Mein Jahr mit den Franzosen Erscheinungsjahr: 2010 11. Aufl. Aus d. Engl. v. Thomas Wollermann Gewicht: 338 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 28 mm Von Clarke, Stephen / Übersetzt v. Wollermann, Thomas Paul West, ein junger Engländer, kommt für seinen neuen Job in die französische Hauptstadt und findet heraus, wie die Franzosen wirklich sind: Sie essen Unmengen Schimmelkäse, mißtrauen allen, die nicht französisch sprechen, und oui, sie küssen sich den ganzen Tag! Dieser Bestseller ist ein zum Kaputtlachen komischer Bericht über die Freuden und Qualen eines verliebten Engländers in Paris. "Stephen Clarke schöpft erzählerisch aus dem Vollen und erweist sich als ebenbürtiger Bruder im Geiste der legendären Komikertruppe Monty Python s Flying Circus."Schweizer Illustrierte "Isch binn Bärrnahr, isch binn vehanntwottlisch fürr die Kommünikassjohsbereisch ..." - Oje!, wenn dieses Werk mal nicht zu ernsthafteren politischen Verstimmungen zwischen Frankreich und Großbritannien führt. Ein Freund hatte ihn vor dem neuen Job gewarnt. In der Londoner Niederlassung einer französischen Bank hatte man alle britischen Mitarbeiter auf einen Schlag entlassen, nachdem England Frankreich aus der WM gekickt hatte. Soviel zum Chauvinismus. Doch Paul West, designierter Marketingchef einer englischen Cafehaus-Kette in Frankreich, bleibt hart. Hätten seine künftigen französischen Vorgesetzten auch nur geahnt, dass die "atemberaubende Unterwäsche" der "zauberhaften" Französinnen die eigentliche Triebfeder dieses Stellungswechsels waren, sie hätten es sich vielleicht zweimal überlegt. In Paris angekommen, stößt "Poll" auf Myriaden tumber, englisch radebrechender Kolleg/Innen, soweit das verletzte Ohr reicht. Anekdotenhaft und wie am Reißbrett konstruiert, werden nun Punkt für Punkt die gängigsten Klischees abgehakt. Der schimmelige Stinkekäse, die wabernden Knoblauchschwaden allerorten und - natürlich! - die "atemberaubenden" Französinnen, deren Dessous und Strapse direkt dem Erotikfachhandel zu entstammen scheinen. Mehr und mehr vernachlässigt unser Marketingchef seinen Job zugunsten zwischenmenschlischer Forschungszwecke. "Du wissen, Poll, du spreschen mit einer Frau, die at an keine ?culotte??" - Mit solchen Olala-Infos aus dem Munde der "atemberaubenden" Marie (inklusive laszivem Augenaufschlag), werden wir in diesem recht eindimensionalen Reiseführer reichlich versorgt. Selbst britische Leser fanden ihren Landsmann als französischen Anbaggerer nur bedingt komisch. Kein Zweifel, Stephen Clarkes A Year In The Merde (Originaltitel), hat durchaus auch seine charmanten und amüsanten Passagen. Im Wesentlichen aber bietet sein Erkundungstrip ins Wesen der Franzosen soviel Erhellendes wie der Besuch eines deutschen Urlaubers in Ballermanns Schinkenstraße. Gehäufte Vorurteile, dazu eine fragmentarische Erzählstruktur, die den inneren Zusammenhang vermissen lässt. Der berühmte feine englische Humor erweist sich diesmal als eher grob gestrickt. -Ravi Unger
Buch:
Fortune de France: Roman
Autor:
Robert Merle, Ausgabe vom 1. Febr. 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 202034
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2009 11. Aufl. Übersetzung: Völkl, Edgar; Täubert, Ilse Gewicht: 350 gr / Abmessung: 19 cm Von Merle, Robert / Übersetzt v. Völkl, Edgar; Täubert, Ilse Frankreich im 16. Jahrhundert - es tobt der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Die Christen beider Parteien metzeln einander fröhlich nieder: es fällt ja so schwer, den Glauben des anderen zu ertragen. Noch in der kleinen Welt von Burg Mespech im Périgord spürt der junge Pierre de Siorac den Riss, der durch das Land geht. Sein Vater, der Barron, ist Anhänger der reformierten Religion und zwingt die Kinder wie auch das Gesinde, sich gleichfalls zu bekehren. Die Mutter bleibt Papistin, ein nie nachlassender Grund für Konflikte. Und trotzdem ist für Pierre die Burg der Ort, an dem er sich geborgen fühlt. Hier lernt er fechten, reiten, lieben und bildet die Talente aus, die er dereinst - in den folgenden Bänden der Romanserie - dem guten König Henri Quatre leihen wird. "Fortune de France" - Schicksal Frankreichs - ist ein unterhaltsamer und zudem genau recherchierter historischer Roman, "... und wenn ich mir die geschichtlichen Hintergrundinformationen allein zusammensuchte, dann nicht aus hugenottischer Sparsamkeit, sondern weil es mir großes Vergnügen bereitete und ich mit keine der vielen amüsanten, bunten, schrecklichen oder pikanten Einzelheiten entgehen lassen wollte, von denen die Memoiren jener Zeit übervoll sind." (Robert Merle)
Buch:
Sterben wie Gott in Frankreich: Ein Wein-Roman
Autor:
Michael Böckler, Ausgabe vom 1. Nov. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 28603
Product Description In der Provence wird ein Weinhändler mit einer Flasche Lafite-Rothschild erschlagen, und das Mitglied einer exklusiven Weinbruderschaft ertrinkt in einem Teich. Als sich die mysteriösen Vorfälle häufen, ist es aus mit dem faulen Leben, das Hippolyt Hermanus doch so liebt. Denn der Weinkenner und Psychologe hat früher in einer Sonderkommission der Polizei gearbeitet. Begleitet von Valrie, die sich Hals über Kopf in ihn verliebt hat, macht er sich auf die Jagd nach den Schuldigen - quer durch Frankreich ...
Buch:
Marie des Brebis: Der reiche Klang des einfachen Lebens - Eine Biografie
Autor:
Christian Signol, Ausgabe vom Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 10308
Product Description Der reiche Klang des einfachen Lebens Erscheinungsjahr: 2009 6. Aufl. Aus d. Französ. v. Corinna Tramm Gewicht: 360 gr / Abmessungen: 217 mm x 145 mm x 19 mm Von Signol, Christian / Übersetzt v. Tramm, Corinna Marie des Brebis hat das Leben einer einfachen Frau gelebt, geprägt von der Sorge um ihre Familie, um Haus, Hof und Tiere, unter den harten Bedingungen auf dem Lande im Frankreich des frühen 20. Jahrhunderts. Ihre Geschichte, aufgezeichnet von Christian Signol, lässt uns staunen, wie reich dieses Leben war, getragen von Weisheit und Vertrauen und einem Gespür für das, was hinter und in den alltäglichen Dingen des Daseins webt. Inmitten einer traumhaften Landschaft, an der Grenze zur Dordogne, wurde Marie des Brebis als Säugling von einem Schäfer unter einem Wacholderbusch gefunden. Die Natur war von Anfang an ihr Lehrmeister, der sie in die Weisheiten des Lebens einweihte. Voller Hingabe hat Marie für ihr kleines Glück gearbeitet. Und obwohl sie manch schwere Zeit überstehen musste, hat sie das Vertrauen in das Schicksal und in einen Sinn auch der schweren Erfahrungen des Lebens nie verloren. Der Verlust ihres ersten Kindes, die harte Arbeit ihres Mannes im Steinbruch, die ihn schließlich seine Gesundheit kostete, die Angst um den Sohn, der sich im Zweiten Weltkrieg den Widerstandskämpfern anschloss, das schwere Los der geliebten Tochter im fernen Paris - Marie des Brebis hat es verstanden, aus all diesen Prüfungen ungebrochen hervorzugehen und Kraft zu schöpfen aus der Liebe zu allen Dingen und zur Natur. Leseprobe: "Nie habe ich so gut geschlafen wie auf dem Stroh im Schafstall, umgeben vom warmen Geruch der Tiere. Zweifellos deswegen, weil ich genau dort meine ersten Nächte verbrachte, bewacht von Johannes und seinem schwarzen Hund mi
Buch:
Ich bin ein Pariser: Ein Engländer entdeckt Frankreich
Autor:
Stephen Clarke, Ausgabe vom Januar 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 259318
Product Description Dieses Taschenbuch enthält - in französisch-deutschem Paralleldruck - 44kleine Geschichten aus Frankreich im ersten Teil 28 geographisch geordnete,im zweiten Teil 16 historisch geordnete.Viele der Inhalte sind allbekannt.Aber von Jeanne d'Arc, zum Beispiel, kann man nichts Unbekanntes mehr erzählen.Und beim guten König Henri IV. etwa das sonntägliche Huhn im Topf nichtzu erwähnen - oder bei der Schlacht von Waterloo das letzte dort gesprocheneWort - oder bei de Gaulle den ersten Appell der France Libre das wäreuns künstlich vorgekommen.Doch neben solchen frankreichkundlichen Allerweltsgegenständenbietet dieses Buch einiges, was viele Leser bisher nicht wussten. Zum BeispielWoher kommt das Wort poubelle für die Mülltonne? Was sind oder waren diechassemarees, die Seefisch-Jäger? Was hat der Maler Auguste Renoir mitdem Porzellan von Limoges zu tun? Was das Elsass mit den Störchen? Wasder Musterkoffer des Handelsvertreters mit dem Murmeltier? Wussten Sie's?Irene Kuhn erzählt in einer Sprache, die nicht schwieriger ist als dieSprache allgemeinverständlicher Zeitungs- und Rundfunktexte. Dass oft malein bisschen Ironie, Polemik oder auch einfach Spaß aufblitzt damit werden,bei einer Tour de France, alle Leser einverstanden sein.
Buch:
Ein Kardinal vor La Rochelle: Roman (Fortune de France)
Autor:
Robert Merle, Ausgabe vom 1. Aug. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 87241
Product Description Dieses außergewöhnliche Buch einer außergewöhnlichen Frau beginnt mit dem Jahr 1929, das der Zwanzigjährigen zum erstenmal den ungehinderten Genuß einer schwer erkämpften Unabhängigkeit vom bürgerlich-konventionellen Elternhaus bringt; es schließt mit dem Jahr 1944, das von der zu diesem Zeitpunkt bereits international bekannten und anerkannten Autorin als ein politisch und persönlich gleichermaßen bedeutsamer Einschnitt erlebt wird. In ihren Erinnerungen aus der Zeit, die zwischen diesen beiden Zäsuren liegt und die sich wie ein spannender Roman, manchmal auch wie ein exakter Tatsachenbericht lesen, wird eine ganze Epoche des geistigen Frankreich lebendig, dessen literarische und philosophische Avantgarde sich um jene 'kleine Familie' scharte, die die Cafs Dome und Flore zur Keimzelle existentialistischer Ideen werden ließ. Im Mittelpunkt des Buches jedoch steht die nach und nach sich entfaltende Beziehung der jungen Lyzeal-Lehrerin und angehenden Schriftstellerin zu einem Mann, der ihr weiteres Leben und Denken entscheidend prägen sollte zu Jean-Paul Sartre. Obwohl sie von dem Gefährten nur soweit sprechen will, wie die intensive Gemeinschaft und die parallele Erfahrung ihre eigene Entwicklung bestimmte der Pakt mit ihm durchstrahlt ihre gesamte Existenz so stark und bis in die intimsten Bereiche, daß das autobiographische Ich fast hinter dem Wir zurücktritt. Auf diese Weise wird ihr Bericht zugleich eine der wichtigsten Quellen für die Kenntnis Sartres.