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Das brennende Land: Historischer Roman - Bernard Cornwell
Buch:Das brennende Land: Historischer Roman
Autor:Bernard Cornwell, Ausgabe vom 3. Mai 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 3092
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Historischer Roman. Deutsche Erstausgabe
Erscheinungsjahr: 2010
m. Übers.-Kte.
Übers. v. Karolina Fell
Gewicht: 456 gr / Abmessungen: 190 mm x 115 mm
Von Cornwell, Bernard / Übersetzt v. Fell, Karolina
Was ist das stärkste Heer gegen den Hass einer Frau?
Eine tödliche Gefahr bedroht Wessex. Sie hat einen Namen: Harald Blutbart. Nur Uhtred erkennt den Schwachpunkt des Feindes. Der Dänenfürst ist Skade verfallen, einer zauberkundigen Hure. Als Uhtred sie gefangen hat, ist eine der großen Schlachten der englischen Geschichte gewonnen. Skade verflucht ihn, doch Uhtred fühlt sich unbesiegbar. Bis ihn die Nachricht ereilt, dass seine geliebte Gisela im Kindbett gestorben ist. Und über das Land zieht wieder Rauch von brennenden Dörfern.
Im Jahre des Herrn 892 ist Wessex ? einmal mehr ? in Gefahr: Das Land des mit den Jahren schwach gewordenen Königs Alfred wird von zwei dänischen Kriegsherren bedroht, dem mächtigen Harald Bluthaar und dem schrecklichen Jarl Haesten, die über die Nordsee gesegelt kommen, um Alfreds Land zu unterjochen. Die Wikinger scheinen übermächtig, doch Alfreds furchtloser Krieger Uhtred, aus dessen Ich-Perspektive auch dieser fünfte Band der unglaublich spannenden "Saxon Stories" geschrieben ist, entwickelt einen genialen Plan: Er bringt die zauberkundige Skade, die stolze Frau und Hure Harald Bluthaars, in seine Gewalt und kann den Dänen so eine Falle stellen, durch die er in der blutigen Schlacht von Fearnhamme gegen sie die Oberhand behält, wodurch er Alfreds Lebenstraum, der Einigung der angelsächsischen Königreiche, wieder ein Stückchen näher kommt. Doch Skade spricht einen Fluch gegen Uhtred aus, der Wirkung zu zeigen scheint: Denn während Jarl Haesten zu einer zweiten großen Schlacht rüstet, mit der er König Alfred und sein Reich Wessex endgültig vernichten will, wird Uhtred, Alfreds treuster Gefolgsmann, zum Gejagten der Schergen seines eigenen Königs?
Die Zeiten waren roh und brutal, und Bernard Cornwell gelingt es wie schon in den Vorgängerbänden außerordentlich gut, diese kalte, blutige, erbarmungslose Welt lebendig werden zu lassen: ohne Übertreibung oder Überspitzung der Metzeleien, aber auch ohne Schonung oder Beschönigung. Der historische Rahmen ist wieder verbürgt, Grundlage bilden diesmal die Invasion des "großen Heeres" der Dänen unter dem (belegten) Jarl Haesten ab 892 und die beiden Schlachten von Fearnhamme (Farnham) und Beamfleot (Benfleet) zwischen den Truppen Alfreds des Großen und den Wikingern; der Protagonist Uhtred sowie der Däne Harald Bluthaar hingegen sind fiktiv. Ein historischer Roman, an dem es nichts, aber auch gar nichts auszusetzen gibt ? und dass Band 6 schon angekündigt ist, darf einen uneingeschränkt freuen. - Katharina Vogt

Die Tore der Welt: Roman - Ken Follett
Buch:Die Tore der Welt: Roman
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 28. Dez. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 847
Preis: 12,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Historischer Roman. Fortsetzung von ''Die Säulen der Erde''
Erscheinungsjahr: 2010
m. Illustr. v. Jan Balaz.
Übersetzung aus d. Engl. v. Rainer Schumacher u. Dietmar Schmidt
Gewicht: 758 gr / Abmessung: 19 cm
Von Follett, Ken / Übersetzt v. Schumacher, Rainer ; Schmidt, Dietmar
England im Jahre 1327. Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk. Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald. Dort werden sie Zeugen eines Kampfes - und eines tödlichen Geheimnisses. Merthin, ein Nachfahre von Jack Builder, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein starker Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Caris, Tochter eines Wollhändlers, hat den Traum, Arzt zu werden. Gwa, Kind eines Taglöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris''Vetter, ein junger Mönch, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden. Koste es, was es wolle. Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache werden den Weg dieser Menschen bestimmen. Pest und Krieg werden ihnen das Liebste nehmen, was sie besitzen. Glück und Unglück werden sie begleiten. Doch sie werden die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tage leisteten.
18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten.
200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris? Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann...
Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. - Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de

Die Säulen der Erde: Roman - Ken Follett
Buch:Die Säulen der Erde: Roman
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 27. Dez. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 1174
Preis: 10,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Roman
Erscheinungsjahr: 2009
70. Aufl.
m. Illustr. v. Jürgen Speh.
Aus d. Engl. v. Gabriele Conrad, Till R. Lohmeyer u. Christel Rost
Gewicht: 772 gr / Abmessungen: 186 mm x 125 mm x 47 mm
Von Follett, Ken / Übersetzt v. Conrad, Gabriele; Lohmeyer, Till R.; Rost, Christel
Im mittelalterlichen England spielt dieser historische Roman. Erzählt wird die Geschichte von Tom Builder, einem Steinmetz, der davon träumt, eine Kathedrale zu bauen. Es herrschen jedoch Krieg und bittere Armut im Land. Nach dem Tod seiner Frau trifft Tom auf die geheimnisvolle Ellen, die verstoßen und rechtlos mit ihrem Sohn Jack in den Wäldern lebt und die seine Gefährtin wird. Nachdem schließlich unter einem neuen König, Heinrich II., Frieden im Land einkehrt, gelingt es Tom mit Hilfe von Jack, seine Pläne doch noch zu verwirklichen.
England 1123-1173. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet. Philip, ein junger Prior, dessen Eltern von marodierenden Söldnern abgeschlachtet wurden,
träumt den Traum vom Frieden: der Errichtung einer Kathedrale gegen die Mächte des Bösen. Er und sein Baumeister Tom Builder, dessen Stiefsohn Jack und die Grafentochter Aliena müssen sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre
Widersacher behaupten, ehe Kingsbridge Schauplatz des größten abendländischen Bauwerks, der "Säulen der Erde" wird ...
Pressestimmen:
"Folletts Sprache ist klar und treffsicher ..." (Welt am Sonntag)
"Das Bild dieser Epoche wird mit ungeheurer Spannung geschildert, brillant in der Sprache und nie langweilig." (Neue Osnabrücker Zeitung)
König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die "Säulen der Erde", das größte Bauwerk des Abendlands.
Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! -Stefan Kellerer

Die Vermessung der Welt - Daniel Kehlmann
Buch:Die Vermessung der Welt
Autor:Daniel Kehlmann, Ausgabe vom 29. Febr. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 718
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Roman
Erscheinungsjahr: 2008
Gewicht: 270 gr / Abmessung: 19 cm
Von Kehlmann, Daniel
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Fantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.
Pressestimmen:
Empirie kontra Theorie: vom epistemologischen Widerstreit zweier Methoden zur Aneignung von Erkenntnis handelt dieser schöne historische Roman. Das war Literaturkritisch. Und jetzt auf deutsch: Kehlmann erzählt über den Entdeckungsreisenden Alexander von Humboldt und den Mathematiker Carl Friedrich Gauss lustige und lehrreiche Sach- und Lachgeschichten. ("Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck" in "Das Erste ARD" am 2.4.2006.)
"Daniel Kehlmanns Roman über Gauß und den Naturforscher Alexander von Humboldt ist die leichthändig ineinander verwobene Doppelbiographie zweier großer Gelehrter, so unterhaltsam, humorvol
Das Verfahren ist bekannt und bewährt: Man nehme einen Denker aus der deutschen Geistesgeschichte und schlage literarischen Profit aus dessen Verschrobenheit. Ganz vorzüglich ist das beispielsweise Gert Hofmann mit Georg Christoph Lichtenberg in Die kleine Stechardin gelungen. Bernhard Setzwein hat mit Nicht kalt genug einen vorzüglichen Nietzsche-Roman vorgelegt, und Klaas Huizing widmete sich in Das Ding an sich auf hoch vergnügliche Weise dem Königsberger Philosophen und Kant-Vertrauten Johann Georg Hamann. Nun versucht sich auch Daniel Kehlmann erfolgreich an diesem Genre und porträtiert in seinem Roman gleich zwei deutsche Geistesgrößen: Das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und den Universalgelehrten und großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Im Zentrum steht ein Treffen der beiden 1828 in Berlin, auf einem Naturforscherkongress, für den Gauß nur sehr widerwillig sein Göttingen verlässt. Die zwei Großdenker haben sich beide auf ihre eigene Weise der Vermessung der Welt gewidmet, kommen sich aber nur zaghaft näher.
Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen.
Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman - und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. -Christian Stahl

Die Tochter der Wanderhure: Roman (Knaur TB) - Iny Lorentz
Buch:Die Tochter der Wanderhure: Roman (Knaur TB)
Autor:Iny Lorentz, Ausgabe vom 22. Dez. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 862
Preis: 10,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Roman
Erscheinungsjahr: 2009
Gewicht: 535 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm
Von Lorentz, Iny
Mehr als zwölf Jahre sind vergangen, seit Marie, die ehemalige Wanderhure, ihre letzten Abenteuer bestehen musste. Nun lebt sie glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Michel auf Burg Kibitzstein. Ihre Tochter Trudi ist der ganze Stolz der beiden und träumt bereits selbst von der großen Liebe.
Doch dann passiert das Unfassbare, und Trudi muss sich einem Abenteuer stellen, das ihr ganzes Leben verändern wird
Die unangefochtene Nummer 1 der historischen Romane.
Es ist nicht die allergrößte Überraschung, dass Iny Lorentz nach ihren überaus erfolgreichen Mittelalter-Bestsellern Die Wanderhure und Das Vermächtnis der Wanderhure einen weiteren Band der Reihe nachlegt. Die Frage war nur, in welche Abenteuer sie ihre Heldin Marie einigermaßen glaubwürdig noch würde schicken können, da doch ihr Wanderhurendasein längst hinter ihr liegt und sie in einer gesicherten Existenz auf Burg Kibitzstein angekommen ist. Lorentz löst dieses Problem elegant, indem sie Maries Tochter Trudi ins Rennen schickt, mittlerweile eine junge, erblühende Frau.
Trudi träumt von der großen Liebe, und sie weiß auch schon, wer der Glückliche sein soll: Ritter Georg von Gressingen, dem sie versprochen zu sein glaubt und dem sie daher auch schon vor der Hochzeit die eine oder andere Freizügigkeit gestattet. Doch nicht zuletzt der zweifelhafte Ruf ihrer Mutter Marie veranlasst Georgs Onkel, sich vehement dagegen auszusprechen, dass sein Neffe sie zur Frau nimmt. Noch während Trudi um Georg kämpft, geschieht das Unfassbare: Trudis Vater Michael Adler wird getötet. Plötzlich stehen die beiden Frauen, Mutter und Tochter, alleine da ...
Man muss gar nicht allzu viele Worte verlieren, um Die Tochter der Wanderhure zu beschreiben: Der Roman gleicht in so gut wie jeder Hinsicht seinen beiden Vorgängern. Was ja nicht das Schlechteste ist: Die mittelalterliche Derbheit, die schon in den ersten beiden Büchern aufgrund ihrer unverblümten Schilderung sehr zu gefallen wusste, ist wieder vorhanden, genauso wie die üblichen Ingredienzien eines guten Unterhaltungsromans: Spannung, Liebeswirren und, natürlich, Happyend. Was will man mehr? - Katharina Vogt

Echo der Hoffnung: Roman - Diana Gabaldon
Buch:Echo der Hoffnung: Roman
Autor:Diana Gabaldon, Ausgabe vom 27. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 19068
Preis: 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Die Pfeiler der Macht: Roman - Ken Follett
Buch:Die Pfeiler der Macht: Roman
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 17. Aug. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 1419
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Roman
Erscheinungsjahr: 2010
32. Aufl.
m. Illustr. v. Achim Kiel
Aus d. Engl. v. Till R. Lohmeyer u. Christel Rost
Gewicht: 530 gr / Abmessung: 19 cm
Von Follett, Ken / Übersetzt v. Lohmeyer, Till R.; Rost, Christel
Die unterschiedlichsten Gestalten bevölkern Ken Folletts Roman, der im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt: elegante Salonlöwen, einflußreiche Bankiers, notleidende Arbeiter, kleine Angestellte, kesse Straßenmädchen, tatkräftige Frauen. Erzählt wird die Geschichte des Londoner Bankhauses Pilaster, hinter dessen marmorner Fassade um die Macht gerungen wird. Egoismus, Gier, Geltungssucht und krankhafter Ehrgeiz erschüttern die Grundfesten des riesigen Finanzimperiums.
Das Haus Pilaster, eine der angesehensten Bankiersfamilien Londons, wird insgeheim von der schönen Augusta beherrscht. Hinter einer Fassade der Wohlanständigkeit treibt sie rücksichtslos ihre ehrgeizigen Pläne voran, die schon bald das
Fundament des Finanzimperiums erschüttern und die Pfeiler der Macht ins Wanken bringen. Wird es Hugh Pilaster gelingen, den drohenden Ruin des Bankhauses abzuwenden und damit sein eigenes Lebensglück und das vieler anderer Menschen zu rette
n?
Schon der erste Satz im Roman von Ken Follett gehört zu den Anfangssätzen, bei denen einfach alles stimmt. Wie mit einem unsichtbaren Sog wird der Leser in die Handlung des Buches hineingezogen: "An jenem Tag, an dem die Tragödie ihren Lauf nahm, standen alle Schüler der Windfield School unter Hausarrest und durften ihre Zimmer nicht verlassen."
An einem heißen Nachmittag im Jahre 1866 unternimmt eine kleine Gruppe von Jungen unerlaubterweise einen Ausflug zu einem Badesee. Für einen der Buben endet der Ausflug tödlich. Sein Tod wird vertuscht, doch noch Jahre später geistert dieses Unglück immer noch durch das Leben seiner Kameraden. War es ein Unfall? Ein dummer Jungenstreich oder war es ein kaltblütig geplanter Mord?
Der Unfall spielt hinein in das große und angesehene Bankhaus Pilaster. Mittelpunkt der traditionsbewußten Bankiersfamilie ist Augusta Pilaster, die mit allen Mitteln dafür sorgt, daß ihr Sohn auf keinen Fall in Zusammenhang mit dem unglückseligen Badeunfall gebracht wird.
Augusta ist der erste weibliche Bösewicht aus der Feder von Ken Follett. Sie ist eine faszinierende, herrlich bösartige Frau, die bei ihren Mitmenschen ein ungeahntes Potential an krimineller Energie entfachen kann. Die Mitglieder und Freunde der Familie umkreisen Augusta wie Planeten. Sie werden von ihr mit unbeschreiblicher Kraft angezogen und können sich ihrem Bann nicht entziehen. Augusta gibt ihrem Leben die Richtung, allerdings nicht immer zum Besten der Betroffenen, sondern sie spinnt ihre feinen Intrigen nur zu ihrem eigenen Vorteil.
Alles was sie will, ist Macht - und die um jeden Preis. Das dafür notwendige Geld hat sie schon, denn sie ist mit dem geachteten Bankier Joseph Pilaster verheiratet. Augusta träufelt ihr Gift wohl dosiert und beständig in den Kreislauf der Familie und Follett beschreibt auf seine unvergleichliche Art, wie es langsam, aber dennoch tödlich wirkt. Ken Follett hat sich nach seinem grandiosen Mittelalterepos Die Säulen der Erde nun dem England des 19. Jahrhunderts zugewandt. Übrigens sind sich die beiden Titel nur auf deutsch so frappierend ähnlich. Im Original heißt das neue Buch viel passender A Dangerous Fortune.
In seinem Roman Die Pfeiler der Macht schildert er das viktorianische England mit seiner sozialen Ungerechtigkeit, der vorgeschobenen Prüderie, der Prostitution und der aufkeimenden Frauenbewegung. Ken Follett gelingt es meisterhaft, historisches Zeitkolorit mit fesselnden Charakteren zu verbinden. Für den Leser ergibt das einen gelungenen Lesecocktail. Ganz besonders schön sind die Buchkunstarbeiten. Es sind Illustrationen und Vignetten von Achim Kiel, die die Atmosphäre des viktorianischen Londons einfangen. Erfreulich ist, daß es immer noch Verlage gibt, die auf solche Schmankerl für den Leser nicht verzichten. -Manuela Haselberger

Die Artus-Chroniken - Arthurs letzter Schwur - Bernard Cornwell
Buch:Die Artus-Chroniken - Arthurs letzter Schwur
Autor:Bernard Cornwell, Ausgabe vom 1. Dez. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 2609
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Arthur ist am Ende. Zwar scheint die Friedenszeit nach der vermeintlichen Entscheidungsschlacht gegen die Angeln und Sachsen endlich Bestand zu haben, aber der Ehebruch seiner Frau und der Tod eines Großteils seiner Getreuen hat den König zu einem gebrochenen Mann gemacht. Und jetzt droht doch noch eine weitere Schlacht. Obwohl er sich eigentlich zum Christentum bekannt hat, übergibt Arthur seinem Zauberer Merlin, der inzwischen die dreizehn Heiligtümer des Landes gefunden hat, das legendäre Schwert Excalibur, damit der Druide am Tag der lebendig gewordenen Toten damit die alten Götter Britanniens anrufen kann. Dabei soll sogar Arthurs Sohn den Göttern geopfert werden...
Nach Der Winterkönig und Der Schattenfürst ist Arthurs letzter Schwur der letzte Band jener Trilogie, in der sich der inzwischen in den USA lebende ehemalige BBC-Reporter und Bestseller-Autor Bernard Cornwell mit der Sage rund um König Artus beschäftigt. Dabei ist es ihm gelungen, die literarischen Qualitäten seiner neuen Heimat mit den Talenten seines ehemaligen Berufs zu verknüpfen. Denn alle Bücher sind spannend geschrieben und historisch blendend recherchiert.
Das Cornwell dabei nicht den Fehler macht, die schon tausendfach beschriebenen Legenden noch ein weiteres Mal wiederzukäuen, ist wohl sein größtes Verdienst. Tatsächlich sind die aus der Überlieferung scheinbar sattsam bekannten Helden hier psychologisch ausdifferenzierte Figuren mit vielen positiven, aber auch negativen Eigenschaften, die sich bis zu Arthurs letzter Schwur permanent weiterentwickeln. So wird weniger der Mythos lebendig (selbst der Versuchung, die zwölf Ritter der Tafelrunde zu aktivieren, ist Cornwell nicht erlegen), als viel mehr eine Zeit heraufbeschworen, in der beim Wandel von Heiden- zum Christentum im keltischen Reich vieles, wenn nicht gar alles im Umbruch war. Das macht die Lektüre ? trotz der vielen, zum Teil äußerst brutalen Kriegsdarstellungen ? von der ersten bis zur letzten Seite zum Genuss.

Wer allerdings noch keinen anderen Band der Trilogie gelesen hat, sollte unbedingt mit Der Winterkönig beginnen. Sonst fällt die Orientierung im Universum Cornwells vielleicht doch ein bisschen schwer. - Stefan Kellerer
1

Das Lächeln der Fortuna: Historischer Roman: Waringham Trilogie 1 - Rebecca Gablé
Buch:Das Lächeln der Fortuna: Historischer Roman: Waringham Trilogie 1
Autor:Rebecca Gablé, Ausgabe vom 5. Juli 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 254
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Historischer Roman
Erscheinungsjahr: 2009
24. Aufl.
Gewicht: 723 gr / Abmessungen: 186 mm x 127 mm x 49 mm
Von Gablé, Rebecca
England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.
Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.
Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind.
Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...
Fortgesetzt wird die Geschichte der Waringham und der Lancaster in dem Buch "Die Hüter der Rose".

Die Päpstin - Donna W. Cross
Buch:Die Päpstin
Autor:Donna W. Cross, Ausgabe vom 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 11175
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Roman
Erscheinungsjahr: 2009
62. Aufl.
Übersetzung: Neuhaus, Wolfgang
Gewicht: 380 gr / Abmessung: 19 cm
Von Cross, Donna Woolfolk / Übersetzt v. Neuhaus, Wolfgang
Johanna, ein junges Mädchen mit überragenden Geistesgaben, wächst im Frankreich des 9. Jahrhunderts heran. Aeskulapius, ein Pädagoge aus Byzanz, erkennt Johannas außerordentliche Intelligenz und weist sie in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Doch Johanna weiß, daß ihr als Frau die letzten Tore der Weisheit verschlossen bleiben werden. So tritt sie - als Mönch verkleidet - zunächst ins Kloster Fulda ein und macht sich Jahre später auf den Weg nach Rom. Dort gelangt sie als Leibarzt des Papstes innerhalb kurzer Zeit zu großer Berühmtheit. Und schließlich ist sie es selbst, die die Geschicke der katholischen Kirche lenkt: als Papst Johannes Anglicus.
Das neunte Jahrhundert ist eines der finstersten des Mittelalters. Blutrünstig fallen Christen und Normannen übereinander her. Die Sarazenen aus Afrika versuchen Rom zu erobern. Viel Blut fließt. Verrat, Mord und Tod sind an der Tagesordnung. In dieser Zeit haben Frauen so gut wie keine Rechte. Sie sind Leibeigentum des Mannes und müssen ihm gehorchen. Johanna erlebt als Kind, wie ihr Vater, der ein ärmlicher Dorfpriester ist, ihre geliebte Mutter Gudrun tyrannisiert und schlägt. Gudrun ist Normannin und wurde bei der gewalttätigen Bekehrung dieses Volkes zum Christentum von ihrem zukünftigen Mann mit nach Ingelheim in Franken gebracht. Heimlich erzählt Gudrun ihrer Tochter die Geschichten von den Göttern der Heiden. Ihr Mann, der fanatische Christenpriester, darf das nie erfahren. Sie beschwört ihre Tochter, nachdem sie von ihm wieder einmal übel zugerichtet wurde: "Du mußt aus deinen Fehlern lernen ... damit dir nicht das gleiche passiert. Wenn du heiratest, gibst du alles auf - nicht nur deinen Körper, auch deinen Stolz, deine Unabhängigkeit, sogar dein Leben. Verstehst du? Verstehst du? ... Falls du jemals glücklich sein möchtest, dann merk dir meine Worte Tochter: Gib dich niemals einem Mann hin."
Diesen dringenden Rat aus der Not vergisst Johanna zeit ihres Lebens nicht. Johanna ist außergewöhnlich intelligent, und durch einen Glücksumstand erhält sie als Mädchen Untericht. Als sich nach wenigen Jahren plötzlich alle Möglichkeiten verschließen, als Frau weiter zu studieren, beschließt sie, ihr Leben als Mann fortzusetzen. In Männerkleidung, mit kurz geschorenem Haar, messerscharfem Verstand, umfassendem Wissen, Warmherzigkeit und Intuition gelingt es ihr nach zahlreichen Stationen ihres Lebens und einigen gefährlichen Situationen, in denen ihre wahre Identität fast aufgedeckt wird, den Papststuhl zu besteigen. Vom 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod verbindet sie eine starke und tiefe Liebe zu dem Markgrafen Gerold. Sie empfinden sich als Zwillingsseelen. Einige Male retten sie sich gegenseitig das Leben, aber die Umstände verhindern oft ihr Zusammensein, manchmal über Jahre hinweg, die jedoch ihre ungewöhnliche starke Verbundenheit nie brüchig werden lassen. Johanna stirbt, nachdem sie sich als Päpstin besonders für die Armen und die Frauen eingesetzt hat, einen unerwarteten und spektakulären Tod, der laut Historie authentisch sein soll. Dennoch triumphiert Johanna, denn es ist nicht die Hand des Feindes, die sie niederstreckt.
Während die katholische Kirche die Existenz einer Päpstin Johanna, die den Papststuhl höchstwahrscheinlich von 953-955 innehatte, leugnet, sprechen geschichtliche Forschungen auf diesem Gebiet bestechend dafür, dass es eine Päpstin gegeben haben muss. Sehr aufschlussreich dazu ist das Nachwort der Autorin, indem sie Für und Wider der Existenz einer Päpstin abwägt. Wer sich ausführlich mit dieser Thematik befassen will, dem sei das Buch Die Päpstin Johanna von Elisabeth Gössmann empfohlen.
Cross hat sich in ihrem Roman präzise an die historischen Begebenheiten gehalten, vor deren Hintergrund die Geschichte von Johanna erzählt wird. Die Schlacht bei Fontenoy, der Vertrag von Verdun, die Plünderung der Sankt Peters Kirche, der Mord an Papst Leo und die Feuer- und Flutkatastrophen bei Rom fanden tatsächlich statt. So hat der Roman von Donna W. Cross viele Vorzüge: Er basiert auf wahren Begebenheiten, er vermittelt ein Stück Geschichte und er ist so spannend geschrieben, dass er den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Johanna wird man nach der Lektüre dieses Buches so schnell nicht vergessen. -Daphne Großmann

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