Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. amerikan. Engl v. Britta Evert Gewicht: 342 gr / Abmessungen: 186 mm x 125 mm Von Wilson, C. L. / Übersetzt v. Evert, Britta Ellysetta fürchtet sich vor Magie, solange sie sich erinnern kann. Doch nun, da der König der elfenhaften Fey, Rain Tairen Soul, sie als Seelengefährtin erkannt hat und sie heiraten will, kann sie ihre eigenen magischen Kräfte nicht länger leugnen. Außerdem benötigt Ellysetta diese Kräfte. Denn sie wird bereits von der dunklen Seite der Macht bedroht: Die bösen Magier der Eld wollen sie entführen und die Magie der schönen Frau für die eigenen Zwecke nutzen. Dabei schrecken sie vor nichts zurück. Schafft es Ellysetta mit der Liebe Rain Tairen Souls, sich der Gefahr zu stellen und der Dunkelheit zu entkommen?
Buch:
Die Spur der Füchse: Roman
Autor:
Ken Follett, Ausgabe vom 16. Aug. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 14018
Product Description Ein tolldreister Millionenraub, ein rätselhafter Selbstmordversuch, derKonkurs eines Großkonzerns und das blutige Fiasko eines Gangsters das mitreißendeFrühwerk des internationalen Bestsellerautors.
Product Description Nat Dickstein, Topagent der Israelis, erhält den wagemutigsten Auftrag,den je ein Geheimdienst erteilte Er soll ein paar hundert Tonnen Uranstehlen, ohne daß jemand diesen einzigartigen Diebstahl bemerkt...
Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Bancarella 1989 Aus d. Italien. v. Burkhart Kroeber Gewicht: 580 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 42 mm Von Eco, Umberto / Übersetzt v. Kroeber, Burkhart Drei Mailänder Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Drei Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Darin ist von alle 120 Jahre wiederkehrenden Zusammenkünften der "36 Unbekannten", der Nachfahren der mysteriösen Tempelritter, die Rede. Die drei Spötter stürzen sich in das Labyrinth der Geheimlehren. Spielerisch erdenken sie eine gigantische Verschwörung. Aber dann merken sie, daß jemand ihre Phantasien ernst nimmt. Und der schreckt offenbar auch vor Mord nicht zurück... "Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht etwa an nichts mehr, sondern an alles." Alles, was existiert, ist Text, ist Begriff. Die Geschichte, das ist das Überlieferte, und das ist nichts anderes als Text. "Die Begriffe verbinden sich per Analogie, ...denn wenn man Zusammenhänge finden will, findet man immer welche, Zusammenhänge zwischen allem und jedem, die Welt explodiert zu einem wirbelnden Netz von Verwandtschaften, in dem alles auf alles verweist und alles alles erklärt." So entsteht Ecos "Großer Plan" von einer Weltverschwörung, der, auf historischen Realitäten basierend, nichts anderes ist, als ein Fälschungssystem, das wahr ist, weil es auf Analogien basiert. Alles ist wahr, nur die Verknüpfungen nicht. Es gibt keine Wirklichkeit außer der, die zwischen Partnern per Konsens verabredet wird. Mit dieser Formel wären wir (fast!) bei bei Lyotard angelangt, jenem Vertreter der Postmoderne, ohne den Eco kaum zu verstehen ist. Was ist der "Große Plan" des Romans denn anderes als das "Erhabene", das nicht Darstellbare, aber Vorstellbare bei Lyotard? Die Idee vom unbeweglichen Punkt im Universum, an dem das Pendel aufgehängt ist? Oder jenes mystische Zentrum Agarttha? Den Verlust der "Großen Erzählungen" beklagt Eco nicht mehr. Vielmehr nutzt er die Möglichkeiten der Texte und erzählt mit den alten, großen Erzählungen neue Geschichten, Stories. Versucht Eco nicht auch, das narrative Wissen mit dem wissenschaftlichen zu verknüpfen, und ist es nicht zum Scheitern verurteilt, wie jeder Vereinheitlichungsversuch, schließlich werden sowohl Belpo als auch Casaubon verrückt? Schwindet sie nicht, die empirische Wirklichkeit? Zerstört Eco nicht den falschen Schein, der "im Glauben an höhere Ursprünge und Zwecke, an eine Teleologie des Weltablaufs besteht, und (lässt er nicht) die empirische Welt als eine prinzipiell scheinhafte vor uns erstehen?" Belpo versucht indessen den ästhetischen Umgang mit der neuen Technologie, dem Computer, der ihn gar zum Schreiben bringt. Jene Technologie, die dem narrative Wissen den Todesstoß verpasst hat. Doch seine Texte sind nur als magnetische Spuren virtuell auf Diskette vorhanden. Die Auswirkungen der neuen Technologien (Computer, synthetisierte Bilder) sind der Gestalt, dass sie die traditionellen Dualismen des abendländischen Denkens sprengen und damit deren Kultur, für die diese Dualismen konstitutiv sind, verabschieden, wie Eco z.B. bei den grotesken, multimedialen, okkulten Zeremonien vorführt. Eco parodiert die Denkweise der Hermeneutik (Okkultismus, Voodoo etc.) durch raffinierte scheinlogische Konstruktionen und wirft dabei alles durcheinander. Er gebiert sich radikal eklektizistisch. Das wäre gegen Lyotards Vorstellungen, aber der Eklektizismus, der herauskommt, erscheint so lächerlich wie Charles Moores Bau "Piazza d`Italia" in New Orleans. Das Ergebnis kann bei Ecos Denken nur als Parodie aufgefasst werden; die meisten Verrücktheiten des Romans sind schließlich hinterlistiges, intellektuelles Schelmentum! Warum aber erzählt Eco die Geschichte der Templer in Westernmanier oder als Comic-Strip beim Whiskey in der Kneipe oder mit seiner Freundin im Bett? Etwa nur, um die nicht-Akademiker bei der (Lese)Stange zu halten? In den 60er Jahren und später waren jene Autoren, die sich in Kneipen und Betten bewegten und jeden modernen, elitären Anspruch von sich wiesen, Autoren wie Ferlinghetti, Ginsberg oder Jörg Fauser (mit seinem Roman Rohstoff), diejenigen, die man zuerst als postmodern bezeichnete. Ist Eco, wenn er auf diese Generation zurückverweist, wenn er, wie jene, auf Trivialmythen abhebt, von Casablanca bis zu Zitaten von Rockgruppen, nicht schon post-post-modern? Hat er die Postmoderne, die fortwährend ihre Moderne gebiert und umgekehrt, weil sie sich jeweils beinhalten, nicht schon hinter sich gelassen? Ist er nicht hochaktuell, wenn er vorführt, wie mit seiner Art der Wissenschaftsvermittlung umgegangen wird, nämlich dem Palavern über die Templer beim Knabbern im Bett? So, und nicht anders, wird heute Wissenschaft rezipiert! Es ist problematisch, den gesamten Roman mittels postmoderner Termini zu hinterfragen, doch ist sicher: Das Foucaultsche Pendel ist ein geistsprühender Krimi, ganz gleich welcher Blödsinn in manchen Rezensionen zu lesen war. -Matthias Kehle
Das Verfahren ist bekannt und bewährt: Man nehme einen Denker aus der deutschen Geistesgeschichte und schlage literarischen Profit aus dessen Verschrobenheit. Ganz vorzüglich ist das beispielsweise Gert Hofmann mit Georg Christoph Lichtenberg in Die kleine Stechardin gelungen. Bernhard Setzwein hat mit Nicht kalt genug einen vorzüglichen Nietzsche-Roman vorgelegt, und Klaas Huizing widmete sich in Das Ding an sich auf hoch vergnügliche Weise dem Königsberger Philosophen und Kant-Vertrauten Johann Georg Hamann. Nun versucht sich auch Daniel Kehlmann erfolgreich an diesem Genre und porträtiert in seinem Roman gleich zwei deutsche Geistesgrößen: Das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und den Universalgelehrten und großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Im Zentrum steht ein Treffen der beiden 1828 in Berlin, auf einem Naturforscherkongress, für den Gauß nur sehr widerwillig sein Göttingen verlässt. Die zwei Großdenker haben sich beide auf ihre eigene Weise der Vermessung der Welt gewidmet, kommen sich aber nur zaghaft näher. Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen. Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman - und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. -Christian Stahl In seinem fünften und bisher besten Roman widmet sich der junge Daniel Kehlmann gleich zwei großen Geistern der an deutschen Genies reichen Epoche des 19. Jahrhunderts. Abwechselnd lässt er Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt die Welt erforschen und vermessen, am Ende begegnen sich die beiden, inzwischen alt und berühmt geworden, in Berlin. So leicht, geistreich und zugleich witzig ist schon lange nicht mehr über deutsche Dichter und Denker erzählt worden, über die allzumenschliche Lächerlichkeit auch im Genial-Erhabenen. Ob das alles wirklich so war, fragt der glückliche Leser nicht, auch wenn die leicht karikaturhaften Züge nicht zu leugnen sind. Etwa wenn Humboldt mit seinem Begleiter Bonpland von Paris nach Madrid reitet, um dort am Hof um die Erlaubnis für seine erste Südamerikaexpedition anzusuchen, sie aber einfach nicht vorankommen, weil Humboldt nicht aufhören kann, nebenbei zu messen und zu forschen: "Ein Hügel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, könne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand." Gäbe es einen Preis der prägnantesten Hörbuchstimmen, hätte Ulrich Matthes sicher gute Chancen. Es genügen wenige Worte, um ihn zweifelsfrei zu erkennen. Unverkennbarkeit einerseits, grandioser Schauspieler andererseits, wie Matthes in zahlreichen Stücken, Filmen und Hörbüchern bewiesen hat. Auch aus dem Kehlmann-Roman macht er ein akustisches Ereignis und vermag die Wirkung dieses glänzenden Stücks Literatur noch strahlender zu machen. Dringend zu empfehlen! Spieldauer: ca. 345 Minuten, 5 CDs, Hörbuchfassung des Autors -Christian Stahl
Product Description Der Franziskanermönch William von Baskerville, ein ins Mittelalter versetzterSherlock Holmes und zugleich das Alter Ego des Autors, kommt im Jahr 1327gemeinsam mit dem Novizen Adson von Melk, dem späteren Erzähler, in einfiktives Benediktinerkloster Norditaliens. Hier hat soeben der gewaltsameTod eines Bruders den Abt in Unruhe versetzt, weil seiner Abtei brisanterBesuch ins Haus steht. Delegationen des Franziskanerordens und des Avignon-Papstessollen über Glaubensfragen verhandeln, die sich um die Armut Christi drehen.Unter ihnen ist Williams Erzfeind, der Inquisitor Bernard Gui. Wie einDetektiv macht sich William an die Aufklärung des Todesfalls, dem weitereMorde folgen. Im Mittelpunkt der verwickelten Ereignisse steht die Suchenach der einzigen Abschrift des in Wirklichkeit nicht erhaltenen zweitenBuches der Poetik von R Aristoteles, das die Komödie und damit das subversiveLachen gerechtfertigt hätte. Räumliches Zentrum ist die Bibliothek oberhalbdes Skriptoriums, deren dem Buch auch als Zeichnung beigegebener labyrinthischerBauplan der universalen Bibliothek bei Jorge Luis R Borges entspricht.Nur wer das Geheimnis dieser Bibliothek und des blinden Mönchs Jorge vonBurgos ergründet, entschlüsselt auch die Kette von Verbrechen.
Buch:
Der Medicus von Saragossa: Roman
Autor:
Noah Gordon, Ausgabe vom 29. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 192060
Roman Erscheinungsjahr: 2010 Aus d. Amerikan. v. Klaus Berr Gewicht: 415 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Gordon, Noah / Übersetzt v. Berr, Klaus Im Jahre 1492 hat die Inquisition Spanien fest im Griff. Per Edikt wird verkündet, dass alle Juden das Land zu verlassen hätten, und ein großer Exodus beginnt. Jona, der dreizehnjährige Sohn des jüdischen Silberschmiedes Helkias Toledano, steht nach der Ermordung seines Bruders Meir und dem Tod seines Vaters durch einen aufgebrachten Mob völlig allein da. Doch statt sich zum Christentum zu bekehren oder zu fliehen, beschließt er, zu seinem Glauben zu stehen und sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Für ihn beginnt eine abenteuerliche Odyssee kreuz und quer durch Spanien. Drei Jahre und zahllose Abenteuer später, im Sommer 1495, ist Jona zu einem kräftigen jungen Mann herangewachsen, der gelernt hat zu überleben und sich dennoch nichts sehnlicher wünscht, als zur Ruhe zu kommen. In Granada begegnet er endlich wieder Glaubensgenossen, der Familie des Seidenhändlers Saadi, die immer noch heimlich ihre Religion praktiziert. Pressestimmen: "Ein pralles Abenteuerbuch mit besten Aussichten auf eine steigende Fieberkurve bei den Lesern - Das Langeweile-Virus hat beim Lesen dieser farbigen Lektüre keine Chance." Brigitte Leseprobe: Für Bernardo Espina begannen die schlechten Zeiten an einem H Tag, an dem die Luft schwer war wie Eisen und der hochmütige Sonnenschein ein Fluch. An diesem Morgen hatte sich die überfüllte Krankenstation schon fast geleert, als im Wartezimmer bei einer Schwangeren die Fruchtblase platzte und er die beiden noch verbliebenen Patienten aus dem Raum scheuchen mußte. Die Frau war nicht einmal eine Patientin, sondern hatte ihren betagten Vater wegen eines Hustens, der nicht vergehen Was hat Noah Gordon mit dem legendären Pater Brown gemeinsam? Er kann's eben auch nicht lassen - gut so! Und ab geht's mit dem neuen Buch des Bestsellerautors ins mittelalterliche Spanien, hinein in die Zeit der sich ausbreitenden Inquisition im beginnenden 15. Jahrhundert. Historie als unterhaltsame Kost, leichtverdauliche Handlungsebenen, gute Recherche bis ins Detail und einen Schuß Krimigewürz, samt der Einladung, das rund 470 Seiten-Menü hautnah und spannend mitzuerleben und zu verschlingen - ein Rezept, mit dem Noah Gordon ja nicht zum ersten Mal brilliert. Vor dem Hintergrund der brutalen Verfolgungen religiöser Minderheiten mit päpstlichem und königlichem Segen spielt diese fesselnde Geschichte, die mit der heimtückischen Ermordung eines Jungen in Toledo beginnt, dem Sohn des jüdischen Mannes, der als einer der besten Silberschmiede in ganz Kastilien gilt. Für eine wertvolle Reliquie hat er das Reliquiar angefertigt, gerät aber durch Glauben und gesellschaftlichen Aufstieg ins Visier der Inquisition. Meir, sein Sohn, der das Gefäß persönlich der Kirche überbringen soll, kehrt nicht wieder nach Hause zurück. Alle Spuren führen in Kirchenkreise. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Edikt fordert alle Juden auf, Spanien innerhalb von drei Monaten zu verlassen, der Druck auf Juden und die sogenannten Conversos, Juden und Mauren, die sich aus Angst heraus zum Christentum bekennen, nimmt zu. So kann Helkias, der Silberschmied, seinen zweiten Sohn Jona, im letzten Moment in Sicherheit bringen, bevor das Unheil auch über sein Haus hereinbricht. Jona ist es, der sich nun zur Hauptperson des neuen Gordon-Schmökers herauskristallisiert. Auf der Flucht, auf der Suche nach Glaubens- und Familienangehörigen und auf dem Wege, selbst ein Mann zu werden, beginnt für ihn eine Odyssee quer durch Spanien, bis er endlich nach einer abenteuerlichen und atemberaubenden Reise in Saragossa ankommt und dort in die Lehre eines Medicus geht. Das klingt bekannt? Ja, ja, schon, da ist wieder dieses Gefühl von Eintauchen in eine alte Zeit und dem Nicht-mehr-Herauswollen, da ist wieder dieser Effekt, von dem TV-Serien oft nur träumen: Die Sucht nach dem nächsten Kapitel und da ist sicherlich wieder das unbestrittene Talent Gordons, mit einfacher Sprache, kurzen Kapiteln, spannend-unterhaltender Handlung bei seiner Leserschaft absolut ins Schwarze zu treffen. Aber dann ist es eben doch alles wieder ganz anders... Medicus ist eben doch nicht gleich Medicus, nur der Erfolg des einen wird dem Erfolg des anderen vermutlich sehr ähneln. -Barbara Wegmann
Historischer Roman Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Engl. v. Karolina Fell Gewicht: 652 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm Von Cornwell, Bernard / Übersetzt v. Fell, Karolina Sie suchten den Sieg. Sie fanden die Unsterblichkeit. England, Anfang des 15. Jahrhunderts. Der junge Nicholas Hook, Sohn eines mittellosen Schäfers, hat eine außerordentliche Gabe: Jeder Pfeil, den er abschießt, trifft sein Ziel. Um der Armut seiner Heimat zu entkommen, tritt er der Armee Henry V. bei, die sich zum Kampf gegen die Franzosen rüstet. Doch das Soldatenleben ist hart und gefährlich. Als vor Harfleur die Ruhr ausbricht, sterben die Krieger wie die Fliegen. Nick überlebt mit knapper Not - mit Hilfe der schönen Melisande, die ihm beweist, dass nicht alle Franzosen Feinde sind. Schließlich bereitet sich Henry V. auf die letzte Schlacht vor. Bei Azincourt stehen nur noch 6000 Engländer einer überwältigenden Übermacht von 30.000 französischen Rittern gegenüber - eine aussichtslose Lage. Doch die Angreifer lassen einen unaufhörlichen Pfeilhagel auf ihre Feinde niederprasseln. Und auf dem schlammigen Acker an der französischen Kanalküste wird Nick Zeuge eines Wunders An einem besonders kalten Wintertag des Jahres 1413 beschließt der Schäfersohn Nicholas Hook, einen Mord zu begehen. Wie ein Geist bewegt sich der junge Mann durch die Landschaft ? und durch ein Leben, das zunächst vor allem durch die Familienfehde mit den Perrills geprägt wird. Jetzt will Nicholas Hook Rache üben für den Mord an seinem Vater, der am Rande eines Fußballspiels von einem der Perrils tot getrampelt worden ist. Als Tom Perill auf der Bildfläche erscheint, zieht Nicholas Hook einen Pfeil aus seinem Schaft und legt den Bogen an. Aber der Pfeil ist von minderwertiger Qualität, und so verfehlt das Geschoss sein Ziel. "Wieder war Nick Hook gescheitert", heißt es im Roman Das Zeichen des Sieges. "Er war verflucht." Mit seinem Zyklus der Artus-Chroniken über den Kampf der zerstrittenen Stämme Britanniens und ihrer Anführer gegen die einfallenden Germanen sowie die Wikinger-Serie um den Krieger Uhtred gehört der 65-jährige englische Bestseller-Autor Bernard Cornwell zu den großen alten Männern des historischen Romans. In Das Zeichen des Sieges setzt er diese Tradition auf brillante Art und Weise nahtlos fort, und dies mit einem faszinierenden Protagonisten. Denn der verfluchte Held des Buchs ist auch ein verflucht guter Bogenschütze, und als solcher wird er von den Mannen Henrys V. für dessen Armee im Kampf gegen die französischen Truppen rekrutiert. Gegen die technisch hochgerüsteten und zahlenmäßig weit überlegenen Franzosen scheinen die britischen Langbogenschützen in einer Entscheidungsschlacht keine Chance zu haben. Aber im Verlauf der Handlung geschieht gleich ein doppeltes Wunder: militärisch, aber auch in Liebesdingen... "Sie suchten den Sieg. Sie fanden die Unsterblichkeit" heißt es auf dem Klappentext etwas reißerisch über die "Legende von Azincourt", die Cornwells Roman als Basis dient. Mit solchen Satzpaaren hat man bisher einem Massenpublikum vor allem in Kino-Trailern episch breite Filme oder Thriller nahe zu bringen versucht. Trotzdem ist die Werbung für Das Zeichen des Sieges nicht so unangebracht, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Denn Cornwell gelingt es einmal mehr, fast schon filmisch den ganz großen Bogen zu spannen über eine Zeit, die uns so fern zu sein scheint ? und die der Autor uns Lesern wie kein zweiter nahe zu bringen weiß. - Stefan Kellerer