Aus der Amazon.de-Redaktion Als Douglas Adams 2001 an einem Herzinfarkt starb, musste eine riesige Fangemeinde ihre größte Hoffnung zu Grabe tragen: Die Aussicht auf den nächsten "Anhalter"-Roman. Bald kamen jedoch Gerüchte auf, eben dieser Roman wäre auf Adams' Festplatte gefunden worden und würde nun doch noch erscheinen. Der nach Adams' Tod im Original erschienene Sammelband Lachs im Zweifel wird seinem Untertitel Zum letzten Mal per Anhalter durch die Galaxis allerdings in keiner Weise gerecht. Der einzige "Anhalter"-Text, die Story "Jung-Zaphod geht auf Nummer Sicher", war bereits im englischen Sammelband der "Hitchhiker"-Romane erschienen. Kernstück von Lachs im Zweifel sind die immerhin 70 Seiten eines neuen Romans um den holistischen Detektiv Dirk Gently. Dieses Fragment hat einige durchaus komische Passagen, aber er ist, vorsichtig ausgedrückt, hochgradig unausgereift und wäre zu Adams' Lebzeiten vermutlich nie erschienen. Von größerem Interesse sind die Artikel, Kolumnen und Interviews, denn sie zeigen einen äußerst eigenständigen und eigenwilligen Denker von geradezu obsessiver Vielseitigkeit. In einem ersten Abschnitt "Das Leben" erzählt der Auor von sich selbst und erweist sich dabei als bescheidener und selbstkritischer Mensch. "Das Universum" ist dem Naturforscher und Computertheoretiker Adams gewidmet, der mit Richard Dawkins befreundet war und sogar über seinen eigenen Atheismus Witze reißen konnte. Alles in allem also ein durchaus lesenswertes Buch, auch wenn sich der Verlag Umschlagtexte wie "Das große Vermächtnis des genialen Kult-Autors" und "eines der größten, witzigsten und brillantesten Denker unserer Zeit" besser verkniffen hätte. Damit wird eine übertriebene Erwartungshaltung geweckt, und das ist schade. Denn Lachs im Zweifel sollte neben Die Letzten ihrer Art im Bücherregal stehen - es zeigt, dass Adams mehr konnte als nur äußerst komische Romane schreiben. -Hannes Riffel 1
Buch:
Quofum: Roman
Autor:
Alan Dean Foster, Ausgabe vom 19. Mai 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 135967
Product Description Hier standen C. S. Forester, Robert Heinlein und 'Star Wars' Pate DieKommandantin Honor Harrington wird auf einen Außenposten des Imperiumsabgeschoben und muß sich fortan mit ihrer demoralisierten Mannschaft, Schmugglernund Invasoren herumschlagen. Eine Heldin, die man so schnell nicht vergißt!
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Menschen der fernen Zukunft greifen nach den Sternen. Mit Hilfe gewaltiger Raumschiffe durchpflügen sie das Weltall, erforschen fremde Planeten und schließen Freundschaft mit außerirdischen Zivilisationen. Sie erschaffen neue Welten aus dem Nichts und verwandeln ungastliche Steinwüsten in blühende Paradiese. Kurz - sie verfügen dank ihrer fortgeschrittenen Technologie über all jene Fähigkeiten, die in grauer Vorzeit nur den Göttern zugeschrieben wurden. Eines Tages jedoch stößt der Raumschiffkapitän Eli bei einem Erkundungsflug in den Plejaden auf einen Planeten, dessen gesamte Zivilisation von einer unbekannten, außerirdischen Rasse vernichtet wurde. Die Menschheit ist über die Grausamkeit des kosmischen Überfalls erschüttert, denn die Fremden scheinen nicht nur feindlich gesinnt, sondern auch den Menschen technisch überlegen zu sein. Eine Flotte von Sternenschiffen macht sich unverzüglich auf den Weg zum Perseus, um nach dem Heimatplaneten der Fremden zu suchen, die sich selbst die Zerstörer nennen. Noch wissen Eli und seine Freunde nicht, dass sie mit den Zerstörern den Feinden des Lebens überhaupt gegenübertreten und sie bis an die Grenzen ihres Könnens gehen müssen, um sie zu besiegen. Für Generationen junger und alter Leser wurde Sergej Snegows Meisterwerk Menschen wie Götter - seit seinem Erscheinen 1966 - zu einem Einstieg in die Welt der Science-Fiction. Und noch immer ist die Faszination dieser "Space Opera", die längst zu einem Klassiker der russischen Fantastik geworden ist, ungebrochen. Von merkwürdigen Fabelwesen bewohnte Welten fordern die Fantasie des Lesers heraus, und die Schlacht der Menschheit gegen die feindliche Rasse der Zerstörer erreicht wahrhaft epische Ausmaße. Dennoch gelingt es dem Autor immer wieder, auch zum Nachdenken anzuregen und seiner Zukunftsutopie eine philosophische Dimension zu verleihen. Für Snegow bleibt technische Entwicklung trotz allen Fortschrittsglaubens stets mit der Besinnung auf Menschlichkeit verbunden, mit der Übernahme von Verantwortung für die Auswirkungen menschlichen Handelns. Menschen wie Götter ist ein fesselndes Weltraumabenteuer mit Tiefgang, das nicht nur eingeschworene Science-Fiction-Fans unwiderstehlich in seinen Bann zu ziehen vermag. -Sara Schade