauern und Läufer gerne geopfert werden. Bleibt die Frage, was eigentlich Rebecca Gablé von anderen Autoren unterscheidet, die sich zwar ähnlich erfolgreich, aber doch viel weniger überzeugend auf dem Markt der historischen Romane bemühen? Vielleicht ist es der fachliche Hintergrund der studierten Anglistin, Germanistin und Mediävistin. Vielleicht ist es auch die fundierte historische Recherche oder die sorgfältige Übersetzung mittelalterlicher Sprache für das Sujet Roman. Ganz sicherlich aber gehört auch ein besonderes Talent dazu, ein solch umfangreiches historisches Opus durchzukomponieren, einen kühn konstruierten Spannungsbogen durchzuhalten und am Ende wieder die richtige Mischung aus mittelalterlichem Drama, Abenteuer, Machtkämpfen, großen Gefühlen und einer Menge Ironie zu finden. Darüber hinaus ist Das Spiel der Könige ein prächtig ausgestatteter Schmöker von fast 1.200 Seiten. Da finden sich schon auf dem Vor- und Nachsatzpapier Karten der Handlungsorte, dazu doppelseitige Stammbäume der Häuser York, Lancaster/Tudor und Nevilles. - Henrik Flor, Literaturtest 1