Taschenbuch Ohne ein Wort Psychothriller, 491 Seiten, von Linwood Barclay Als Cynthia am Morgen nach einem Zechgelage mit dröhnendem Schädel erwacht, gilt ihre größte Sorge zunächst dem Papierkorb, in den sie sich offenbar während der Nacht erbrochen hat. Bevor die Eltern den Alkoholexzess des Teenagers bemerken, muss das Ding schleunigst gereinigt werden. Doch schon während sie sich im Bad zu schaffen macht, ist ihr, als sei es irgendwie viel zu still im Haus. Ihre Eltern und auch ihr Bruder haben ganz offensichtlich das Haus heute schon weit vor der Zeit verlassen. Doch warum? Und: wohin? Tatsächlich bleiben die Drei auf Dauer wie vom Erdboden verschluckt. Und Cynthia plagen Selbstvorwürfe. Aber sollte das Verschwinden tatsächlich mit ihrem im Streit herausgebrüllten Wunsch "Ich wollte, ihr wäret tot" zu tun haben? Das wäre doch vollkommen absurd! Oder? Ein Vierteljahrhundert lang bleibt das Verschwinden ihrer Familie für Cynthia ein dunkles Rätsel, da holt sie die rätselhafte Vergangenheit mit einem Mal wieder ein und lässt die Ereignisse in einem äußerst gruseligen Licht erscheinen? Ohne ein Wort ist der erste Psychothriller aus der Feder des 1977 geborenen Journalisten Linwood Barclay. Doch er beherrscht das Genre bereits recht souverän. Wer schon immer auf der Suche nach einen Thriller war, in dem der Horror der Pubertät niemals vorübergeht, sondern ganz im Gegenteil im Fortlauf des Lebens immer groteskere Abgründe aufreißt, wird hier jedenfalls bestens bedient. - Freia Danz
Thriller. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2008 Aus d. Engl. v. Nina Pallandt Gewicht: 351 gr / Abmessungen: 189 mm x 121 mm x 29 mm Von Barclay, Linwood / Übersetzt v. Pallandt, Nina Als die Familie seines besten Freundes verreist, versteckt sich der 17-jährige Derek im Keller, um sich im leeren Haus heimlich mit seiner Freundin zu treffen. Während er noch unter der Treppe kauert, kehrt die Familie überraschend zurück. Derek grübelt, wie er seine Anwesenheit erklären soll. Da klingelt es an der Tür. Der Vater öffnet und wird sofort niedergeschossen. Ein Killer ermordet die ganze Familie. Derek kann entkommen und kehrt völlig verstört nach Hause zurück. Aus Angst verrät er seinen Eltern und der Polizei nicht, dass er der einzige Zeuge des Verbrechens im Nachbarhaus ist. Und so kommt viel zu spät ans Licht, dass der Killer es wahrscheinlich gar nicht auf Adams Familie abgesehen hatte Pressestimmen: "Rasant, verwirrend, ungemein spannend." (TV Movie 22/08) "Mit Dem Tode nah gelingt es dem Autor ohne all zu viel Blutvergießen eine bis zum Finale packende Geschichte zu erzählen. Ein Buch, das sich nicht mehr so leicht aus der Hand legen lässt." (Westfälischer Anzeiger, 2008) Der 17-jährige Derek ist aufgeregt. Heute fährt sein bester Freund, der Nachbarsjunge Adam Langley, mit seinen Eltern in Urlaub. Jetzt sitzt Derek in seinem Versteck im Langley?schen Keller und wartet darauf, mit seiner Freundin ein ungestörtes Schäferstündchen abhalten zu können. Aber dann kommt alles anders. Denn die Nachbarn kehren schon nach kurzer Zeit zurück. Und sie werden brutal erschossen. Parallel zur Polizei nimmt Dereks Vater, ein verhinderter Maler, Ex-Chauffeur des örtlichen Bürgermeisters und jetzt Betreiber eines Gartenservices, die Ermittlungen auf - vor allem deshalb, weil sein Sohn in die Fänge der Ermittler gerät. Dann verschwindet ein Computer, der belastendes Material über einen angesehenen Universitätsprofessor und Bestseller-Autor enthält. Hat dieser seine Finger im Spiel? Oder wollten die Mörder vielleicht gar nicht zu den Langleys, sondern hatten sich einfach in der Tür geirrt? Ist also Dereks Leben und das seiner Familie in Gefahr? Nach einem fulminanten Anfang plätschert der Roman Dem Tode nah des US-amerikanischen Bestseller-Autors Linwood Barclay (Ohne ein Wort) ein wenig dahin - allerdings nur, um dann einige sehr überraschende Wendungen zu nehmen. Die Lösung des Mordfalls jedoch erahnt man dann wieder ein paar Seiten vor dem Ich-Erzähler. Aber irgendwie hält Barclay seine Leser auch an den unspektakulärsten Stellen bei der Stange. Und irgendwie wird man bei das Gefühl nicht los, das selbst der fehlende Überraschungseffekt bei der Aufklärung gewollt sein könnte. Denn Dem Tode nah ist jederzeit klug komponierte, teils Atem beraubend gut geschriebene Unterhaltungsliteratur. Da nimmt man manche Länge gern in Kauf. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Buch:
Denn alle tragen Schuld
Autor:
Louise Penny, Ausgabe vom 1. Januar 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 239360
Product Description Roman. Ausgezeichnet mit dem CWA New Blood Dagger 2006 und dem Anthony Award 2007, Kategorie Best First Novel Erscheinungsjahr: 2008 Übers. v. Andrea Stumpf u. Gabriele Werbeck Gewicht: 297 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Penny, Louise / Übersetzt v. Stumpf, Andrea; Werbeck, Gabriele Eine kleine, beschauliche Gemeinde kann der gefährlichste Ort auf der Welt sein. Nach und nach entdeckt Inspector Gamache von der Sureté du Québec hinter den idyllischen Spitzengardinen einen mörderischen Kosmos menschlicher Abgründe! Pressestimmen: "Dieser Roman ist eine echte Entdeckung - klug, geistreich und unglaublich nah am wirklichen Leben!" Deborah Crombie Leseprobe: Jane Neal segnete im Frühnebel des Sonntags vor Thanksgiving das Zeitliche. Ihr Ableben kam für alle überraschend. Niemand würde behaupten wollen, Miss Neal wäre eines natürlichen Todes gestorben, es sei denn, man vertrat die Ansicht, dass alles im Leben vorherbestimmt war. Dann hatte Jane Neal sechsundsiebzig Jahre lang auf diesen Moment hingelebt, in dem sie zwischen den bunten Ahornbäumen am Rande von Three Pines ihren letzten Atemzug tat. Mit ausgestreckten Armen und Beinen lag sie in dem farbenprächtigen, raschelnden Laub, so als hätte sie gerade Engelchen flieg gespielt. Chief Inspector Armand Gamache von der S reté du Quebec kniete sich neben sie und dabei knackten seine Knie so laut wie ein Gewehrschuss. Seine großen, kräftigen Hände schwebten über dem kleinen Blutfleck, der ihre flauschige Strickjacke verunzierte, als könne er wie durch Zauberei die Wunde zum Verschwinden bringen und die Frau zum Leben erwecken. Aber das konnte er nicht. Magie gehörte nicht zu seinen Gaben. Dafür besaß er andere. Der Geruch von Mottenkugeln, der ihn an seine Großmutter erinnerte, stieg ihm in die Nase. Janes
Hörbuch:
Ausgesetzt - 8 CDs
Autor:
James W. Nichol, Ausgabe vom 1. Okt. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 28983
Product Description Ungekürzte Hörbuchinszenierung Erscheinungsjahr: 2006 Gewicht: 174 gr Von Nichol, James W. / Sprecher: Matt, Norman Neben einer Landstraße in Ontario wird ein dreijähriger Junge ausgesetzt. Seine Mutter flüstert ihm noch zu, sich an einem Zaun gut festzuhalten - doch sie kehrt nie zurück. Mit neunzehn weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto von zwei Mädchen und dem Brief eines Teenagers, die man damals in seiner Jackentasche fand, hat er keine Anhaltspunkte. Aber er gibt nicht auf. Walker will das Rätsel um seine Familie lösen - und kreuzt den Weg eines mörderischen Psychopathen.
Buch:
Ausgesetzt: Psychothriller
Autor:
James W. Nichol, Ausgabe vom 1. Juni 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 154032