Product Description Der Weg zu mehr Gelassenheit und innerem Frieden Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 119 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 9 mm Von Thich Nhat Hanh Die sechzehn Methoden des bewussten Atmens, die hier von einem der bedeutendsten Zen-Meister unserer Zeit vorgestellt werden, sind erprobte Wege zu mehr Gelassenheit und innerem Frieden. Sie helfen uns, mehr in der Gegenwart zu leben, uns selbst und unsere Umgebung bewusster wahrzunehmen und mit den Wundern des Lebens in Kontakt zu treten.
Buch:
Sufismus: Eine Einführung in die islamische Mystik
Autor:
Annemarie Schimmel, Ausgabe vom 10. März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 92003
Annemarie Schimmel führt in die zentralen Begriffe der islamischen Mystik ein und schreitet die Stationen der Sufis auf ihrem Weg. Sufismus ist eine Erscheinungsform des Islam. Aber niemand kann ganz genau sagen, was Sufismus eingentlich ist. Annemarie Schimmel, die Preisträgerin des Deutschen Buchhandels (1995) und ehemalige Professorin für Indo-muslimische Kultur in Harvard und Bonn ist nicht so vermessen, Sufismus auf eine Formel bringen zu wollen und ein abschließendes Bild zu geben. Sufismus ist eine Form der Mystik, wie sie im Islam auftaucht. Sufismus ist ein hochinteressanter Aspekt des Islam, der vielen nicht geläufig ist. Annemarie Schimmel ist bekannt für ihre wunderbaren Übersetzungen islamischer Dichtkunst und hat sich besonders auf dem Fachgebiet der islamischen Mystik einen Namen gemacht. Dabei geht es ihr immer um ein differenziertes Bild dieser Religion und darum, Vorurteile dem Islam gegenüber abzubauen. Das Buch ist auf wissenschaftlichem Gebiet ein gutes Gegengift zur Panikmache westlicher Medien, die in den letzten Jahren versuchen, den Islam als altes und neues Feinbild aufbauen. Die Vielgestaltigkeit des Sufismus reicht von der Armenfürsorge über sprachprägende Schriften bis zum körperlichen Einschmiegen in eine geheimnisvolle andere Sphäre. Man könnte einerseits sagen, das Herzstück des Sufismus ist gelebte Weisheit und Hingabe an Allah, an den einen Gott. Doch Sufismus ist noch mehr. Er ist asketisch, poetisch, weisheitlich. Welche religiösen Selbstverständnisse dahinter stehen, welche Wandlungen er im Zusammenhang mit und in Abgrenzung vom Islam durchlebt hat und wie dieses Lebenskonzept bis heute menschlich beeindruckt, schildert Schimmel in dieser knappen Einführung. Dabei zeigt sie die Wurzeln des Sufismus im Islam des achten Jahrhunderts und zeichnet dann den schillernden Weg der islamischen Muystk nach bis ins 20. Jahrhundert. Blitzlichtartig lässt sie Personen und Poesie zu Wort kommen, beschreibt die Bräuche vergangener Jahrhunderte und bleibt zugleich staunende und ehrfurchtsvolle Beobachterin. Das Buch ist der gelungene Versuch, ein einseitig geprägtes Islambild des Westens von einem anderen, mystischen Islam her aufzubrechen. Ein Buch für Religionswissenschaftler, Philosophen und Menschen mit Lust an Himmelsreisen und Interesse an Kulturgeschichtlichem, sowie an den bunten anderen Spielarten des Islam. -Bettina Wittke
Buch:
Die Tora: Die fünf Bücher Mose in der Übersetzung von Moses Mendelssohn - Mit den Prophetenlesungen im Anhang
Ausgabe vom 30. März 2004, Gebunden, Verkaufsrang 38495
Weg vom Leben: 35 Jahre Gefangenschaft in der deutschen Sekte Colonia Dignidad
Autor:
Efrain Vedder, Ingo Lenz, Ausgabe vom 21. März 2005, Gebunden, Verkaufsrang 99756
Aus der Amazon.de-Redaktion "Die Deutschen sind zwar verrückt, aber fleißig. Die Wurst ist sehr gut, die Kartoffeln auch." ? Auch ihre kostenlose medizinische Versorgung nahm man zuweilen in Anspruch. Sonst wollte man im Dorf nichts wissen von den Fremden hinter dem Stacheldrahtzaun, die den Einheimischen ihr Land wegnahmen. Efraín Vedder war gerade zwölf Wochen alt, als ihn seine Eltern wegen einer Erkältung zur Behandlung in die Kolonie brachten. Eine deutsche Ärztin nahm sich des Säuglings an. Es war das letzte Mal, dass die Eltern ihr Kind zu Gesicht bekamen. Sektengründer Paul Schäfers berüchtigte "Colonia Dignidad" hatte ein weiteres Opfer gefunden! Solche "Zwangsadoptionen" waren keine Seltenheit, wie die Bauern aus der Umgebung wussten. Kein Wunder, wenn ein Diktator wie Pinochet seine schützende Hand über die Monstrosität hielt. An "Tagen der offenen Tür" gaben sich hochrangige Geheimdienstleute regelmäßig die Ehre. Zu solchen Gelegenheiten arbeitete die PR-Abteilung der Colonia auf Hochtouren, alles war herausgeputzt und trug ein unschuldig weltoffenes Gesicht. Efraín, der im Sommer 1975 zur Gruppe der "Keile", der 6?15-jährigen gehörte, durfte mit Seppelhose und Tirolerhut paradieren. Man fühlt sich in eine furchtbare, ungute Zeit versetzt. Wir erleben Innenansichten eines Horrors aus Deutschtümelei, Zucht, Ordnung - und Unzucht! Stellte sich dem kleinen Efraín das neue Heim zunächst als großer Abenteuerspielplatz dar, so lernte er bald die schäumende Reaktion auf winzigste Vergehen kennen. Erinnerungen kommen hoch an die Bäckertanten Irmchen, Elisabeth und Ruth, die als prügelnde Furien auftraten. Bilder der täglichen Kontrollgänge Schäfers durch sein Reich tauchen in Efraín auf. Noch wusste er nicht, welche Aufgabe den jungen Männern, "Sprinter" genannt, dabei zukam. Bald sollte die sexuellen Vorlieben des Sektenführers am eigenen Leibe verspüren. Am 1. November 2002 sitzt ein verunsicherter junger Mann im Bus nach Santiago de Chile. 35 Jahre Gefangenschaft haben ihn der normalen Welt entfremdet. Noch kann er es nicht glauben, fühlt sich verfolgt. Hoffen wir, dass Efraín Vedders detaillierte Kenntnisse dem Spuk, der auch nach Schäfers Festnahme noch weiterwirkt, endgültig den Garaus machen. ?Ravi Unger