Aus der Amazon.de-Redaktion Schon mit seinem ersten Buch, Das elegante Universum, hat Brian Greene für Aufsehen gesorgt. Und auch mit diesem wird er wohl nicht nur wieder zahlreiche Preise, sondern auch begeisterte LeserInnen gewinnen können. Worum geht es? Um nicht weniger als die Klärung der wichtigsten Fragen der Physik. Was ist Raum? Was ist Zeit? Diese Grundkonzepte, die unser Wirklichkeitsbild bestimmen, haben im Laufe der letzten Jahrhunderte mehrere radikale Änderungen erfahren. Greene zeigt, wie sich das physikalische Weltbild geändert hat - vom Newton?schen Weltbild über das relativistische von Einstein und das der Quantenmechanik bis zum kosmologischen Weltbild und, aktuell, dem der Superstringtheorie. Was denken und wissen wir heute über Raum und Zeit? Kann es Zeitreisen geben? Lässt sich der Zeitpfeil umkehren? Und nicht zuletzt: Könnte die Superstringtheorie die große vereinheitlichte Theorie sein, der es gelingt, Relativitäts- und Quantentheorie endlich unter einen Hut zu bringen? Greene ist da optimistisch, und er erklärt auch anschaulich, warum. Brian Greene legt ein sehr umfangreiches Buch zu einem sehr umfangreichen Thema vor, das den LeserInnen aber nicht so viel abverlangt, dass interessierte Laien es nicht verstehen könnten. Und das ist die besondere Leistung dieses Wissenschaftlers, der sichtlich begeistert von seinem Forschungsgegenstand ist und der so anschaulich, witzig und klar schreiben kann, dass die Lektüre verständlich ist und zudem niemals langweilig wird. Denn wo Mulder und Scully sich in Akte-X-Manier über Quantenmechanik austauschen oder der haarige Chewbacca aus "Star Wars? zur Erklärung von Zeitphänomenen dient - da macht das Lesen nicht nur Lust auf wissenschaftliches Denken, sondern auch jede Menge Spaß. - Gabi Neumayer 1
Buch:
Zyklen der Zeit: Eine neue ungewöhnliche Sicht des Universums
Autor:
Roger Penrose, Ausgabe vom 4. Aug. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 25000
Aus der Amazon.de-Redaktion Wie entstand eigentlich unsere Welt? "Ist doch ganz einfach", antwortet uns Singh mit diesem Buch. Und das Erstaunliche: Der Leser sieht sich nicht etwa mit einem bemühten Missionar konfrontiert, sondern mit einem eleganten, intelligenten Schreiber, der Schwieriges in einfache Worte kleiden kann. Dabei wirkt das Buch nie banal. Einige Geschichten, die Singh erzählt, dürften vielen Lesern schon bekannt sein. Aber die Entwicklung der Urknall-Theorie (Englisch: Big Bang) wird so konsequent erzählt, die Verbindungen werden so interessant aufgezeigt, dass man gerne noch einmal über Kopernikus oder Tycho Brahe liest. Singh arbeitet sich systematisch von den Anfängen der Wissenschaft im Übergang von der Mythologie bis zum letzten Stand der Dinge vor. So erzählt er von Kopernikus' Entwicklung des heliozentrischen Modells und dessen Verfechtern Kepler und Galilei, von den Beobachtungen zur Lichtgeschwindigkeit und Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie, von besseren Teleskopen und der Entdeckung neuer Galaxien und schließlich von Hubbles Beobachtungen eines expandierenden Universums und der ersten Urknalltheorie des Physikers und Priesters Lemaître. Heute gilt laut Singh der Paradigmenwechsel vom ewigen Universum zum Urknall-Universum als vollzogen. Natürlich zeigt das Buch von Simon Singh, wie steinig der Weg zu der "wohl wichtigste[n] und größte[n] wissenschaftliche[n] Leistung des zwanzigsten Jahrhunderts" war, wie schwer es oft war, neue Deutungsmuster und Erkenntnisse durchzusetzen gegen herrschende gesellschaftliche oder wissenschaftliche Dogmen. Die Lektüre dieses spannenden Kapitels der Wissenschaftsgeschichte ist aber ein reines Vergnügen. Wie schon mit Fermats letzter Satz und Geheime Botschaften weckt Simon Singh auch mit diesem Buch Begeisterung für die Naturwissenschaften. -Mathias Voigt 1
Buch:
Kosmische Doppelgänger: Wie es zum Urknall kam - Wie unzählige Universen entstehen
Autor:
Alex Vilenkin, Ausgabe vom 4. Okt. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 63147
Product Description Wie es zum Urknall kam Erscheinungsjahr: 2010 m. Abb. Gewicht: 277 gr / Abmessungen: 190 mm x 119 mm x 20 mm Von Vaas, Rüdiger Wissenschaftsjournalist Rüdiger Vaas verfolgt die Forschungen von Stephen Hawking seit Jahren, hat ihn mehrfach getroffen und berichtet spannend und vor allem allgemeinverständlich von den neuesten Theorien und Fragestellungen des wohl berühmtesten Kosmologen: Wie ist das Universum entstanden? Wer oder was hat das als "Urknall" beschriebene Mysterium vor rund 14 Milliarden Jahren ausgelöst? Die Entstehung der Welt kurz nach dem "Big Bang" ist bereits gründlich erforscht worden - jetzt aber wollen Stephen Hawking & Co. auch diese letzte Grenze der menschlichen Erkenntnis sprengen. Haben Raum, Zeit, Materie und Energie einen Anfang oder sind sie ewig? Und ist es überhaupt sinnvoll zu fragen, was vor dem Urknall geschah? Der berühmteste Wissenschaftler unserer Zeit geht der Frage nach, wie es zum Urknall kam, warum das Weltall so beschaffen ist, wie wir es heute beobachten, und ob noch weitere Universen und verborgene Dimensionen existieren. Pressestimmen: "Mit viel Geschick und anschaulichen Bildern bringt Vaas dem Leser die schwierige Materie nahe. Er erklärt die Theorien der ewigen und chaotischen Inflation, geht der Frage nach, ob es ein Universum vor dem Urknall gab, und schildert die Diskussion der Wissenschaftler darüber, warum die Zeit nur in eine Richtung verläuft." (bild der wissenschaft) "Dem Autor gelingt es auf eine allgemein verständliche Wiese, den Leser in dieses komplexe Gebiet einzuführen." (Fachbuchjournal)
Buch:
Der kosmische Volltreffer: Warum wir hier sind und das Universum wie für uns geschaffen ist
Autor:
Paul Davies, Ausgabe vom 3. März 2008, Gebunden, Verkaufsrang 133421
Aus der Amazon.de-Redaktion Sollten die Zeiten schwer verständlicher Fachbücher, geschrieben von selbstverliebten Professoren, etwa vorbei sein? Wer Verborgene Universen gelesen hat, könnte das vermuten. Die Physikerin Lisa Randall stößt darin in unbekannte Welten vor. Es sollen Welten sein, in denen es mehr als die drei für uns wahrnehmbaren Dimensionen gibt. Genauer: Es scheint sogar möglich, dass wir in einer solchen Welt leben - in einem höherdimensionalen Raum. Im Folgenden entwickelt Randall Ideen und Theorien in einer Virtuosität und Eleganz, die den Beruf des Physikers als den schönsten der Welt erscheinen lassen - mindestens! Die Theorien sind spekulativ, "aber die Spekulation ist die einzige Möglichkeit, Fortschritte zu machen." (Randall). Und die Physikerin aus Harvard frohlockt: Die neuen Ideen seien nicht nur in theoretischer, sondern sogar schon in experimenteller Reichweite. Warum es sich lohnt, über zusätzliche Dimensionen nachzudenken? Auch das erklärt Randall plastisch. Würde es sie geben, könnten einige der größten Rätsel unseres Universums gelöst werden. Bevor die Autorin jedoch Theorien - ihre eigenen und auch die von Kollegen - entfaltet, gibt sie einen profunden Überblick über das, was berühmte Kollegen in der Vergangenheit geleistet haben. Stichworte sind hier die Relativitätstheorie oder auch die Stringtheorie. Auf die jedes Kapitel einleitenden Liedtexte, entliehen von den "Simple Minds" oder "REM", hätte Lisa Randall allerdings getrost verzichten können. Die gut zu lesende, dabei aber immer seriöse Entfaltung eines ganzen Kosmos von Ideen überzeugt auch so. Zumindest gilt dies für den interessierten Laien. Bleibt zu wünschen, dass auch die Professoren, die die Studenten mit neuen Lehrbüchern beglücken werden, bemerken, wie faszinierend Wissenschaft erklärt werden kann! -Mathias Voigt, Literaturtest
Buch:
Der Weg zur Wirklichkeit: Die Teilübersetzung für Seiteneinsteiger
Autor:
Roger Penrose, Ausgabe vom 20. April 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 106351