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Die Kathedrale des Meeres - Ildefonso Falcones
Buch:Die Kathedrale des Meeres
Autor:Ildefonso Falcones, Ausgabe vom 5. Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 2503
Preis: 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Langsam wird der Vergleich müßig. Kaum tauchen auf dem Buchcover irgendwelche sakralen Bauelemente auf, wandert der Blick durch düsteren Kreuzgang -, gibt?s Unruhe unter den Kathedralenliebhabern. Aha, ein neuerlicher Versuch, Die Säulen der Erde, diesen Everest unter den historischen Romanen, zu toppen. Der katalanische Anwalt Ildefonso Falcones kann einem schon Leid tun. An solch gnadenlosem Maßstab gemessen zu werden, erinnert schon eher an sportliche, denn literarische Kategorien. Und verstellt den Blick aufs Schöne und Wesentlliche. Fünf Jahre ließ der Mann sein Herzblut in die Entstehung von Barcelonas imposantestem Sakralbau fließen. Heraus kam ein dicht und streng erzähltes Werk, das Kataloniens dunkelste Zeit förmlich mit Licht durchflutet - und dabei sehr gut auf eigenen Säulen ruhen kann! Dachten auch die Käuferscharen, die den mühevollen Weg eines Vaters und seines Sohnes in die Freiheit wie ein katalanisches Heldenepos bejubelten. Man versteht, warum. Die Bedeutung des Wortes ?Leibeigenschaft? wird im beklemmendem Eingangskapitel brutal bebildert. Mitten in die schlichte Hochzeitsfeier des Gutsherren Bernat Estanyol mit Francesca platzen der Lehnsherr Llorenç de Bellera und seine Ritter. Das nun eingeforderte "Recht der ersten Nacht" war im katalanischen Rechtswesen des 14. Jahrhunderts fest verankert. Als der Feudalherr und seine feixenden Spießgesellen die Brautleute und das Gehöft johlend verlassen, ist eine gerade geschlossene Ehe in ihren Grundfesten zerstört. Ein Jahr später entflieht Bernat mit Arnau, seinem neugeborenen Sohn, dem Joch des furchtbaren Adligen. Barcelona heißt das Ziel. Hier, in der aufstrebenden Metropole, winkt die Freiheit. Und ihr mächtiges Symbol ist gerade im Werden! In dem ehrfurchtgebietenden Gotteshaus Santa María del Mar, erbaut in der Rekordzeit von 55 Jahren und 1384 vollendet, manifestiert Falcones seinen Freiheitsbegriff. In diesem "vom Volk für das Volk" errichteten Monument, wächst Arnau vom schlichten "Bastaixos", dem Lastenträger, der die Steine aus den Bergen zur Kathedrale heranschleppt, zu einem der hochrangigsten Bürger Barcelonas empor. Es irrt nun, wer glaubt, das Leid habe damit ein Ende. Auf ein Leid anderer Art verweist der Klappentext: Der praktizierende Anwalt Falcones sei ausgewiesener Fachmann in der Rechtsgeschichte des mittelalterlichen Kataloniens. Vielleicht eine Erklärung für die zuweilen quälend liebevolle Akribie, mit der Falcones die wahrhaftig nicht unkomplizierte politische Gemengelage der katalanisch-aragonesischen Historie ausbreitet, während sein Figurentableau ein durchaus kräftigeres Farbenspiel vertragen hätte. Was das Buch dennoch auszeichnet, kennzeichnet auch seinen Hauptschauplatz. Gleich diesem Meisterwerk katalanischer Gotik, ist es von unaufdringlicher und spröder Schönheit. - Ravi Unger
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 90 Bewertungen)

Leserkommentare:*
nur zu empfehlen (5 von 5 Punkten) meint S.
Meines erachtens besser als die beiden Follett Romane Säulen der Erde und Tore der Welt.
Eine Figur die viele Schicksalschläge erleidet aber sich voller Mut nach oben arbeitet im Barcelona des 14. Jahrhunderts. Dieses Grundprinzip verfolgt auch Follett nur eben in anderer Umgebung. Genauso die zentrale Positon des Gotteshauses. Was macht diesen Roman nur besser? Gang einfach: Er geht mehr ans Herz. Er ist gefühlintensiver. Nicht das einem die Tränen kommen aber es ist einfach herzlicher. Meine Meinung.

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Die Kathedrale des Meeres - Ildefonso Falcones
Buch:Die Kathedrale des Meeres
Autor:Ildefonso Falcones, Ausgabe vom 27. Dez. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 45261
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Langsam wird der Vergleich müßig. Kaum tauchen auf dem Buchcover irgendwelche sakralen Bauelemente auf, wandert der Blick durch düsteren Kreuzgang -, gibt?s Unruhe unter den Kathedralenliebhabern. Aha, ein neuerlicher Versuch, Die Säulen der Erde, diesen Everest unter den historischen Romanen, zu toppen. Der katalanische Anwalt Ildefonso Falcones kann einem schon Leid tun. An solch gnadenlosem Maßstab gemessen zu werden, erinnert schon eher an sportliche, denn literarische Kategorien. Und verstellt den Blick aufs Schöne und Wesentlliche. Fünf Jahre ließ der Mann sein Herzblut in die Entstehung von Barcelonas imposantestem Sakralbau fließen. Heraus kam ein dicht und streng erzähltes Werk, das Kataloniens dunkelste Zeit förmlich mit Licht durchflutet - und dabei sehr gut auf eigenen Säulen ruhen kann! Dachten auch die Käuferscharen, die den mühevollen Weg eines Vaters und seines Sohnes in die Freiheit wie ein katalanisches Heldenepos bejubelten. Man versteht, warum. Die Bedeutung des Wortes ?Leibeigenschaft? wird im beklemmendem Eingangskapitel brutal bebildert. Mitten in die schlichte Hochzeitsfeier des Gutsherren Bernat Estanyol mit Francesca platzen der Lehnsherr Llorenç de Bellera und seine Ritter. Das nun eingeforderte "Recht der ersten Nacht" war im katalanischen Rechtswesen des 14. Jahrhunderts fest verankert. Als der Feudalherr und seine feixenden Spießgesellen die Brautleute und das Gehöft johlend verlassen, ist eine gerade geschlossene Ehe in ihren Grundfesten zerstört. Ein Jahr später entflieht Bernat mit Arnau, seinem neugeborenen Sohn, dem Joch des furchtbaren Adligen. Barcelona heißt das Ziel. Hier, in der aufstrebenden Metropole, winkt die Freiheit. Und ihr mächtiges Symbol ist gerade im Werden! In dem ehrfurchtgebietenden Gotteshaus Santa María del Mar, erbaut in der Rekordzeit von 55 Jahren und 1384 vollendet, manifestiert Falcones seinen Freiheitsbegriff. In diesem "vom Volk für das Volk" errichteten Monument, wächst Arnau vom schlichten "Bastaixos", dem Lastenträger, der die Steine aus den Bergen zur Kathedrale heranschleppt, zu einem der hochrangigsten Bürger Barcelonas empor. Es irrt nun, wer glaubt, das Leid habe damit ein Ende. Auf ein Leid anderer Art verweist der Klappentext: Der praktizierende Anwalt Falcones sei ausgewiesener Fachmann in der Rechtsgeschichte des mittelalterlichen Kataloniens. Vielleicht eine Erklärung für die zuweilen quälend liebevolle Akribie, mit der Falcones die wahrhaftig nicht unkomplizierte politische Gemengelage der katalanisch-aragonesischen Historie ausbreitet, während sein Figurentableau ein durchaus kräftigeres Farbenspiel vertragen hätte. Was das Buch dennoch auszeichnet, kennzeichnet auch seinen Hauptschauplatz. Gleich diesem Meisterwerk katalanischer Gotik, ist es von unaufdringlicher und spröder Schönheit. - Ravi Unger
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 90 Bewertungen)

Leserkommentare:*
nur zu empfehlen (5 von 5 Punkten) meint S.
Meines erachtens besser als die beiden Follett Romane Säulen der Erde und Tore der Welt.
Eine Figur die viele Schicksalschläge erleidet aber sich voller Mut nach oben arbeitet im Barcelona des 14. Jahrhunderts. Dieses Grundprinzip verfolgt auch Follett nur eben in anderer Umgebung. Genauso die zentrale Positon des Gotteshauses. Was macht diesen Roman nur besser? Gang einfach: Er geht mehr ans Herz. Er ist gefühlintensiver. Nicht das einem die Tränen kommen aber es ist einfach herzlicher. Meine Meinung.

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Das Manuskript der Verführung: Roman - Gioconda Belli
Buch:Das Manuskript der Verführung: Roman
Autor:Gioconda Belli, Ausgabe vom Nov. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 129845
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Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 17-jährige Lucía in einer Klosterschule in Madrid. Ihr Leben verläuft recht eintönig, bis sie dem Historiker Manuel begegnet, der sofort von ihr fasziniert ist. Allzu ähnlich ist Lucía einer historischen Figur, die der Experte für die spanische Renaissance mit Besessenheit erforscht: Johanna die Wahnsinnige wird sie in den Geschichtsbüchern genannt, jene Königin, die Ende des 15. Jahrhunderts wegen legitimer Machtansprüche, leidenschaftlicher Liebe und Eifersucht bis zu ihrem Tod in der Festung von Tordesillas gefangengehalten wurde. Manuel weiß alles über Johanna. Was ihm fehlt, ist einzig die Innensicht auf die Gefühlswelt dieser außergewöhnlichen Frau. Dazu braucht er Lucía. Neugierig willigt das Mädchen ein und lässt sich bei heimlichen Treffen in seiner Wohnung von Manuels eindringlichen Erzählungen 500 Jahre zurückversetzen. So tief taucht sie in Johannas Persönlichkeit ein, dass deren Empfindungen zu ihren eigenen werden.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Seltsam, doch eindringlich (4 von 5 Punkten) meint A.
Obwohl die Geschichte ungefähr in unserer Zeit spielt, versetzt sie den Leser bald in das 15. Jahrhundert, in das Leben von Johanna der Wahnsinnigen und zu den Umstände, die ihr diesen Beinamen beschert haben.
Lucia ist eine 17jährige Klosterschülerin, die genug von der Eintönigkeit der Schule hat. Seit dem Tod ihrer Eltern ist sie dort untergebracht und sie fühlt sich einsam. So einsam, dass sie sofot auf das Angebot des Universitätsdozenten Manuel eingeht, der möchte, dass sie sich wie Johanna kleidet, um seiner Obsession zu frönen, während er Lucia von deren Leben erzählt und sich danach berichten lässt, wie sich Johanna gefühlt hat. Und dann beginnen die Zeiten und die Personen zu verschwimmen. Lucia ist Johanna - Johanna ist Lucia. Und dann, irgendwann ist da Johannas große Liebe Phillipp, der dann irgendwie zu Manuel zu werden scheint und Manuel zu Phillipp...die Grenzen verwischen, verschwinden. Und Lucia ist hin und her gerissen zwischen ihren Identitäten und der Frage, wen sie nun liebt: Phillipp oder Manuel? Oder sind beide ein und die selbe Person? So wie sie Lucia und Johanna zugleich ist?
Verwirrend, wunderschön, voller Gefühl und doch distanziert, aufrüttelnd und schockierend.

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Der Leibarzt des Pharao: Roman - Antonio Cabanas
Buch:Der Leibarzt des Pharao: Roman
Autor:Antonio Cabanas, Ausgabe vom 20. Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 148088
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"Antonio Cabanas kehrt in seinem neuen Roman zurück ins intrigante alteÄgypten."La Razon

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Super Buch- spannend bis zum Schluß (5 von 5 Punkten) meint M.N.
Ich lese sehr viele Ägyptenromane und muß sagen das dieses Buch zu einem der Besten zählt. Es ist wirklich gut geschrieben, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man konnte das Ende nicht hervorsehen-einfach super. Gut finde ich auch das viele ägyptische Begriffe in dem Buch erklärt sind. Und zwar immer auf der selben Seite, sodaß man nicht immer nach hinten blättern muß, falls man mal was nachschlagen will. Deshalb ist es auch für diejenigen geeignet, die sich nicht so gut mit den ägyptischen Begriffen auskennen- das finde ich sehr schön. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. KAUFTIP!

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Kryptum: Roman - Agustín Sánchez Vidal
Buch:Kryptum: Roman
Autor:Agustín Sánchez Vidal, Ausgabe vom 1. Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 184065
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Ein Wissenschaftler, eine Journalistin und ein Polizist auf der Jagd nach nichts Geringerem als der Weltformel, ihrerseits gejagt von Agenten der mächtigen National Security Agency (NSA). Kryptum, der erste Roman des spanischen Universitätsprofessors Agustín Sánchez Vidal, ist wundervoller Abenteuerroman und hervorragend gebauter Mystery-Thriller zugleich. Unerhörte Dinge geschehen auf der Plaza Mayor von Antigua, als der Papst dort seine mit Spannung erwartete Rede halten will, um zur Versöhnung der Religionen beizutragen. Zur gleichen Zeit verschwindet die Wissenschaftlerin Sara Toledano unter mysteriösen Umständen. Jahrelang hatte sie nach dem geheimnisvollen Vermächtnis ihrer Vorfahren geforscht. Ihr engster Mitarbeiter, der Kryptologe David Calderón, ist im Besitz von vier Fragmenten eines geheimnisvollen Pergaments, das aus insgesamt 12 Teilen bestehen und nichts weniger als ETEMENANKI, den letzten Schlüssel zur Welt, in sich bergen soll. Zusammen mit dem amerikanischen Polizisten John Bealfeld und Saras Tochter Rachel begibt er sich auf die Suche nach Sara und den fehlenden Fragmenten. Doch nicht nur sie jagen dem geheimnisvollen Pergament hinterher. Eine atemberaubende und gefahrvolle Odyssee nimmt ihren Anfang .... Zehn Jahre hat Agustín Sánchez Vidal, Professor der Kunstgeschichte an der Universität Saragossa, an seinem ersten Buch gearbeitet und das Ergebnis ist eine kleine Sensation. Ganz im Stile großer und leider fast vergessener Abenteuerromane wie Jan Graf Potockis Die Handschrift von Saragossa oder Charles Maturins Melmoth der Wanderer erschreibt Vidal dem Leser einen Kosmos von Figuren und Schauplätzen und wechselt geschickt und mit großem Spannungsgewinn aus den Geschehnissen der Gegenwart in die Welt des Mittelmeers zur Zeit Philipps des Zweiten. Kryptum ist ein Buch, das sich trotz des Tempos der Handlung Zeit lässt, sich in wundervollen Details genussvoll zu verlieren weiß. Vidal mischt historisches Personal unter fiktive Figuren, erfindet prachtvolle Schauplätze, die aber an historische Stätten erinnern. Man liest und staunt, liest und fiebert mit den Helden, liest und sucht in diversen Nachschlagewerken, um dort mal fündig zu werden und mal leer auszugehen. Kryptum ist ein Buch für lange dunkle Abende, an denen man Muße hat und sich verlieren will in seiner Lektüre. Und irgendwie fühlt man sich wie früher, als man Robinson Crusoe und Die Schatzinsel lesen durfte. Es gibt ihn also doch noch, den großen nächtefüllenden Abenteuerroman! -Ulrich Deurer
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 28 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Endlich mal ein intelligent geschriebenes Buch (5 von 5 Punkten) meint C. aus Rheinland-Pfalz
Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Die geschichtlichen Verknüpfungen der alten Zeit mit der heutigen -eingebettet in einen Krimi - einfach sagenhaft. Der Autor hat sich 10 Jahre Zeit gelassen, um es zu schreiben. Es ist wie ein reifer Käse - aromatisch, ein bisschen streng mit phantastischem Geschmack für Genießer.
Ich finde es spannend und gut recherchiert. Die kapitelweisen Wechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft sind m. E. sehr gelungen. Die LeserInnen werden in den Bann der alten genauso wie in den Bann der neuen Zeit gezogen. Und beide treffen von Seite zu Seite immer mehr aufeinander.
Der Showdown am Schluß hat für mich minimal etwas von Dan Brown.
Ein sehr intelligent geschriebenes Buch. Wer geschichtliches und Krimi gleichzeitig mag wird nicht enttäuscht sein. Aber... Intelligenz setzt der Autor meiner Meinung nach beim Lesen voraus.
Für mich eines der besten Bücher, die ich letztes Jahr gelesen habe.


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Stadt der Kalifen: Historische Streifzüge durch Cordoba - Antonio Munoz Molina
Buch:Stadt der Kalifen: Historische Streifzüge durch Cordoba
Autor:Antonio Munoz Molina, Ausgabe vom 1. Juni 1994, Taschenbuch, Verkaufsrang 15729
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Unter der Kalifendynastie der Omaijaden vom8. bis zum 11. Jahrhundert erlebte Córdoba eine einzigartige Blütezeit. Antonio Munoz Molina berichtet von jener Epoche, in der sich das Provinzstädtchen Córdoba in die "Stadt der Wunder" verwandelte. Er erzählt von Kriegsherren und Gelehrten, von Dichtern und Despoten, vom glanzvollen Aufstieg und rasanten Fall einer märchenhaften Dynastie.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Einführung in eine andere, vergangene Welt (5 von 5 Punkten) meint .
Munoz Molina, einer der bedeutendsten spanischen Gegenwartsautoren, stammt aus Úbeda in Andalusien und "soll" ein Buch über Cordoba schreiben. Im ersten Kapitel des Buches, der Einführung, schildert der Autor geschickt, wie er sich in die Stadt hineinversetzt hat und die Kenntnisse, mit denen er das Buch geschrieben hat, erlangt hat. Mit größter Sorgfalt und Respekt widmet er sich dem Thema. Sein Buch handelt von den Jahren Cordobas, in denen es eine der wichtigsten Städte der Welt war, von Sklavinnen und Eunuchen, von grausamen Kriegern, den Berbern, den Juden, die lange Toleranz erfuhren, von derjenigen Stadt, die über die größten Bibliotheken verfügte. Durch die brilliante Art zu schreiben hat Munoz Molina ein sehr unterhaltendes aber auch sehr fundiertes Bild des Cordobas der Mauren entworfen.

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Die Pforten der Templer - Javier Sierra
Buch:Die Pforten der Templer
Autor:Javier Sierra, Ausgabe vom 11. Febr. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 41270
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Ein packender Mystery-Thriller um die gotischen Kathedralen und das Vermächtnis der Templer!
Minutiös recherchiert, höchst spannend erzählt: Eine atemberaubende Spurensuche, die tief in die Vergangenheit führt!
Michel Témoin, leitender Ingenieur der europäischen Raumstation, soll von einigen Regionen Frankreichs Satellitenaufnahmen machen. Ein Routineauftrag, bis er merkt, dass die Aufnahmen rätselhafte Zeichen aufweisen. Haben Erdstrahlen oder kosmische Einflüsse die Fotos verfälscht? Obwohl er verfolgt und bedroht wird, forscht Michel nach den Ursachen dieser mysteriösen Phänomene - und stößt dabei auf ein Rätsel, das in Wahrheit 900 Jahre alt ist und das größte Geheimnis der Templer aufdeckt ...
"Ein großartiger Roman!"
Mas Allá
"Ein Muss für Fans religiöser Verschwörungen!"
The Washington Post

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Schade, schade...! (3 von 5 Punkten) meint O. aus Thüringen
Javier Sierra hat sich nichts weniger vorgenommen, als den Großteil der der Mythen des abendländischen Christentums, der Freimaurerei,des ägyptischen Kultes, sowie grundlegender esoterischer Strömungen in einem Buch zu verbinden.Ich gebe zu - so etwas finde ich spannend!

Die erste Überraschung bestand darin, wie DÜNN das Buch für so einen komplexen Brocken ausgefallen ist...
Trotzdem, flugs gelesen und erstmal nicht bereut. Sierra macht das gut, erzählt mit Fabulierlust ohne ins Reisserische abzugleiten. Doch schon naht das Ende des Buches... Wie kriegt er wohl die vielen Fäden zusammen?

Ganz einfach - gar nicht!

Nach etwas mehr als 200 Seiten scheint dem Autor klar zu werden, dass er diese Geschichte nicht seriös zu Ende bekommt und ihm wohl entfallen ist, wer nun eigentlich die Mächte des Bösen und wer die Guten sein sollten.So schwenkt er fröhlich um, vom durchaus lesenswerten Roman zum esoterischen Thesenpapier, welches mit einem verzückten Schluss a la "Seht, der Tag bricht an..." endet.

Und so etwas mag ich gar nicht!

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Das Vermächtnis des Martí Barbany: Roman - Chufo Lloréns
Buch:Das Vermächtnis des Martí Barbany: Roman
Autor:Chufo Lloréns, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 74484
Preis: 22,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Als Martí Barbany im Jahre 1052 volljährig wird, erhält er ein Dokument ausgehändigt, das ihn nach Barcelona führt. Dort soll das Testament seines über zehn Jahre zuvor als Soldat gefallenen Vaters aufbewahrt sein. Der junge Mann macht sich auf den Weg in die große Stadt, um das Erbe anzutreten, und erlebt eine Überraschung: Sein Vater hat ihm ein großes Vermögen hinterlassen ? verbunden mit dem Wunsch, sein Sohn möge es auch für diejenigen Menschen verwenden, denen er, der Vater, in der Ausübung seines verhassten Soldatenberufes geschadet habe. Martí entwickelt einen ehrgeizigen Plan, wie er das Geld dem Willen seines Vaters gemäß anlegen will. Zugleich strebt er mit aller Kraft nach einem persönlichen Ziel: Er will ein vollwertiger Bürger der Stadt werden. Als er sich in die schöne Laia verliebt und sie ihm ebenfalls Gefühle entgegenbringt, scheint ihm auch auf diesem Gebiet das Glück hold zu sein. Doch Laias Stiefvater ist ausgerechnet Bernat Montcusí, der einflussreiche Berater der Grafenfamilie, von dessen Wohlwollen auch Martís berufliche Pläne abhängen? Parallel zu dieser fiktiven Handlung wird die Geschichte der katalonischen Herrscher dieser Zeit erzählt, die im Konflikt des impulsiven Grafen von Barcelona, Ramón Berenguer I., und seiner Großmutter Ermesalda von Carcassonne ihren Ausgang nimmt: Der junge Graf hat sich in die mit Pons von Toulouse verheiratete Almodis de la Marche verliebt und ist bereit, seine eigene Ehefrau zu verstoßen und Almodis zu entführen. Das aber würde das instabile Gleichgewicht der Mächte in der Region ins Wanken bringen und unweigerlich zu Krieg führen. Um dies zu verhindern, setzt Ermesalda, die unnachgiebige Herrscherin des Reiches, alle politischen Hebel in Bewegung und löst ein diplomatisches Ränkespiel aus, in das nicht zuletzt der Papst in Rom hineingezogen wird. Während der erstgenannte Handlungsstrang schon für sich einen soliden historischen Roman ergeben würde ? der Autor hat offensichtlich akribisch recherchiert und lässt das mittelalterliche Barcelona des elften Jahrhunderts hervorragend lebendig werden ?, hebt der zweite, auf den historischen Tatsachen beruhende Strang das Buch deutlich aus dem Durchschnitt des Genres heraus. Verwickelte Machtspiele, listige Diplomatie und große Gefühle ? dieses Opus magnum des über 75-jährigen barcelonischen Autors Chufo Lloréns bringt wirklich alles mit, was man sich von einem historischen Roman wünscht. - Christoph Nettersheim


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Das Buch ist spitzte (5 von 5 Punkten) meint Y.F.
Da ich nicht sehr viel Zeit habe mache ichs kurz, dieses Buch bittet einfach alles was ein Bestseller bieten muss. Von liebe, Äktschn, tragödien, guten Sprüche bis hin zu detalieten einzelheiten der Stadt.


Wenn ihr viel liest, ihr diese langweiligen Bücher über teis erfundenen Orten Satt habt dann legt euch das Buch hier zu. Es ist wirklich sehr gut

Ich habe die Kathedrale des Meeres ebenfalls gelesen und muss sagen beide Bücher sind sehr gut geschrieben.


Hoffe ich habe euch weitergeholfen wie gesagt hatte nicht sehr viel zeit


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Das geheime Abendmahl: Historischer Roman - Javier Sierra
Buch:Das geheime Abendmahl: Historischer Roman
Autor:Javier Sierra, Ausgabe vom 2. Januar 2007, Gebunden, Verkaufsrang 176821
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Keiner der Händler, Geldwechsler oder Mönche, die abends noch in der Nähe von San Francesco Grande unterwegs sind, bemerkt den mit einer Tonsur geschmückten Mann, der sich als Bettler verkleidet hat. Unbemerkt betritt er das Mailänder Gotteshaus, um sich die "Felsengrottenmadonna" anzuschauen. Sein Ziel sind geheime, im Gemälde versteckte Botschaften, mit denen Leonardo da Vinci wahren Gläubigen wie ihm angeblich den wahren Glauben vermitteln will. Aber der vermeintliche Bettler wird enttäuscht. Die "Felsengrottenmadonna" wurde übermalt, vom Meister selbst. Und damit nicht genug: Der geheimnisvolle Pilger wird von einem Mann erwartet, der sich Schwarzseher nennt und die Welt von Ketzern wie dem Mann mit der Tonsur befreien will. Er durchbohrt den Ketzer, zieht eine Spielkarte aus dessen Gewand und schreibt mit dem Blut des Sterbenden eine verschlüsselte Nachricht auf die Rückseite, die nur einer entschlüsseln kann. Dieser eine ist der dominikanische Inquisitor Augustin Leyre aus dem Vatikan. Nachdem der Schwarzseher ihm diverse Briefe hat zukommen lassen, in denen er vor einer geheimen Verschwörung des Kreises um Leonardo da Vinci warnt, macht sich der Ich-Erzähler des Romans Das geheime Abendmahl auf den Weg nach Mailand, um die vielen damit verbundenen Rätsel zu lösen. Und tatsächlich wird er im Umfeld da Vincis, der gerade mit seinem "Abendmahl" sein Opus Magnum vollendet, fündig. Bevor Leyre dem charismatischen Maler aber auf die Schliche kommt, geschehen noch einige andere Morde (und merkwürdige Selbstmorde), die den Inquisitor und seine Helfer auf die richtige Spur bringen... "Ich biete meinen Lesern einen neuen, vollständigeren Zugang zu Leonardos Kunst", hat der spanische Schriftsteller Javier Sierra das Konzept seines Romans Das geheime Abendmahl überaus selbstbewusst umrissen. "In diesem Sinn ist mein Buch viel näher an Umberto Ecos ?Im Namen der Rose? als an Dan Browns ?Da Vinci Code?!" Das stimmt natürlich nur bedingt. Und nach dem Sensationserfolg von Browns Bestseller müssen sich ohnehin alle Bücher um die angeblich kryptologisch zu entschlüsselnden Bilder des Renaissancegenies an diesem messen lassen. Das geheime Abendmahl allerdings muss den Vergleich nicht scheuen. Es kommt wesentlich ruhiger und unspektakulärer als Browns Reißer daher - und ist gerade deshalb besonders spannend. - Stefan Kellerer


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 15 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Spannende Idee (4 von 5 Punkten) meint R.N. aus Berlin
Zu Beginn der Handlung fällt der Einstieg schwer, doch kaum hat der Autor seine Schiene gefunden, kann man gut folgen.

Sehr unterstützend wirken die kleinen Erklärungen am Rande, die Unwissende über Begebenheiten informieren.

Manchmal sprunghaft, aber unheimlich interessant und informativ von der Handlung her, kann ich dieses Buch Historienlesern empfehlen.

Man wird auf viele Details aufmerksam gemacht und findet eine Menge Denkanstöße und kann sich einiges neue Wissen aneignen.

Viele Verknüpfungen hat Sierra verwoben, die sich im Laufe logisch aufklären. Altes Wissen vermischt mit moderner Spurensuche ist eine empfehlenswerte Zusammenkunft.


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Die Ritterin des Königs - Rosa Montero
Buch:Die Ritterin des Königs
Autor:Rosa Montero, Ausgabe vom 11. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 333355
Preis: 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Des Königs (?) Ritterin... (5 von 5 Punkten) meint B. aus Trier
...ist ein beeindruckendes, sehr gut gestaltetes historiengemälde, handelnd im 12 jahrhundert. Wir erleben ein "niedrig" geborenes bauernmädchen, welches eine karriere als ritterin durchläuft. Warum sie als ritterin des königs betitelt wird, ist nicht ganz klar, ein zusammenhang zum könig ist nicht erkennbar. Die handlung des romans ist nicht nur ungewöhnlich, interessant, spannend und vielseitig, sondern auch in einen geschichtlich gut recherchierten rahmen eingepasst, ergänzt durch "Fantasyszenen" erzählend von Artus und Merlin. Ergänzt auch, durch die nach eigener aussage als hexe wirkende Nyneve. Am versierten, flüssigen und plausiblen schreibstil der autorin erkennt man die (lt. klappentext) angesehenste journalistin spaniens. Sehr informativ und gut dargestellt, sind die schilderungen der lebensumstände der Katharer und den gegen sie stattfindenden kreuzzug. Das wirken und handeln dieser gottgläubigen und die verfolgung durch Papst und Inquisition wird in bemerkenswerter lebendigkeit geschildert. Auch der ort der handlung, südfrankreich, als okzitanischsprechende landschaft wenig bekannt, aber von unserer autorin treffend in szene gesetzt, ergänzt einleuchtend den handlungshintergrund in der großregion Toulouse. Die lebensgeschichte unserer heldin, ihr werdegang als ritterin, erlebte liebe und verrat, endet tragisch, ebenso tragisch das fürchterliche schicksal ihrer verfolgten gefährten des katharischen glaubens. Trotz desaströsem finale, wundervoll das einfühlsam formulierte romanende.

Fazit: lesenswertes buch aus dem mittelalter, ich freu' mich schon auf eine fortsetzung


Eine Perle der Erzählkunst (5 von 5 Punkten) meint L.H. aus Leipzig
Dieses Buch ist großartig! Es ist eine Perle, eine Offenbarung, ein Geschenk. Der Erzählstil ist meisterhaft und lässt die Welt des Mittelalters mit all ihren Sorgen und Nöten, ihrem Zauber und ihrem Aberglauben lebendig werden.
Durch die (sehr mutige) Ich-Perspektive gewinnt das Buch an Gradlinigkeit und Brillanz, verliert sich nicht, wie so viele andere historische Romane, in verschlungenen Nebenerzählungen. Rosa Montero lässt es dem Leser frei, historisch Persönlichkeiten und Begebenheiten in der Erzählung einfach hinzunehmen, oder sich anderweitig daüber zu informieren. Dadurch bleibt die Geschichte immer dicht bei der Titelheldin und verliert sich nicht in belehrenden Geschichtsstunden.
Auch zeichnet die Autorin die Personen der Handlung sehr anschaulich und akkurat, mit all ihren Nöten, Ängsten uns Schwächen, facettenreich und ohne zu beschönigen. Nie verliert sie sich in überschwänglicher Liebesduselei, und dabei ist das Buch durchaus sehr romantisch und erotisch.
Alles in allem ist "Die Ritterin des Königs" sehr gelungenes, empfehlenswertes Buch, das aus dem Einheitsbrei der historischen Schmöker wie ein Stern herausstrahlt!

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