Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2010 m. 20 Illustr. Aus d. Span. v. Petra Zickmann Gewicht: 348 gr / Abmessungen: 200 mm x 125 mm Von Torres Blandina, Alberto / Übersetzt v. Zickmann, Petra Pressestimmen: "Alberto Torres Blandina, ein junger spanischer Autor, versteht es meisterhaft, den Leser mit seinem liebenswerten Protagonisten in seinen Bann zu ziehen. Mein absoluter Frühjahrs-Favorit 2010 ein wunderbar leichtes, witziges Buch, ideal auch zum Verschenken." (Weilheimer Tagblatt) "Blandina erzählt einfühlsam und unverblümt vom Leben auf dem Boden und vom Träumen hoch in der Luft. Höchste Zeit, den Koffer vom Schrank zu holen, und endlich die verstaubten Wünsche mal wieder ins Freie zu lassen." (Literarische Welt, 26.06.2010) Leseprobe: "Würden Sie mal kurz die Füße heben, damit ich hier kehren kann? Gut so, danke. Nach Indien, stimmt''s? Ganz einfach. Reiseziele sind wie Frisuren, Schuhe ... oder Ehepartner. Wir suchen uns die aus, die am besten zu uns passen. Meine Nichte hat blonde Strähnchen im Haar, liebt hochhackige Schuhe und hat letztes Jahr einen Informatiker geheiratet. Zur Hochzeit waren vierhundert Gäste geladen. Was meinen Sie wohl, wo sie die Flitterwochen verbracht haben? Genau. Entweder in Cancun oder auf einem Kreuzfahrtschiff. Also, sie waren in Cancun. Ihr Mann wird seekrank. Ja, er ist Brillenträger. Gut kombiniert. Sehen Sie, so schwierig ist das gar nicht. Anfangs glaubt man noch an Zufälle, doch je mehr Leute man kennenlernt, desto klarer wird einem, dass Klischees nicht von ungefähr kommen ... Sie zum Beispiel fahren nach Indien, um sich selbst zu finden. Habe ich recht? Nein, Sie machen nicht den Eindruck, als hätten Sie sich verloren. Aber Sie sind der typische Indienreisende. Seien Sie nicht beleidigt, vorhin
Buch:
Das Blut des Heiligen: Roman
Autor:
Francisco Asensi Hernandez, Ausgabe vom 4. Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 923365
Hörbuch:
Das Spiel des Engels (DAISY Edition) (1 CD)
Autor:
Carlos Ruiz Zafón, Ausgabe vom 9. März 2009, Audio CD, Verkaufsrang 797769
David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden. Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel? Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. - Ulrike Künnecke, Literaturtest
Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón
Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels? Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen. Wie arbeiten Sie an einem Roman? Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.
In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das? "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.
Wann haben Sie angefangen zu schreiben? Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.
Was ist Glück für Sie? Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.
Über den Autor Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.
Eigentlich hat David Martín kaum eine Chance, ein bedeutender Schriftsteller zu werden. Im Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg wächst er in einer Umgebung auf, die man heute einen "bildungsfernen Haushalt" nennen würde. Und als ihm ein väterlicher Freund einen Band von Charles Dickens in die Hand drückt, wird der Ich-Erzähler von seinem Vater windelweich geprügelt. Trotzdem zieht es David zum Schreiben: zuerst zur abgehalfterten Zeitung "Stimme der Industrie", die aber doch nicht so abgehalftert ist, dass ihre "Edelfeder" Pedro Vidal nicht das große Talent des Jungen erkennen würde. So wird David doch noch ein Autor, und zwar ein schlecht bezahlter Schreiberling von Trivialromanen. Dann bedroht eine Krankheit sein Leben, die große Liebe seines Lebens geht verloren. Und dann gibt es da noch den Verleger Andreas Corelli, den niemand kennt und der Martín bittet, mit einem Buch für gutes Geld eine Religion zu begründen. Ein Pakt mit dem Teufel? Einem internationalen Publikum wurde der spanische Erfolgs-Autor Carlos Ruiz Zafón 2001 mit seinem Besteller Der Schatten des Windes bekannt: Inzwischen ist das Buch in dreißig Sprachen übersetzt. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an den Nachfolgeband Das Spiel des Engels, und Zafón hat die Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Episch breit angelegt, entführt der Roman seine Leser in ein verzaubertes, phantastisches und labyrinthisches Barcelona. Das hat große Klasse und Poesie. Umso glücklicher ist der Umstand, dass der Argon Verlag für seine Hörspiel-Produktion den bekannten Schauspieler Gerd Wameling gewinnen konnte, der unter anderem in Wim Wenders? In weiter Ferne so nah sowie in der Serie Wolffs Revier mitspielte. Denn Wameling liest den Text (wenn auch nicht den gesamten Text, sondern eine autorisierte Lesefassung) routiniert und schnörkellos, ohne sich allzu sehr in Szene zu setzen, sodass das Lyrische durch eine klare, unaufgesetzte Stimme schimmert. Auch wenn man sich fragen darf, warum der Ich-Erzähler in direkter Rede mit "anderer Stimme" (also anderem Timbre) spricht: Nicht zuletzt Wamelings Leistung macht Das Spiel des Engels zu einem bezaubernden Hörgenuss. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 9 CD, 611 Minuten
Buch:
Ein Mann allein
Autor:
Bernardo Atxaga, Ausgabe vom 1. Juli 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 263431
Aus der Amazon.de-Redaktion "Senyoria": Euer Gnaden. So lautet der korrekte Titel von Don Rafel Massó i Pujades, dem Präsidenten des Königlichen Gerichtshofes im feierlich erstrahlenden Barcelona des Jahres 1799. Don Rafel ist auf dem Höhepunkt seiner Macht angekommen, und in dieser Höhe würde er gern bis ans Ende seiner Tage verharren. Aber es gibt Neider und Intriganten, die den Richter vom Thron zu stoßen suchen. Und tatsächlich hat Don Rafel ja auch noch ein dunkles Geheimnis, das niemals ans Licht kommen darf. Eng wird es für Don Rafel, als der Dichter Andreu Perramon verhaftet wird, weil dieser eine französische Sängerin ermordet haben soll. Perramon ist im Besitz von Dokumenten, die Don Rafel Massó i Pujades gefährlich werden könnten, und deshalb beschließt der Gerichtspräsident, dem Dichter möglichst schnell den Prozess machen zu lassen. Dabei wird er scheinbar von einem seiner größten Widersacher, dem Polizeichef Jerónimo Manuel Cascal de los Rosales, unterstützt. Aber der Fall Perramon birgt Gefahren, mit denen Don Rafel nicht gerechnet hätte... Mit Die Stimmen des Flusses hatte der 62-jährige katalanische Autor Jaume Cabré 2007 einen vielfach beachteten und vom Publikum wie von der Kritik gleichermaßen hoch gelobten Roman vorgelegt, der durch seine Vielschichtigkeit und atmosphärische Dichte begeistere. Mit Senyoria ist ihm ein noch größeres Meisterstück gelungen, in dem sich alles um Macht, Korruption, Schuld und Feigheit dreht. Ausgezeichnet wurde das Buch nach seinem Erscheinen mit zahlreichen Preisen, darunter mit dem spanischen Kritikerpreis und dem französischen Prix Méditerranée. Leser hierzulande können sich zudem auch an der Leistung Kirsten Brandts erfreuen, die den Roman kongenial aus dem Katalanischen ins Deutsche übertragen hat. So kann man in der Übersetzung nachvollziehen, was Cabré doch für ein begnadeter Erzähler ist. - Stefan Kellerer
Buch:
Die Handschrift von Saragossa (insel taschenbuch)
Autor:
Jan Graf Potocki, Ausgabe vom 1. Sept. 1975, Taschenbuch, Verkaufsrang 248886