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Wilhelm II.




Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888 - John C.G. Röhl
Buch:Wilhelm II., Die Jugend des Kaisers 1859-1888
Autor:John C.G. Röhl, Ausgabe vom 18. Dez. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 385708
Preis: 39,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wilhelm II., Jugend des Kaisers - John C.G. Röhl unter  
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Verlag C. H. Beck, München 1993, Leineneinband mit Schutzumschlag,
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Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900 - John C.G. Röhl
Buch:Wilhelm II., Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888-1900
Autor:John C.G. Röhl, Ausgabe vom 12. März 2012, Gebunden, Verkaufsrang 455075
Preis: 49,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wilhelm II., Aufbau der Persönlichen - John C.G. Röhl unter  
Der Aufbau der Persönlichen Monarchie 1888 - 1900
Buch mit Leinen-Einband
Der international renommierte Historiker John Röhl legt hier die Fortsetzung seiner ". . . unendlich kenntnisreichen und lesbaren" ( Gustav Seibt, F A Z) Biographie Wilhelms I I. vor. Der neue Band schildert jene entscheidende Phase der Herrschaft, die als Aufbau der Persönlichen Monarchie bezeichnet wird. Kennzeichen dieser Regierungsphase sind Bismarck-Krise und Kanzlersturz, außenpolitische Inkompetenz und Caesarenwahn, Flottenbauprogramm und beginnende internationale Isolierung, aber auch innerfamiliäre Tyrannei und eine massiv antidemokratische Grundhaltung. Wilhelm I I. war in seiner persönlichen Machtfülle - die bislang von den Historikern verkannt wurde - für Deutschland und Europa in fataler Weise geschichtsmächtig. John Röhl beschreibt, wie Wilhelm bereits unmittelbar nach der Thronbesteigung seine von jeder Sachkenntnis ungetrübte Außenpolitik aufnahm, deren Leitlinie allein der narzißtische Charakter des jungen Herrschers war. So wird nachvollziehbar, daß der Konflikt mit dem Großmeister des feinen diplomatischen Kalküls, Otto von Bismarck, nicht ausbleiben konnte. Die Darstellung der Eskalation im Verhältnis der beiden zueinander und die Eruption in Form der Entlassung des ' Eisernen Kanzlers' bilden zwei der vielen darstellerischen Höhepunkte dieses Werkes. Das Regierungskonzept Wilhelms bestand darin, die fähigen, charakterstarken Persönlichkeiten aus seinem Umfeld zu entfernen und durch schwache, möglichst ihm ganz und gar kritiklos gegenüberstehende Männer zu ersetzen - die unheilvollste Rolle sollte fortan sein Intimus Philipp Eulenburg spielen. Wilhelm aber fühlte sich als von Gott mit seinem hohen Amt belehnt und wähnte sich daher berufen, in allem allein zu herrschen und zu befehlen. John Röhl zeigt in eindrucksvoller Klarheit, wie diese maßlose, nachgerade pathologische Selbstüberschätzung vom ersten Jahr seiner Herrschaft an zu massiven Irritationen in seiner. . .
Er gilt als Hansdampf der deutschen Geschichte. Zu Unrecht! Vorbei sind die Zeiten, in denen Kaiser Wilhelm I I. , von der Geschichtswissenschaft zum harmlosen Spinner und Maulhelden degradiert, quasi apologetische Narrenfreiheit genoss. Entgegen dem Mainstream macht John C. G. Röhl im zweiten Band seiner monumentalen Biografie < I> Wilhelm I I. Der Aufbau der Persönlichen Monarchie den letzten Herrscher der Hohenzollern auf dem Thron von Preußen und dem Deutschen Reich zur entscheidenden Schlüsselfigur auf dem fatalen Weg von Bismarck zu Hitler.
Der deutsch-britische Historiker analysiert auf fast 1. 200 Seiten (zzgl. Anhang) das "desaströse politische Wirken" des jungen Kaisers, dessen Monarchenideologie sich innenpolitisch in der Verherrlichung von Militär, protestantischer Kirche und Adel sowie in der Verachtung für Zivilisten, Parlamentarismus, Linksliberale, Sozialdemokraten, Katholiken und Juden äußerte, außenpolitisch in einem verhängnisvollen Streben nach einem weltpolitschen " Platz an der Sonne" für sein Reich.
Der Professor für Neuere europäische Geschichte an der Universität Sussex zeigt, wie es Wilhelm verstand, zielstrebig die Bismarck-Herrschaft zu unterminieren, beseelt von der anachronistischen Idee seines Gottesgnadentums und entschlossen, die enorme ererbte Machtfülle der preußisch-deutschen Militärmonarchie nach dem Motto "sic volo sic iubeo, suprema lex regis voluntas" voll auszuschöpfen und die Richtlinien der Politik selbst zu bestimmen. Er führt ferner den überzeugenden Nachweis, dass es einzig und allein den waghalsigen außenpolitischen Manövern des Kaisers zu verdanken war, dass das Deutsche Reich in den Augen sämtlicher seiner späteren Kriegsgegner schon um die Jahrhundertwende zum unberechenbaren, "bösartigen Schurkenstaat" auf der Weltbühne mutierte.
Die politischen Eskapaden Wilhelms, insbesondere sein von Minderwertigkeitskomplexen gegenüber der übermächtigen Großmutter Queen Victoria geprägtes Verhältnis zu England, das zwischen Anglomanie und Hass auf das "perfide Albion" wechselte, bringt Röhl in Zusammenhang mit der labilen psychischen Konstitution des Monarchen. Sich einer eigenen Meinung über den Geisteszustand des Kaisers enthaltend, macht er dabei mögliche Ursachen für die Rüpelhaftigkeit Wilhelms, seinen mutmaßlichen Cäsarenwahn, sein rigoroses Familienpatriarchat, sein obszönes Interesses am Sexualleben anderer Regenten et cetera in mangelnder Mutterliebe, körperlicher Verkrüppelung und erblichen Vorbelastungen deutlich.
Mit seinem episch breit und mit Liebe zum Detail angelegten erstklassigen Werk - für das erstmals die umfangreiche Korrespondenz der Hohenzollernfamilie mit der Verwandtschaft aus dem englischen Königshaus Sachsen-Coburg-Gotha erschlossen wurde - befindet sich John C. G. Röhl auf dem besten Wege, sich neben seinem Landsmann Ian Kershaw als weitere führende Koryphäe für Neuere deutsche Geschichte zu profilieren. < I>-Roland Detsch

Wilhelm II. - Friedrich Hartau
Buch:Wilhelm II.
Autor:Friedrich Hartau, Ausgabe vom 1. März 1978, Taschenbuch, Verkaufsrang 426744
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Wilhelm II. - Friedrich Hartau unter  
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Hamburg, Rowohlt, 1992. 5. Aufl.
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Kaiser, Hof und Staat - Wilhelm II - und die deutsche Politik - John C. G. Röhl
Buch:Kaiser, Hof und Staat - Wilhelm II - und die deutsche Politik
Autor:John C. G. Röhl, Ausgabe vom Juni 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 3528958
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Kaiser, Hof und Staat Wilhelm - John C. G. Röhl unter  
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2. , unveränd. Auflage. Beck. München, 1988. 262 S. , 23 cm, Pbd U - sehr gutes Exemplar -
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Kaiser, Hof und Staat - Wilhelm II - und die deutsche Politik - John C. G. Röhl
Buch:Kaiser, Hof und Staat - Wilhelm II - und die deutsche Politik
Autor:John C. G. Röhl, Ausgabe vom 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 623668
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Kaiser, Hof und Staat Wilhelm - John C. G. Röhl unter  

Wilhelm II - und die Moderne: Der Kaiser und die technisch-industrielle Welt - Wolfgang König
Buch:Wilhelm II - und die Moderne: Der Kaiser und die technisch-industrielle Welt
Autor:Wolfgang König, Ausgabe vom 1. März 2007, Gebunden, Verkaufsrang 711898
Wilhelm II und die Moderne - Wolfgang König unter  

Wilhelm II. - Nicolaus Sombart
Buch:Wilhelm II.
Autor:Nicolaus Sombart, Ausgabe vom 1996, Gebunden, Verkaufsrang 370403
Wilhelm II. - Nicolaus Sombart unter  
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Volk & Welt, Berlin, 1996. 245 Seiten mit einigen Abbildungen, Leinen -Gutes Exemplar-
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Preussens Herrscher: Von den ersten Hohenzollern bis Wilhelm II. -
Buch:Preussens Herrscher: Von den ersten Hohenzollern bis Wilhelm II.
 Ausgabe vom 14. Aug. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 74477
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Preussens Herrscher Von den ersten Hohenzollern bis Wilhelm unter  
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Namhafte Historiker zeichnen hier die zentralen Entwicklungsphasen der preußischen Geschichte anhand der Lebensschicksale ihrer jeweiligen Herrscher - von den ersten Hohenzollern bis Wilhelm I I. - nach und schildern, wie diese Herrscher das kontinuierlich wachsende Staatsgebilde geprägt haben. Dabei spannt sich der Bogen von der höfischen Kultur der frühen und der absolutistischen Regierungs- und Verwaltungspraxis des späten 18. Jahrhunderts über die Reformära, die Epoche der Restauration, der Revolution und der deutschen nationalen Einigung bis zum zweiten deutschen Kaiserreich, das 1918 mit dem Ersten Weltkrieg sein Ende fand.
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Kaiser Wilhelm II - in der Politik seiner Zeit: Die Erfindung des Reiches aus dem Geist der Moderne - Eberhard Straub
Buch:Kaiser Wilhelm II - in der Politik seiner Zeit: Die Erfindung des Reiches aus dem Geist der Moderne
Autor:Eberhard Straub, Ausgabe vom 15. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 571483
Preis: 18,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Kaiser Wilhelm II in der - Eberhard Straub unter  
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W I L H E L M I I. , - S T R A U B, E. , Kaiser Wilhelm I I. in der Politik seiner Zeit. Die Erfindung des Reiches aus dem Geiste der Moderne. Berlin, Landt, 2008. Mit 1 Portrait-Abb. 378 S. O Pbd. m. O U. - Gutes Ex.
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War der Kaiser an allem schuld?: Wilhelm II - und die preussisch-deutschen Machteliten - Wolfgang J. Mommsen
Buch:War der Kaiser an allem schuld?: Wilhelm II - und die preussisch-deutschen Machteliten
Autor:Wolfgang J. Mommsen, Ausgabe vom 1. Dez. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 680626
War der Kaiser an allem - Wolfgang J. Mommsen unter  
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Bellende Hunde sollen ja bekanntlich nicht beißen. Und so kommt es, dass der letzte preußisch-deutsche Kaiser trotz oder gerade wegen seines martialischen Auftretens als harmloser Maulheld in die Geschichte einging, der seine gefährlichste Waffe unter der Nase trug. Erst der deutsch-britische Historiker John C. G. Röhl räumte mit dem Hansdampf-Image auf und stilisierte den letzten Hohenzollern zur politisch unheilvollsten Schlüsselfigur auf dem Weg von Bismarck zu Hitler. Doch kaum ist die Druckerschwärze im zweiten Band seiner längst noch nicht abgeschlossenen grandiosen Biografie Wilhelm I I. Der Aufbau der Persönlichen Monarchie trocken, meldet sich schon Widerspruch.
< I> War der Kaiser an allem schuld? Wilhelm I I. und die preußisch-deutschen Machteliten lautet der Titel einer knappen, aber brillanten Studie, in der Wolfgang J. Mommsen - vielleicht etwas vorschnell - Paroli bietet. In einem genauso überzeugenden Plädoyer für den historiografischen Status quo ante degradiert der emeritierte Leiter des Deutschen Historischen Instituts in London den ewig pubertierenden Operettenkaiser, der auf dem diplomatischen Parkett kein Fettnäpfchen ausließ, wieder zum politischen Leichtgewicht und zum " Guillaume le timide", als der er den Franzosen stets galt. Er zeigt, wie Bürgerliche und Konservative aus Furcht vor sozialen Umwälzungen krampfhaft an dem Monarchen festhielten, der trotz der Arroganz eines Herrschers von Gottes Gnaden ungeheure Popularität genoss.
In seiner Abrechnung mit dem antiquierten Beamten-Herrschaftssystem des Kaiserreiches, dass sich zuletzt selbst ad absurdum führte, macht Mommsen Wilhelm I I. zur Marionette einer Hofkamarilla aus adeligen Kanzlern und Ministern, die sich bei ihren Entscheidungen gerne hinter dem Monarchen versteckten, nicht ohne ihn wegen seiner Sprunghaftigkeit und Amtsuntüchtigkeit an unsichtbaren Fäden unter Kuratel zu halten. Selbst mit dem Soldatenkönig ist es nach Ansicht des Autors nicht weit her. Er sieht vielmehr den im Verlauf des Ersten Weltkrieges zunehmend depressiven Wilhelm, dem es weniger um Weltmacht als um Anerkennung der europäischen Mitregenten gegangen sei, vielmehr als " Spielball in den Händen der Obersten Heeresleitung" unter dem Kommando von Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff.
Wie man an dieser Kontroverse zwischen Mommsen und Röhl sieht, ist das letzte Wort über die neuere deutsche Geschichte längst noch nicht gesprochen. < I>-Roland Detsch
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