Product Description Roman. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2010 Übersetzung: Juliane Korelski Gewicht: 355 gr / Abmessungen: 183 mm x 125 mm Von Wildes, Emma / Übersetzt v. Korelski, Juliane Eine genüssliche und erotische Lektüre - herrlich verrucht und unwiderstehlich romantisch Was für ein Skandal! Die beiden berüchtigtsten Londoner Lebemänner haben gewettet, wer von ihnen der bessere Liebhaber ist. Ausgerechnet Lady Caroline Wynn, die respektable junge Witwe mit dem kühlen Blick, willigt ein, bei dieser skandalösen Wette als Schiedsrichterin zu fungieren. Die lustvollen Nächte mit der schönen Caroline wecken in Nicholas, Duke of Rothay, schon bald ungeahnte Gefühle ... Leseprobe: Ascot 1812 Die Pferde donnerten, begleitet von den Anfeuerungsrufen der Zuschauermenge, über die Zielgerade, und wenige Augenblicke später gewann Nicholas Manning, der sechste Duke of Rothay, erneut mit seinem eindrucksvollen Rappen. Sein Stall hatte tatsächlich heute jedes Rennen für sich entscheiden können. Keine besonders große Überraschung. Zweifellos hatte der Mann ein magisches Gespür bei Pferden und, so munkelte man, sogar noch mehr Geschick, wenn es um Frauen ging. Es war leicht, das zu glauben. Caroline Wynn beobachtete, wie er über die Tribüne zu seiner privaten Loge ging. Sein legendäres Lächeln blitzte auf, als er die Glückwünsche seiner Freunde entgegennahm. Der Duke verfügte über eine besondere Art unverhohlener Schönheit, blendend klassische Gesichtszüge und eine dramatisch dunkle Hautfarbe, gepaart mit schierer Männlichkeit. Er war außerdem groß und athletisch gebaut und bewegte sich mit natürlicher Ungezwungenheit, als er die Stufen hinaufstieg. Zweifellos freute er sich darauf, seine Siege zu feiern. Er trug mit lässiger Eleganz einen marineblauen, maßgesc
Product Description Stories Erscheinungsjahr: 2009 2. Aufl. Gewicht: 360 gr / Abmessungen: 209 mm x 132 mm x 24 mm Von Schirach, Ferdinand von Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er ... Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe. Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr. Pressestimmen: "Ferdinand von Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht ... er ist ein großartiger Erzähler." (Der Spiegel) "Ein wunderbares Debüt, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton." (Frankfurrter Allgemeine Sonntagszeitung) "Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat." (Literarische Welt) "Ein unglaublich beeindruckendes Buch" (BZ) " Verbrechen ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen." (WDR 2) "Einen ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in
Roman Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 535 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Lorentz, Iny Mehr als zwölf Jahre sind vergangen, seit Marie, die ehemalige Wanderhure, ihre letzten Abenteuer bestehen musste. Nun lebt sie glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Michel auf Burg Kibitzstein. Ihre Tochter Trudi ist der ganze Stolz der beiden und träumt bereits selbst von der großen Liebe. Doch dann passiert das Unfassbare, und Trudi muss sich einem Abenteuer stellen, das ihr ganzes Leben verändern wird Die unangefochtene Nummer 1 der historischen Romane. Es ist nicht die allergrößte Überraschung, dass Iny Lorentz nach ihren überaus erfolgreichen Mittelalter-Bestsellern Die Wanderhure und Das Vermächtnis der Wanderhure einen weiteren Band der Reihe nachlegt. Die Frage war nur, in welche Abenteuer sie ihre Heldin Marie einigermaßen glaubwürdig noch würde schicken können, da doch ihr Wanderhurendasein längst hinter ihr liegt und sie in einer gesicherten Existenz auf Burg Kibitzstein angekommen ist. Lorentz löst dieses Problem elegant, indem sie Maries Tochter Trudi ins Rennen schickt, mittlerweile eine junge, erblühende Frau. Trudi träumt von der großen Liebe, und sie weiß auch schon, wer der Glückliche sein soll: Ritter Georg von Gressingen, dem sie versprochen zu sein glaubt und dem sie daher auch schon vor der Hochzeit die eine oder andere Freizügigkeit gestattet. Doch nicht zuletzt der zweifelhafte Ruf ihrer Mutter Marie veranlasst Georgs Onkel, sich vehement dagegen auszusprechen, dass sein Neffe sie zur Frau nimmt. Noch während Trudi um Georg kämpft, geschieht das Unfassbare: Trudis Vater Michael Adler wird getötet. Plötzlich stehen die beiden Frauen, Mutter und Tochter, alleine da ... Man muss gar nicht allzu viele Worte verlieren, um Die Tochter der Wanderhure zu beschreiben: Der Roman gleicht in so gut wie jeder Hinsicht seinen beiden Vorgängern. Was ja nicht das Schlechteste ist: Die mittelalterliche Derbheit, die schon in den ersten beiden Büchern aufgrund ihrer unverblümten Schilderung sehr zu gefallen wusste, ist wieder vorhanden, genauso wie die üblichen Ingredienzien eines guten Unterhaltungsromans: Spannung, Liebeswirren und, natürlich, Happyend. Was will man mehr? - Katharina Vogt
Buch:
Der Gedankenleser
Autor:
Jürgen Domian, Ausgabe vom 8. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 240709
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 500 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm Von Domian, Jürgen Lesezeit: Klassikradio Empfehlung Der siebenundvierzigjährige Journalist Arne Stahl wird bei einem Gewitter auf offenem Feld vom Blitz getroffen. Er überlebt, doch als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, hört er plötzlich die Gedanken anderer Menschen. Um nicht als geisteskrank zu gelten, erzählt er niemandem von dieser Fähigkeit. Nicht einmal seiner Frau Anna. Aus deren Gedanken erfährt er aber Erschütterndes. Sie hat ihn nie geliebt und nie begehrt, im Gegenteil: Sie findet ihn langweilig und abstoßend. Auch die Arbeitskollegen entpuppen sich fast alle als Lügner und Heuchler, und sein ehemals bester Freund trägt ein erschütterndes Geheimnis in sich. Arnes Menschenbild zerbricht, und er empfindet seine "Gabe" zunehmend als Fluch. Er erkennt: Die Ehrlichen und Aufrichtigen sind selten wie Diamanten. Kurzerhand beschließt Arne, alles, was ihm früher wichtig war, hinter sich zu lassen und seinem Leben eine völlig neue Richtung zu geben. Leseprobe: Wie er aus dem Mund stinkt. Ekelhaft. Aber dem Himmel sei Dank: Er macht die Augen auf. Er hat''s überlebt. Wär er abgekratzt... Das hätt mir gerade noch gefehlt, jetzt, wo der Chef nicht da ist und ich hier ganz alleine bin. Aber wenn er einen Gehirnschaden behält?... Egal. Darum sollen sich dann andere kümmern. Ich hab ihn heute durchbekommen, nur das zählt... Wie spät ist es eigentlich? Oh, gleich vier. Um fünf macht die Werkstatt zu. Wenn ich den Wagen heute nicht hinbring, kann ich mir den Wochenendausflug mit Sandra abschminken ... Das waren die ersten Gedanken eines anderen Menschen, die in mich eindrangen. Zu jenem Zeitpunkt aber wusste ich überhaupt nicht, was mit mir geschah. Ich nahm nur wahr,
Buch:
Axolotl Roadkill
Autor:
Helene Hegemann, Ausgabe vom 22. Januar 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 42272
Aus der Amazon.de-Redaktion Man kann Helene Hegemanns Axolotl Roadkill nicht mehr unbefangen zur Hand nehmen. Selbst Leser, die sich nicht durchs deutsche Feuilleton oder seine Kompilation im "Perlentaucher" wühlen, wissen, dass im Buch nicht alles von der Autorin, sondern vieles aus fremder Feder, zumeist von einem ehemaligen Techno-Blogger, stammt. So sah sich die zunächst als Junggenie gefeierte Schriftstellerin von der Literaturkritik schon bald als Kopistin entlarvt. Warum also, so wird sich da mancher fragen, soll man das Buch über eine ebenso verwöhnte wie verwahrloste 16-jährige Schulverweigerin namens Mifti, ihre selbstzerstörerischen Berliner Drogen-, Party- und Sprachexzesse überhaupt noch lesen? Nüchtern betrachtet muss man es wohl konstatieren: Ja, Hegemann hat abgeschrieben. Nein, es ist nicht okay, wie die Autorin den Diebstahl fremder Kreativität im Nachhinein nicht nur herunterzuspielen, sondern gar als natürliche Copy-and-Paste-Geste einer Generation Google zu stilisieren suchte ? auch wenn sich in eben dieser Generation Google das Verhältnis zum Urheberrecht gerade offenbar tatsächlich bedrohlich zu wandeln scheint. Aber Hegemann hat Axolotl Roadkill auch nicht, wie hin und wieder im Feuilleton behauptet, eins zu eins kopiert. Das in der 4. Auflage des Buchs nachgereichte Quellenverzeichnis zeigt, dass ihre Raubzüge durchaus überschaubar sind. Der Rest ist ganz eigen, mitunter originell, manchmal sperrig, oft auf kalkulierte Weise abstoßend, hin und wieder kindisch, aber zumeist doch erfrischend zu lesen. Nein, Helene Hegemann hat das, was sie schildert, wohl nicht erlebt. Vielleicht war ihre Jugend öde, wie jetzt mancher Kritiker, etwas höhnisch mutmaßt. Egal. Auch Günter Grass musste kein Glas zersingen können, um die Blechtrommel zu schreiben. Und Vladimir Nabokov ist (glücklicherweise) nicht verliebt mit einer Minderjährigen von Motel zu Motel gereist, und trotzdem ist Lolita ein Meisterwerk. Dies nun ist Axolotl Roadkill, leider, nicht. Aber es ist um vieles besser als manches, was sonst so als neue deutsche Literatur auf den Markt schwemmt. - Thomas Köster
Taschenbuch Das Parfum Die Geschichte eines Mörders, 319 Seiten Zu all den herausragenden Merkmalen, die Patrick Süskinds Klassiker mit den Jahren auf sich vereint hat, kommt nun ein neues hinzu: Hans Korte lässt die Geschichte des Pariser Massenmörders Jean- Baptiste Grenouille in akustischer Brillanz aufleben. Markant spricht er, lässt mit seiner eindrucks- und ausdrucksvollen Stimme schnell Atmosphäre und Bilder im Kopf entstehen. Das Buch habe ihm sehr gefallen, sagt Korte in einem Interview, deshalb habe er es auch gerne gelesen. Das kommt über, man nimmt es dem 1929 geborenen Vollblutschauspieler, der auch studierter Musiker und Dirigent ist, ab. Immerhin, es ist eine lange Strecke, fast zehn Stunden, eine unglaubliche Herausforderung! Und dann ist es ja auch nicht irgendein Buch: weltweit über 15 Millionen verkaufte Exemplare, übersetzt in 20 Sprachen, jetzt verfilmt. Mit dem Leben jenes geruchlosen, aber mit einem genialen Geruchssinn ausgestatteten Ungeheuers, dieser vom Teufel Besessenen ?abscheulichen Gestalt?, die im bestialischen Gestank der Pariser Armenviertel des 18. Jahrhunderts groß wird, hatte Süskind den richtigen Riecher. Und nun ist ein ganz anderer Sinn gefragt: das Zuhören macht Spaß, auch, wenn man das Buch bereits gelesen hat- und wer hat das nicht? Schnell erliegt man der großväterlich ruhig erzählenden Stimme, die einen leise in das dramatische Geschehen wiegt. In Kortes Sprechweise spiegelt sich angenehm Lebenserfahrung, Reife und Alter. Mit seiner Art, nicht zu hetzen, manchmal aufbrausend, dann wieder nachsichtig zu sein, Dialoge gut im Griff zu haben, Pausen zu gönnen und Bilder stehen zu lassen und auch mit dem Sprechtempo auf seine eigene Art zu interpretieren, wird aus Süskinds genialem Roman ein akustischer Genuss, der Grenouilles mörderische Welt gruselig belebt. Eine Meisterleistung. Musikalisch zu sein, habe ihm sicher bei den Aufnahmen geholfen, gesteht Korte. Aber da war auch die Faszination über den Stoff und die Bewunderung des Süskind Talents: "Eine völlig irreale Handlung ganz überzeugend so darstellen zu können, als wäre sie Realität, das ist verblüffend. Das macht die Geschichte noch geheimnisvoller." Für das Hörbuch trägt Hans Korte dazu seinen Teil nun auch bei. -Barbara Wegmann