Das Buch der fünf Ringe: Klassische Strategien aus dem alten Japan
Autor:
Miyamoto Musashi, Ausgabe vom Juni 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 165539
Aus der Amazon.de-Redaktion "Bei allem, was jemand tut, kommt es auf den richtigen Zeitpunkt und auf den richtigen Rhythmus an." Ein Grundsatz, der aus einem Leitfaden für modernes Management stammen könnte, und doch wurde er im 17.Jahrhundert geschrieben. Geschrieben von Miyamoto Musashi, ein Samurai jener Zeit, der in fünf kurzen, eher Kapiteln ähnlichen Büchern die hohe Kunst des Schwertkampfes zusammenfaßt. Dabei ist jeder Abschnitt einem der fünf Elemente zugeordnet. Das Buch der fünf Ringe, das der Weise der Schwertkunst, der er für die Japaner bis heute ist, schrieb, ist nicht einfach die Anleitung zur Handhabung von Schwert, Speer oder Lanze. Es ist vielmehr ein Bewußtseins-Training, eine Verhaltensschulung, eine "Anleitung für strategisches Handeln", wie es auch im Untertitel heißt. Kein Wunder also, daß japanische Geschäftsleute das Buch auch "als Handbuch für die Planung ihrer Verkaufskampagnen" benutzen. Das ausführliche und illustrierte Vorwort nimmt auf dem Weg zu fernem Geschichsterrain verständlich und erklärend an die Hand und ist in diesem Buch so wichtig wie das eigentliche Werk selbst. Es eröffnet dem Leser der westlichen Welt den nötigen Zugang und das Verständnis für Gedanken, Lebenseinstellungen und vor allem für Entwicklung und Tradition eines in unserer Zeit immer näher rückenden Landes. Musashis Lehre ist geprägt vom Zen Buddhismus, der Shinto-Religion und durch den Konfuzianismus und geschrieben in einer Zeit des großen Umbruchs in Japan, ein zeitlicher Abschnitt, der uns nicht unbedingt so geläufig ist wie die eigene Geschichte. Um so spannender die Einführung, die das eindrucksvoll vielseitige Leben des berühmten Schwertkämpfers Revue passieren läßt, der auch in der Meditation, der Malerei und der Bildhauerei Vollkommenheit anstrebte. "Wen immer du besiegst - wenn dieser Sieg nicht auf dem beruht, was du gelernt hast, ist es kein wahrer Sieg." Wie wahr und zeitlos. -Barbara Wegmann
Buch:
Vor wenigen Respekt, vor nichts Angst!: Ein Leben als Mongol
Autor:
Ruben Cavazos, Ausgabe vom 28. Febr. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 102638
Product Description Erscheinungsjahr: 2010 Einsteiger/Laien Gewicht: 310 gr / Abmessungen: 152 mm x 96 mm Hrsg. v. Kreiner, Josef Denkbar weit von Europa entfernt, ist uns Japan im Zuge einer globalisierten Wirtschaft seit den ersten Kulturkontakten durch die Jesuitenmission des 16. Jahrhunderts immer näher gerückt. Der Erfolg japanischer Produkte und Erfindungen kann wohl nur mit unserer eigenen, uns nicht so bewussten Exportweltmeister-Position verglichen werden. Sony, Toyota, Yamaha und Co. sind im Westen allgegenwärtig. Zugleich bewahrt Japan aber die Faszination des Fremden an sich, auch wenn es kurioserweise in seiner Geschichte mit Europa vergleichbare Entwicklungsstufen in annähernd denselben Epochen durchlaufen hat.
SUN TZU, Ausgabe vom 15. März 2011, Kindle Edition, Verkaufsrang 1819
"Der Krieg ist das Wichtigste für das Überleben der Nation. Er ist der Weg zum Weiterbestehen oder zum Untergang. Er kann nicht gründlich genug studiert werden." "Der Krieg ist das Wichtigste für das Überleben der Nation. Er ist der Weg zum Weiterbestehen oder zum Untergang. Er kann nicht gründlich genug studiert werden."
Buch:
Krieg ohne Fronten - Die USA in Vietnam
Autor:
Bernd Greiner, Ausgabe vom 29. April 2009, Broschiert, Verkaufsrang 19735
Eine Weltmacht kehrt zurück Erscheinungsjahr: 2006 2. Aufl. m. Abb., 2 Ktn. Gewicht: 430 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Seitz, Konrad Ein Insider schildert den wirtschaftlichen Aufstieg in China: Analyse und Prognose zugleich. Mündet die Globalisierung in einem chinesischen 21. Jahrhundert? Konrad Seitz erzählt die dramatische Geschichte Chinas: von der fortgeschrittensten Zivilisation der Welt bis ins 16. Jahrhundert, über den Zusammenbruch im 19. und frühen 20. Jahrhundert, und zum rasanten Wiederaufstieg in unserer Zeit. Pressestimmen: "Seitz hat einen Klassiker geschrieben." Stuttgarter Zeitung Vor beinahe 600 Jahren erreichten chinesische Schiffe unter dem Kommandanten Zheng He Ostafrika, nur wenige Jahrzehnte vor den Entdeckungsfahrten der Portugiesen. An Einwohnerzahl, Zivilisationsniveau und Wirtschaftskraft allen Staaten überlegen, stand das Reich der Mitte weltweit einzigartig da. Doch anscheinend grundlos wurden die Unternehmungen eingestellt und die "Weltmacht" China beschränkte sich auf ihre inneren Angelegenheiten. Was bewegte die chinesischen Kaiser dazu, die gewaltige Flotte lieber im Hafen verrotten zu lassen, anstatt weiter ins Unbekannte vorzudringen und sich so neue Einflusssphären zu sichern? Ausgehend von dieser Frage führt der ehemalige deutsche Botschafter in China, Konrad Seitz, den Leser in die Vorstellungen der sinozentrischen Welt ein. Das Buch gliedert sich in zwei große Abschnitte. Im ersten Teil zeichnet der Autor die historische Entwicklung Chinas nach und beschreibt detailliert die großen Umbrüche der neueren chinesischen Geschichte. Von der prunkvollen, doch erstarrten Welt der späten Qing-Kaiser, die angesichts der industriellen Revolution Europas immer weiter ins Hintertreffen geriet, über das Herabsinken Chinas zu einem halbkolonialen Spielball der imperialistischen Mächte, bis zur Verzweiflung der großen und stolzen Kultur an sich selbst und der "permanenten Revolution" des großen Vorsitzenden Mao Zedong. In der zweiten Buchhälfte werden die wirtschaftlichen und politischen Trends der letzten 20 Jahre untersucht und eine Prognose für die nächste Zukunft gestellt. Für viele neu dürfte die Feststellung sein, dass der wirtschaftliche Aufschwung der 80er im wesentlichen von der ländlichen Bevölkerung getragen wurde. Weit entfernt von gängigen Stereotypen gelingt es dem Autor ein scharfes Bild der gegenwärtigen Situation Chinas zu zeichnen, die sich dem Außenstehenden nur durch den historischen Kontext erschließt. Vor allem die jüngsten Entwicklungen der aufstrebenden Weltmacht werden sachkundig analysiert, zumal Seitz als Botschafter in der Lage war, sie von einer einzigartigen Warte aus zu beobachten. -Daniel Leese
Buch:
Das Hitler-Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik
Autor:
Eric Frey, Ausgabe vom 23. Juni 2005, Gebunden, Verkaufsrang 108494
Aus der Amazon.de-Redaktion Aus dem Zweiten Weltkrieg, in den Nazi-Deutschland die Welt nur führen konnte, weil deren Führer "den Führer" Adolf Hitler nicht rechtzeitig in seine Schranken verwiesen, wollen alle gelernt haben. Die einen, dass sich das Debakel der Appeasement-Politik nicht wiederholen dürfe und man jede am Horizont dämmernde diktatorische Gefahr mit allen militärischen Mitteln abwenden müsse, die anderen, dass die oberste Devise aller Außen- und Sicherheitspolitik unter keiner anderen Prämisse als "Nie wieder Krieg" stehen könne. Die Fixierung auf die eine oder die andere aus diesen Grundhaltungen sich ergebene Strategie hat ihre Ursache in der traumatischen Erfahrung dieses fürchterlichsten alle bisherigen Kriege. Doch, wie Eric Frey überzeugend darlegt, auch die damalige Appeasement-Politik kann man nur vor dem Hintergrund des Traumas verstehen, in das der Erste Weltkrieg die Politik gestürzt habe. Doch eben daraus, dass in der traumatischen Einschränkung der politischen Reflexion die Wurzel der grundstürzenden Fehlentscheidungen lag, hat man bis heute eben nichts gelernt, so jedenfalls die Diagnose Eric Freys. Politische Strategien gegen "das Böse" litten bis heute unter dem "Hitler-Syndrom" darunter, dass man die alten Fehler um keinen Preis noch einmal begehen wolle. Tatsächlich aber komme es darauf an, jede konkrete historische Situation für sich angemessen zu beurteilen. Ebenso, wie das richtige Verhalten bei der Begegnung mit einem Bären davon abhängt, ob es sich um einen Grizzly- oder einen Schwarzbären handelt. Der ständige, ängstlich Parallelen suchende Rückblick auf die Vergangenheit führe zu fatalen Fehleinschätzungen bei der Analyse der Gegenwart. Belege hierfür sind dem Autor der Nahost-Konflikt ebenso, wie der Jugoslawien- oder die beiden Golfkriege. Vor allem könne man völlig neuen Bedrohungen, wie jener durch den "Al-Qaidaismus" nicht mit althergebrachten Rezepten begegnen. Das Hitler-Syndrom, das diesseits und jenseits des Atlantiks jeweils in anderer Ausprägung das politische Denken und Handeln beherrsche, sei die Ursache auch für die derzeitigen Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis. Diese können, so Freys Tenor, nur überwunden werden, wenn man hier wie dort die Ursachen der verschiedenartigen Perzeption nicht leugne, sondern zu verstehen lerne. Ein solcherart befreiter Blick könnte manche Denkblockade lösen, was für die notwendig differenzierte Bearbeitung gegenwärtiger Weltkonflikte auch dringend nötig sei. Auch wenn man sich vielleicht hier und da ein bisschen mehr stilistische Zurückhaltung des Autors bei der Verobjektivierung seiner subjektiven Einschätzungen wünschen würde: Eine inspirierende Lektüre! - Hasso Greb
Buch:
Warum tötest du, Zaid?
Autor:
Jürgen Todenhöfer, Ausgabe vom 10. Aug. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 81503
Aus der Amazon.de-Redaktion Schon in seinen früheren Büchern Wer weint schon um Abdul und Tanaya? Die Irrtümer des Kreuzzugs gegen den Terror und Andy und Marwa. Zwei Kinder und der Krieg ist es Jürgen Todenhöfers Anliegen gewesen, den Motiven der Menschen "auf der anderen Seite" nachzuspüren. Über diese "andere Seite", so die Überzeugung des Burda-Managers, erfahren wir aus den Medien hierzulande nämlich viel zu wenig. Dieses Mal ist er in den Irak gefahren, um zu erfahren, was die Menschen dort antreibt, die immer noch erbitterten Widerstand gegen diejenigen leisten, die nach ihrem eigenen Verständnis das Land von der Diktatur Saddam Husseins befreit haben. Fein säuberlich unterscheidet Todenhöfer zwischen den Terroristen der Al-Qaida, die nach dem Sturz des Baath-Regimes im Irak neue Kämpfer für ihren angeblichen Dschihad gegen alle Ungläubigen rekrutieren und die selbst keinen Unterschied zwischen Zivilisten und Militärs machen, und den "Widerstandskämpfern", deren Aktionen sich allein gegen die amerikanischen Truppen und deren Verbündeten richten. Im Mittelpunkt steht dabei der junge Iraker Zaid, der sich niemals den Dschihadisten anschließen würde - und der auch mit dem Krieg niemals etwas zu tun haben wollte. Erst nachdem er durch die Gewehrsalven amerikanischer Soldaten auch seinen zweiten Bruder verloren hatte, entschloss sich der 21-Jährige dazu, sich dem Widerstand anzuschließen, um sein Land von den als Besatzern empfundenen Amerikanern zu befreien. Und man kann kaum umhin, Verständnis für diesen jungen Mann in seinem tiefen Schmerz zu haben. Und man beginnt auch zu begreifen, weshalb sich andere lieber gleich der Al-Qaida anschließen, deren kompromissloser Kampf ihnen in ihrer Verzweiflung aussichtsreicher erscheint. Warum tötest du, Zaid ist ein bewegendes Buch, das nicht nur, aber vor allem auf einer emotionalen Ebene Todenhöfers Überzeugung einleuchtend macht, dass der "Krieg gegen den Terror", wie die Bush-Regierung sich nach dem 11. September 2001 entschlossen hat ihn zu führen, den Terrorismus eher befördert statt ihn einzudämmen. - Hasso Greb, Literaturanzeiger.de 1
Buch:
Sie bauten die ersten Tempel - Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger
Autor:
Klaus Schmidt, Ausgabe vom 1. Juli 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 126418
Product Description Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. Sachbuch des Monats Erscheinungsjahr: 2008 m. 61 Farb- u. 49 SW-Abb., 2 Ktn. Gewicht: 486 gr / Abmessungen: 210 mm x 135 mm x 27 mm Von Schmidt, Klaus Ein sensationeller Fund im Südosten der Türkei zeigt einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit. Der Archäologe und Ausgräber Klaus Schmidt erzählt die faszinierende Geschichte seiner Entdeckung. Ein sensationeller Fund im Südosten der Türkei zeigt einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit: Vor fast 12.000 Jahren errichteten Angehörige einer Jäger-und-Sammler-Kultur am Berg Göbekli Tepe ein eindrucksvolles Heiligtum. Aus gewaltigen Steinen formten sie menschengestaltige Pfeiler und verzierten sie mit kunstvollen Reliefs. Diese Monumente sind die ersten Zeugnisse menschlicher Siedlungen und markieren den Übergang vom Jäger und Sammler zum sesshaften Ackerbauern. Der Archäologe und Ausgräber Klaus Schmidt erzählt die faszinierende Geschichte seiner Entdeckung.