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WELCOME TO JAMROCK Bereits mit seinem letzten, vor vier Jahren veröffentlichten Album Halfway Tree überzeugte der Sprössling von Reggae-Legende Bob Marley Fans und Kritiker restlos. Die Platte wurde vollkommen zurecht mit einem Grammy für das beste Reggae-Album des Jahres ausgezeichnet. Mit Welcome To Jamrock legt Damian Marley nun einen fulminanten Nachfolger vor, auf dem er das musikalische Erbe seines Vaters mit zeitgenössischen Sounds verbindet. Und das passiert auf denkbar aufregende Weise, denn Damian Marley macht nur unwesentliche Zugeständnisse an den Mainstream. Bereits das Vorab als Single veröffentlichte Welcome To Jamrock, eine eindringliche Schilderung der sozialen Zustände in Jamaika, sorgte Weltweit auch außerhalb der eingeschworenen Reggae-Gemeinde für einiges Aufsehen. Und mit "Confrontation", einem ähnlich aufwühlenden Track, eröffnet Damian Marley sein neues Album, das ihn endgültig als würdigen Nachfolger seines Vaters etablieren dürfte. Denn wie bereits Bob Marley überzeugt auch er mit Botschaften, die die Herzen der Menschen erreichen. Entscheidenden Anteil am gelingen der Mission muss man auch seinem Halbbruder Stephen Marley zusprechen, mit dem zusammen er das Album produzierte. Das Duo hält die Spannung bis zum Ende aufrecht und glänzt mit erstklassigen Songs wie "The Master Has Come Back" oder dem mit Unterstützung von Rapper Black Tought (The Roots) eingespielten "Pimpa's Paradise". Stilistisch bewegt sich Damian Malrey auf Welcome To Jamrock gekonnt zwischen Reggae und HipHop. Zu den aufwühlendsten Songs der Platte zählt definitiv das zusammen mit HipHop-Ikone Nas eingespielte "Road To Zion", bei dem zudem ein Sample aus Ella Fitzgeralds Song "Russian Lullaby" für Gänsehautfeeling sorgt. -Norbert Schiegl
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New Dubby Conqueros Berlin groovt. Spätestens wenn Seeed über die Bühne toben, respektive die Steroanlagen des Landes erobern, und mit elf Musikern ein breites Feuerwerk aus Reggae, Dub, HipHop, Dancehall und sonstigen Raketen abfeuern - zweisprachig übrigens, locker swingend zwischen Jamaica und Europa. Bemerkenswert ist die gelungene Einheit zwischen Text und Musik: da sind die "Dancehall Caballeros", die in die Beine gehen, das nachdenkliche "Walk Upright" mit klasse Harmoniegesang, und natürlich "Dickes B", die funky-ironische, dennoch liebevolle Hommage an Berlin: "Früher ging's in Berlin um Panzer und Moneten, heut leb ich im Osten zwischen Blümchentapeten." Durch alle Tracks weht ein frischer Wind von Spielfreude und Lebenslust, die Verschmelzung von Spaß und Können ist an jeder Stelle spürbar. Besonders köstlich übrigens die Cover-Version von "Tide Is High" als aufgepepptem Reggae-Klassiker. Kurzum: Passender Soundtrack für diesen (und hoffentlich noch viele) Sommer - bleibt nur zu hoffen, dass der genauso gut wird wie diese Platte! -Ute Springer
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CD:
Halfway Tree
Damian Marley, Audio CD, Verkaufsrang 25147
Preis:
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HALFWAY TREE Halfway Tree, das zweite Album von Damian Marley alias Junior Gong, vermittelt zwischen verschiedensten jamaikanischen Musikstilen: Das abgedeckte Spektrum reicht von Roots-Reggae bis Dancehall, von HipHop bis R&B, von puristisch bis (gemäßigt) provokant. Das in einem lockeren amerikanischen R&B-Rhythmus gehaltene "Where Is The Love?" stellt kernigen Sprüchen des jüngsten Marleys den selbstbewusst feministischen Rap der Ruff-Ryder-Frau Eve gegenüber. Dass Damian Marley auch im eleganten Uptown verwurzelt ist, bezeugen die glatten Grooves und Salsa-Anklänge des von Sly und Robbie produzierten Titels "She Needs My Love", der sich außerdem durch Yami Bolos charmanten Gesang auszeichnet. Der Titel "Catch A Fire", auf dem Damians Bruder Stephen mit sanftem Harmoniegesang zu hören ist, präsentiert in klassischem Roots-Reggae-Stil ein elementares Kapitel in der Geschichte der afrikanischen Diaspora; hierfür wurde "Slave Driver" umgearbeitet und aktualisiert, ein Klassiker von Bob Marley, dem Vater der beiden Brüder. Insgesamt ist Halfway Tree ein Album, das über dem Durchschnitt liegt. Besonders bemerkenswert: der Titel "Give Dem Some Way". -Rebecca Levine
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MUSIC OF THE SUN Ein Welthit und eine abwechslungsreichen Mixtur aus karibischen Riddims, HipHop und R&B-Balladen - mit "Music Of The Sun" liefert die 17-jährige Sängerin aus Barbados ihre Visitenkarte ab. Hieß es von hoffnungsvollen Talenten früher immer, sie hätten die Musik im Blut, so lautet das Pendant des 21. Jahrhunderts: "Musik ist in meiner DNA". Dieser Spruch wird zumindest Rihanna in den Mund gelegt und wer wollte da schon widersprechen. Die 17-jährige Sängerin aus Barbados wurde gleich beim ersten Vorsing-Termin bei Def Jam von Labelboss Shawn "Jay-Z" Carter höchstpersönlich unter Vertrag genommen. Ihr Debütalbum "Music Of The Sun" erfreut die weltweit wachsende Fanschar mit einer manierlichen Mixtur aus HipHop, Soul, Reggae und Dancehall-Grooves. Dennoch klingt das Album wie aus einem Guss, was in erster Linie den beiden Produzenten Evan Rogers und Carl Sturken zu verdanken ist, die Rihanna auch einen Großteil der Songs auf den Leib geschrieben haben. Neben der Paradenummer "Pon De Replay", einem Top Ten Hit in Europa und den USA, sticht vor allem ihre gelungene Coverversion von "You Don't Love Me (No No No)" heraus. Bereits vor 15 Jahren avancierte dieser Song in der Fassung von Dawn Penn zum Klassiker. Rihanna kann für ihr Remake auf die Unterstützung von Vybz Kartel zählen, hält sich ansonsten aber weitgehend an die Vorlage. Der relaxte Reggae "Here I Go Again" hebt sich ebenfalls äußerst angenehm hervor. Als Bonus-Track schließlich offeriert Rihanna einen gelungenen Remix ihrer Hitsingle - diesmal mit tatkräftiger Unterstützung von Dancehall-Rapper Elephant Man. - Wolfgang Zwack