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Kollaps: Warum Gesellschaften überleben oder untergehen - Jared Diamond
Buch:Kollaps: Warum Gesellschaften überleben oder untergehen
Autor:Jared Diamond, Ausgabe vom 14. Sept. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 8007
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Eines vorweg: Jared Diamonds Buch skizziert keineswegs ein Schreckensszenario ohne Auswege, dazu ist der Geografieprofessor aus Kalifornien zu sehr Realist und auch Optimist. Die bedrohliche Covergestaltung und der Titel sind hier ein wenig irreführend. Der Pulitzer-Preisträger Diamond - er erhielt diese Auszeichnung für Arm und Reich - untersucht, welche Bedingungen dazu führen, dass eine Gesellschaft untergeht. Prototyp dieses Untergangs ist für ihn die Gesellschaft der Oster-Insel. Daneben erzählt der Autor z.B. die Geschichte der Mayas oder der Wikinger, wendet sich aber auch heutigen Gesellschaften zu. U.a. stellt er das Beispiel Ruanda vor; das Land, in dem bekanntlich ein Völkermord von monströsen Ausmaßen stattfand. Ganz Wissenschaftler benennt Diamond zunächst einmal fünf Faktoren, die beim Untergang einer Gesellschaft eine Rolle spielen können. Da wären zunächst Schäden, die der Umwelt unabsichtlich zugefügt werden. Als Zweites hebt Diamond Klimaveränderungen hervor. Weiterhin können feindliche Nachbarn ein Faktor der Zerstörung sein. Viertens: Die Hilfe freundlicher Nachbarn nimmt ab. Die fünfte und laut Diamond wichtigste Frage lautet jedoch: Wie reagiert eine Gesellschaft auf ihre Probleme? Keiner der fünf Faktoren dürfte für sich genommen zum Untergang führen, vielfach wirken sie in Kombination. Der fünfte Faktor aber, also wie man ökologischen und anderen Problemen begegnet, ist laut Diamond besonders bedeutsam. Gesellschaften miteinander zu vergleichen, ist natürlich nicht unumstritten. Diamond nimmt diese Herausforderung an und legt eine kenntnisreiche Analyse vor, die man gleichermaßen unter kulturgeschichtlichen wie unter gesellschaftskritischen Aspekten lesen kann. Dem Ethos des Wissenschaftlers folgend, verzichtet der Autor dabei auf wilde Untergangsszenarien. Vielmehr hält er den Menschen den Spiegel vor und zeigt, wie Gesellschaften ihre eigene Existenz bedrohen. Ein denkwürdiges Lern- und Lesebuch. -Mathias Voigt
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Achte Deine Umwelt (5 von 5 Punkten) meint G. aus Basel
Ich fand dieses Buch wirklich sehr gut und sehr lehrreich. Es impliziert auch nie das Kulturen einfach so untergehen. Imperien und Kulturen gehen nicht einfach so unter. Dieses ist entweder ein schleichender Prozess oder es findet eine Transition statt. Dieses Buch schildert anhand von eher kleinen Gesellschaften wie diese Schritt für Schritt "kollabiert" sind, wie z.B der Untergang der Kulturen auf den Osterinseln. Fazit: wer die Umwelt nicht respektiert wird bald die Rechnung dafür bekommen. Ich finde es gut dass der Autor das anhand von mehreren Beispielen macht. Trotz dieser Vielfaltigkeit ist kein Kapitel oberflächlich geworden. Das Vorwort ist für mein Geschmack etwas zu lang (50 Seiten) aber das ist kein Grund nicht 5 Sterne zu geben.


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Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften - Jared Diamond
Buch:Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften
Autor:Jared Diamond, Ausgabe vom 18. Mai 2006, Broschiert, Verkaufsrang 1767
Preis: 10,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Seit dem 16. Jahrhundert haben die Europäer maßgeblich bestimmt, wo es langgeht in der Welt - in guten wie in schlechten Tagen. In Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften erläutert Jared Diamond, warum sich die Dinge so entwickelt haben. Es ist eine elementare Frage, und Diamond ist gewiß nicht der erste, der sie stellt. Seine besondere Leistung besteht jedoch darin, daß er sich auf wissenschaftliche Fakten stützt statt auf fadenscheinige Theorien über die genetische Überlegenheit der Europäer. Diamond, ein Professor der Physiologie an der University of California at Los Angeles (UCLA), weist darauf hin, daß die Geographie Eurasiens bestens geeignet war für die Entwicklung der Landwirtschaft und der Viehhaltung sowie für den freien Informationsfluß. Die bevölkerungsreicheren Kulturen, die sich daraus entwickelten, hatten komplexere Regierungs- und Kommunikationsformen - und eine erhöhte Resistenz gegenüber Krankheiten. Darüberhinaus nutzte das zersplitterte Europa die Kraft der wettbewerbsorientierten Innovation in einer Weise wie es China nicht tat. (Zum Beispiel benutzten die Europäer die chinesische Erfindung des Schießpulvers, um die Schußwaffen zu entwickeln, mit denen sie dann die Neue Welt unterwarfen.) Diamonds Buch ist komplex und ein wenig verwirrend. Aber die These, die er methodisch vorbringt - die Untersuchung der "positiven Feedback-Schleife" der Landwirtschaft, der Viehhaltung, der Bevölkerungsdichte, der Innovation, und so weiter - ergibt Sinn. Geschrieben ohne Partei für irgendeine Seite zu ergreifen, ist Arm und Reich ein gutes Buch über die Weltgeschichte.


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 29 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Absolut gelungen (5 von 5 Punkten) meint d.
Der deutsche Titel "Arm und Reich" ist leider ziemlich irreführend; bedauerlicherweise hat das auch bei einigen Rezensenten zur Verwirrung geführt. Der englische Originaltitel trifft es viel besser. Außer ganz am Schluss geht es doch gar nicht darum, warum heute einige Gesellschaften arm und andere reich sind. Vielmehr erklärt Diamond, wie die Entwicklung der Landwirtschaft und vor allem die unterschiedliche Ausstattung mit natürlichen Schätzen einigen Völkern einen erheblichen Vorsprung verschafft haben. Die Verlierer wurden meist "überrollt".

Bis zur Zeitenwende halte ich seine Theorie für absolut plausibel. An diesem Werk wird man als am Thema Interessierter kaum vorbeikommen (selbst wenn Einzelheiten vielleicht noch revidiert werden). Das Gesamtbild stimmt sicher.

Bei der Erklärung, warum heute Länder unterschiedlich reich sind, werden seine Thesen ein wenig dünn. Hier sei die ergänzende Lektüre von David Landes' Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind und von Paul Kennedys Aufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000 empfohlen. Die ganze Wahrheit ist vielleicht sowieso noch nicht erzählt. Aber Jared Diamond hat uns ein ganzes Stück weitergebracht.

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Die scheußlichsten Länder der Welt: Mrs - Mortimers übellauniger Reiseführer - Favell Lee Mortimer, Todd Pruzan
Buch:Die scheußlichsten Länder der Welt: Mrs - Mortimers übellauniger Reiseführer
Autor:Favell Lee Mortimer, Todd Pruzan, Ausgabe vom 1. Januar 2010, Broschiert, Verkaufsrang 11126
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die Idee ist erfrischend: ein Buch über die Länder der Welt, in dem garantiert nicht die durch Werbung und Reisebüros überstrapazierten Begriffe "Traumstrand", "pittoreske Fischerdörfer" und "perfekte Orte zum Seele baumeln lassen" vorkommen. Nein, es soll um eine ganz und gar schonungslose Betrachtung der Länder gehen, die in politisch inkorrekter Weise den Finger auf Wunden legt, Tacheles redet, schonungslos unbequeme Wahrheiten nennt. Doch wer jetzt eine aktuelle Abrechnung erwartet, wird enttäuscht sein, denn das Buch Die scheußlichsten Länder der Welt macht einen Riesensprung in die Vergangenheit. Es lässt Favell Lee Mortimer literarisch wieder auferstehen. Die Star-Autorin im viktorianischen England teilte ums Jahr 1850 ihren staunenden Mitmenschen in drei Bestsellern mit, wie schrecklich es draußen in der Welt zugeht. Das Kuriose: Sie war analog zu Karl May nie in den Regionen, über die sie schreibt. Alles hat sie aus anderen, vielen anderen Büchern zusammengetragen - vor allem das Kritische, das Böse, das Negative. "Die Franzosen machen dauernd Komplimente, und diese Komplimente stimmen oft nicht", warnt Mrs. Mortimer. Schlimmer sei es jedoch in Spanien, "dort gibt es Räuber und Mörder" und manche Männer "benehmen sich wie Wölfe". Klar finden sich auch Beschreibungen, die in der heutigen Zeit noch einigermaßen durchgingen. Und dass New Orleans ein gefährlicher Ort für Leib und Seele ist, bewies nicht zuletzt die grausame jüngste Hurrikan-Vergangenheit. Nichtsdestotrotz: Es finden sich einige unterhaltsame Passagen und für Reisemuffel sind die reaktivierten Geschichten ohnehin eine willkommene Rückenstärkung. Lautet doch das Credo: Am schönsten ist es einfach zu Hause. Apropos zu Hause. Die Deutschen kommen bei Favell Lee Mortimer ohnehin erstaunlich gut weg. Sie schreibt von "kräftigen, großen, gut aussehenden Männern. Die Frauen sind frisch und hübsch." Andererseits bemängelt Mortimer aber, dass sie ihre Häuser nicht sauber halten, weil sie zu viel draußen sind. Dafür lieben sie das Stricken. "Sie sind so in ihre Stricknadeln vernarrt wie die Männer in ihre Pfeifen." Spätestens jetzt wünscht man sich ein aktuelles Update à la Mortimer, an das sich aber keiner trauen wird, aus Angst vor Klagen, wüsten Anrufen, Morddrohungen. - Christian Haas


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
eher Kabarett als Reiseführer (4 von 5 Punkten) meint e. aus Hamburg
Mrs. Mortimer veröffentlichte im 19. Jahrhundert in mehreren Büchern Länderbeschreibungen, die der Herausgeber neu entdeckt hat. Dabei holt sie zum Rundumschlag gegen alle Länder aus, über die sie gelesen hat. Genau, gelesen. Bereist hat Mrs. Mortimer diese Länder nie.

Wozu auch? Mrs. Mortimer steht fest auf dem Fundament ihrer christlich-evangelischen Werte. Dann weiß frau auch die fremde Länder sicher zu beurteilen. Gut sind alle Länder, in denen die Menschen evangelisch sind. Schlecht sind die katholischen Länder. Und die Länder, die noch nicht einmal das sind, sind selbstverständlich unterirdisch. Für ihre Ansichte über den Islam müsste Mrs. Mortimer heutzutage sicher unter Polizeischutz gestellt werden. Und mit Ihrer Ansicht, wonach Buddhisten streben, liegt sie doch eigentlich nur knapp daneben.

Hilfreich ist die Einführung des Herausgebers über die Person Mrs Mortimers. Damit kann man Mrs. Mortimers richtig einordnen. Sehr schön ist auch für jedes Land die kurze länderkundliche Einführung über die historischen Ereignissen der Länder zu Lebzeiten Mrs. Mortimers. Die Komik kommt nämlich auch sehr viel aus dem Kontrast zwischen tatsächlichen Verhältnissen und Mrs. Mortimers Vorstellungen. Sie ist eigentlich weniger eine Giftspritze, sondern einfach von unglaublicher Naivität. Da werden die Vorurteile im Lichte der religious correctness ungehmmt rausgehauen.

Dabei hat sich Mrs. Mortimer durchaus um Differenzierung bemüht. Insbesondere die Beschreibungen der afrikanischen Länder haben mich dabei fast beeindruckt. Wer kennt denn heute noch die Unterschiede zwischen Kaffern und Hottentotten, geschweige denn die ganzen anderen von ihr Beschriebenen Stämme.

Und ehrlich, für ihr entschiedenes Eintreten gegen die Sklaverei muss man Mrs Mortimer doch einfach gern haben.

PS.: für den praktischen Gebrauch als Reiseführer natürlich komplett ungeeignet.

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Handbuch der Germanischen Mythologie - Wolfgang Golther
Buch:Handbuch der Germanischen Mythologie
Autor:Wolfgang Golther, Ausgabe vom 24. März 2004, Gebunden, Verkaufsrang 6684
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Das geistige Zentrum mythischen Denkens ist der Versuch, die Geheimnisse des Lebens und des Universums zu lösen und zu verstehen. Golthers Ausführungen reichen vom frühen Volksaberglauben über die germanische Götterwelt bis hin zur Beschreibung von Gottesdienst und Priesterwesen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
für interessierte (5 von 5 Punkten) meint .
Umfangreiches Buch für interessierte der germanischen Mythologie, mit einen schlichten aber doch schönen Einband. Die Gliederung gibt nach der Einleitung bereits einen guten Überblick zu den einzelnen Hauptstücken und vermittelt schonmal einen Vorgeschmack auf das kommende Leseerlebnis.

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Kultbuch England: Alles was wir lieben: von Ascot bis zum Yorkshire Pudding - Matthias Vogt
Buch:Kultbuch England: Alles was wir lieben: von Ascot bis zum Yorkshire Pudding
Autor:Matthias Vogt, Ausgabe vom 1. Febr. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 14859
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Ein "Muss" für alle Freunde englischer Eigenarten. Unterhaltsam, witzig, informativ.Von Big Ben und Harrods über die Kronjuwelen und die Magna Carta bis hin zu Lady Di und Wimbledon. Das neue Kultbuch England bietet Traditionelles und Modernes, Tragisches und Komisches, Skurriles und Snobistisches, Geschichte und Geschichten - eben alles, was England zu dem macht, was es ist!

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Für Englandliebhaber (5 von 5 Punkten) meint L.
Für alle die England mit all seinen Eigenheiten lieben, ist dieses Buch nur zu empfehlen. Es läd zum Schmökern und zum Schmunzeln ein, und verkürzt einem die Zeit bis zum nächsten Englandurlaub. Das Buch hat zudem einen sehr schönen, dickeren Einband. Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Ideal auch zum Verschenken.

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Tribal Tattoo: The Tribe of the Tribals - Traditionelle, archaische und moderne Stammestätowierungen - Igor Warneck
Buch:Tribal Tattoo: The Tribe of the Tribals - Traditionelle, archaische und moderne Stammestätowierungen
Autor:Igor Warneck, Ausgabe vom 31. Mai 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 12369
Preis: 26,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wem sind sie nicht schon irgendwo begegnet: merkwürdig verschlungene Ornamente auf braungebrannter Haut? Körperkult der schönen Menschen?! Was bedeuten diese tätowierten Zeichen? Wo kommen sie her? Diesen Fragen geht Tribal Tattoo nach und vermittelt dem Leser die Inhalte der sog. Tribal Tattoos. Tribals sind ursprünglich Stammeszeichen, die eine traditionelle religiöse oder soziokulturelle Bedeutung hatten. Auch wenn sich moderne Tribals von den alten Riten und Bedeutungen gelöst und in unserer modernen suburbanen Gesellschaft weiterentwickelt haben, so geht von ihnen und ihren Trägern doch eine eigenartige Faszination aus. Welche Magie üben Tattoos im allgemeinen und Tribals im besonderen aus? Igor Warneck klärt über die geschichtlichen, religiösen und kultischen Hintergründe der Tribals genauso auf, wie er der Symbolik der Tribals und dem modernen Leben der Modern Primitives im Großstadtdschungel nachspürt. Tribal Tattoo ist ein Fachbuch für Tattoo-Kunst, ein Zeugnis moderne r Archaik, eine fotografische Liebeserklärung an die Schönheit des menschlichen Körpers und ein praxisbezogener Ratgeber für Menschen, die sich ein Tribal stechen lassen wollen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
So informiert man sich! (5 von 5 Punkten) meint C.S.
Vor dem (ersten) Tattoo ist Information Pflicht. Steht überall, sagt jeder, macht nicht jeder. Vor allem: wie und wo informiert man sich...?
Zeitschriften, Internet, Erfahrungen von Anderen...Klar. Soweit. Und für alle, die sich gut strukturiertes Wissen aneignen und in die Tiefe gehen wollen, gibt es eine klare Empfehlung:
TRIBAL TATTOO. Warum dieses?

Wirklich gelungen im Aufbau, gute Bilder, gute Texte, zeitlos, gute Tätowierer (auch im Interview).
Ein Buch, auf das ich immer wieder gerne zurückgreife. Klare Empfehlung für Tribal-Interessierte, aber auch Tattoo-Interessierte allgemein!

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Bauernkalender für das Jahr 2010: Ein Kalender für Liebhaber der Natur und des ländlichen Lebens - Mit Bauernregeln und Wettersprüchen, Festen, Feiertagen und astronomischen Angaben -
Buch:Bauernkalender für das Jahr 2010: Ein Kalender für Liebhaber der Natur und des ländlichen Lebens - Mit Bauernregeln und Wettersprüchen, Festen, Feiertagen und astronomischen Angaben
 Ausgabe vom April 2009, Kalender, Verkaufsrang 59445
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Mit Bauernregeln und Wettersprüchen

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Lesermeinungen:*
Bauernkalender (5 von 5 Punkten) meint K.M. aus Schwerin
Wieder sehr schön :-)Wird das passende Weihnachtsfeschenk für Liebhaber :-)Der große Bauernkalender 2010: Leben mit bäuerlichen Traditionen: Leben im bäuerlichen Traditionen. Wandkalender

Das alte Japan, Sagen, Mythen, Märchen, Bräuche - Algernon Bertram Mitford
Buch:Das alte Japan, Sagen, Mythen, Märchen, Bräuche
Autor:Algernon Bertram Mitford, Ausgabe vom 1. Januar 2007, Gebunden, Verkaufsrang 11408
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die bedeutendste Sammlung altjapanischer Mythen und Bräuche Die über Jahrtausende gewachsene Kultur Japans beeindruckt und fesselt bis heute: Sehr eng sind die historische Überlieferung und das moderne Leben des inzwischen hoch technisierten Inselstaates miteinander verwoben. Fremdartig und bisweilen entrückt wirken die Schilderungen und Geschichten, die Mitford für sein 1871 erstmals erschienenes Buch "Tales of Old Japan" zusammentrug, so etwa die berühmte Erzählung von den "47 Ronin" oder der lange Bericht über das berüchtigte Harakiri, die rituelle Selbsttötung der Samurai.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Lesermeinungen:*
Ordentlich aufgemachte Geschichtesammlung, leider mit etlichen Schönheitsfehlern (3 von 5 Punkten) meint D. aus Heidelberg
Kurzinfo vorab: Bei diesem Buch handelt es sich um eine Wiederveröffentlichung einer über 130 Jahre alten Übersetzung einer englischen Textsammlung und nicht etwa um eine zeitgenössische Zusammenstellung japanischer Mythen.

Diese Textsammlung wurde durch den in Tôkyô stationierten britischen Gesandten Algernon Bertram Mitford in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammengetragen. Die Sammlung wurde unter dem Titel "Tales of Old Japan" in zwei Bänden aufgelegt und später auch in zwei Bänden in Deutschland veröffentlicht; die beiden Bände wurden in dieser 2007 erschienenen Neuauflage in einem Band zusammengeführt.

Zum Inhalt: Neben klassischen Heldengeschichten wie der Legende der 47 Rônin finden sich in dem Buch neben weiteren volkstümlichen Geschichten auch japanische Märchen sowie Schilderungen verschiedener Bräuche im Japan der Meiji-Zeit.

Das Buch ist eher als eine zeitgenössische Betrachtung des Japans der frühen Meiji-Zeit (ab 1868) denn als eine moderne Sammlung von Mythen und Bräuchen zu verstehen. Dies äußert sich z.B. bereits im Inhaltsverzeichnis, in dem keine (nach heutigen Kriterien) klare inhaltliche Gliederung der verschiedenen Geschichten und Schilderungen vorhanden zu sein scheint.
An der Transskription zeigt das Buch am deutlichsten sein Alter - standardisierte Transskriptionssysteme wie etwa die Umschrift nach Hepburn vermisst man hier völlig und bei einigen im Buch vorkommenden Namen und Orten kann man die tatsächliche Schreibart nur erahnen.

Von der Materialqualität her Daumen hoch; man kriegt für zehn Euro nur selten ein ordentlich gebundenes Buch mit hübsch gestalteten Schutzumschlag. Wer aber vor englischen Büchern nicht zurückschreckt, sollte lieber gleich zu den Originaltexten von Mitford greifen: Tales of Old Japan: Folklore, Fairy Tales, Ghost Stories and Legends of the Samurai

Traumatische Tropen: Notizen aus meiner Lehmhütte - Nigel Barley
Buch:Traumatische Tropen: Notizen aus meiner Lehmhütte
Autor:Nigel Barley, Ausgabe vom 1. Nov. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 13300
Preis: 8,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Die witzigste Abrechnung mit der ethnologischen Euphorie der letzten Jahre." (FAZ)


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
realistik und endloser spass (5 von 5 Punkten) meint S.U. aus wien
der autor nigel barley begibt sich als ethnologe und feldforscher in entlegene regionen afrikas und schildert hier seine erlebnisse mit einer gänzlich anderen kultur.

er bleibt dabei respektvoll, beschreibt aber eindringlich und deftig was ihm in dieser zeit so alles widerfahren ist. ob das der kuriose umgang mit der bürokratie eines entwicklungslandes, der kontakt mit der herrschenden fauna - von fledermäusen bis hin zu rieseninsekten - oder seine begegnungen mit der küche und kulinarik der dowayos ist: NB hat einfach die gabe, alles realistisch und lebensnah nicht nur so zu erzählen, dass man das gefühl hat, dabeigewesen zu sein, er tut dies auch mit einem unglaublichen humor, der auf seinem ungetrübten blick für das skurile, das bizarre, das andersartige, fusst.

ein buch, das nicht nur authentische einblicke in das leben eines fremden volkes bietet, sondern auch verständnis weckt, und dabei ist das alles zum ablachen, stellenweise zum brüllen und schenkelklopfen.

eines der lustigsten und lehrreichsten bücher, die mir in dieser kombination bisher untergekommen sind.

wer das nicht liest ist selber schuld....
ein muss!

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Maya: Gottkönige im Regenwald -
Buch:Maya: Gottkönige im Regenwald
 Ausgabe vom Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 68448
Preis: 29,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Unser Wissen über die Geschichte und Kultur der Maya hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich erweitert und vertieft. Der vorliegende Band zeichnet in anschaulicher Weise die Entwicklung von den Ursprüngen der Maya-Kultur über die Entstehung der ersten großen Städte und die spanische Landnahme bis zur Gegenwart nach. Autoren der unterschiedlichsten Disziplinen eröffnen dem Leser einen vielschichtigen Einblick in Alltag, Religion, Kunst und Architektur. Durch kompetente Erläuterungen und eindrucksvolle Fotografien entsteht das lebendige Bild einer faszinierenden Hochkultur.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
wissenschaftlich und umfassend (5 von 5 Punkten) meint S.
Im Gegensatz zur populärwissenschaftlichen Literatur wird hier ein umfassender und detailierter Einblick in die Maya-Kultur gegeben. Unterschiedliche Fachautoren widmen sich schwerpunktmäßig den Bereichen Religion, Politik, Architektur usw.
Mithilfe von vielen Bildern wird die Maya-Kultur veranschaulicht. Dabei ist die Lektüre trotz wissenschaftlicher Detailtreue spannend und unterhaltsam geschrieben. Ein gute Buch für "Einsteiger", wobei archäologische Vorkenntnisse bisweilen von Hilfe sind.

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