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| | Buch: | Königs Übersetzungen, Cäsar - Der Gallische Krieg - Wortgetreue deutsche Übersetzung der Bücher I bis VIII |
| Autor: | Gajus Julius Cäsar, Ausgabe vom 1. Juli 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 16467 |
| Preis: | 7,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Mit diesem Band erscheint der erste Sammelband der Reihe "Kleine Übersetzungsbibliothek" im Großformat. Das Buch beinhaltet die wortgetreue Übersetzung nach der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung. Ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Übersetzung dieses Klassikers.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Übersetzung Cäsar Der Gallische Krieg (5 von 5 Punkten) meint C.W. gut einfach mal so zu lesen, man kommt in die Denke und spezielle Sprache von Cäsar gut rein; da fällt es einem leichter, den Text zu übersetzen. Gutes Format.
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Die Germanen: Wie aus wehrhaften Kriegern und Bauern in den Wäldern Nord- und Mitteleuropas die Erben des Römischen Imperiums wurden.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* "Ich entsage allem Teufelswerk und Teufelswort. Donar, Wotan und Saxnot und allen Unholden, die ihre Genossen sind." (5 von 5 Punkten) meint H.K. (Schwur der heidnischen Sachsen bei ihrer Taufe zu Ende des 8. Jahrhunderts.)
Geo Epoche Heft 24 berichtet im Rahmen vieler sehr guter Aufsätze über die Germanen. Man erfährt, so verspricht der Untertitel, wie sie lebten, woran sie glaubten und weshalb die kämpften.
Unterrichtet wird man gleich zu Beginn über einzelne Stämme der Germanen: die Chatten, die Chauken, die Cherusker,die Friesen, die Goten, die Kimbern und die Langobarden. Mir haben es dabei am meisten die Kimbern angetan, die einst durch die römische Armee vernichtet wurden, aber sich durch besonderen Mut, meine Lieblingstugend, auszeichneten.
Thematisiert wird natürlich die großen Auseinandersetzungen mit den Römern, des Weiteren auch die germanischen Moorleichen, sprich die Opfer geheimnisvoller Rituale. Bilder zeigen, dass die äußere Hülle der Toten im sauren Mileu teilweise nahezu vollständig erhalten blieb. Man liest von einem Ort namens Oberdorla, wo Männer, Frauen und Kinder der Opfertod fanden. Seen und Moore dienten den Germanen als Kultstätten. In Oberdorla (Thüringen) befanden sich am Ufer des Moorsees kleine heilige Bezirke. Die Bilder der Moorleichen muten übrigens wie kunstvolle Skulpturen an. Sehr beeindruckend.
Unterrichtet wird man über den Handel entlang des Grenzwalles Limes, über die Welt der germanischen Götter und schließlich über die Runen, das geheimnisvolle Zeichensystem der Germanen. Es folgen eine Reihe weiterer erhellender Beiträge über die Wotananbeter, die schließlich in einem Beitrag über die Christianisierung der germanischen Stämme münden. Hier liest man von einem gotischen Bischof, der die Bibel im Jahre 350 ins Gotische übersetzte. Wulfilas intellektuelle Leistung bildete die Grundlage für die Christianisierung vieler Germanen.
Fast ganz zum Schluss wird der Sachsenführer Widukind (der letzte Germane) fokussiert, der sich lange Karl dem Großen widersetzte. Er war ein tapferer Rebell, der den Widerstand gegen Karl dem Großen immer wieder neu organisierte. Schade, dass die Nazis ihn für ihre Ideologie instrumentalisierten. Das hat Widukind eigentlich nicht verdient.
Dieses Geomagazin schafft es, die historischen Fakten über die Germanen scharf vom ekelhaften Nazi-Mythos zu trennen und auf diese Weise dem Leser die Skepsis gegenüber den blonden Recken zu nehmen. Mit einem Wort das Bild wird gerade gerückt. Prima.
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Wie waren die Germanen wirklich, und woher kamen sie? S. Fischer-Fabian räumt auf mit den Klischeevorstellungen von den ersten Deutschen: Sie waren keine biertrinkenden Rauhbeine oder nordische Übermenschen. Uns tritt stattdessen ein Volk entgegen, in dem die Erdverbundenheit von Bauern mit der Kampfeslust von Hirtenkriegern aus dem Osten verschmolz. Von Anbeginn "wohnten zwei Seelen in ihrer Brust". Aus archäologischen Funden, den Werken antiker Schriftsteller und zahllosen anderen Quellen entstand ein faszinierendes Bild der Geschichte unserer Vorfahren.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 31 Bewertungen)
Leserkommentare:* Toller Einstieg (5 von 5 Punkten) meint O.S. Ich interessiere mich erst seit kurzem über das Leben der Germanen und habe lange nach einem guten Einstiegsbuch in dieses Thema gesucht.
Mit 'Den Ersten Deutschen' habe ich dieses nun gefunden.
Es erzählt spannend die Geschichte der Germanen, von den ersten Bauernvölkern in Deutschland bis hin zum Zerfall des römischen Reiches. Dabei werden die verschiedensten Themen angegangen, wie z. B die Völkerwanderungen der Kimbern und Teutonen, die Varusschlacht, die Germania von Tacitus usw. aber auch Themen wie die Funde der Moorleichen und die Erschließung neuer Erkenntnisse daraus oder aber auch die Rolle der Frauen in der germanischen Gemeinschaft.
Besonders interessant fand ich das Kapitel über die Sprache der Germanen und das Entdecken einer "Ursprache" (Indogermanisch).
Alles in allen ein tolles Buch wenn man erstmal einen groben überblick für dieses Thema bekommen möchte, daher 5 Sterne.
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Klaus Bringmann legt eine in der Klarheit der Thesen und der Argumentation bestechende Kurzfassung der römischen Geschichte vor. Er führt den Leser von den kleinsten Anfängen Roms zu dessen frühen außenpolitischen Auseinandersetzungen, der Krise der Republik, der Entstehung des Kaiserreiches, seinen organisatorischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und religiösen Problemen bis hin zu den Reformversuchen der Spätantike. Er schildert die Christianisierung, die Völkerwanderung, den Zusammenbruch des Westens und die östlichen Restaurationsbestrebungen. Ein Ausblick auf das fortlebende Erbe Roms beschließt diesen leicht und verständlich geschriebenen Überblick.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)
Leserkommentare:* Nützlich und lohnend - oder nicht? (5 von 5 Punkten) meint p. aus Siegen Was kann eine Darstellung der römischen Geschichte auf ca. 120 Seiten überhaupt leisten, wenn allein die Literatur zu einzelnen Persönlichkeiten aus der römischen Geschichte - wie z.B. Caesar, Augustus oder Konstantin - schon alleine ganze Bibliotheken füllt. Da bleibt nicht mehr, als die gröbsten Grundzüge der Geschichte zu illustrieren.
Dies aber gelingt dem Autor auf hervorragende Art und Weise. Von den Anfängen, über die Königszeit, der Republik, dem Kaiserreich, bis hin zum christlichen Imperium schildert der Autor Aufstieg, Blüte und Fall des römischen Reiches und bleibt nicht allein bei der politischen Ebene der Geschichte stehen. Auch gesellschaftliche Strukturen und Veränderungen kommen zur Sprache.
Wichtig ist dem Autor auch, nicht etwa zu suggerieren, dass es sich bei der römischen Geschichte um eine Geschichte aus einem Guss handelt, so als ob wir es mit historisch notwendigen Prozessen zu tun hätten - das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis des Buches, neben der übersichtlichen, aber eben auch nur - dem Ductus der Reihe C.H.-Beck Wissen geschuldeten - einführendnen und knappen Darstellung der römischen Geschichte. Auf die die Diskussionen der Forschung zu umstrittenen Inhalten wird nicht eingegangen, was aber auch in einem solchen Rahmen nicht nötig ist.
Der Autor beschränkt sich deshalb auch nur auf die nötigsten allgemeinen Literaturhinweise. Insgesamt dürften sich aber Einsteiger in die römischen Geschichte der kompakten und sehr gut lesbaren Darstellung erfreuen - mehr ist in diesem Rahmen auch nicht möglich.
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| | Buch: | Die Geschichte des antiken Griechenland |
| Autor: | Oswyn Murray, John K. Davies, Frank W. Walbank, Ausgabe vom 15. Januar 2006, Gebunden, Verkaufsrang 92026 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Hellas - Mythos, Geschichte und Archäologie - Die Geschichte des antiken Griechenland von den archaischen Anfängen bis zum Hellenismus in einer faszinierenden Gesamtdarstellung - Ein kompetentes Autorenteam schildert lebendig und abwechslungsreich die bewegte Geschichte der griechischen Antike - Mit zahlreichen Originalzeugnissen und s/w-Abbildungen Von der geometrischen und archaischen Zeit über das klassische Griechenland bis zum Hellenismus: mit diesem Band gewinnt der Leser eine fundierte Übersicht über das ganze Spektrum der griechischen Antike. Das kompetente Autorenteam gibt dem Leser ein anschauliches Bild einer Gesellschaft im Wandel und einer Kultur, deren Kunst, Philosophie und Politik gewissermaßen die Initialzündung europäischen Geistes überhaupt darstellt. Der umfassende Band zeichnet sich durch eine ausgesprochen erhellende Verwendung von Originalzeugnissen aus der Archäologie, den Schriften und der Kunst aus.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Sehr informativ! (5 von 5 Punkten) meint D.E. Ein geniales Buch! So viele Hinweise, Belege und Quellen! Wenn jemand
ein Buch über das antike Griechenland kaufen will, dann soll er dieses
Buch kaufen! Unglaublich gut!!! Detailreich, analytisch und kompetent!
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| | Buch: | De bello Gallico / Der Gallische Krieg - Lateinisch / Deutsch |
| Autor: | Caesar, Marieluise Deissmann (Hg. / Übersetzung), Ausgabe vom 1991, Taschenbuch, Verkaufsrang 16963 |
| Preis: | 12,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Eine vorbildliche Edition! Hessischer Rundfunk
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ausgezeichnete Arbeit (5 von 5 Punkten) meint K.G. aus 97447 Gerolzhofen, Bayern Die acht Bücher zum Gallischen Krieg von Gaius Julius Caesar sind in dieser Ausgabe gut übersetzt und vor allem im Nachwort kommentiert. Cäsar hat, nachdem er die wichtigsten Ämter an sich brachte- teilweise mittels großer Geldzuwendungen-, mit etwa 4 Legionen das damalige Gallien befriedet. Das dauerte etwa 10 Jahre und in den acht Büchern zu diesem Vorhaben in Gallien beschreibt Cäsar ganz genau sein Vorgehen. Wir können beim Lesen der Bücher zum Gallischen Krieg nicht nur seine militärischen Fähigkeiten, sondern auch seinen Stil und seine politischen Gedanken erkennen. Als Vertreter der popularen Partei (der Plebejer) stand er als ehemaliger Anhänger Marius`s immer auf der Seite des Volkes. Dabei hat er mitunter skrupellos das Gesetz gebrochen, z.B. den zweiten Konsul schon mal übergangen und die Macht der Triumvirn (er war einer von ihnen) gegenüber dem Senat durchgesetzt. Das hat ihm schließlich auch das Leben gekostet als er nach Beendigung des Gallischen Krieges den Rubicon überschritt und gegen Rom marschiert ist. Seine Gegner dachten, er wolle sich zum König aufschwingen. Da erdolchten sie ihn im Senat. Diese Ausgabe des Gallischen Krieges zeigt uns Cäsar, wie er als Soldat, Mensch und Politiker dachte und lebte. Der Kommentar am Schluß erarbeitet die Hintergründe des politischen Wirkens der damaligen Zeit. Daraus entstehen Vergleichsmöglichkeiten zu der Stärke der noch einzigen Weltmacht heutzutage, die ebenfalls Kriege als politische Möglichkeit sieht. Das alles gilt es zu bedenken, wenn wir den Bericht Cäsars heute lesen.
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| | Buch: | Coniuratio Catilinae, Tl.1, Text mit Worterläuterungen und Sacherläuterungen |
| Autor: | Sallust, Ausgabe vom 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 72346 |
| Preis: | 12,25 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte, hörte das Alte Reich auf zu existieren. Dieses Buch bietet eine fundierte Darstellung des Alten Reiches vom Ende des Mittelalters bis 1806. Erläutert werden Institutionen und Strukturen jenes Staates, der so gar nicht den Vorstellungen moderner Staatlichkeit entspricht, der aber Deutschland auch über dieses Datum hinaus prägte.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Tipp für Studenten (5 von 5 Punkten) meint C.H. aus Rheinland-Pfalz Das Putendorf'sche "Monstrum" wurde hier nun auf 120 Seiten konzentriert seziert. Jeder, der sich vorab noch nicht mit der Materie "Deutsches Reich" in der Frühen Neuzeit beschäftigt hat, kann sich mit diesem Buch schnell einarbeiten.
Trotz der Komplexität der Thematik und ihrer Vielschichtigkeit, wird hier logisch und strigent das Reich mit seinen Institutionen, Problemen und Kaisern aufgezeigt.
Es wird erkennbar, dass die Institution "Deutsches Reich" auch heute noch von Interesse ist: Denn dort sind die Wurzeln unseres föderalen Denken und Handeln.
Jedoch hat mir zur Zeit der Napoleon'schen Herrschaft die Tiefe gefehlt, was die Qualität aber nicht mindert.
Das ideale Buch für Studenten! Zwar wird auf die einzelnen Kaiser, Fürsten etc. nicht genauestens eingegangen, aber das ist ja auch nicht der Anspruch dieses Buches. Für den Schnelleinstieg optimal!
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| | Buch: | Die Verschwörung des Catilina - - De coniuratione Catilinae - Lateinisch - Deutsch |
| Autor: | Sallust, Ausgabe vom 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 42253 |
| Preis: | 3,40 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Cicero gegen Catilina. Aus "neutraler" Perspektive (5 von 5 Punkten) meint . Die berühmte Verschwörungsgeschichte des Catilina gegen Cicero - diesmal nicht aus Sicht des Cicero. Dabei nimmt man dem Autor seine Neutralität ab: zwar schildert er gnadenlos die Verwerflichkeit der Bande um Catilina (v.a. als Kinder einer korrumpierten Zeit) und prangert die Mißstände der damaligen Zeit an; jedoch ist der Autor nicht frei von Sympathie mit den Verschwörern (Catilina wird als Mensch mit einigen guten Charakterzügen nur mit falschen Zielen und Idealen dargestellt) und Kritik am Verhalten Ciceros (Durchsetzen der Todesstrafe gegen römische Bürger). Fazit: Detailgenau und -treue Darstellung und somit Exempel par excellence einer Verschwörung von den Wurzel angefangen, mit dem Ende des Catilinas endend - ein Fallbeispiel über das Aufbegehren eines moralisch tief gefallenen (Catilina), über die Intrigen im Senat und schließlich über einen Konsul (Cicero) mit Durchsetzungskraft (und Willem zur Macht?), dessen Hang zu leichter Überheblichkeit den Anfang vom Ende markiert - quasi eine Parabel über Macht, und über jene die sie erlangen, behalten und erschleichen möchen, immer aktuell.
Zeitloser Klassiker (4 von 5 Punkten) meint . Die Gegebenheit selbst, die im Werk beschrieben wird, nämlich die Verschwörung des Senators Catilina zum Sturz der römischen Republik im Jahre 63 v.Chr., ist heute längst nicht mehr ein wichtiges (politisches) Thema. Sallust selbst, der sich zum Geschichtsschreiber berufen sah, beschreibt die Geschehnisse auch mit einigen Jahren Abstand. Sein literarisches Werk allerdings ist auch heute noch lesenswert. Es ist eine Mischung aus historischem Sachtext, "antikem Krimi" und philosophischer Abhandlung. Sallusts gesellschaftliche Analysen haben zeitlose Gültigkeit, da seine Ausführungen über Mensch, Leben und Staat auch noch heute gültige psychologische und philosophische Aspekte vermitteln. Dem heutigen Leser weniger faßbar ist freilich der römisch-patriotisch-pathetische Stil seines Werkes. Jedoch erweckte er durchaus bei mir Interesse an seiner "Story". Sie ist auch weder lang noch langweilig, so daß sie gut geeignet ist als Einstieg in die römische Literatur. In einem Punkt will ich aber Sallust nicht ungestraft davonkommen lassen: In Abschnitt 4 beschreibt er, daß er aus eigenem Entschluß die Politik verließ. Fakt ist aber, daß er wegen ungebührlichen Verhaltens aus dem Senat geschmissen wurde. Aber das ist ja inzwischen verjährt... Fazit: Das Werk ist dem "geneigten" Leser auf jeden Fall zu empfehlen.
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| | Buch: | Die Geschichte des antiken Rom |
| Autor: | Robert M. Ogilvie, Michael H. Crawford, Colin Wells, Ausgabe vom 15. Januar 2006, Gebunden, Verkaufsrang 198082 |
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Ein fundierter, chronologischer und systematischer Überblick über die Geschichte Roms von den etruskischen Anfängen bis zum Untergang des Römischen Reiches. - Hochkarätige Autoren entfalten spannend und kenntnisreich die Geschichte eines Weltreiches - Mit zahlreichen Originalquellen und s/w-Abbildungen
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Lesenswert (5 von 5 Punkten) meint G.U.O.T. aus Oberursel Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und ist sein Geld auf jeden Fall wert.
Nichts super neues aufregendes, aber sehr gut geschrieben.
Sollte bei keinem Rom Interessenten fehlen!
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