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| | Buch: | Zwischen Boule und Betten machen: Mein Leben in einem südfranzösischen Dorf |
| Autor: | Christiane Dreher, Ausgabe vom 25. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 19444 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Eine wunderbare Aussteigergeschichte mit Happy End. Nicht ausgedacht, sondern selbst erlebt. Wie oft küsst man sich in Frankreich eigentlich zur Begrüßung? Zweimal? Dreimal? Sind die Franzosen wirklich so spontan und die Deutschen so organisiert, wie das Klischee es will? Wie lebt es sich als Deutsche in einem kleinen Dorf in Südfrankreich? In ihrem Blog auf brigitte.de geht Christiane Dreher all diesen Fragen nach. Jetzt hat sie ein Buch daraus gemacht. Als Christiane Dreher vor ein paar Jahren ihre Sachen packte, um in Frankreich auf einem Bauernhof ein Praktikum zu machen, da wollte sie eigentlich nur ein Jahr bleiben. Doch dann kam alles anders. Sie hat ihre große Liebe Patrick kennengelernt und inzwischen auch geheiratet. Und sie ist - das hätte sie sich nie träumen lassen - sozusagen ins "Hotelfach" gewechselt. Denn gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie nun eine kleine Auberge in den französischen Seealpen. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen berichtet Christiane Dreher von ihrem Leben in einem winzigen Dorf in den südfranzösischen Alpen. Sie erzählt vom Dorfladen, der als Nachrichtenzentrale fungiert, vom Schlachtfest im Winter, das der Städterin einiges an Nervenstärke - und Trinkfestigkeit - abverlangt, vom Gemeinschaftsgefühl, aber auch von kulturellen Unterschieden. Warum ist man für die Franzosen gleich ein Exot, nur weil man mal allein sein möchte? Über was sprechen sie beim Essen, und wie schaffen die Franzosen es eigentlich, zu zweit in diesen engen Betten zu schlafen? Warum stehen sie so auf Schwarzwälderkirschtorte, und wie beschafft man sich ein Hochzeitskleid, wenn man nicht über die französischen Idealmaße verfügt? Mit einem feinen Gespür für alles Atmosphärische und mit einem herzerfrischenden Augenzwinkern erzählt die Autorin, wie sie in Frankreich eine neue Heimat gefunden hat, nicht zuletzt, weil es ihr stets gelingt, sie selbst zu bleiben. Und für Individualisten haben die Franzosen immer schon eine Schwäche gehabt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Dieses Buch macht glücklich! (5 von 5 Punkten) meint Z. aus Krefeld Im Alter von 42 Jahren beschließt Christiane Dreher, von ihrem stressigen Job beim Verlag Kiepenheuer & Wietsch ein Jahr Auszeit zu nehmen. Eine Anzeige in einer Zeitschrift hat in ihr die Idee geweckt, für ein Jahr auf einen Biobauernhof in Frankreich zu gehen. Sie sucht sich einen Untermieter für ihre Wohnung, packt ein paar Sachen und stürzt sich ins Abenteuer. Aus dem einen Jahr wurden viele, denn sie beschließt zunächst, ein Jahr länger zu bleiben und verliebt sich dann in Patrick, den sie heiratet, und mit dem sie jetzt eine Auberge in einem kleinen Dorf in Südfrankreich leitet.
Ihr Tagebuch veröffentlicht sie als Blog auf der Internetseite der Zeitschrift Brigitte.
Aus diesem Blog hat ihr ehemaliger Arbeitgeber, der KiWi-Verlag, nun ein Buch gemacht. Das Titelbild zeigt eine schöne Berglandschaft, aus dem Fenster eines Zimmers aufgenommen. Da es sich, wie ich im Innenteil des Buches gelesen habe, um ein Privatfoto handelt, nehme ich an, dass es sich um ihre und Patricks Auberge handelt.
Ich liebe Berichte von im Ausland lebenden Deutschen, sie stillen ein wenig mein Fernweh, wenn ich nicht selbst reisen kann. Also habe ich zu diesem Buch gegriffen. Obwohl ich mich nicht gerade als frankophil bezeichnen würde, haben mich die Berichte von Christjann", wie Christiane von den Franzosen genannt wird, sehr bewegt.
Gespickt mit einigen schwarz-weiß Fotos schildert die Autorin in kurzen Tagebucheinträgen ihr Leben in der Fremde. Die Ankunft auf dem Biobauernhof, das Kennenlernen der Bewohner, die sprachlichen Barrieren, die Konfrontation mit den französischen Sitten und nicht zuletzt das Leben an der Seite ihres Mannes Patrick sind einige Themen, an denen sie ihre Leser teilhaben lässt.
Ich habe oft geschmunzelt. Das Kapitel über die Schlafgewohnheiten unserer westlichen Nachbarn hat mich besonders erheitert. Und auch die Begrüßungszeremonien in Frankreich wollen gelernt sein, man kann nicht einfach jeden wahllos küssen, sondern muss genau selektieren. Aber auch auf Gefühle wie Heimweh und das Fremdsein in ihrer Wahlheimat geht die Autorin ein.
Die französischen Wörter, die gelegentlich eingestreut sind, werden fast ausnahmslos im folgenden Satz erklärt, wodurch das Werk auch ohne Kenntnisse der französischen Sprache gelesen werden kann.
Durch die relativ kurzen Kapitel kann man dieses Buch immer wieder zur Seite legen und bei Bedarf nach ein wenig witziger und kluger Unterhaltung ein paar Seiten darin lesen. Mit einem Lächeln auf den Lippen habe ich dieses Buch genossen und war sehr traurig, dass es nach nur 237 Seiten schon zu Ende war. Aber der Blog auf der Website der Zeitschrift Brigitte wird zum Glück weitergeführt von Christiane Dreher, auch wenn das nur ein schwacher Trost ist. Es gibt doch nichts Schöneres als sich mit einem Buch in der Hand in der Sonne sitzend in die Ferne zu träumen.
Fazit: Dieses Buch macht glücklich! Wer Fernweh hat oder unsere westlichen Nachbarn aus der Sicht einer Deutschen kennen lernen möchte, ist mit Zwischen Boule und Bettenmachen" bestens ausgerüstet.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Carla Bruni-Sarkozy und Franck Ribéry haben es auch in Deutschland auf die Titelseiten geschafft und tragen so das ihrige dazu bei, dass Frankreich auch hierzulande wieder en vogue ist. Doch freilich existieren noch viele andere gute Gründe, sich (wieder) verstärkt mit dem attraktiven Nachbarn im Westen zu beschäftigen. Andererseits bestehen auch überdurchschnittlich viele Sorgen, bei einem Frankreichaufenthalt in kulturelle Fettnäpfchen zu treten, sei es im Restaurant, in der Métro oder im Wohnzimmer französischer Gastgeber. Wer jedoch Stephen Clarkes flott geschriebenes Buch "Überleben unter Franzosen" aufmerksam liest, kann die größten Kulturfallen geschickt umschiffen. In dem Buch schildert der Brite - und die tun sich ja mit den französischen Gepflogenheiten erfahrungsgemäß noch schwerer als die Deutschen - mit einem leichten Augenzwinkern, wie man es schafft, das Leben in Frankreich so gut es geht genießen zu können - ohne unangenehm aufzufallen. Denn, so Clarke, "das ist schließlich eine Gabe, die einem nicht in die Wiege gelegt wird." In elf Lektionen stattet er den Leser mit dem nötigen Rüstzeug aus. So erklärt er beispielsweise, wie man den baise, den berührungslosen Wangenkuss, perfekt absolviert (Achtung: nicht mit dem French Kiss, dem Zungenkuss, verwechseln!). Oder er gibt Ratschläge, wie man etwas phonetisch besser sagt. Und was man taktisch besser sagt. Noch wichtiger: Was man besser nicht sagt. Ferner wie man reagiert, wenn jemand anderes etwas sagt, was er hätte besser nicht sagen sollen. Und dann die Königsdisziplin: Was tun, wenn jemand "Je t'aime" sagt - Ich liebe Dich. Neben Kapitel elf - "Was es bei der amour zu beachten gilt" - ist natürlich das Wichtigste: das Essen. Folgerichtig nimmt dieses Kapitel den ersten und umfangreichsten Platz ein. Und es handelt sich nicht nur um allgemeines Blabla, sondern um konkrete Verhaltensregeln, etwa diesen: Champagnerkorken niemals knallen lassen. Das könnte Stephen Clarke aber durchaus tun, denn nach 3492248063 Ein Engländer in Paris und 3492250920 Ich bin ein Pariser hat er wieder ein gelungenes Buch über Franzosen vorgelegt - inklusive zahlreicher praktischer Tipps. Der vielleicht Wichtigste lautet: "Fahren Sie nicht ohne dieses Buch nach Frankreich!"- Christian Haas
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* mit einem Schmunzeln gelesen (4 von 5 Punkten) meint F.K. aus Wolfenbüttel Das Buch von Stephen Clarke, das davon handelt wie man unter den Franzosen überlebt, sprich er versucht, einige Eigenheiten dieser zu erklären und gute Ratschläge zu erteilen. Dieses wird in zehn Kapiteln behandelt, unter anderem über die Falle, wieviele Küsschen sind bei der Begrüßung angebracht, oder was tue ich, wenn mich der Ober nicht beachten will. Diese Kapitel sind recht nett und mit Humor geschrieben worden und ich muß sagen, als jemand, der fast jedes Jahr in Frankreich sein unwesen treibt, manche Dinge sind mir auch schon passiert. Ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann und das besser als manche anderen Bücher vom selben Autor ist.
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| | Buch: | Mit dem Piano in die Pyrenäen: Wie ich lernte, unter lauter Franzosen zu leben |
| Autor: | Tony Hawks, Ausgabe vom Febr. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 112270 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion In Irland hatte Tony Hawks einen Kühlschrank im Gepäck - über seine ungewöhnliche Reise schrieb der britische Komödiant und Schriftsteller einen Bestseller und wurde weltweit berühmt. Jetzt hat er wieder etwas Sperriges im Schlepptau: ein Klavier. Allerdings ist Hawks diesmal nicht physisch unterwegs, sondern eher mental. Gut, er sucht, findet und bezieht ein Haus in den Pyrenäen - in Frankreich! Als Brite! - aber das Klavier bleibt im neuen Zweitwohnsitz, Hawks hat es auf seinen Ausflügen und Anstrengungen in der Umgebung nicht dabei. Die Reise ist deshalb mental, weil er, ledig in den Vierzigern, letztendlich auf der Suche nach einer Lebensgefährtin ist. Jetzt kommt das Klavier ins Spiel, soll ihm das Klavierspielen beim Kontakten doch Schützenhilfe geben, sprich Eindruck schinden beim weiblichen Geschlecht. Aber natürlich kommt es anders und zweitens als Hawks denkt. Von liebestollen Französinnen ist in dem kleinen Bergdorf in den Pyrenäen keine Spur, eher von anfangs griesgrämigen Nachbarn und rustikalen Bauern, die im Laufe der Zeit freilich an Sympathie gewinnen. Und letztlich taucht sogar doch noch eine Frau auf... Fazit: Mit dem Piano in den Pyrenäen ist eine überwiegend gelungene Erzählung über die Ein- und Umgewöhnung auf fremden Terrain, wieder mit Charme und trockenem Humor geschrieben. Leider fehlt aber ein haarsträubender, schräger Aufhänger wie die kuriose Wette in Mit dem Kühlschrank durch Irland. Die Handlung schleppt sich mitunter, einige Passagen rufen nur müde Schmunzler hervor, gegen Ende gerät das Buch stellenweise zum Schnulzenroman. Man wünscht sich, Hawks hätte mit seinen schreiberischen Fähigkeiten und kreativem Potenzial mehr aus der Thematik "Brite wird mit französische Eigenarten konfrontiert" gemacht. - Christian Haas 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Schneller geht?s nicht!!! (5 von 5 Punkten) meint A.K. aus Wuppertal Top Ware zu einem spitzenmäßigen Preis. Ware kam sehr schnell, nach kurzer Überweisung, weiter so!
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| | Buch: | Gebrauchsanweisung für Frankreich |
| Autor: | Johannes Willms, Ausgabe vom Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 60031 |
| Preis: | 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Die typische Pariserin ist verführerisch und kapriziös, und zu einem waschechten Franzosen gehören die Boulekugeln ebenso wie Baskenmütze oder Weißbrotstange Adieu cliché! Johannes Willms, seit Jahren mit Frankreich verbunden, blickt hinter die Kulissen. Mit den Tücken des Linksabbiegens und der Hundeliebe seiner Nachbarn ist er so vertraut wie mit der Pünktlichkeit ländlicher Handwerker und dem Erfolgsrezept für die einzig wahren Pommes frites. Er weiht uns in das Wunderwerk TGV ein, zeigt uns die verwunschenen Weinberge des Languedoc und den waldreichen Luberon und die ethnische Vielfalt der Metropolen, die in der Fußballnationalmannschaft ihren vollkommenen Ausdruck findet.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* sehr gut zu lesen (5 von 5 Punkten) meint F.K. aus Wolfenbüttel Das vorliegende Buch von Johannes Willms hat mir sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben worden und läßt sich leicht lesen. J. W. ist es gelungen, einen guten Überblick über die Franzosen und ihr Land, auf 188 Seiten, komprimiert und unterhaltsam zu vermitteln. Man merkt dem Autor an, dass er weiß, wovon er schreibt - seine Liebe zu den Franzosen, die aber auch nicht vor kritischen Tönen halt macht. Damit reiht er sich ein, zu den bekannten Autoren wie U. Wickert oder auch Scholl-Latour.
Fazit: ein sehr gelungenes Buch, das sich lohnt, es zu lesen und, es weiter zu empfehlen.
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| | Buch: | Bonjour Provence: Wo der Mistral die Mimosen zaust |
| Autor: | Jutta Duclaud, Rainer Duclaud, Ausgabe vom 1. Januar 2009, Gebunden, Verkaufsrang 79473 |
| Preis: | 19,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Die provencalische Art zu leben ruft beim alltagsgestressten Mitteleuropäer Assoziation hervor: Sonne und Sand, Leichtigkeit und Lebenslust tagaus, tagein. Für Jutta und Rainer Duclaud, „Ossis“ aus Leipzig, war der Weg in ain solches Paradies eigentlich nicht vorgezeichnet. Dennoch, die Träume, die geografische, kulturelle und auch kulinarische Enge zu überwinden, konnten nach dem Fall der Mauer plötzlich war werden. Die Welt war weit geworden und für die Romanistin und den „Viertelfranzosen“ war natürlich Frankreich als Reiseziel erste Wahl. Es blieb nicht bei Sommerreisen; inzwischen steht das eigene Haus in den gelben Hügeln des Massif de Tanneron, wenig Kilometer von Cannes entfernt. Wie die Autoren dort angekommen sind, wie sie aufgenommen wurden, wie sie mit eigenen Erwartungen und provencalischen Eigenheiten zurechtkommen, wie bürokratische Hürden und landläufige Vorurteile zum sprichwörtlichen laisser faire unter südlicher Sonne geradezu einladen, davon erzählen sie in diesem Buch.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* ein sehr empfehlenswertes Buch (5 von 5 Punkten) meint F.K. aus Wolfenbüttel Das Buch der beiden Duclauds ist ein sehr unterhaltsames und leider auch zu kurzweiliges. Sie beschreiben ihr zweites Leben in Frankreich. Wie sie ihr Häuschen und auch ihr Glück an der Cote d Azur, nur wenige Kilometer von Cannes entfernt fanden. Sie erzählen von ihren Anfängen, ihren Schwierigkeiten, Erwartungen, von den Franzosen und von ihrem angekommen sein. Sie geben Tipps und Ratschläge für Nachahmer und einige Kochrezepte zum Nachkochen. Das alles verpacken Sie mit Witz und Humor.
Ein Buch zum weiterempfehlen und für alle Frankreichfans.
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| | Buch: | Muscheln am Weg: Mit dem Esel auf dem Jakobsweg durch Frankreich |
| Autor: | Carmen Rohrbach, Ausgabe vom April 2005, Broschiert, Verkaufsrang 368973 |
| Preis: | 11,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Bücher über den Jakobsweg gibt es wie Sand am Meer. Viele Autoren machen sich zu Fuß auf die Pilgerreise, manche alleine, andere in der Gruppe, wieder andere benutzen das Fahrrad. Carmen Rohrbach, die bereits durch ihre Solo-Wanderung durch den Jemen für Abenteuer-Aufregung sorgte, zählt nicht zu denjenigen Menschen, die irgendetwas nachmachen. Ergebnis: Auf den Jakobsweg begibt sich die Deutsche mit einem gutmütigen Esel: Zusammen mit dem ungewöhnlichen Gefährten folgt Rohrbach den Spuren der Jakobsmuschel, dem Symbol für Europas bekanntesten Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Da die Extremsportlerin den spanischen Teil der Route bereits in dem Buch Jakobsweg beschreibt, widmet sie sich diesmal dem unbekannteren französischen Abschnitt, genau gesagt dem Via podiensis. Dieser führt von der Auvergne durch das Massif Central und die sanfte, üppige Gascogne bis zu den Pyrenäen in der Nähe von Biarritz. Auf dem Weg liegen dunkle Wälder, tiefe Schluchten, sonnige Hochebenen, steile Pfade, enge Brücken und immer wieder Wasserläufe, die durchwatet werden müssen. Kurzum: Für Abwechslung ist gesorgt. In den 40 Kapiteln, die in etwa den Tagesmärschen entsprechen, beschreibt die Autorin nicht nur ihre Erlebnisse, sie streut auch Gedanken über das Wesen der Fußreise, Informationen über die Geschichte, über die Regionen und ihre Bewohner ein. Mehrere Farbbilder fangen die beeindruckende Kargheit der zentralfranzösischen Landschaft ein, zeigen die Vielgestaltigkeit der Kunstschätze am Wegesrand und dokumentieren nicht zuletzt in Schnappschüssen Rohrbachs Kampf mit den Tücken des Weges und den Launen des Esels Chocolat. Muscheln am Weg ist keine missionarische Lektüre, sondern begeistert durch seine liebevollen Beschreibungen des relativ unbeachteten Südwesten Frankreichs und die fundierten kulturgeschichtlichen Hintergrundinfos. -Christina Falkenberg 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Beinahe dabei gewesen (5 von 5 Punkten) meint S.M. Nachdem ich das Buch von Kerkeling gelesen habe wollte ich noch mal etwas von einem (echten) Pilger lesen. Da ich selbst Esel besitze mußte es diese Buch sein, es ist federleicht zu lesen, sehr informativ und geschichtlich sehr gut recherchiert, man ist beim pilger dabei. Das Wandern mit einem Esel ist total realistisch wiedergegeben, die Schätzchen sind wirklich so.Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, ich habe erst mal wieder was anderes gelesen ansonsten hätte ich einen meiner Esel bepackt und wäre losgepilgert.
Mit eseligen Grüßen Sabine
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| | Buch: | Ein Engländer in Saint-Tropez: Meine Abenteuer am Mittelmeer |
| Autor: | Stephen Clarke, Ausgabe vom April 2009, Broschiert, Verkaufsrang 136587 |
| Preis: | 12,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Möchtest du mit an die Cote d’Azur? Noch bevor die bezaubernde junge Frau zu Ende gesprochen hat, tauchen am Horizont Zypressen und Palmen auf, glänzen Yachten auf dem türkisblauen Meer, der Rosé liegt auf Eis. Ein unwiderstehliches Angebot für den Engländer, der (nur wegen der Französinnen) in Paris einen Teesalon betreibt. Obendrein soll er am Mittelmeer die französische Adelshochzeit des Jahres ausrichten. Sogar der Präsident der Republik wird erwartet. Grande cuisine! Schon nimmt über den Dächern von Saint-Tropez eine abenteuerliche Verwechslungskomödie ihren Anfang … Im neuen Kultbuch des Franzosenverstehers Stephen Clarke steckt Südfrankreich pur: Collioure, Saint-Tropez, Marseille. Lavendelseife, Living in the Pastis, und wer war nochmal Matisse?
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Dial M for Merde (3 von 5 Punkten) meint R.H. aus Verl Nachdem ich die beiden ersten Teile(Ein Engländer in Paris und Ich bin ein Pariser) sehr genossen habe, jedoch die Amerikastory schon ausließ weil ich nicht wußte wie diese zu Paul West und den Franzosen gehören sollen könnte, war dieser Teil zwar auch witzig, aber die Klasse der ersten Teile wird deutlich verfehlt. Die Orte wo die Geschichte spielt sind zwar auf jeden Fall voll zu empfehlen. Die Story aber hat leider fast nichts mehr mit den Mißverständnissen zwischen Nichtfranzosen und Franzosen zu tun, die aber die ersten Teile ausmachten. Hier wurde mehr auf James Bond gebaut, wenn auch gut umgesetzt. Kann deshalb nur eingeschränkt meine Empfehlung geben. Ein Fehlkauf nein, jedoch nicht unbedingt für Fans von den Teilen 1+2!!!
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| | Buch: | Erzähl' mir vom Süden...: Ein literarische Reise durch Languedoc-Roussillon, Provence und Côte d'Azur |
| Autor: | Manfred Hammes, Ausgabe vom April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 185038 |
| Preis: | 24,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* unbedingt LESEN ..... (5 von 5 Punkten) meint F.K. aus Wolfenbüttel ... sollten dieses fantastische Buch, alle die, die sich für Literatur begeistern. Manfred Hammes hat sich in seinem Buch "Erzähl mir vom Süden..." der Literatur in Südfrankreich angenommen. Auf seiner 455 Seiten langen literarischen Reise kreuz und quer durch das Languedoc, Roussillon, Provence und Cote d Azur bringt er uns Literaten und Künstler in einer unvergleichbaren interessanten, spannenden und zugleich lehrreichen Art und Weise näher, und zeigt uns den Menschen, die hinter den Büchern stecken und steckten. Sehr angenehm sind auch die vielen schwarz/weiß Fotos, die das gelesene noch besonders unterstreichen. M.H. ist es gelungen, Literatur fesselnd zu beschreiben und an den Leser weiter zu geben. Dabei ist sein Stil flüssig geschrieben. Sehr gut auch am Ende des Buches die verschiedenen Museen mit Adresse und Öffnungszeiten zu platzieren. M.H. folgt den Spuren der internationalen Künstler, die hier gelebt, geliebt, geschrieben, verfolgt und gestorben sind und vielem mehr!
ALSO, LESEN!!!
Anregende Spaziergänge durch den Midi (4 von 5 Punkten) meint P.S.S. aus Tübingen Der Verfaser nimmt uns wie einen guten Freund an die Hand und leitet uns durch vierhundert Jahre Literatur- und Kulturgeschichte. Daudets Geschichten aus der Mühle, Dumas Grafen von Monte Christo und Pagnols Filme über Fanny und Cézar kennt nicht nur jeder Franzose. Selbst der Marquis de Sade hatte hier noch Zeit für Literarisches, van Gogh schrieb an Gauguin und seinen Bruder Theo, Cézanne an Zola und die Marquise von Sévigné, sehr erleichtert, dass ihr Mann endlich in einem Duell umgekommen war, an ihre Tochter. Der Verfasser schlägt den Bogen von Boule und Katharern über Weinbau und Architektur bis hin zu Stierspielen und Sprachautonomie. Das Buch führt durchs Rhônetal, vorbei am Pont du Gard und durch die Camargue nach Nîmes, Montpellier und über Carcassonne bis zur spanischen Grenze. Von Marseille geht es über Sanary, Saint-Tropez, Nizza und Cannes bis zur italienischen Grenze und von dort durch die Hochprovence zurück nach Aix, Arles und Avignon. Dabei hat der Autor seine Vorlieben wohl im Languedoc-Roussillon, das er sehr persönlich beschreibt. Molière und Racine spielten und schrieben hier Komödien - nicht nur fürs Theater. Der eine machte sich über seine adeligen Auftraggeber lustig, der andere fand die Nächte von Uzès schöner als die Tage von Paris - und bezog das keinesfalls aufs Wetter. Aber vielleicht macht hier die Sonne alles ein wenig leichter. Der Nobelpreisträger Camus und der Philosoph Sartre dachten sich Chansontexte für Juliette Greco aus und der deutsche Revolutionär Moritz Hartmann plötzlich romantische Gedichte. Märchendichter Hans Christian Andersen machte Reisebeschreibungen von Städten, die er der Hitze wegen nicht besichtigt hatte und kam zu dem einfachen Schluß "Südfrankreich ist auch nur Dänemark". Kurt Tucholsky hätte ihm sicher recht gegeben. "Sie glauben gar nicht, wie sehr sich die Welt überall gleicht", schrieb er einem Freund. Für ihn war Marseille eine Art Görlitz. Robert Louis Stevenson fand andere Vergleiche. Der Autor der Schatzinsel, muss schon sehr einsam gewesen sein, als er sich auf einer Cevennen-Wanderung mit seiner Eselin unterhielt und dabei aber starke Ähnlichkeiten zu einer ehemaligen Freundin entdeckte. Spurensuche und Hintergründe über schreibende Menschen, die sich ihr Südfrankreich ausgesucht haben und diejenigen, die es sich als Exil aussuchen mussten. Im Umkreis von nur ein paar Kilometern arbeiteten Mann, Brecht, Zweig, Feuchtwanger, Marcuse und Werfel an ihren Werken und machten das Fischerdorf Sanary zur Hauptstadt der Deutschen Literatur. Hammes sieht seine Autoren weniger als Großliteraten oder ganz normale Schriftsteller, sondern sucht und findet das Dahinter; fast meint man, die Meisten habe er ohnehin persönlich gekannt. Und dann werden plötzlich Menschen daraus: Insektenversteher, Homosexuelle, Provinzschauspieler, Leuchtturmwärter, Eselsbändiger, Nobelpreisträger, Selbstmörder, Trockenmauerbauer, Salonliteraten, Morphinisten, Präsidenten, Sekretäre und Witzeerzähler. Ein Buch, das sich als Reisevorbereitung eignet oder abends im Süden zum Nachlesen. Vieles erschließt sich auch über die zahlreichen Abbildungen. |
| | Buch: | Lust auf - - ., Provence: Motorradtouren durch das Land des Lavendels |
| | Ausgabe vom Dez. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 315905 |
| Preis: | 11,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Ähnlich wie die Toskana oder der gesamte Alpenraum zählt die Provence mit ihren zahlreichen kleinen Sträßchen und faszinierender Landschaft zu den Traumzielen vieler deutscher Motorradfahrer. Dem trägt der Highlights Verlag mit dem dritten neuen Band seiner "Lust auf..."-Reihe Rechnung. Die Redaktion stellt auch hier wieder 10 Tagestouren in allen Einzelheiten und mit Appetit anregendem Bildmaterial sowie Original-Kartenausschnitten und vielen praktischen Tipps vor.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Lesermeinungen:* Herrliche Routen durch einen wunderbaren Landstrich (3 von 5 Punkten) meint R.S. Lust auf Provence habe ich eigentlich immer. Ich war zig-mal dort und dachte, ich kenne das meiste dort. Nun sollte es zum ersten Mal mit Motorrad in die Provence gehen.
Also dieses Buch gekauft und fleissig darin gestöbert. Kompliment, die Strecken sind sehr schön beschrieben und lassen sich wunderbar in der Praxis nachfahren. Die Texte lesen sich sehr gut und machen wirklich Lust auf die Provence. Und es gab für mich wieder eine Menge Neues zu entdecken, was mich besonders gefreut hat.
Natürlich stehen die Routen im Vordergrund der Texte und weniger die Kultur und die Geschichte des Landes. Dazu gibt es aber auch eine Unmenge an Literatur.
Etwas dünn fand ich die Hoteladressen und den allgemeinen Ratgeber. Hier geht sicher mehr. Ich habe mir die Unterkünfte dann selber via Internet gesucht und gebucht.
Auch fehlte mir eine Planungshilfe, wie die 10 einzelnen Routen zu einer Rundreise zusammengefasst werden können.
Aber dennoch, tolles Buch, sehr hilfreich und empfehlenswert, wenn man mit Motorrad in die Provence möchte. |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Lesermeinungen:* nicht nur für womo-fans (4 von 5 Punkten) meint g. die gordische lüge von ralf greus (bekannt durch: mit dem womo nach....). etwas langatmig (habe gerade die erste hälfte gelesen, vielleicht nimmt die handlung noch an fahrt auf...). ansonsten merkt man natürlich, dass der autor von beruf rechtsanwalt,gourmet, frankreichliebhaber und womofahrer ist.
:)
gg |
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