Product Description Meine Reise zu Sufis und Muslimen Erscheinungsjahr: 2006 Einsteiger/Laien Gewicht: 390 gr / Abmessung: 21 cm Von Platsch, Anna Als Anna Platsch ihrem ersten (ägyptischen) Sufi-Lehrer begegnet, taucht sie in eine Welt ein, die ihre spirituellen Sehnsüchte erfüllt. Gleichzeitig wirkt diese muslimische Welt mit ihrem rigiden Regelwerk befremdend auf sie.Anna Platsch beschreibt ihre Erfahrungen zwischen Ritualgebeten in Berliner WGs und Reisen in die muslimische Welt, schildert ihre Spurensuche nach dem Weiblichen in Historie und Gegenwart des Islam und porträtiert einige große Frauen des Sufismus. Sie zeichnet das Bild einer spirituellen Kultur, die uns heute vor allem in ihren Schattenseiten begegnet, deren Vielschichtigkeit zu kennen aber von großer Bedeutung für unsere Dialogfähigkeit ist. Ihr eigener spiritueller Weg führte sie schließlich zu Irina Tweedie, die einen Sufismus jenseits des Islam lehrt, und zu Annette Kaiser, die diese Tradition weiter in die heutige Zeit transformiert.
Buch:
Warum ich kein Muslim bin
Autor:
Ibn Warraq, Taslima Nasrin, Ausgabe vom Juli 2004, Gebunden, Verkaufsrang 214701
Aus der Amazon.de-Redaktion Sie ist 1989 die erste deutsche MTV Moderatorin. Sie darf Prince eine Woche lang auf Tournee begleiten, eröffnet Euro Disney in Paris und ist eine der wenigen Auserwählten, die Heino je ohne seine schwarze Sonnenbrille gesehen haben. Die schrill-glitzernde Glamourwelt steht ihr offen und macht die Hamburgerin am Anfang der 1990er Jahre selbst zu einem Star. Doch in diese traumhafte Karriere schleichen sich bald Zweifel und nur wenige Jahre später werden ihre Tagebuchaufzeichnungen durch düstere Töne getrübt. Kristiane Backer, Idol musikbegeisterter MTV Zuschauer, hat keine Energie mehr, fühlt sich lustlos und ohne Ziel. Wie sie aus diesem Tief herausgefunden hat und worin sie einen Lebenssinn gefunden hat, das zeigt sie in ihrem Buch Von MTV nach Mekka auf. In einem äußerst einfachen Stil und redlich bemüht, ihren eigenen Werdegang zu verdeutlichen, beschreibt sie ihren Weg zum Islam, zu dem sie 1995 übertritt. Ein radikaler Bruch mit der Glitzerwelt findet dabei jedoch nicht statt. Backer verkehrt auch bei ihrer Suche nach innerer Erleuchtung meist in den Kreisen, in denen Luxus großgeschrieben wird. Und doch ist es kein leichtes Unterfangen, das macht dieser sehr schlichte, persönliche Text deutlich. Mehr als einmal muss sie sich vor Freunden und Bekannten rechtfertigen. Mehr als einmal muss sie erkennen, dass die Männer, zu denen sie sich hingezogen fühlt, nicht die richtigen sind. Mehr als einmal muss sie erkennen, dass Glaube auf ganz unterschiedliche Weise ausgelegt und gelebt wird und dass es kein Patentrezept für Glückseligkeit gibt. Backer bemüht sich sehr, den Islam, so wie sie ihn versteht und lebt, dem Leser nahe zu bringen. Selbst ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen zu diesem Thema fehlt nicht. - Anne Hauschild
Buch:
Der Islam als Alternative
Autor:
Murad W. Hofmann, Ausgabe vom 1995, Broschiert, Verkaufsrang 360417
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Islam als Alternative erregte bei seinem Erscheinen 1992 nicht nur in der islamischen Welt große Aufmerksamkeit. Autor Murad Wilfried Hofmann - ein deutscher Diplomat - war 1980 zum Islam übergetreten. Sein Plädoyer Der Islam als Alternative will Überzeugungsarbeit leisten und Gleichgesinnte finden. Entworfen wird ein idealtypisches Bild des Islams, der als alternative Lebensform auch in Deutschland an Boden gewinnt. Vorurteile sollen entkräftet und Sympathien geweckt werden. Schließlich sei "der Islam eine Religion der Toleranz par excellence". Im Vorwort weist Annemarie Schimmel auf zahlreiche Missverständnisse zwischen Moslems und Christen hin, als deren Ursache sie Unkenntnis vermutet. Um diese zu überwinden, verspricht Murad Hofmann "heiße Eisen" anzupacken. Alle 20 Kapitel von "Fatalismus" über "Islamische Marktwirtschaft" bis hin zu "Die Frau in der Gesellschaft" argumentieren zu Gunsten des Islams und gipfeln mitunter in der konkreten Aufforderung "Muslim werden und damit Rationalität und das Mystische verbinden". Explizit stellt Hofmann klar, dass Muslime hingegen nicht zum Christentum zu bekehren seien. Seinem Anspruch, frei von Apologetik zu sein, wird er nicht gerecht. Wie tief der Graben zwischen Okzident und Orient sein kann, zeigt u.a. die Stellung der Frau. Selbst der Autor befürchtet hier völliges Unverständnis bei westlichen Lesern. Grundlegende Einblicke in Mentalität und Geschichte des Islams bieten historische Querschnitte. Erschwert wird die Lektüre durch zahlreiche arabische Fachbegriffe und Namen, zu deren Transparenz auch das kurze Glossar kaum beiträgt. -Larissa Carina Seelbach
Buch:
Unter Kreuz und Halbmond - Die Juden im Mittelalter
Autor:
Mark R. Cohen, Ausgabe vom 15. März 2005, Gebunden, Verkaufsrang 349854