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| | Buch: | Die Geschichte des antiken Griechenland |
| Autor: | Oswyn Murray, John K. Davies, Frank W. Walbank, Ausgabe vom 15. Januar 2006, Gebunden, Verkaufsrang 92026 |
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Hellas - Mythos, Geschichte und Archäologie - Die Geschichte des antiken Griechenland von den archaischen Anfängen bis zum Hellenismus in einer faszinierenden Gesamtdarstellung - Ein kompetentes Autorenteam schildert lebendig und abwechslungsreich die bewegte Geschichte der griechischen Antike - Mit zahlreichen Originalzeugnissen und s/w-Abbildungen Von der geometrischen und archaischen Zeit über das klassische Griechenland bis zum Hellenismus: mit diesem Band gewinnt der Leser eine fundierte Übersicht über das ganze Spektrum der griechischen Antike. Das kompetente Autorenteam gibt dem Leser ein anschauliches Bild einer Gesellschaft im Wandel und einer Kultur, deren Kunst, Philosophie und Politik gewissermaßen die Initialzündung europäischen Geistes überhaupt darstellt. Der umfassende Band zeichnet sich durch eine ausgesprochen erhellende Verwendung von Originalzeugnissen aus der Archäologie, den Schriften und der Kunst aus.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Sehr informativ! (5 von 5 Punkten) meint D.E. Ein geniales Buch! So viele Hinweise, Belege und Quellen! Wenn jemand
ein Buch über das antike Griechenland kaufen will, dann soll er dieses
Buch kaufen! Unglaublich gut!!! Detailreich, analytisch und kompetent!
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Griechische Mythologie - Quellen und Deutung |
| Autor: | Robert von Ranke-Graves, Ausgabe vom 20. März 2008, Gebunden, Verkaufsrang 246503 |
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Vom pelasgischen Schöpfungsmythos bis zur Heimkehr des Odysseus reicht die Spanne der mythischen Geschichten, die der britische Autor Robert von Ranke-Graves auf einzigartige Weise in 171 Kapiteln vor seinen Lesern entfaltet. Mit großer Könnerschaft entwirrt er die Fäden der griechischen Mythologie und bündelt sie zu klar identifizierbaren einzelnen Mythen, die er in harmonischen Erzählungen zusammenfasst. Zusätzlich erleichtern zahlreiche Begriffserklärungen den Zugang.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* DIE Mythologie schlechthin (5 von 5 Punkten) meint g. Abgesehen von dem günstigen Preis ist der Ranke-Graves die erste Wahl für Althistoriker und andere Interessierte, wenn es um die Auflösung mythischer Anspielungen geht. Er verfolgt ein anderes Ziel als Schwab und Co. Er erzählt nicht episch, sondern in aller Kürze das Wissenswerte der einzelnen Mythenstränge. Wichtig: Er nennt seine Quellen und auch alles, was in der weiteren Überlieferung relevant ist. |
| | Buch: | Kultur, um der Freiheit willen: Griechische Anfänge - Anfang Europas? |
| Autor: | Christian Meier, Ausgabe vom 19. Januar 2009, Gebunden, Verkaufsrang 77407 |
| Preis: | 22,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Bildung einer "Kultur nicht um der Herrschaft, sondern um der Freiheit willen" (57) (5 von 5 Punkten) meint M.D. aus Bochum Christian Meier ist einer der renommiertesten und literarische begabtesten Historiker Deutschlands. Geschichtsschreibung in "erzählerischer Absicht" (Meier, in: Caesar, S. 580) ist der Maßstab, an dem Meier sich in seinem beiden bekanntesten Darstellungen Caesar (1982) und Athen: Ein Neubeginn der Weltgeschichte (1993) orientiert hat, sprich: Geschichtsschreibung auch als spannendes Lesevergnügen ohne dabei die Maßstäbe der Wissenschaft zu vernachlässigen. So ist es ihm gelungen, ein breites Publikum an historisch Interessierten für die Antike zu begeistern. In seinem neuen Buch "Kultur, um der Freiheit willen: Griechische Anfänge - Anfang Europas?" geht Meier der Fragestellung nach, inwieweit das heutige Europa mit seinen Werten und Idealen seine Wurzeln im antiken Griechenland hat.
Was passierte in Griechenland beginnend im 8. Jhdt. v. Chr.? Wie kam es zur Entstehung der zahlreichen Poleis i.e. Stadtstaaten, in denen Herrschaft teilweise nicht durch einen Mann, sondern einer breiten Schicht der (freien, männlichen) Bevölkerung ausgeübt wurde? Welche Rolle spielte dabei die griechische Kultur (Homer, Sophokles, die olympischen Spiele), die auch heute noch das kulturelle Fundament unseres Gemeinwesens bildet? Obwohl er einer der erfahrensten Experten auf diesem Gebiet ist, hat sich Meier seinen Sinn für das "sich wundern", die Akzeptanz des Geheimnisvollen, ins hohe Alter hinein bewahrt. In Bezug auf die griechischen Poleis schreibt Meier: "Einmal jedoch lief es ganz anders. Da war es keine Monarchie und kein herrschaftsgeübter Adel, sondern eine relativ breite, über hunderte von selbstständigen Gemeinden sich verteilenden Schicht von Freien, von 'Bürgern', die sich ihre Welt formte" (18). Wie lässt sich dieses damals revolutionär Neue aus heutiger Sicht beschreiben? Wie kam es dazu und was trieb die Menschen an? Um dieses Phänomen zu bezeichnen, wählt Meier den Begriff der Freiheit: "Will man die Eigenheit dieser frühen griechischen Gemeinden in einem Wort bezeichnen, so bietet sich Freiheit an. Sie hatten den Begriff nicht, die Sache war ihnen eher selbstverständlich, eine Eigenschaft der Grundeigentümer, der Zugehörigen. Freiheit von Herrschaft, Freiheit des Gründers im Eigenen, insofern Unabhängigkeit, auch als Bewegung nach außen. Freiheit zugleich des Selbst-Seins, Selbst-das-Gemeinwesen-Seins" (73).
Die Darstellung ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im einleitenden Abschnitt "Die Frage nach dem Anfang" beschreibt Meier die strukturellen Grundbedingungen für den griechischen Neubeginn im 8. Jhdt. v. Chr. nach dem Zusammenbruch der mykenischen Kultur 400 Jahre zuvor und den darauf folgenden "Dark Ages", so bezeichnet, weil aus dieser Zeit keine Quellen erhalten sind und sich die Lebenswirklichkeit der Menschen daher nur anhand von Vermutungen rekonstruieren lässt. Der zweite Abschnitt "Entstehung der Poliswelt" nimmt den Großteil der Darstellung ein. Hier gibt Meier einen Abriss griechischer Geschichte beginnend mit der Formierung der Polisgemeinschaften irgendwann in den "Dark Ages", der griechischen Kolonisation, sowie der Entwicklung in den beiden größten griechischen Poleis Athen und Sparta. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den zahlreichen Begegnungen und Auseinandersetzungen der Griechen mit dem Orient, vor allem dem Perserreich, sowie dessen Einfluss auf die griechisch-europäische Welt. Dabei orientiert sich Meier konsequent an der Leitfrage, aus welchen Gründen sich die antik-griechische Welt in eine bestimmte Richtung entwickelt hat. Seine Antwort lautet, dass die Griechen hier "dazu kamen, eine Kultur nicht um der Herrschaft, sondern um der Freiheit willen auszubilden" (57).
Die Darstellung schließt mit einer Beschreibung der Entwicklung der attischen Demokratie gegen Ende des 6. Jhdt. v. Chr. Damit schließt Meier an sein Buch Athen: Ein Neubeginn der Weltgeschichte an, im dem er sich auf die Geschichte Athens im 5. Jhdt. v. Chr., des klassischen Zeitalters, konzentrierte. Dabei entwickelt er ein spannend zu lesendes Panorama der griechischen Politik- und Kulturgeschichte und inwieweit diese unser heutiges Europa beeinflusst hat. Im Nachwort kündet Meier noch weitere Bände in der Reihe "Siedler Geschichte Europas" an. Es bleibt zu hoffen, dass wir nicht allzu lange auf die kommenden Bände warten müssen. Gerade in einer immer schneller zusammenwachsenden Welt gewinnen die Fragen nach unserem Ursprung, unserer Identität, an Bedeutung und Wichtigkeit.
Homines maxime homines (5 von 5 Punkten) meint H.G. aus Dresden "Menschen, die im höchsten Sinne Menschen sind" nannte der römische Senator Plinius um 100 n. Chr. die Griechen. War es "dieses merkwürdige, dieses exotische Volk", das das heutige Europa hervorbrachte? Ein Volk, "das eine Kultur bildete, die so anders war als all die andern großartigen Hochkulturen, die vor und neben ihm in der Weltgeschichte entstanden sind"? Denn es erreichte dies ohne den Motor Herrschaft, sondern einzig ihre Freiheit oder besser ein breiter Kreis von Freien in vielen Städten. Vielleicht ist es dadurch zu erklären, dass Europa verglichen mit anderen Kulturen der Welt einen Sonderweg eingeschlagen und über weite Strecken zurückgelegt hat, dass "auf diesem Erdteil nach und nach ungeheuerliche Möglichkeiten freigelegt worden sind, eine Kapazität sondergleichen des Handelns, Erkennens, Gestaltens, des Aufgreifens und Veränderns sich erschloß."
Christian Meier, emeritierter Professor für Alte Geschichte und einer der bekanntesten Historiker Deutschlands legt im Rahmen einer mehrbändig erscheinenden Reihe über die Geschichte Europas ("Die alte Welt") seine ersten beiden Kapitel vor, die sich der Vor- bzw. Frühgeschichte der Griechen und ihrem möglichen Einfluss auf die Bildung Europas widmen.
Schon Hegel sprach vom europäischen Geist, der "in Griechenland seine Jugend zugebracht" hat. Meier versucht gleichfalls die Anfänge Europas in den Ägäisraum zu implizieren.
Gerade heute beleben sich Diskussionen über das Werden und die Eigenart Europas und ganz speziell sein Verhältnis zum Orient. Da lohnt es sich, einen tieferen Blick auf die Entstehung von Kulturen zu werfen, sich einen Zutritt zu ihnen zu verschaffen.
Wo fängt Europa überhaupt an?
Dass Europa als Erdteil verstanden wird, hat keine geografischen, sondern historische Gründe. Und eben die Griechen waren es wohl, die den Namen und vor allem die Aufteilung der Erde in Erdteile geprägt haben. Griechische Lebensart, Feste, Sport, Theater, Philosophie und Wissenschaft verbreiteten sich bis weit in den Osten hinein und sind auch heute noch allerorts spürbar.
Entstanden ist ein spannendes Buch, das einem breiten Leserkreis verständlich und interessant und ohne irgendetwas Wesentliches auszulassen oder ungebührlich zu vereinfachen, die Geschichte der Griechen und ihren wahrscheinlich erheblichen Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung Europas erzählt. Christian Meier hat den schwierigen Parcours der Geschichtsschreibung meisterlich bewältigt: "Wie bei einem Bild müssen auch hier mannigfache Teile in Beziehung zueinander gesetzt werden. Das ist ein eigenständiges Unternehmen, denn allein von den einzelnen Teilen aus der beschränkten Auskunft, die sie über sich geben, ist es niemals durchzuführen. Die historische Synthesis ist deshalb eine besondere Leistung, eine konstruktive Leistung." (Alfred Heuß, deutscher Althistoriker)
Und eben diese Komplexität, dieses Verzahnen aller Kapitel, das beziehungsreiche Ineinandergreifen und Analysieren Meiers erklärt für den Leser letztendlich selbstredend, warum das Volk der Griechen so frei sein und bleiben konnte und Europas Anfänge durchaus bei ihnen zu suchen sind.
Frei von Fachtermini und wissenschaftlichem Jargon, aber trotzdem äußerst tiefgreifend, substantiell und fundiert berichtet Meier von dieser einzigartigen Kultur. Er ist nicht versucht, Begründungen für seine Darstellung ausufern zu lassen, sondern beschränkt sich darauf, die eigene Argumentation nur leicht anzudeuten. "Das Bestreben, die fernen, fremden Gegenstände heutigen Lesern nahezubringen (ohne ihre Fremdheit zu vertuschen), der Wunsch, sie vorstellbar, verstehbar zu machen in der Alltagssprache" ist ihm aufs Vortrefflichste gelungen.
Manche seiner Aussagen sind sicherlich gewagt, doch stets markiert er einen vermutenden Charakter und wird durch diese genau bezeichneten Ungenauigkeiten der Forderung nach Genauigkeit am ehesten gerecht.
Fazit:
Die Entstehung und Geschichte Europas ist unzweifelhaft mit dem antiken Griechenland verbunden, wenn sie nicht gar ihren Ursprung in der Ägäis hat. Christian Meier versucht die Fragen nach dem Anfang zu klären. Gleichzeitig zeigt er auf, "wie es zu den Griechen kam, wie diese höchst ausnahmsartige, so ungemein stark und breit nachwirkende Kultur zustande kommen, sich tragen, sich behaupten konnte und wie sie beschaffen war."
"Kultur, um der Freiheit Willen" offenbart eine äußerst interessante, fundierte und glänzend geschriebene Kulturgeschichte aus der Feder des 80jährigen Althistorikers.
"Wir werden das Altertum nie mehr los, solange wir nicht wieder Barbaren werden." (Jacob Burckhardt, Schweizer Kulturhistoriker) |
| | Buch: | 50 Klassiker, Mythen: Die bekanntesten Mythen der griechischen Antike |
| Autor: | Gerold Dommermuth-Gudrich, Ausgabe vom 1. Mai 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 44628 |
| Preis: | 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Wussten Sie, dass der Tartarus ein noch viel schlimmerer Ort war als der Hades? Oder dass Amazone "die Brustlose" heißt, weil sich die kriegerischen Amazonen die rechte Brust ausbrannten, um besser mit dem Bogen schießen zu können? Und wer löste noch gleich das Rätsel der Sphinx über das Wesen, das morgens auf vier, mittags auf zwei und abends auf drei Beinen geht? Dies sind nur wenige der unzähligen Fragen, die in diesem außergewöhnlichen Buch von Gerold Dommermuth-Gudrich beantwortet werden. Lebendig und mit viel Witz erzählt der Autor die 50 wichtigsten Mythen des klassischen Altertums nach. Auf jeweils ein paar Seiten werden alle Geschichten - von der Ferse des Achilles bis zu den Zyklopen - erklärt und mit heutigen Redensarten (Eulen nach Athen tragen, zur Furie werden oder Tantalusqualen erleiden), politischen Geschichten (Stichwort: Antigone) und religiösen Bräuchen (das Paradies der Bibel ist dem Goldenen Zeitalter der Griechen äußerst ähnlich!) in Zusammenhang gebracht. Die Vermischung der griechischen und römischen Mythologie - die sich oft nur in der Namensgebung der einzelnen Götter unterscheidt - wird ebenso erläutert wie die enorme Fülle sexueller Taten und Triebe der antiken Gestalten. Ob Ehebruch, Inzest, Verführungskünste, Homosexualität (männliche und weibliche), Betrug oder Eifersucht: all dies ist vorhanden. Und einer der Wildesten war Zeus, der Göttervater selbst! So genau hat man die familiären Zusammenhänge bei den jugendfreien Schönsten Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab nie kennen gelernt. Bereichert wird dieser Band zusätzlich durch über 300 Farbabbildungen meist klassischer Kunstwerke, eine Zeittafel, die die Geschichte der griechischen Mythen ab ca. 6000 vor Christus beschreibt, eine "Umrechnungstabelle" der deutschen, griechischen und lateinischen Namen der wichtigsten mythischen Gestalten und ein ausführliches Schlagwortregister, das das Auffinden der einzelnen Personen, Götter etc. zu einem Kinderspiel macht. Dieses Buch - für das man keine Vorkenntnisse braucht - ist der ideale Einstieg in die Welt der klassischen Mythen. Es ist so lebhaft und dynamisch, so tragisch und unterhaltsam wie die Geschichte(n) der Mythologie selbst. -Sandra Neumayer 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Unser kulturelles Gedächtnis kennenlernen (5 von 5 Punkten) meint F.W.D. aus Zug Schweiz Die Reihe "50 Klassiker" aus dem Gerstenberg Verlag verfolgt konsequent ein Bildungskonzept, das mich überzeugt. Kluge Auswahl der Personen oder Objekte, umfangreiches und oft überraschendes Bildmaterial, schönes Layout, nützliche Hinweise auf weiterführende Informationen, Register und verständlich formulierte Texte. Selbst den Preis finde ich angesichts der gebotenen Leistung überzeugend.
Der Band über Mythen aktualisiert ein Bildungsgut, das die Neuzeit noch immer stärker beeinflusst, als dies viele wahrhaben wollen. Nur kennen wir es eben meist in den Versionen von Hollywood, was ja nicht schlecht sein muss. Jedenfalls ist es kein Zufall, dass die großen Drehbuchschreiber und Regisseure über die wichtigsten Mythen besser Bescheid wissen als etliche Lehrkräfte an Gymnasien. Gerold Dommermuth-Gudrich macht es Neugierigen leicht, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und in die Welt der Götter und Helden einzutauchen. Nach der Zeittafel folgt eine zehnseitige Einführung in das Thema, die das Wesentliche gut verdichtet und den Leser auf die Darstellung der einzelnen Mythen einstimmt.
Bei der Auswahl der 50 Mythen gab der Autor denen Priorität, die vielen bekannt sind und am häufigsten in Varianten erscheinen. Ausgezeichnetes Bildmaterial und leicht verständliche Texte führen den Leser in die einzelnen Mythen ein. Und zu jedem Topos gibt es auf einer Extraseite zusätzliche Informationen zur Überlieferung, zur Literatur, Musik und bildenden Kunst. Zum Konzept dieser Reihe gehörten zudem Empfehlungen zu Büchern und Audios-CDs. Und ganz zum Schluss erfolgt noch eine Wertung des besprochenen Mythos' mit ein paar Sätzen und Sternchen zur Bildung, Unterhaltung, Aktualität sowie Wirkung. Wie die griechischen Namen auf Deutsch und Lateinisch übersetzt werden, erfahren wir im Anhang, der auch ein ausführliches Register enthält.
Mein Fazit: Ein weiteres Schmuckstück dieser empfehlenswerten Reihe, das zu Recht schon zehn Auflagen erlebte und dazu beiträgt, dass nicht nur Akademiker wissen, was sich hinter einem Mythos verbirgt und wie er unser Denken beeinflusst.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Kos (Merian live): Kamári - Wo die Strände am schönsten sind - Antikes Asklepieion - Wo der griechische Gott der Heilkunst verehrt wurde |
| Autor: | Helmuth Weiss, Ausgabe vom 8. Mai 2007, Broschiert, Verkaufsrang 86835 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Die längsten Strände, die luxuriösesten Hotels und eine Stadt, die unter Minaretten noch den Geist von 400 Jahren türkischer Herrschaft atmet - Kos ist Inselurlaub mit allem Drum und Dran! Wer im Urlaub Fun & Action (fast) rund um die Uhr braucht, wird hier sein Glück finden ... Zuviel Trubel? Dann suchen Sie sich doch eine der wesentlich einsameren, ursprünglicheren, einfach "griechischeren" Nachbarinseln aus, eine mit kleinen Vulkanen, einer interessanten Lavalandschaft, eine ruhige und abgeschiedene mit eindrucksvollen Felsformationen, eine Schwammtaucher-Insel oder das atemberaubend schöne Johanneskloster; Leros mit seinem besonders milden Klima - oder sogar einen der drei Winzlinge Lips , Ark und Agathonssi. Für alle, die Lust haben auf eine abwechslungsreiche Mischung aus Natur, Kultur und Erlebnisurlaub. Dieser Reiseführer begleitet Sie in die faszinierende Inselwelt am Übergang vom Orient zum Okzident - Insidertips incluive!
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* guter artikel,promte lieferung (5 von 5 Punkten) meint H.L. aus linden Ein sehr guter Reiseführer mit einer guten Land/Straßenkarte.Mit diesem Reiseführer,der auch gute Tips für Tagesausflüge beinhaltet kommt man im Urlaub überall hin. |
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Im Peloponnesischen Krieg (431 bis 404 v. Chr.) standen sich die Machtblöcke des Ersten Attischen Seebundes unter Führung Athens und des Peloponnesischen Bundes unter seinem Hegemon Sparta gegenüber. Dank Thukydides sind wir über den Verlauf dieses antiken Weltkriegs wie über kaum ein zweites Ereignis des Altertums informiert. Bruno Bleckmann erläutert die Kriegsgründe, die verschiedenen Etappen der Auseinandersetzung, den Ausgang sowie die historische Bedeutung dieses Konflikts.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Exzellenter Einstieg! (5 von 5 Punkten) meint M.D. aus Bochum Unglaublich, aber wahr! Bruno Bleckmanns Darstellung "Der Peloponnesische Krieg" ist die erste wirkliche Einführung in die Geschichte dieses "antiken Weltkrieges". Bislang musste sich der interessierte Leser die entsprechenden Stellen aus den einschlägigen Handbüchern über die Antike heraussuchen oder sich gleich an den Bericht des Zeitzeugens und Historikers Thukydides wenden. Nun endlich gibt es einen knappen Überblick über den poloponnesischen Krieg in Buchform.
Der Autor legt seinem Buch den Bericht von Thukydides zu Grunde, der nach einhelliger Meinung die Geschichtswissenschaft begründete. Im ersten Kapitel behandelt Bleckmann die Ursachen des Krieges, also die Entstehung des Dualismus Athen-Sparta. Im Anschluss wird die erste Phase des Krieges, der archidamische Krieg (431-421), bis zum Abschluss des Nikias-Friedens behandelt. Im nächsten Abschnitt analysiert Bleckmann die Zeit des brüchigen Friedens bis hin zur für Athen katastrophal verlaufenden Expedition nach Sizilien (421-413) um abschließend die letzte Phase der Auseinandersetzung, den dekleischen Krieg (413-404), unter die Lupe zu nehmen.
Bleckmann konzentriert sich voll und ganz auf die militärische und politische Geschichte des peloponnesischen Krieges. gesellschaftliche, kulturelle oder philosophische Aspekte spielen kaum eine Rolle. Dies ist von einer Einführung, die mit nur knapp 100 Seiten auskommen muss, aber auch nicht zu erwarten. Die Darstellung dürfte sich zu einem Standardwerk entwickeln und allen denen, die einen ersten Einstieg in die Materie suchen, eine große Hilfe sein.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Der verbotene Stadtteil: Stasi-Sperrbezirk Berlin-Hohenschönhausen |
| Autor: | Peter Erler, Hubertus Knabe, Ausgabe vom Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 83727 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Alles ok. (4 von 5 Punkten) meint R.G. Herr Kanbe ist mir als Autor bekannt. Inhaltlich liegt das Buch auf meiner Wellenlänge, also alles ok. |
| | Buch: | Griechische Geschichte: Von den Anfängen bis zum Hellenismus |
| Autor: | Detlef Lotze, Ausgabe vom 2. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 65132 |
| Preis: | 7,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Sehr gelungener Überblick (5 von 5 Punkten) meint H.B. Lotzes Buch zählt zu den gelungensten Beiträgen der Reihe, dem Verfasser gelingt das fast Unmögliche, nämlich eine - sehr wohl lesbare - Kurzfassung der griechischen Geschichte zu liefern, die die meisten Themen und Fragestellungen zumindest kurz anspricht und dabei in der Regel jedem wissenschaftlichen Anspruch genügt, soweit es unter den gegebenen Umständen möglich ist, ohne daß das Buch nur für Fachleute lesbar wäre. Als erster Überblick über das Thema oder zur Auffrischung des Wissens um die groben Züge der griechischen Geschichte ist das Buch wirklich zu empfehlen, wenngleich man natürlich kein stilistisches Feuerwerk, sondern "nur" sehr sachliche und konzentrierte Prosa erwarten darf. Im Regal eines Geschichtsstudenten jedenfalls sollte Lotzes Überblick nicht fehlen. In derselben Reihe sind inzwischen übrigens auch gelungene gesonderte Darstellungen der griechischen Frühzeit (Welwei) und des Hellenismus (Heinen) erschienen. Wer einen insgesamt guten Überblick über die Alte Geschichte in einem Band sucht, sollte sich vielleicht die "Geschichte der Antike" von Gehrke/Schneider ansehen.
Geschichtswissen, so trocken wie die Ebene von Marathon (4 von 5 Punkten) meint G.G. aus Karlsruhe Informativ, aber so trocken wie die Ebene von Marathon
"Als Grundlage für Studenten", so will Detlef Lotze den Inhalt seines Geschichtsbuchs definiert wissen.
Nun werden in der Beck'schen Wissensreihe auch so "hochgeisteswissenschaftliche" Themen wie "Die Geschichte der Schule", "Biowetter" oder "Mutter Theresa" angeboten. Insofern kann der Leser nicht von vorne hinein wissen, dass es sich hierbei und ein Fachbuch für Universitätsabsolventen handelt. Vielleicht wäre hier eine eindeutigere Betitelung hilfreich.
Kommen wir zum Inhalt: Hier kann man Detlef Lotze keine Fehler vorwerfen. Stilistisch einwandfrei reiht er ein geschichtliches Ereignis an das andere und jongliert mit Zahlen, Namen und Fakten. Dieses jedoch in einer derart komprimierten Art und Weise, dass ein geschichtlicher Laie bereits nach wenigen Kapiteln überfordert ist.
Fazit: Um den Wert des Buches von Detlef Lotze zu verstehen, sollte man unbedingt über geschichtliches Vorwissen verfügen. Unterhaltung in Form netter Geschichtsanekdoten oder spannender Beschreibungen von Schlachten lässt der Autor aus Platzgründen gänzlich unter den Tisch fallen. Wer nicht vorher bereits ein Geschichts- Fan ist, der wird es auch nicht durch dieses Buch. Wer allerdings seine Wissenslücken auffüllen möchte, dem kann dieses Werk durchaus empfohlen werden.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Bürger und Polis - Antike und moderne Freiheit.: Die Begründung der Demokratie in Athen und in der Neuzeit |
| Autor: | Wilfried Nippel, Ausgabe vom 13. Mai 2008, Broschiert, Verkaufsrang 251381 |
| Preis: | 11,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Product Description Bürger und Polis. Antike und moderne Freiheit.
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| | Buch: | Geschichte des Hellenismus: Von Alexander bis Kleopatra |
| Autor: | Heinz Heinen, Ausgabe vom 13. April 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 107318 |
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Nach einem konzisen Überblick über die politische Geschichte der Zeit von Alexander dem Großen bis zum Tode Kleopatras VII. (336-30 v. Chr.) bietet der Band eine allgemeinverständliche Einführung in die staatliche Ordnung, Wirtschaft und Gesellschaft bedeutender Regionen der hellenistischen Welt. Ein abschließender Teil ist den Religionen und Kulturen in der multi-kulturellen Welt des Hellenismus gewidmet.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* konzise, stringente Einführung (5 von 5 Punkten) meint P.L. aus Zürich Die C.H.Beck-Wissen Reihe steht für konzise Einführungsliteratur und gerade dies erreicht Heinz Heinen in diesem Werk ausgezeichnet. Auf etwas unter 130 Seiten gibt er einen Überblick, welcher nicht nur die militärischen und politischen Aspekte der Epoche des Hellenismus beleuchtet, sondern auch Ausführungen zur Wirtschaft, Religion und Kultur enthält. Die Sprache ist präzise und leicht verständlich. Ein Personenverzeichnis der Dynastien ermöglich gerade die Übersicht in der zuweilen verwirrenden Diadochenreichen zu behalten. Einziger Kritikpunkt ist die bescheidene Bibliografie. Obwohl die zentralen Werke darin enthalten sind, empfehle ich dazu Hans-Joachim Gehrkes Geschichte des Hellenismus (Oldenburg Grundriss der Geschichte).
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