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American Alternative







Nirvana - Best Of - Nirvana
CD:Nirvana - Best Of
 Nirvana, Audio CD, Verkaufsrang 356
Preis: 7,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Product Description
NIRVANA Nirvana (2002 UK 14-track CD album - the band that defined the grunge sound in the 90s. This compilation features all the classic singles plus a previously unreleased track You Know Youre Right unavailable elsewhere. Silver embossedlogo picture sleeve)

Mtv Unplugged in New York - Nirvana
CD:Mtv Unplugged in New York
 Nirvana, Audio CD, Verkaufsrang 453
Preis: 9,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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MTV UNPLUGGED IN NEW YORK
Das letzte Nirvana-Album Unplugged, das vor dem frühzeitigen Tod von Kurt Cobain aufgezeichnet wurde, überrumpelte viele mit seinen spartanischen, neo-akustischen Darbietungen und überraschte durch seine gezügelte Wut. Wenn Cobain singt "I swear I don't have a gun, I don't have a gun" ("Ich schwöre, ich habe kein Gewehr"), und dies mit zusammengepressten Zähnen (statt mit offenem Mund zu schreien), und wenn es Dir bei der beklemmenden Anspannung von "About a Girl" - von ihrer ersten LP - kalt den Rücken runterläuft, obwohl die Gitarren sich längst beruhigt haben, dann beginnst du aufs Neue den Sinn für Nuancen einer der größten Bands dieser Zeiten zu schätzen. Zu den Highlights gehören Versionen von drei "Meat Puppets"-Tracks (mit den special guests Curt and Kris Kirkwood der einflußreichen "college rock" Band), das weinerliche Cello von Vaselines "Jesus Doesn't Want Me for a Sunbeam" und Nirvana's Version des David Bowie-Songs "The Man Who Sold the World". -Lorry Fleming

In Utero - Nirvana
CD:In Utero
 Nirvana, Audio CD, Verkaufsrang 3961
Preis: 6,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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INDIE
Überwältigt durch den plötzlichen Erfolg versprach Nirvana, einen barscheren und ätzenderen Ton anzuschlagen. Mit Hilfe des aus Chicago stammenden Steve Albini (bekannt durch Big Black) schafften Kurt Cobain und Co. es, eine Platte zu produzieren, die leidenschaftlich, desillusioniert und tief bewegend ist. Jeder Song hört sich an wie ein Kommentar zu den Folgen des Ruhms ("Serve The Servants") und die ungesunde Beziehung zwischen Künstler und Fan ("Milk It"). Natürlich könnten sie alle ganz einfach von Courtney Love handeln.
Klatsch beiseite, die klare, reine Kraft, mit der Kurt Cobain seine Songs schreibt, sein Gesang und die unglaubliche Power der Band lässt sich nicht leugnen. Cobain bringt sogar am Ende des aufwühlenden "All Apologies" ein Mantra im Stil von John Lennon zu Stande. "All in all is all we are" stimmt er mehrfach an - nur für Cobain selbst ist dies kein Trost. -Percy Keegan

Superunknown - Soundgarden
CD:Superunknown
 Soundgarden, Audio CD, Verkaufsrang 1918
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SUPERUNKNOWN
Nachdem sie mit "Badmotorfinger" alles Notwendige zum Thema "ungebremste Wut-/Lärmausbrüche" auf den Punkt brachten, präsentieren Soundgarden mit dem Nachfolgealbum Superunknown ihre Sound-Vision in verfeinerter Form. Zwar mutiert der Vierer aus Seattle nicht zum Kammerensemble des Alternative Rock, doch wird den ruhigeren Tönen bedeutend mehr Platz eingeräumt. Oder besser noch: Allen Tönen wird mehr Platz eingeräumt. Überwältigte "Badmotorfinger" noch durch eine vierfach gebündelte Energieausschüttung, die dem Frontalaufprall eines Bulldozers auf eine Betonmauer entsprach, so läßt man auf Superunknown der Musik die Luft zum Atmen, gesteht ihr zu, daß sie Höhe und Weite benötigt, um sich entwickeln zu können. Gemeinsam mit Produzent Michael Beinhorn haben Soundgarden ein Album von erhabener Größe geschaffen, das sich zwar auf die Dynamik des sogenannten Grunge verläßt, aber dank filigraner Arrangements und verschlungener Grooves jedem Klischee entkommt. Gerade die Rhythm-Section um den schier überirdischen Matt Cameron spielt mit einem Variantenreichtum, der normalerweise eher im Jazz angesiedelt ist und der jeden Rockdrummer wie einen verdammten Einfaltspinsel wirken läßt. Man höre nur die Haken, die der Beat in "Let Me Drown" oder "My Wave" schlägt. Natürlich haben Soundgarden nicht verlernt, wie man schnell und laut spielt - der straighte Punkrocker "Kickstand" zeugt davon -, aber im Mittelpunkt dieser Platte steht eindeutig das melancholische Songwriting-Talent von Chris Cornell, der mit bleischweren Breitwand-Balladen einen Blick in seine Seele gestattet und die Zuhörer gleichzeitig mit unterschwelliger Aggression auf Distanz hält. "Fell On Black Days" ist eine von diesen Balladen, "Black Hole Sun" eine andere. Dieser Song macht Soundgarden zu dem, was niemand - die Band eingeschlossen - von ihnen erwartet hätte: Stars. -Björn Döring

Temple of the Dog - Temple of the Dog
CD:Temple of the Dog
 Temple of the Dog, Audio CD, Verkaufsrang 2175
Preis: 9,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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TEMPLE OF THE DOG
Diese Supergruppe aus Seattle brachte 1991 folgende Leute zusammen: Chris Cornell und Matt Cameron von Soundgarden, die überlebenden Mitglieder von Mother Love Bone (Jeff Ament, Stone Gossard) und Eddie Vedder, später Pearl Jam. Das Experiment gelang. Cornell ist hier brillant und scheint sich hier bei diesem Werk, das dem früheren Kollegen und verstorbenen Lead-Sänger Andrew Wood von MLB gewidmet ist, wohler zu fühlen als mit seiner eigenen Band.
"Hunger Strike" und "Say Hello 2 Heaven" verbinden Glam und Grunge besser als alles andere im Repertoire von Love Bone, während "Wooden Jesus" weniger den Zeigefinger erhebt als sonstige Werke von Pearl Jam. Die meisten Songs handeln von Verlust und Abhängigkeit, aber es ist faszinierende Musik für düstere Tage. -Charles R. Cross
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Der Grunge erlebte eine seiner künstlerisch wertvollsten und gleichzeitig tieftraurigsten Stunden auf diesem 1991 erschienenen Album. Soundgarden-Sänger Chris Cornell komponierte mit tatkräftiger Hilfe der Pearl Jam-Mitglieder Stone Gossard (g.) und Jeff Ament (b.) zehn melancholische Alternative-Rock-Stücke, die man dem kurz zuvor an einer Überdosis gestorbenen Sänger Andy Wood widmete. Wood hatte mit seiner Band Mother Love Bone, der auch Gossard und Ament angehörten, wertvolle Pionierarbeit für den Grunge geleistet, war jedoch an seiner Vorliebe für ausschweifende Parties zu Grunde gegangen. Temple Of The Dog, auf dem neben den Komponisten der zweite Pearl Jam-Gitarrist Mike McCready, Soundgarden-Drummer Matt Cameron und Pearl Jam-Fronter Eddie Vedder zu hören sind, enthält ausschließlich unter die Haut gehende, extrem emotionale Retrorock-Stücke, von denen das von Cornell und Vedder im Duett gesungene "Hunger Strike" am tiefsten in die Seele hinabtaucht. Abgesehen von den ersten beiden Alice In Chains-Alben, dem Soundgarden-Überflieger Badmotorfinger und Nirvanas Nevermind, hat die Seattle-Community nie eine bessere Scheibe zu Stande gebracht. -Michael Rensen

Ten - Pearl Jam
CD:Ten
 Pearl Jam, Audio CD, Verkaufsrang 4036
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PEARL JAM Ten (1992 European issue 14-track CD album including 3 bonus tracks: Dirty Frank Wash and Alive [live version] with fold-out poster picture sleeve and full lyrics)
Als Teil des Triumvirats des Seattle Grunge der Neunzigerjahre, zu dem noch Nirvana und Soundgarden gehörten, debütierte Pearl Jam mit Ten, ihr zugänglichstes und am wenigsten tiefsinniges Album. Im Laufe der Zeit hat der Ruf von PJ als eine politisch korrekte Band, die zu sehr über den Dingen steht, um ihre Musik auf MTV zu prostituieren, fast die Musik überlagert. Aber vorher waren sie eine einfache hau-drauf, hau-rein, laute, melodische Rock Band. Und Lead-Sänger Eddie Vedder war berühmt für seine ungestüme Bühnenpräsenz und für eine urwüchsige Stimme, die sich anhörte, als hätte sie drei Stimmbänder. Die persönlichen, erzählenden Singles "Alive", "Jeremy" und "Even Flow" katapultierten die widerspenstige Band in die Liga der über 10 Millionen Verkaufszahlen. Nachfolgende Alben waren viel komplizierter, subtiler, thematisch vielschichtiger und in so mancher Hinsicht besser als Ten. Aber die Band wird nie mehr den Aufruhr wiederholen können, den dieses Album verursachte. -Beth Bessmer

Badmotorfinger - Soundgarden
CD:Badmotorfinger
 Soundgarden, Audio CD, Verkaufsrang 3580
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BADMOTORFINGER
Das soll eine Single sein? Angewiderte Faszination ist im besten Fall das Gefühl, das von dem Song-Monster namens "Jesus Christ Pose" ausgelöst wird, nicht aber freudiges Fingerschnippen auf der Cabrio-Fahrt in den Sonnenuntergang. Im Gegenteil. Sollte man dieses Lied gewordene Pfund Wut, diesen Aufschrei nach mehr, mehr und noch mehr Energie-Ausstoß. Ein Gitarrenriff, das nicht mehr ist als ein kunstvoll bis ins Unverdauliche geschichteter Lärm-Koloß, der in alle Richtungen zischt, zerrt, quietscht und beißt. Eine Rhythm-Section, die die Bedeutung des Wortes "Berserker" bereits im Kindergarten gelernt haben muß. Und über allem brüllt sich Chris Cornell die Seele aus dem Leib in einer Mischung aus gescheitertem Heldentenor und apokalyptischem Falsett. "Jesus Christ Pose" ist der songliche Prototyp eines Albums, das in seiner gewalttätigen Garstigkeit, in seiner verdreckten, räudigen Schönheit gänzlich allein auf dem Rock-Olymp steht. Soundgarden sind um mehrere 1000 Tonnen schwerer als Black Sabbath. Sie haben dem Grunge die netten Popmelodien geraubt, die Nirvana in bester Poptradition kultivierten. Sie sind Metal in seiner unprätentiösesten Form und doch meilenweit von dem entfernt, was man bisher unter Metal verstanden hat. Soundgarden sind das unangenehme Gesicht des Alternative Rock. Grunge muß sich verdammt warm anziehen, wenn er das hier überleben will. -Björn Döring

Incesticide - Nirvana
CD:Incesticide
 Nirvana, Audio CD, Verkaufsrang 21214
Preis: 6,95 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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INDIE
Eigentlich war sie ja lediglich als Lückenfüller nach dem unglaublichen Erfolg von Nirvanas Nevermind gedacht, aber das Album Incesticide hat nicht nur historische Bedeutung sondern hat aus der Perspektive späterer Ereignisse betrachtet neue Bedeutung gewonnen. Es besteht aus Ausschnitten, Demos, Singles, die nie auf Alben erschienen und aus Liveaufnahmen der BBC.
Es ist ein faszinierendes Hörerlebnis, wenn auch nicht ganz und gar aufsehenerregend. Zu den Highlights gehören die übermütige Kindheitserinnerung "Sliver" und ihr bissig-ironischer Begleiter "Dive", eine Single, die vor Nevermind erschien. Zu erwähnen ist auch noch eine brillante Version von "Molly's Lips" der Vaselines. Geradezu unheimlich sind jedoch Kurt Cobains Begleittexte zu diesem Album, die manchmal wie ein Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord klingen, die Ruhm und Geld verspotten, die wie eine Sturmflut über ihn hereinbrachen und ihn schließlich verschlungen haben. -Daniel Durchholz

Nevermind - Nirvana
CD:Nevermind
 Nirvana, Ausgabe vom 1991, Audio CD, Verkaufsrang 6063
NEVERMIND
Wenn uns der Sound auf Nevermind jetzt vertraut ist, dann liegt das garantiert auch daran, daß tausende von Rockbands, die nach Nirvana kamen, krampfhaft versuchten ihren Stil zu kopieren. Nirvanas Sound prügelt aus den Boxen auf Dich ein. So wie das Turbo-Punk-Riff in "Smells Like Teen Spirit", in dem sich die angestaute Wut aus 15 Jahren Rock-Underground in einem einzigen inbrünstigen Schrei Luft verschafft.
Nur wenige Alben haben das kulturelle Bewußtsein dermaßen geprägt, von den zwölf Songs auf der Platte sind mindestens schon zehn zu Standards geworden. Das historische Gewicht mag es schwierig machen sich die Platte unvoreingenommen anzuhören. Tatsache ist aber, daß die wahnsinnige Kraft, die in Kurt Cobains Gesang steckt, immer noch und immer wieder schockiert. -Douglas Wolk

Louder Than Love - Soundgarden
CD:Louder Than Love
 Soundgarden, Audio CD, Verkaufsrang 17851
Preis: 9,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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LOUDER THAN LOVE
"Alles, was wir können, haben wir von Black Sabbath gelernt!", gaben Chris Cornell & Co. am Anfang ihrer Karriere mal zu Protokoll, und Ultramega OK, ihrem Debütalbum, war das definitiv anzuhören: dunkle Riffs, schwere Drums, langsame Tempi und ein sehr deutliches psychotisches Moment lagen unter allem, zu dem Cornell sich stimmlich möglichst hoch empor schwang. Auf den folgenden Screaming Life- und Fopp-EPs allerdings begann sich bereits abzuzeichnen, dass die Band doch auf etwas mehr aus war, und das manifestierte sich erstmals in voller Länge auf Louder Than Love. Wenn auch noch nicht in voller Breite.
Was das Songschreiben betrifft, waren Cornell und Gitarrist Kim Thayil noch etwas unsicher, und dass Bassmann Hiro Yamamoto, ein enorm wichtiger Posten in einer heavy Rockband, nur zweite Wahl war, konnte sich erst herausstellen als er 1991 mit Erscheinen des Badmotorfinger-Albums durch Ben Shepherd ersetzt wurde. Interessant ist Louder Than Love aber vor allem, weil sich hier zum ersten Mal andeutete, zu was für einer Band Soundgarden werden könnte: zu einer, die Rockmusik als innovationsfähiges Medium begriff, mit der Eleganz von Deep Purple, der Heavyness von (immer noch) Black Sabbath und der Cleverness Led Zeppelins gesegnet war. Das Beste aus der alten Rockwelt also, und mit "Hands All Over" ein Track, der bis zum Split der Band 1996 ein Höhepunkt ihrer Konzerte war. -Rolf Jäger

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