Mattel Scrabble Original. das weltbekannte Kreuzwortspiel bei dem aus Buchstabensteinen Wörter zusammengesetzt werden müssen, die nach Art eines Kreuzworträtsels miteinander in Verbindung stehen. einfach Punkte sammeln mit cleveren Kreuzwortkombinationen. für 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahre.
Scrabble - Das Original
Xylophon über ein Dreifachfeld Wer kennt es nicht? Scrabble ist sicherlich genauso ein Klassiker wie Mensch ärgere dich nicht, Malefiz oder auch Monopoly. Im Jahr 1931 entwickelte der Amerikaner Alfred Butts die erste Version, die er "Lexico" nannte. Die verschiedenen Häufigkeiten der Buchstaben soll Butts nach einer Legende der Titelseite der New York Times entnommen haben. Leider war die Zeit noch nicht reif für ein Spiel, das Glück aber auch die geistigen Fähigkeiten forderte. So verkaufe Butts nur ungefähr 200 selbstgefertigte Exemplare. 1938 bekam das Spiel einen neuen Namen, "Criss-Crosswords" und einen eigenen Spielplan. Auch die Regeln wurden ein wenig verändert. Doch auch diese neue Version verkaufte sich schlecht. Erst 1948 begann der Siegeszug des Spiels. James Brunot, ein Anwalt, erfand den Namen "Scrabble" und meldete diesen beim Markenamt an. In den ersten vier Jahren verkaufte Brunot circa 90.000 Exemplare im Jahr. Seit ungefähr 1955 wurde "Scrabble" dann auch in Deutschland verkauft und hat sich zu einem Lieblingszeitvertreib der Deutschen entwickelt.
Die Buchstaben haben alle verschiedene Werte, je nach Häufigkeit. So ist das "E" einen Punkt, das "Y" hingegen 10 Punkte wert. Ausgehend von dem Mittelfeld des Spielplans legen die Spieler reihum ihre Buchstaben an die schon ausliegenden Buchstaben; entweder waagerecht oder senkrecht. Diagonale Wörter sind nicht erlaubt. Die Wörter sollten Sinn ergeben, dazu empfiehlt es sich einen Duden zur Hand zu haben. Möglich sind auch Ableitungen, wie "Feldes" oder "ging". Man sollte sich vor dem Spiel einigen, ob auch Eigennamen wie Amazonas, Luxenburg oder Susanne erlaubt sind (eigentlich sind diese Wörter verboten. Genauso wie Markennamen oder Abkürzungen). Nachdem der Spieler sein Wort ausgelegt hat, bekommt er die Punkte dafür gutgeschrieben. Das Wort "Wort" ist zum Beispiel 7 Punkte wert.
Überlegt man mit einem Buchstaben ein Zweifach- oder Dreifachfeld, so wird entweder nur der Buchstabe verdoppelt, oder, je nach Feld, das ganze Wort. Von den 225 Feldern gibt es 60 Bonusfelder. Am Ende der Runde zieht man wieder Buchstaben aus dem Beutel nach, so dass wieder sieben vor einem auf dem Buchstabenhalter stehen. Schafft man es alle sieben Buchstaben in einer Runde abzu- bzw. anzulegen, bekommt man 50 Extrapunkte. Kann man in einer Runde nicht legen, darf man bis zu sieben seiner Buchstaben austauschen. Das Spiel endet, wenn keine Buchstaben mehr im Beutel sind und ein Spieler keine Buchstaben mehr legen kann. Es kann auch enden, wenn alle Spieler hintereinander gepasst haben, da sie kein Wort mehr auslegen konnten. Die verbleibenden Punktewerte der Buchstaben, die noch nicht gelegt wurden, werden dem Spieler gutgeschrieben, der den letzten Buchstaben ausgelegt hat. Wer nun die meisten Punkte hat, gewinnt.
Zubehör und Ausstattung Im Spielumfang sind 102 Buchstabenplättchen enthalten, zwei davon sind Joker, sie haben keinen Buchstaben aufgedruckt. In der deutschen Version sind natürlich auch die Umlaute Ä, Ü, Ö enthalten, das "ß" fehlt aber. Jeder der maximal vier Spieler bekommt einen Plättchenhalter, auf dem er seine Buchstaben vor den Augen der Mitspieler geheim halten kann. Das Spielfeld ist 15 x 15 Felder groß und von guter Qualität. Die Spielanleitung ist nicht ganz so ausführlich wie es hätte sein können, Fragen zu "Was erlaubt ist und was nicht" werden nicht vollständig geklärt. Um das Spiel auch für Jüngere etwas leichter zu machen, kann man die eigentlich verbotenen Eigen- und Markennamen erlauben. Aber bei echten Scrabblern ist das natürlich verpöhnt. Scrabble ist für Spieler ab 10 Jahren geeignet, ältere haben klare Vorteile. Nach ungefähr 60 Minuten, abhängig von dem Einfallsreichtum der Spieler, ist das Spiel vorbei. Das Wichtigste sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt: Einigen Sie sich vor dem Spiel was geht und was nicht geht, sonst gibt es lange Diskussionen während des Spiels und eventuell Tränen.
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Product Description
Ravensburger® 26534 Jubiläums-Labyrinth
Ravensburger-Welt: Familienspiele
Zum 25-jährigen Jubiläum gibt es das millionenfach bewährte Labyrinth in einer attraktiven Metallbox in limitierter Auflage! Außerdem bieten jetzt 12 der Gängekarten zum Schieben auf ihrer Rückseite überraschende Aktionen, die den Spielern helfen, schneller ihre Ziele zu erreichen. Gänge verschieben, Figuren ziehen, Schätze suchen. Die Spieler erfüllen ihre Suchaufträge im Labyrinth und begegnen dabei allerlei Kreaturen. Und die Mitspieler schieben einem eine Wand vor die Nase, weil sie ganz andere Ziele haben ... Labyrinth - der schlaue Schiebespaß. Einfach zu spielen und immer wieder spannend!
Spielplan mit festen Gängekarten, 34 Gängekarten zum Schieben, 24 Suchaufträge, 4 Spielfiguren, Anleitung
Achtung! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.
Achtung! Erstickungsgefahr wegen verschluckbarer Kleinteile
Farbabweichungen und Änderung der Designs vorbehalten
Preis pro Stück
Achtung! Verpackung ist kein Spielzeug. Verpackung vor dem Spielen entfernen. Anschrift des Herstellers aufbewahren.
14,98 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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S.S.F. Carcassonne Spiel des Jahres 2001. ein taktisches Legespiel. Zug um Zug und Plättchen um Plättchen entsteht bei Carcassonne eine mittelalterliche Landschaft, kluge Weitsicht ist allerdings gefragt, wenn man die eigenen Gefolgsleute in lukrativen Gegenden unterbringen will. für 2 bis 5 Spieler ab 8 Jahren. ACHTUNG! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile verschluckt werden können. Erstickungsgefahr! Carcassonne ? Eine Landschaft entsteht Im Süden Frankreichs, zwischen den Pyrenäen und dem Zentralmassiv, liegt am Fluß Aude die Stadt Carcassonne, deren Wahrzeichen die Cité ist, eine mittelalterliche Festung mit Doppelmauer und 53 Wehrtürmen. Doch in dem Spiel Carcassonne dreht sich alles nicht allein um diese massive Befestigungsanlage, sondern auch um die weit verzweigte Landschaft, die sich ringsum erstreckt. Die Teilnehmer nehmen die Rolle von Landschaftsarchitekten ein, die geschickt taktieren und kluge Weitsicht zeigen müssen, um Land und Leute zu einem gewinnbringenden Ganzen zu formen. Land und Leute Die Landschaftskarten lassen auf der zu Beginn leeren Spielfläche ein Muster aus Burgen, Wiesen und Klöstern entstehen, die durch Straßen vernetzt sind. Jeder Spieler zieht seine Karten aus dem Stapel und muss sie gemäß der Vorgaben ablegen: Jede Straße muss an einen Ort führen, sie darf nicht im Nirgendwo enden. Die Spieler sind außerdem angehalten, gemeinsam an der großen Landschaft um Carcassonne zu bauen: das Teilstück einer Burg muss an ein bereits abgelegtes Stück einer Festung gelegt werden, und nicht etwa auf der grünen Wiese für einen eigenen Bau genutzt werden. Dass die Karten meist mehrere der vier Landschaftselemente enthalten, die jeweils stimmig angelegt werden müssen, stellt den Spieler vor so manche Entscheidung. Nach dem erfolgreichen Anlegen der Landschaftskarten darf der Teilnehmer eine seiner Spielfiguren auf der neuen Karte ablegen, sie also in einer der abgebildeten Landschaften ansiedeln. Von diesen Gefolgsleuten besitzt jeder Spieler sieben an der Zahl, die jeweils als Ritter oder Wegelagerer, als Bauer oder als Mönch eingesetzt werden können ? abhängig von der Art der Umgebung. In der Burg etwa repräsentiert der Stein einen Ritter, in einem Kloster jedoch einen Mönch, auf der Strasse gar einen Wegelagerer und auf der Wiese schließlich einen Bauern und jeder erwirtschaftet auf seine Art Punkte für den Spieler ? bereits während des Spiels oder erst am Ende. Bauen und Bevölkern So einfach dies klingt: hier beginnt sich taktisches Geschick auszuzahlen. Denn ein Ritter bringt auf der grünen Wiese zwar weniger Punkte als auf einer Burg, die Burg jedoch braucht schon einige Runden, um erbaut zu werden - und bis dahin weilt der Ritter untätig auf den halbfertigen Zinnen. Zudem darf ein gegnerischer Gefolgsmann keineswegs ignoriert werden: da heißt es wohl oder übel ins Nachbargebiet auszuweichen. Dies wiederum kann später nützen, wenn sich die immer mehr Landschaft erweitert und zuvor getrennte Gebiete eingegliedert werden: wer hier die meisten Gefolgsleute besitzt, bekommt die höhere Punktzahl in der Wertung. Eine Wertung findet immer dann statt, wenn der Bau einer Straße, einer Stadt oder eines Klosters abgeschlossen wurde. Eine Straße ist fertig, wenn sie an beiden Seiten Endstücke besitzt, etwa ein Stadttor, ein Kloster oder eine Kreuzung. Der Spieler, der zuvor einen Gefolgsmann auf dieser Straße gesetzt hat, erhält soviele Punkte, wie diese Straße Karten hat. Besitzen mehrere Mitspieler jeweils eine Anzahl Figuren auf oder in dem fertiggstellten Bauwerk, so erhält jener mit der Mehrheit der Gefolgsleute die volle Punktzahl. Nach der Wertung erhält der Spieler seine Gefolgsleute wieder zurück und kann sie nun bei weiteren Bauten einsetzen. Wurden irgendwann alle Landschaftskarten ausgelegt, wird die Endwertung vorgenommen. Die unvollendeten Straßen und Klöster werden wie zuvor gewertet. Für unfertige Burgen gibt es jedoch nur geringere Punktzahlen. Dann tritt die Landbevölkerung auf den Plan. Der Spieler, der die Mehrheit der Bauern auf einer Wiese stellt, bekommt für jede Burg auf dieser Wiese, welche Größe das Bauwerk auch haben mag, eine Anzahl an Extrapunkten. Spiel und Spieler Carcassonne ist ein Spiel, bei dem das Glück beim Kartenziehen mit dem geschickten Taktieren beim Bau der Landschaft und dem Einsatz der Figuren nicht nur ausgeglichen, sondern übertroffen werden kann. So bleibt auch der Spielspaß für lange Zeit erhalten, denn mit jeder Partie eröffnen sich neue Tricks und Kniffe. So paart sich ein einfaches, leicht erlernbares Spielkonzept mit einer Spieltiefe, die nach Beendigung sogleich Lust auf ein neues Spiel als Landschaftsgestalter macht. Der Autor von Carcassonne, Klaus-Jürgen Wrede, der schon immer komplexe, historische Spiele mit strategischem Einschlag liebte, hat mit seinem ersten Projekt den eigenen Vorstellungen von einem guten Spiel entsprochen: Entspannung und Herausforderung gehen Hand in Hand. Und der Spieler begibt sich jedes Mal in eine andere Welt, er entdeckt sie und schafft sie ständig wieder neu, das nächste Mal ganz anders als gerade eben. Wrede hatte die Idee zu Carcassonne während eines Urlaubs in Südfrankreich, auf den Spuren der mittelalterlichen Katharer. Ob er schon damals wusste, dass er sich damit auf die Spur zum Erfolg begeben würde? Carcassonne erhielt im Jahr 2001 gleich drei Auszeichnungen: Spiel des Jahres, Spiel der Spiele (Kategorie: Spiele mit Freunden) und den ersten Platz beim Deutschen Spielepreis.
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Product Description 1. Erweiterung: Mit den Figuren für einen sechsten Spieler, zusätzlichen Landschafts- und Wertungskarten sowie weiteren Figuren bietet diese CARCASSONNE- Erweiterung mehr Möglichkeiten, mehr Chancen und mehr Spannung.
MeterMorphosen, Ausgabe vom 16. Okt. 2006, Spielzeug, Verkaufsrang 1030
Preis:
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Product Description Vorsicht, Suchtgefahr: Bei diesem Spiel geht es um Paare, die gar keine sind. Ähnlich wie beim Memory gilt es, passende Karten zu finden, zum Beispiel "Steinwand" und "Weinstand" oder "Baumschaden" und "Schaumbaden". Die Karten enthalten dabei nicht nur das jeweilige Wort, sondern auch ein entsprechendes Foto. Gedächtnisspiel mit 72 Wortspielkarten - für alle von 16 bis 96 Jahren.Array
10,98 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description 2. Erweiterung: Hier sind es Händler und Baumeister, die für mehr Möglichkeiten sorgen. Auch die Landschaft um Carcassonne wird größer und erweitert nicht nur den Spielplatz, sondern auch den Spielreiz. Und das Schönste: Ein mitgeliefertes Stoffsäckchen b
Product Description KOSMOS Ubongo 3D. Ubongo-Spaß in der dritten Dimension: noch fesselnder, spannender, höher - und dabei super einfach erklärt und wunderbar rasant gespielt! Die neue Herausforderung mit dem Legespaß, der die ganze Familie begeistert: Hier gilt es, jede Legefläche auf zwei Ebenen vollständig zu bedecken. Wer schafft es als Erster, seine Legeteile passend neben-, über- und ineinander zu legen und laut 'Ubongo!' zu rufen? Und wird es auch den Mitspielern vor Ablauf der Sanduhr gelingen, ihr eigenes Rätsel zu lösen? Als Belohnung winken Edelsteine - und am Ende wird der Spieler mit der wertvollsten Edelseinsammlung Meister Knobelkunst. Zwei Schwierigkeitsgrade bieten einen leichten Einstieg und langanhaltenden Knobelspaß. Die edlen Legeteile aus natürlichen Holzfasern setzen dabei neue Maßstäbe für alle Ubongo-Baumeister. Doch Achtung: Auch der Suchtfaktor steigt bei diesem Spiel in neue Dimensionen! Für 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren.
Rummikub Standard, Original. Der ausgezeichnete Spielspaß für die ganze Familie. Der leicht verständliche Spielmechanismus und die reizvolle Mischung aus Strategie und Glück haben das Original Rummikub weltberühmt gemacht. Ein tolles Familienspiel für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahre. Original Rummikub - bringt Menschen zusammen Seit mehr als 25 Jahren heißt es: Rummikub bringt Menschen zusammen! Das Spiel versetzt seit Jahren Generationen in Begeisterung und wahre Spielfreude. Ob Groß oder Klein ? alle können gemeinsam sich dem spannenden und leicht verständlichen Spielmechanismus hingeben. Ziel des Spiels Gewonnen hat der Spieler, der alle seine Steine abgelegt hat und die höchste Punktzahl erzielt. Abgelegt werden die Spielsteine in Reihen und Gruppen nach entsprechenden Farben und Werten. Besiegen Sie Ihre Mitspieler, indem Sie sich eine gute Strategie ausdenken und clever Ihre Steine ablegen. Der Joker ist Trumpf unter den Spielsteinen, er kann überall angelegt werden. Aber Vorsicht: sollte er am Ende des Spiels noch auf Ihrem Brettchen stehen, verlieren Sie 30 Punkte.
Einfach Genial Alter: ab 10 Jahren Anzahl Spieler: 1 bis 4 Spieldauer: 30 bis 60 Minuten
Bei diesem unglaublich spannenden Legespiel von Erfolgsautor Reiner Knizia eröffnen sich mit jedem Spielstein plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Je mehr gleiche Farbsymbole nebeneinander auf dem Spielplan ausliegen, desto mehr Punkte können die Spieler erzielen. Dabei müssen sie darauf achten, dass keine Farbe zu kurz kommt - und immer den Punktestand der Mitspieler im Auge behalten. Besonders wichtig ist die Farbe mit dem niedrigsten Punktestand, denn sie entscheidet am Schluss über Sieg oder Niederlage. Aber das wissen auch die Mitspieler und deshalb macht es ihnen besonders viel Spaß, genau diese Farbe zu verbauen ... Wer clever legt und mit ein bisschen Glück die richtigen Spielsteine zieht, hat die größten Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Und wer nach dem letzten Spielzug plötzlich doch ganz hinten liegt, hat nur noch einen Gedanken: Revanche! Und schon beginnt die nächste Partie ... Genial einfach - einfach genial! Das Spiel ist sehr gut auch für zwei Spieler oder als Solospiel geeignet. Die Regeln sind so einfach, dass Sie sofort losspielen können. Einfach genial ? Sechseckig Über-Legen Was ist das für ein Spiel, dessen Titel den Leser vor einige Deutungsfragen stellt? Lobt sich da etwas selbst, gibt aber gar nichts vom Inhalt preis? Aber man muss kein Sprachforscher sein, um hinter das Geheimnis zu kommen. Einfach genial ist ein Legespiel und fügt in seiner Bezeichung schlichtweg zwei Fakten zusammen: das Spielprinzip ist einfach simpel, oder vielmehr: leicht erlernbar. Da gibt es keine Regelfuchsereien oder dickleibige Anleitungen, und das zeichnet schon seit jeher die am längsten bestehenden Spieleklassiker aus, egal ob auf dem Brett, ob mit Karten oder Spielsteinen. Beim altbekannten Domino kann man auch sogleich losspielen und eine fixe Partie zwischendurch auf den Tisch legen ? wobei sich eine Revanche nach der anderen dann zu einer langen Spielzeit ausdehnen kann. Auf der anderen Seite begleitet hier der Ruf "Genial" der erfolgreiche Spieler ? wie beim Schach ? seinen besonders geschickten Zug.. Diese Vorbilder wurden allesamt verknüpft und vom klassischen Quadrat und Schwarz-weiss ins moderne Format eines Sechseckfeldes versetzt, mit Steinen, die auf beiden Seiten eines von sechs Symbole in sechs Farben tragen. Es wird eben doch etwas aufwendiger als Domino. Einfach spielen Ziel des Spiels ist es, seine Spielsteine so geschickt zu platzieren, dass man die Farbreihen der bereits auf dem Brett liegenden Steine komplettiert und so, je nach Steinanzahl in der Reihe, Punkte erzielt. Dabei besitzt nicht ein Spieler eine Farbe, sondern jeder zieht mit den Steinen, die er in jeder Runde erhält und muss für jede Farbe auch Punkte erringen ? das erinnert an ein Scrabble mit Farben, und tatsächlich wartet vor jedem Spieler auch ein Ablagebänkchen mit Spielsteinen, nach jedem Zug wieder aufgefüllt zu werden. Durch die sechseckigen Steine entstehen auf dem Brett Farbreihen in allen Richtungen, und eine jede sollte im Auge behalten werden, denn sobald ein Mitspieler am Zug war, gewertet hat und erneut zieht, ändern sich die Konstellationen. Genial planen Doch nicht allein das Punktemachen zählt hier, sondern auch das geschickte Taktieren, mit dem die Pläne der Gegenspieler durchkreuzt werden: man kann Farben blockieren, so dass der Gegner sie nicht mehr nutzen kann und vieles mehr. Auch muss man, und das ist das raffinierte an diesem Spiel, darauf achten, all seine Farben möglichst gleichmäßig nach vorn zu setzen. Auch wenn die höchste Punktzahl bei einer Farbe mit einem Bonuszug und erneuten Punkten belohnt wird, sollte man stets auch immer den Punktestand aller Farben bei den Mitspieler im Auge behalten. Am Ende nämlich zählen gar nicht die Ergebnisse der bestbelegten Farbe ? sondern nur der Punktestand der schlechtesten Farbe entscheidet über Sieg und Niederlage. Aber das wissen auch die Mitspieler und so werden sie ihrerseits versuchen, eben diese Farbe zu blockieren ... Einfach genial gewinnen Das Spiel endet, wenn das Brett so mit Spielsteinen besetzt ist, dass keine weiteren mehr gelegt werden können. Nun schaut jeder Spieler, bei welchem Symbol er die niedrigste Anzahl von Punkten erreicht hat ? und wenn diese die der anderen Spieler übertrifft, hat er gewonnen. Er spielte "einfach genial" und verstand es am besten, die Punktestände bei den verschiedenen Symbolen stets bedacht und gleichmäßig nach oben zu treiben. Geschickte Strategie und ein kleines bisschen Glück führen sicher zum Erfolg. Noch mehr Genialität Bei vielen Spielen ergibt nicht jede Teilnehmerzahl dem gleichen Spielspaß. Das ist bei Einfach Genial nicht der Fall, denn es bleibt in jedem Fall spannend, ob bei zwei, drei oder vier Mitspielern. Auch das Solospiel ist interessant ? und hat dann einen fast meditativen Charakter. Darüber ermöglicht Einfach Genial auch noch eine spezielle Teamspiel-Variante, bei der jeweils zwei Spieler zusammen spielen, und zwar ohne dass sie sich gegenseitig in die Spielsteine schauen.
Dieses schlicht-abstrakte Spiel mit seinen klassischen Vorbildern kann im Vergleich mit thematisch und optisch aufwendigeren abwechslungsreichen Konkurrenz hervorragend mithalten. Sein Schöpfer, der Erfolgsautor (Blue Moon, Amun Re) und promovierte Mathematiker Reiner Knizia gelang es, die hohe Kunst, vom Wenigsten am Meisten zu haben, schlichtweg schlau auf den Punkt, oder vielmehr das Sechseck zu bringen. Der Lohn ist, neben vielen Stunden Spaß für die Spieler, eine Reihe von Auszeichnungen, die für sich sprechen: Spiel des Jahres (Nominierungsliste 2004), Deutscher Spielepreis: (Platzierung 2004), Spiel der Spiele (2004).