Hans-Gerhard Pfaff, Ausgabe vom 1993, Gebunden, Verkaufsrang 559930
Buch:
Erlebtes Kanada
Autor:
Thomas Jeier, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 1163984
Buch:
Traumstraßen USA
Ausgabe vom Sept. 1998, Gebunden, Verkaufsrang 1321530
Buch:
Kanada - Eine Reise durch Landschaft, Kultur und Alltag
Autor:
Klaus Viedebantt, Wolfgang R. Weber, Axel M. Mosler, Ausgabe vom 2004, Gebunden, Verkaufsrang 399410
Buch:
Hawaii
Autor:
Ulli Seer, Karl Teuschl, Ausgabe vom 1. März 2001, Gebunden, Verkaufsrang 849093
Aus der Amazon.de-Redaktion Klar, hier gibt es alles, was zu einem waschechten Paradies gehört. Glasklares Wasser, Palmenstrände, feiner Sand, gastfreundliche, schöne Menschen samt Blumenkränzen und eine einmalige Natur. Darauf stoßen Sie bei den Aufnahmen dieses Bildbandes unablässlich, wenn auch teilweise mit einer gehörigen Portion Kitsch. Ganz davon abgesehen, dass man beim Betrachten all der gut gebauten Beachboys, Hulagirls und Surfcracks schon fast Komplexe kriegt. Aber schließlich gehören sie alle zum Bild von der Inselkette. So wie die Japanerinvasion in Waikiki, die grandiose Na-Pali-Coast auf Kauai, das "Haus der Sonne" auf Maui und die fließende Lava des Kialuea. Dem wird übrigens in einem Special genau auf die feurigen Finger geschaut. Der Mini-Reiseteil am Schluss des Buches verdient den Namen leider kaum, weil er sich wirklich aufs Allernotwendigste beschränkt. Als Erinnerung oder erste Kontaktaufnahme mit einem vielseitigen Traumreiseziel ist der Stürtz aber durchaus geeignet. -HW
Buch:
Kanada
Autor:
Bernd Wagner, Heike Wagner, Karl-Heinz Raach, Ausgabe vom Juli 2009, Gebunden, Verkaufsrang 1446567
Aus der Amazon.de-Redaktion Jochen Schwarzer übersetzt normalerweise die unheimlichen Thriller von Stephen King, was natürlich auf ein gewisses Renommee hindeutet. Für die deutsche Fassung von Train Days zeichnet er auch verantwortlich, wenngleich sich Eddy J. Cottons Erstlingswerk dabei in entscheidenden Aspekten vom internationalen Bestseller-Autor unterscheidet. Von den literarischen Qualitätsdifferenzen abgesehen handelt es sich hier erstens nicht um einen fiktiven Roman, sondern um eine Autobiografie des jungen Amerikaners und zweitens haben die Episoden des Herbstes 1991 nichts mit Horror im eigentlichen Sinne zu tun. Mit Romantik andererseits auch nicht. Denn das Leben eines Tramps, der auf Güterwaggons quer durch die USA vagabundiert, ist alles andere als lieblich und einfach. Klingt das Aufspringen auf Güterzüge noch aufregend und abenteuerlich, so ist das mitunter tagelange Fahren in den "stockdunklen Verliesen" sowie die schwierige Essensorganisation und das sozial stark löchrige Netz wahrlich kein Zuckerschlecken. Allein die raue Sprache, die in einem Extra-Glossar erörtert wird und die versuchtermaßen möglichst nah an den Originalbegriffen bleibt, gibt diesbezüglich tiefe Einblicke und wird Jochen Schwarzer mitunter ganz schön gefordert haben. Eigentlich geht es in dem auf Tagebuchnotizen basierenden Trip um eine Reise nach Mexiko, aber irgendwann merken sowohl Autor als auch Leser, dass es gar nicht auf das Ankommen ankommt. Schließlich ist der Weg das Ziel. Und auf dem können schon einmal monumentale Momente hereinbrechen. So berichtet Cotton von beinahe endlosen Augenblicken und fast religiöser Ergriffenheit, die er "da draußen" erfahren habe. Genau diese Spannung zwischen Realismus und Ekstase macht das Buch auch so interessant. Trotz der manchmal etwas ungeschliffenen und nörglerischen Sprache ist Train Days ein empfehlenswerter Bildungsroman. In ungewohnter Vielfalt bietet er Einblick in eine Welt, von der sich viele gar nicht vorstellen können, dass sie existiert und die für manche der pure Horror ist. -Christian Haas 1