Roman Erscheinungsjahr: 2006 Gewicht: 389 gr / Abmessung: 18 cm Von Hohlbein, Wolfgang Nach der Schlacht am Litani gewinnt Robin das Vertrauen des leprakranken, jungen Königs Balduin, dessen Thron von Intrigen bedroht wird. Robins alter Widersacher Dariuz will einer seiner leicht zu beeinflussenden Schwestern zur Macht verhelfen. Balduin muss leben. Als der junge Lazariner Lucio glaubt, er sei dem in antiken Schriften erwähnten, sagenhaften "Wasser des Lebens" auf der Spur, machen er, Robin und der treue Salim sich auf die Suche. Sie brechen zum Sinaikloster auf, das sich im Machtbereich der Sarazenen befindet. Bald darauf stirbt Lucio, und Robin quält der Verdacht, dass ihr Schwiegervater für den Tod verantwortlich sein könnte. Ihre abenteuerliche Reise führt Robin vom Sinai zum Nil und weiter zu einer verborgenen Oase tief in der Wüste. Schon bald bemerkt die Gruppe einen geheimnisvollen Verfolger, der seine Identität und Absichten erst ganz am Ende der Reise offenbaren wird. Pressestimmen: "Wolfgang Hohlbein lässt Märchen, Sinnsuche und Spannung zu einem Zauberelixier verschmelzen." Die Welt Das Jahr 1179 im Heiligen Land: Vor beinahe zwei Jahren hat es Robin, eine junge Frau aus einem friesischen Dorf, hierher verschlagen ?- als Mann verkleidet, hat sie die Tempelritter in den fernen Orient begleitet. Inzwischen hat sie sich von den Kreuzfahrern getrennt und lebt bei ihrem Geliebten Salim, dem Sohn des Oberhaupts der legendären Assassinen-Festung Masyaf. Ihr Glück wird gestört, als der fanatische Templer Dariusz auftaucht, um sie zurück in den Kriegsdienst zu zwingen. Unter der Führung von König Balduin zieht Robin mit in die Schlacht, wohl wissend, dass es ihren Tod bedeuten würde, fände ein anderer Templer heraus, dass sie eine Frau ist. Bald muss sie feststellen, dass die wirkliche Gefahr nicht vom Gegner auf dem Schlachtfeld ausgeht. Verräter in den eigenen Reihen trachten Balduin nach dem Leben -? und sie versuchen, Robin zu einem Spielstein ihrer Intrigen zu machen ... Die Rückkehr der Templerin ist eine lose Fortsetzung des Romans Der Ring des Sarazenen und ebenso wie sein Vorgänger frei von Fantasy-Elementen. Auch auf dem Gebiet des im weiteren Sinne historischen Romans bringt Hohlbein wirkungsvoll die Fähigkeiten zum Einsatz, die ihn zu einem der erfolgreichsten deutschen Autoren von Spannungsliteratur gemacht haben: Eine rasant erzählte Geschichte mit einer Hauptfigur, zu der man als Leser auf Anhieb eine Verbindung herstellen kann, und einem intriganten Gegenspieler, der die Handlung um einige Wendungen bereichert Auch bei der Recherche hat Hohlbein seine Hausaufgaben gemacht. Mit der ihm eigenen Eindrücklichkeit schildert er die Strapazen des kriegerischen Templerlebens. Obwohl Hohlbein ein Meister in der fesselnden und authentischen Beschreibung des Schwertkampfes ist, geht er in Die Rückehr der Templerin nicht achtlos mit Gewalt um. Im Kampf wird Robin immer wieder mit ihrer dunklen Seite konfrontiert -? und immer wieder gelingt es der Templerin, diese Aspekte ihrer Persönlichkeit zu überwinden. So stellt sie nicht zuletzt ein schönes Beispiel für einen trotz aller Stolpersteine gelingenden kulturellen Dialog dar. Für Fans ebenso wie für Freunde historischer Romane ist der neue Hohlbein ein echter Glücksfall. -Juliane Kirstein
Buch:
Pantoufle - Ein Kater zur See: Roman
Autor:
Andrea Schacht, Ausgabe vom 10. Aug. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 25862
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2009 4. Aufl. Gewicht: 580 gr / Abmessungen: 187 mm x 120 mm Von Hennig, Bettina Die deutsche "Königin der Herzen"! Berlin, 24. Dezember 1793. Als die blutjunge Prinzessin Luise den Kronprinzen Friedrich Wilhelm in einer prachtvollen Zeremonie heiratet, feiert ganz Preußen das große Ereignis. Denn es ist eine Liebesheirat und die künftige Königin von außergewöhnlicher Schönheit. Mit ihrem Liebreiz erobert sie nicht nur rasch die Herzen ihrer Untertanen, sondern nimmt auch entscheidenden Einfluss auf die bewegte Zeitgeschichte. Der junge russische Zar Alexander I. himmelt sie an. Und Napoleon zwingt sie zur Flucht aus Preußen. Leseprobe: Frankfurt am Main, 14. März 1793 Raus! Und ihr kommt erst wiede'' rein, wenn ihr zur Vernunft gekomme'' seid! Ich möchte solche Szene'' nich'' noch ma'' erlebe''!" Großmutter Scho''sch zog - wie immer, wenn sie tadelte - ihre Linke mit vollem Schwung nach oben und richtete den Zeigefinger auf, wobei die mit Diamanten besetzten Reifen an ihrem Arm gefährlich klapperten. Obwohl die Mädchen wussten, dass dies eine Gebärde war, die nicht nur Zurechtweisungen, sondern auch Schläge androhte, versuchte Luise angesichts der Tatsache, dass sich in ihrer kleinen Abendgesellschaft heute auch Polyxene befand, die immer ein gutes Wort für alle übrig hatte, das Schicksal herauszufordern: "Ja, aber ..." "Keine Wiede''worte!" Der Arm der Großmutter wies in Richtung Ausgang. "Aber warum ich? Ich habe doch nichts ..." "Was hab'' ich gesagt?" Auch bei Friederike blieb sie ungnädig. Großmutter Georg, wie sie von allen in ihrer Umgebung genannt wurde - wobei man das "Georg" zu einem von hessischer Mundart geprägten "Scho''sch" verschliff -, hieß eigentlich Maria Luise Albertine von Hessen-Darmst
Buch:
Knochenwald
Autor:
Derek Meister, Ausgabe vom 10. März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 17225
Roman Erscheinungsjahr: 2007 7. Aufl. Gewicht: 452 gr / Abmessung: 19 cm Von Hohlbein, Wolfgang Nach dem Untergang ihres Kreuzfahrerschiffes gerät die junge Robin in die Gewalt eines arabischen Sklavenhändlers. Bald stellt sie fest, dass sie nicht wie eine gewöhnliche Sklavin behandelt wird: Ihr Herr hüllt sie in edle Gewänder und lässt ihr von einem strengen Palastdiener das rechte Benehmen beibringen. Soll Robin als Haremsdame verkauft werden - oder schützt sie der Ring, den ihr der Tuareg Salim, ihr treuer Freund und Begleiter, gegeben hat, auf geheimnisvolle Weise? Die junge Friesin Robin ist in der Rüstung eines Tempelritters unterwegs ins Gelobte Land. Sie gerät in die Fänge eines Sklavenhändlers und soll als Haremsdame verkauft werden! Als einziger Schutz bleibt ihr der geheimnisvolle Ring, den sie einst von ihrem treuen Freund und Begleiter Salim bekam. Der neue große historische Abenteuerroman von Erfolgsautor Wolfgang Hohlbein. Leseprobe: Robins Welt war größer geworden. Hatte sie früher, ausgehend von dem Dorf, in dem sie geboren war und die ersten anderthalb Jahrzehnte ihres Lebens verbracht hatte, einen guten Tagesmarsch in jede Richtung gemessen, so gab es nun buchstäblich keine Grenzen mehr. Einst war ihr das winzige Dorf, in dem sie aufgewachsen war und dessen Einwohnerzahl der Hundert niemals auch nur nahe kam, geradezu gigantisch vorgekommen, nun kannte sie Städte, deren Bewohner nach Tausenden zählten, wenn nicht nach Zehntausenden. Vor noch nicht einmal allzu langer Zeit waren ihr die flachen Hügel, die ihr Universum an zwei Seiten begrenzten, unüberwindbar erschienen. Doch mittlerweile hatte sie Berge gesehen, die selbst für tollkühne Kletterer unübersteigbar waren und deren Flanken in den Wolken verschwanden, lange bevor sie d Hätten die 200 Tempelritter an Bord der Sankt Christophorus auf dem Weg ins Heilige Land auch nur die leiseste Ahnung, dass der jüngste Gotteskrieger unter ihnen kein "Bruder", sondern eine "Schwester" ist - das Leben der jungen Robin wäre keinen Pfifferling mehr wert. So kennt außer zwei hochrangigen Templern nur der schöne Diener Salim das süße Bordgeheimnis. Die Gefühle der zierlichen Friesin in Ordensritterrüstung scheinen angesichts des stolzen Tuareg allerdings auch schon mächtig in Wallung geraten. Mit dem Ring des Sarazenen legt Wolfgang Hohlbein, seit seinen Avalon-Fantasien und seinem erfolgreichen Durchmarsch durch das Druidentor in Fantasy-Kreisen längst eine feste Größe, nun die Fortsetzung der Abenteuer der Jungtemplerin Robin vor. In der Templerin erlebten wir, wie das friesische Heimatdorf der 15-Jährigen von Fremden dem Erdboden gleichgemacht wurde. Robin als einzige Überlebende, fand in einer Ordensburg der Templer Zuflucht und eine solide Ausbildung zur Kriegerin. Dinge, die sie gut gebrauchen kann auf ihrem Marsch tief hinein ins Morgenland. Sehr bald nimmt die Story Fahrt auf - ein Schicksal, das der Tempelritter-Galeere auf ihrer christlichen Überzeugungstour leider versagt bleibt. Feindliche Segel tauchen auf, die Kreuzfahrer werden von Sarazenen angegriffen, zu allem entschlossenen Muslimen, die, man weiß es inzwischen auf unheilvoll aktuelle Weise, durch gerechten Kampf direkt ins Himmelreich gelangen. Gerade noch kann Salim seiner Schutzbefohlenen einen geheimnisvollen, mit arabischen Schriftzeichen versehenen Ring zustecken, der sie schützen soll - schon netzt das Wasser die Planken. Als Robin aus ihrer Ohnmacht erwacht, befindet sie sich in einer anderen Welt! Robin in der Gewalt eines Sklavenhändlers; ein Käufer, der den Wert seiner edlen Beute zu kennen scheint; das drohende Schicksal als Haremsdame - trotz des etwas behäbigen Erzählstils, der einen langen Atem benötigt, stellt sich sehr bald der Hohlbein-Effekt ein: Man bangt um die toughe Templerin und hofft, dass ihr der Ring des fernen Sarazenen-Lovers Glück bringt. -Ravi Unger