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Das Weltall ist nicht groß genug, um zu entkommen... Die Zukunft, unendliche Weiten ... Dies ist die Geschichte vom Aufbruch der Menschheit ins All. Die Geschichte der Besiedelung zahlloser faszinierender Welten. Und die Geschichte der Begegnung mit den Collectors, Außerirdischen, die noch überheblicher sind als wir – und weitaus gefährlicher ... Mit "Collector" hat Markus Heitz, Autor des Bestsellers "Die Zwerge", das ultimative Zukunftsepos geschrieben – ein atemberaubendes Abenteuer in Cinemascope. Wir schreiben das Jahr 3042. Die Menschheit ist ins Weltall aufgebrochen, doch nicht mit eigener Technik, sondern mit Hilfe von Objekten, die man bei Ausgrabungen auf der Erde gefunden hat: außerirdische Hinterlassenschaften, die zwar funktionieren, deren Funktionsweise die menschlichen Piloten jedoch nur in Ansätzen verstehen. So verläuft die Besiedelung anderer Planeten denkbar chaotisch. Doch dann treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies – die Collectors –, die anbietet, die menschliche Zivilisation unter ihre Fittiche zu nehmen und in die Gemeinschaft der galaktischen Völker einzuführen. Ein Angebot, das die Menschen nicht ablehnen können – mit katastrophalen Folgen ...
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 28 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Spannend und irgendwie anders (4 von 5 Punkten) meint I.S. aus Rendsburg Ich habe mir dieses Buch aus einer kleinen Not heraus gekauft. Ich hatte nichts mehr zu lesen und viel Zeit und das Thema erschien irgendwie recht interessant und ich wurde auch nicht wirklich enttäuscht. Teilweise war es sehr spannend geschrieben und auch die Wendung war sehr überraschend. Mit der Motivation der Collectors hatte ich nicht gerechnet, zumal sie auch irgendwie unbeabsichtigt komisch ist.
Worüber ich allerdings sehr lachen mußte, war eine Art Running Gag. Der Witz von einem Ork, der einen Zwerg .... Leser der Zwergenbücher werden wissen, was ich meine :-)
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Spannend-ergreifend (5 von 5 Punkten) meint c. Tag,
ich muss sagen, eine wirklich gelungene Geschichte. Das Mittelteil und der Schluss sind außergewöhnlich gut geraten.
Und Horus' Verlangen den Dämon zur Rechenschaft zu ziehen zeigt doch, dass er noch nicht ganz verloren ist....
Top ! (5 von 5 Punkten) meint d. So, bin gerade mit "Der große Bruderkrieg 5 - Fulgrim" fertig geworden und ich muss sagen ein grandioses Buch von Graham McNeill!
McNeill hat es sehr gut rübergebracht wie aus dieser stolzen Legion eine dekadente, selbstsüchtige und pervertierte Legion geworden ist und wie tief Fulgrim gefallen ist.
Allein z.B. die "Abschlussveranstaltung" im La Fenice ist definitiv krass. Wenn die Bücher irgendwann in den nä. 423423 Jahren mal als Film umgesetzt werden sollten, ist das eine der Szenen auf die ich gespannt bin (und natürlich auf das "Landungsplatzmassaker"!)
So jetzt warte ich auf Teil 6 "Gefallene Engel"...bitte beeilen Heyne Verlag !
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Buch war gut für Fans (4 von 5 Punkten) meint R.H. Hallo,
habe hier die meisten recht negativen Meinungen gelesen. Kann ich so nicht ganz bestätigen!
Ok, man könnte sich hier wieder voll über den Verlag aufregen und die Buchsplittung. Auch das der Titel und die Umschlagseite nicht wirklich viel mit dem Inhalt zu tun hat. Da fragt man sich schon, welche Idioten für solche Arbeit verantwortlich sind beim Verlag! Wirklich schlimm!
Das Buch und somit den Inhalt finde ich gelungen. Gerade auch wenn man sich mal die einleitenden Worten von David Weber durchliest. Für die weitere Entwicklung einer epischen und durchaus komplexen Geschichte finde ich es schon wichtig einfach mal Handlungsstränge, Hintergründe und auch Haupt- und Nebenpersonen mehr und detailliert zu beleuchten. Immer nur über noch gewaltigere Raumschlachten ohne Hintergrund und noch kolossaleren Wallschiffen zu berichten finde ich zu gähnig. Insofern finde ich den eingeschlagenen Weg richtig gut. Erinnerte mich ein bißchen an "Der Sklavenplanet". Insorfern alles schick wenn man Fan ist und die vorherigen Bücher und die Story kennt.
Ein für sich alleinstehendes Buch kann ich das Lesen allerings nicht empfehlen. Freue mich jetzt schon auf das "nächste" Buch. Na ja, über das "Buchsplitting" habe ich mich ja schon ausgelassen.....
Appetithappen (3 von 5 Punkten) meint S.H. Routinierte flotte Schreibe. Wie immer gut zu lesen. Erweitert das Harrington-Universum um die Sicht auf einen neuen/alten Feind.
Nun das Negative:
Eine einzige große Vorrede. Trotz chronologischer Reihenfolge wirkt alles zusammengestoppelt. Die bisherigen Romane sollte man schon gelesen haben.
Der Einbandtext trifft höchstens auf die ersten Seiten zu.
Bleibt die Hoffnung auf den nächsten/zweiten Teil. Das steigert die Spannung.
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Lesermeinungen:* Der Showdown im Showdown (4 von 5 Punkten) meint H.M. Die Akteure werden ordentlich durchgetauscht, die Loower verschwinden aus dem Solsystem, aber neue Gefahren tauchen auf. Ein typischer Weichensteller-Band, der einen hoffen lässt, dass Band 111 bald erscheint! |
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Arthur Dent - ein Engländer am Rande des Nervenzusammenbruchs - befindet sich plötzlich auf einer unglaublichen Odyssee im Weltall.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 306 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Super! (5 von 5 Punkten) meint M. Das Buch ist toll!! Ich liebe es. Der Film zum Buch ist einfach nur genial!
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Das Intersolare Commonwealth ist in Aufruhr. Mittendrin: Edeard, genannt der Waterwalker, ein Telepath mit wachsender Macht. Die Gefahr der ""Leerengrenze"" ist nicht gebannt: ein Raumgebiet, das sich immer weiter ausdehnt, und wie ein schwarzes Loch alle Welten auf dem Weg verschlingt. Überdies rückt die Flotte des Ocisen Empire vor, zum Äußersten entschlossen. Ihr Ziel: Die Menschheit, die sich in interne Machtkämpfe verzettelt hat ...
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Eine perfekte Fortsetzung! (5 von 5 Punkten) meint A.S.M. Nicht weniger als das gesamte Universum steht in diesem dritten Teil der "Das Dunkle Universum"-Trilogie auf dem Spiel und der Autor versteht es, die Gefahr realistisch zu schildern. "Im Sog der Zeit" schließt direkt an die dramatischen Geschehnisse aus dem zweiten Teil des Zyklus an, der vor der Lektüre dieses Bandes unbedingt gelesen werden sollte. Über Inigos Träume, die rückblickend geschildert werden, kann der Leser weiterhin an den Ereignissen in Makathran teilnehmen und Edeards Leben und Entwicklung verfolgen. Die Macht des "Waterwalkers" wächst unaufhörlich und sein Charakter wandelt sich nach und nach innerhalb der Mauern der Stadt. Natürlich verliert er niemals seinen Glauben an das Gesetz und erhält sich seine Integrität. Immer wieder wird Edeards Leben von Rückschlägen, Todesfällen und Stolpersteinen aus der Bahn geworfen. Jedes Hindernis ist jedoch nur ein Auslöser dafür, seine Kräfte weiter wachsen zu lassen. Es macht Spaß diese Reifung zu verfolgen und dabei immer mehr Geheimnisse der Stadt zu erkunden.
Außerhalb der Leere wird die Geschichte durch eine schnelle Entwicklung und überraschende Wendungen dominiert. Die Charaktere sind gut aufgebaut und zu einem großen Teil aus dem "Commonwealth"-Zyklus bereits bekannt. Wer diesen nicht kennt, wird bei vielen Verweisen Verständnisschwierigkeiten haben und einige Szenen aus dem Buch sind ohne dieses Vorwissen kaum verständlich. Antagonisten und Protagonisten überbieten sich darin, die Schritte ihres jeweiligen Gegners vorauszuahnen und diese zu durchkreuzen. Der Masterplan der "Accelerators" wird dem Leser jedoch erst recht spät langsam klar. Ein deutliches Manko ist natürlich die überragende Technik des "Commonwealth" in dieser Hinsicht. Denn was den Charakteren auch immer zustoßen mag, Angst um ihr Überleben kommt beim Lesen nicht auf. Ein "Relifen" ist immerhin zu jedem Zeitpunkt möglich.
Sehr positiv ist zu erwähnen, dass der Verlag das englische Original nicht in zwei Teile gesplittet hat. Der Leser erhält mit "Im Sog der Zeit" den kompletten Originalroman in übersetzter Form.
Fazit:
Eine schnelle Handlung, überraschende Wendungen und ein spannendes Finale. Peter F. Hamilton hat einmal mehr gezeigt, warum er als Erneuerer der Space Opera angesehen wird. Ein ausgezeichneter Band, der Lust auf den letzten Band der Saga um das "Commonwealth" und den "Waterwalker" macht.
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Wenn die Dunkelheit das Licht verdrängt, wird eine Heldin geboren Jacen Solo wollte seine Familie schützen und der Galaxis Frieden und Sicherheit bringen – doch stattdessen ist aus ihm ein Sith-Lord und tyrannischer Herrscher geworden. Doch seine Schwester Jaina glaubt eine Möglichkeit gefunden zu haben, wie sie ihn noch aufhalten könnte – auch wenn das bedeutet, sich mit einem alten Feind zu verbünden …
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Beste SW-Reihe nach der ersten Thrawn-Trilogie (5 von 5 Punkten) meint S.K. Nach der lieb- wie inhaltslosen "Dunkles Nest"-Trilogie erscheint die Reihe "Wächter der Macht" als eine der besten des EU. Hier wird das vorhandene Konfliktpotential genutzt, um eine überwiegend in sich schlüssige Serie zu kreieren. Neben den dramatischen Entwicklungen um Jacen Solo und seinen dunklen Ambitionen im Intrigengeflecht der Galaktischen Alianz, bieten die Romane allerhand Platz, um bis dato blass gebliebene Charaktere wie Ben Skywalker oder Jaina Solo glaubwürdig Leben einzuhauchen. Ebenso gelingt es allen drei Autoren dem Leser fremde Kulturen, wie das Hapes-Konsortium oder Mandalore näher zu bringen und deren Hauptcharaktere wie Königin Tenel Ka oder Boba Fett weiter auszuarbeiten, so dass aus schemenhaften Figuren schärfer umrissene Charaktere werden. Sicherlich hat jeder Autor der Reihe, wie bereits erwähnt sein Steckenpferd, doch ist dies für die Entwicklung der Geschichte nicht hinderlich. Nachdem ich mit "Zorn" fertig war, habe ich mir nochmals alle Bücher bis zum Erscheinen von "Enthüllungen" durchgelesen und es kann durchaus von einer Kontinuität der Handlung die Rede sein. Gerade beim Nacheinanderlesen von "Wächter der Macht" kommt das Gesamtwerk voll zur Geltung und dann stören auch die einzelnen "Macken" der Autoren Allston, Traviss und Denning nicht mehr, im Gegenteil, dadurch gewinnen die Bücher erst an Glaubwürdigkeit durch die sehr bildreiche, differenzierte und detailierte Sprache. (Dieses gilt leider nicht für die eher chaotisch geschriebene Reihe "Das Erbe der Jedi-Ritter".) Sicherlich gibt es auch nicht so gelungene Plots und Pointen in der aktuellen Serie. So bleibt dem Leser verborgen, weshalb sich die sonst so starke Tahiri, wegen ihrer Nostalgie zu Anakin Solo von Jacen zur Sith umpolen lässt. Man muss es als Leser eben zur Kenntnis nehmen. Ebenso ist die Verwandlung Jacens zu Darth Caedus nicht immer nachvollziehbar. Aber darüber sollen ja dann auch die Bücher der nachfolgenden Reihe "Das Verhängnis der Jedi-Ritter" Aufschluss geben. Als Gesamtwerk betrachtet, ist dies eine der besten SW-Buchreihen nach der ersten (!) Thrawn-Trilogie.
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Nachdem der blasphemische Verrat des Kriegsmeisters Horus aufgedeckt wurde, flieht ein Trupp Space Marines mit dem Kreuzer "Eisenstein", um den Imperator vor dem Angriff von Horus' Armee zu warnen. Doch die "Eisenstein" gerät unter schweren Beschuss und muss sich in die Sphäre der Chaosmächte flüchten. Werden die Space Marines sich noch rechtzeitig befreien können?
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Teil 4 der Gründungsgeschichte des Imperiums (5 von 5 Punkten) meint A.S. Fortsetzung der Großen Bruderkriegs-Reihe. Interessant, aber an einigen Stellen vom Kontext her nicht stimmig. Ein Muss für alle, die bereits die anderen Bücher gelesen haben.
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein spannender Erstkontakt, leider mit zuviel Pathos (4 von 5 Punkten) meint N.H. Christopher L. Bennett hatte sich allein mit dem "Titan"-Roman "Die Hunde des Orion" zu meinem Lieblingsautor der jüngeren "Star Trek"-Reihe gemausert. Mit "Mehr als die Summe" liefert er wieder eine starke Geschichte ab, die mit ihren Elementen-einem Erstkontakt mit einer bis dato unbekannten, fast allmächtigen Lebensform, einem verbitterten Wettlauf gegen die weiterentwickelten Borg, mehreren willkommenen Wiedersehen mit alten Freunden aus der Fernsehserie "The Next Generation" und sehr guter Charakterzeichnung-eigentlich nichts falsch machen kann. Nur die zentrale Botschaft des Romans hätte Bennett etwas sanfter und nicht ganz so unnachgiebig aufbauen können.
Die weiterentwickelten Borg aus dem Vorgängerroman "Heldentod" tauchen unerwartet auf und verwickeln die U.S.S. Rhea in einen Kampf fernab der Föderation. Als einziges Besatzungsmitglied wird Lieutenant T'Ryssa Chen gerettet, die durch eine unbekannte Kraft 2000 Lichtjahre entfernt an einem Lieblingsort ihrer Kindheit abgesetzt wird. Dank ihrer Warnung vor den Borg erteilt die Sternenflotte Captain Picard-der in den letzten Romanen durch seinen Pragmatismus stets mit seinen Vorgesetzten im Konflikt stand-die Vollmacht, die Borg in eigenem Ermessen und mit allen Mitteln daran zu hindern, die hochentwickelte Reisetechnologie zu assimilieren.
Wer sich jetzt auf einen Borg-zentrischen Roman freut (oder sich, weil es der dritte der "TNG"-Reihe wäre, dagegen sträubt), sollte wissen, dass die Borg in "Mehr als die Summe" eigentlich zweitrangig sind. Der wahre Kern des Romans ist der Erstkontakt mit einer gewaltigen, über viele Planeten verteilte Intelligenz, die technologisch fast allmächtig ist, aber bis auf telepathische Übertragungen von Bildern und Gefühlen keine Kommunikation mit organischen Lebensformen beherrscht. Die Kommunikationsversuche mit dieser Intelligenz und die Versuche, dem unparteiischen Pazifismus dieser zuvorzukommen, um die Borg der U.S.S. Einstein ein für alle mal zu schlagen, sind einfallsreich und bildgewaltig dargestellt und so um einiges interessanter als die schon sehr spannend beschriebenen Kampfeinsätze gegen die Borg selbst.
Und so geht es in "Mehr als die Summe" auch eher um die Eigenarten intelligenter organischer Lebensformen, die im Gegensatz zu Borgdrohnen Eigenständigkeit und freien Willen haben, miteinander kommunizieren und dabei durch alle möglichen Ängste auch mal in Fettnäpfchen treten. Welche Aspekte machen den Unterschied zwischen Individuen, den Borg und der anorganischen Intelligenz aus? Anstatt neue Rätsel über die Eigenarten der neuen Borg aufzuwerfen, ist es Bennett wichtiger, in dieser Erzählung diese Unterschiede zu bearbeiten und dem Kampf gegen die Borg einen Hintergrund zu geben, der weit über die Standardaussage "Wir wollen einfach nicht unsere Individualität verlieren!" hinausgeht und auch einige Fragen über die Borg beantwortet.
Diese Reise der U.S.S. Enterprise wird somit auch von mehreren alten Bekannten aus der Fernsehserie begleitet, die zum eigentlichen Thema des Romans viel beitragen können. Dazu kommen einige neue Gesichter, die sehr gut eingesetzt werden und hoffentlich endlich dazu führen, dass die Enterprise eine Stammbesatzung hat, die über mehrere Romane hinweg konstant bleibt-nicht umsonst reflektiert Captain Picard in den ersten Kapiteln über genau diesen Durchsatz an Crewmitgliedern, die sich in den vorhergehenden Romanen die Klinke in die Hand gaben. Lieutenant T'Ryssa Chen zu mögen mag nicht für jeden Leser leicht sein: sie ist eigensinnig, chaotisch und überdreht, wohl weil sie jahrelang versucht hat, ihre vulkanische Hälfte zu kaschieren. Mir gefällt ihre Art aber, weil sie so ein Sternenflottenoffizier ist, den man bislang zumindest in den Fernsehserien (in denen jeder Offizier, egal wie jung, schon höchst professionell agierte) noch nicht gesehen hat. Ausserdem wäre es interessant, zu sehen, wie sie mit Captain Picard als Mentor lernt, ihre Persönlichkeit zielgerichtet einzusetzen. Die anderen Charaktere, ob neu oder alt, sind gut beschrieben, haben in diesem Roman alle Hände voll zu tun und ordnen-soweit es die Offiziere an Bord der Enterprise angeht-die Kommandostruktur des Schiffes neu, was hoffentlich endlich zu einer konstanten Kommandoebene für die nächsten "TNG"-Romane (einschliesslich "Destiny") führen wird.
Der einzige Aspekt, der den Roman knapp an der Fünf-Sterne-Bewertung vorbeiziehen lässt, ist leider seine Gesamtaussage. An sich ist diese Aussage sinnvoll und angebracht, aber Bennett wurde dazu verleitet, diesen Pathos in fast jede Szene einfliessen zu lassen, und forciert ihn mit solch einem Nachdruck, dass er schon in der Mitte des Romans nervt. Natürlich leitet das Thema Familie und Fortpflanzung auch zu einigen interessanten und humorvollen Szenen, aber es wäre weit besser gewesen, wenn der Leser sich selbst eine Meinung zum Thema hätte ausdenken dürfen. Vom Einfallsreichtum, von der Charakterisierung und von der Spannung her kann "Mehr als die Summe" also mit Bennetts "Titan"-Roman "Die Hunde des Orion" (den ich mit fünf Sternen bewertete) gleichziehen, aber die fast indoktrinierend wirkende Aussage hätte Bennett gerne in einer Revision noch etwas weniger absolut formulieren können. So kommen also vier Sterne zusammen; "Mehr als die Summe" ist sowohl als eigenständiger Roman als auch als Überleitung der "Next Generation"-Romanreihe zur "Destiny"-Trilogie lesenswert.
Fortsetzung und Überleitung... (4 von 5 Punkten) meint J.M. aus Deutschland Als Zwischenschritt von Band 4 "Heldentod" hin zur in diesem Sommer auf Deutsch erscheinenden "Destiny"-Trilogie handelt dieser Band vom von den Borg übernommenen Schiff "Einstein". Picard und Co bekommen es also wieder mit der "Antiföderation" zu tun. Doch im Gegensatz zum Vorgänger "Heldentod" von Peter David hatte ich hier beim Lesen das Gefühl, dass der Roman sich etwas zu sehr zieht. Die Story ist gut, die Charaktere sehr schön ausgearbeitet, aber eine gewisse Geschwätzigkeit konnte der Autor nicht vermeiden.
Der Bonus vom Cross-Cult Verlag ist hier ein Essay mit dem Titel "Abenteuer im großen Abteuer" in welchem es um die Familienband in Star Trek geht. Der Autor, Julian Wangler, gelingt es dabei wie immer eine Zusammenfassung des Trek-Universums abzuliefern, die treffender nicht sein könnte. Ich fiebere eben diesen Essays ebenso entgegen, wie dem eigentlichen Roman. Faszinierend, dass heutzutage nicht nur DVDs und Blu-Rays mit Bonusmaterial daherkommen, sondern auch Romane. Von Fans für Fans... Danke Cross-Cult!
Alles in allem 4 von 5 Sternen! Gerade aber in Vorbereitung auf die "Destiny"-Trilogie ein Muss!
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"Spannender geht es kaum - Robert J. Sawyer gibt der Science Fiction einen Adrenalinstoß!" (Toronto Star )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 20 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Einfach klasse (5 von 5 Punkten) meint D.D. Ich habe dieses Buch hauptsächlich bestellt, weil mich die Zeitreise-Branche einfach nur fasziniert. Der andere Grund ist, dass ich die Serie sehr gerne geschaut habe (und es schade finde, dass sie abgesetzt wurde).
Ich habe jede einzelne Seite genossen und fand/finde es klasse, dass es einige Parallelen zwischen Buch und Serie gibt, wie Lloyd Simcoe oder die Dyson-Sphäre (Dyson Frost in der Serie).
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