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Denken Sie selbst! Wie denken Verliebte, wenn überhaupt? Spielt das Klima verrückt oder nur die Klimaforscher? Dürfen Vegetarier fleischfressende Pflanzen essen? Der Mensch kann nichts besser als denken. Aber ist Intelligenz wirklich die beste Überlebensstrategie? Wir halten uns für die Krone Schöpfung, aber evolutionär sitzen Bakterien am längeren Hebel. Ob Amöbe, Möbelpacker oder Papst - jede Spezies hat ihre eigenen Denkstrategien. Vince Ebert, der lustigste Physiker Deutschlands, klärt schonungslos auf. "Denken Sie selbst!" ist ein humorvolles Plädoyer für den eigenen Kopf. Dieses Buch ersetzt endlich nervige Halbbildung durch sympathisches Dreiviertelwissen. Mit diesen wissenschaftlichen Fakten können Sie auf jeder Party glänzen. Müssen aber nicht. "Vince Ebert ist der Einzige, bei dem zwischen Comedy und Physik die Chemie stimmt!" (Stefan Raab)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 85 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Was ist Denken? (3 von 5 Punkten) meint T.H. aus Bottrop Eckart von Hirschhausen schreibt im Vorwort, Vince Ebert würde gerne albern. Das stimmt! Über das Denken erfährt man nicht wirklich viel, was der Titel vermuten lassen würde. Vince Ebert kalauert so durch einzelne Wissensgebiete, zeigt, wie beschlagen er ist, doch fehlt ihm die Tiefe. Es macht Spaß, seinen Gedankengängen zu folgen. Allerdings wirken so manche Gags ein wenig konstruiert, zu wenig geschliffen. Die Texte sind amüsant, doch auch ein wenig oberflächlich. Was er humorvoll schreibt, stimmt und doch wieder nicht. Es fehlt eine solide Substanz. Er könnte mehr aus den Themen machen, wenn er nicht so scharf auf den nächsten Gag oder die nächste witzige Bemerkung wäre. Viele Gags sind "geklaut" oder adaptiert, der Leser/die Leserin merkt, wie beifallheischend der Duktus des Schreibens angelegt ist. Vince Ebert kann mehr und kann es besser, das ist spürbar. Also vielleicht mal einen Witz weglassen, mehr denken, mehr in die Tiefe und ein wenig über den Tellerrand hinaus schauen.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Jetzt wird?s gefährlich. Wer nämlich eine andere Weltsicht hat oder andere Meinungen vertritt als Henryk M. Broder oder, schlimmer noch, Seine Majestät höchstselbst zu kritisieren wagt, läuft leicht Gefahr, reflexhaft als Antisemit, Antiamerikaner, Unterdrücker, Diskriminierer, Schmarotzer, Homophobe, Sexist, Klassist, Rassist etc. gebrandmarkt zu werden. Doch trotz oder gerade wegen des Risikos einer Fatwa seitens dieses notorischen Wadenbeißers, der selbst ganz unverschämt Querulanz und Intoleranz zu Tugenden erhoben hat, ist Courage höchste Bürgerpflicht. Bester Beleg ist das vorliegende Buch, das knapp ein Jahr nach Erscheinen nun als Paperback beim Pantheon Verlag neu aufgelegt wurde. Es zeigt in exemplarischer Weise die Strategie dieses Meisters der Rhetorik und Demagogie, der es sich zum Sport gemacht hat, Kontrahenten mit scharfer Zunge und spitzer Feder mindestens sprachlos aber lieber noch mundtot zu machen. Wie ein Berserker hebt der Mann, der sogar soweit ging, sich bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen als Zeichen seiner fundamentalen Opposition gegen einen angeblichen Zeitgeist falsch verstandener Toleranz demonstrativ mit George W. Bush zu solidarisieren, zum Rundumschlag gegen all jene innerhalb und außerhalb unserer Gesellschaft an, die im Grunde zivilisatorisch immer noch nicht auf der Höhe der Zeit sind. Doch wenn schon nicht Broder, so hätte doch wenigstens der bewunderte unbeugsame wiedergeborene Christ wissen müssen, dass die Devise nicht mehr "Auge um Auge, Zahn um Zahn" lautet, sondern "Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!". Eine Formel übrigens, die dem Aufklärer Immanuel Kant, auf dessen Kritik der reinen Vernunft Broder im Buchtitel Bezug nimmt, als Vorlage für seinen kategorischen Imperativ diente. ? Arnold Abstreiter
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 28 Bewertungen)
Lesermeinungen:* gnadenlos intolerant (5 von 5 Punkten) meint a. aus RLP Ein wichtiges Buch. Leider wird die beschriebene Entwicklung so weiter gehen. Irgendwann wird alles irgenwie erklärbar und wer Klartext redet hat nur noch Nachteile. Man muß sich dieser, falschverstanden Toleranz intolerant entgegenstellen. Das heißt nicht sich respektlos zu verhalten, nicht sich andere Meinungen nicht anzuhören. Intoleranz in diesem Sinne aber macht einsam. Die Leute haben Angst anzuecken, Angst mit einer Meinung allein dazustehen. Ach!, es ließe sich noch viel schreiben. Lest das Buch selbst und lasst Euch hinterfragen und prüft alles, das Gute aber behaltet.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Niccolò Machiavellis 1532 erschienene Schrift "Il Principe" ist unter dem Titel Der Fürst Weltliteratur geworden. In seiner Radikalität, in seiner scharfen Trennung zwischen rein politischem Handeln und den Entscheidungen des Einzelnen, überstrahlt Machiavellis Werk die politiktheoretischen Schriften aller seiner Zeitgenossen. Machiavelli will klären, "was das oberste politischen Amt sei, wie viele Arten es davon gibt, wie und wann man es behält, und wie und wann man es verliert". Es geht ihm dabei um die Herrschaftsbildung und Herrschaftssicherung, um die Bewahrung des principato. Sämtliche Handlungen des Fürsten werden an ihrem politischen Zweck der Erhaltung der Herrschaft gemessen. Entscheidend für den Erfolg ist nicht der moralische Wert sondern allein die Wirkung des Verhaltens. Dieser ausschließlich erfolgsorientierte amoralische Zweckrationalismus war es, der viel seiner Zeitgenossen zutiefs verstörte. Schon vor Jahrhunderten wurde "Machiavellismus" zu einem Synonym für Verschlagenheit und Hinterlist, für Amoral und Rücksichtslosigkeit in der Politik. Man hat sich angewöhnt, jede skrupellose Machtpolitik als "machiavellistisch" zu bezeichnen, jene berühmte oder vielmehr berüchtigte "Realpolitik", die sich auf Machiavellis "Il Principe" berufen zu können glaubt. Jedes Jahrhundert hat Machiavellis Schrift anders ausgelegt. In jüngster Zeit wurde sie, wie viele andere Klassiker der Staats- und Kriegskunst auch, erfolgreich von der Managementlehre adaptiert. Ob unternehmerische Führungsstrategien oder persönliche Karriereplanung, an Machiavellis und Anti-Machiavellis herrscht auf dem Buchmarkt kein Mangel. Dennoch lohnt sich ein Blick ins Original, denn Der Fürst ist eine realistische, und in seiner Art zeitlose Diagnose der Politik, in der die Interessen des Staates stets Vorrang vor allen ethischen Überlegungen hatten. -Stephan Fingerle
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 70 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Machiavelli (5 von 5 Punkten) meint D.B.S. Von der Diktion her schwierig zu lesen da sie sich eng an die Übersetzung hält. Zum Inhalt: hier werden die Mechanismen der Politik sehr gut dargestellt. An zahllosen Beispielen wird der wahrscheinlich erfolgreiche "Fürst" dargestellt und gleichzeitig die Meschanismen eventuellen Scheiterns angeführt, desgleichen für den Versagenden.Dieses läßt sich zwanglos auf heute übertragen. Machiavelli hält die Darstellung in der permanenten Gegenläufigkeit bis zum Schluß durch. Liest man dieses Werk aus der heutigen Sicht wird klar warum die Attentate wie geplant auf Hitler nicht funktionieren konnten. Beim lesen, dieses wirklich sehr eindrucksvollen Buches, muß man sich immer wieder vor Augen führen, dass es trotz seiner bestechend logischen Folge vor der Aufklärung und vor dem Humanismus geschrieben wurde. zusammengefaßt sehr lesens wert
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| | Buch: | Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken |
| Autor: | Fred Vargas, Christel Gersch, Ausgabe vom 2005, Gebunden, Verkaufsrang 150119 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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So charmant ist Fred Vargas Ironisch, todernst und köstlich amüsant: Dieser Band geht in einer turbulenten Folge von Gedanken und Situationen, die jedermann kennt, der Frage nach: Was ist der Sinn des Lebens? Wie kann ich festhalten, was mir das Liebste ist? Da gibt es einen hinreißenden Exkurs über die Möglichkeiten, eine Liebe zu befördern oder aber zu zerstören. Da geht es um Gott und die Dinosaurier, um die Ungereimtheiten der Schöpfung, es geht um das Warten - auf den Bus, einen Anruf, eine E-Mail vom "Mann meines Lebens". Fred Vargas hat mit diesem Buch ein wirklich überraschendes Werk vorgelegt: frische Gedanken für hungrige Leser. Die Königin der Spannung
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein Buch für einen geliebten Meschen von mir! (5 von 5 Punkten) meint G.P. aus Wien Dieses Buch habe ich einem lieben Buben geschenkt der mir sehr viel bedeutet und dem ich damit eine sehr große Freude machen wollte!!! Ich wollte ihm auch helfen, denn Sinn des Lebens zu finden, denn Gott liebt diesen 13 jährigen Buben sehr!
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| | Buch: | Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten: Dietmar Wischmeyers Logbuch |
| Autor: | Dietmar Wischmeyer, Ausgabe vom Sept. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 106630 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Dietmar Wischmeyer, Erfinder des 'Kleinen Tierfreunds' und des 'Frühstyxradios' fährt mit dem Rasiermesser durch den deutschen Alltag, durch die Eigenheimlager am Rande des Gewerbegebiets, über die glibbrigen Fleischtheken mit Pfannengyros, rein in die Metapherhölle des Brotregals und hoch zur Aluleiter-Nordwand am Baumarktmassiv. Jeder, der nach diesem Parforceritt seine alltägliche Umgebung noch mit gleichen Augen sieht, darf sich auch zu ihnen zählen, zu den Bekloppten und Bescheuerten dieses Landes.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 20 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Beklopptes Buch für eine bekloppte Gesellschaft (4 von 5 Punkten) meint E.W. aus Meiningen Ein fast durchweg amüsantes Buch, das teilweise allerdings die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet. Etwas weniger Fäkalsprache hätte dem Humor keinen Abbruch getan. Der Autor hält der Gesellschaft erbarmungslos einen Spiegel vor und kommt häufig zu sehr rabiaten aber doch schlüssigen Folgerungen, die nicht unbedingt einen sofortigen Lebenswandel bewirken aber doch zum Nachdenken anregen.
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| | Buch: | Dietmar Wischmeyers Logbuch - Zweite Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten. |
| Autor: | Dietmar Wischmeyer, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 108449 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Auf seiner zweiten Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten besucht Dietmar Wischmeyer erneut den miesen Mitmensch auf der anderen Seite des Jägerzauns. Liebevoll zeichnet er ein Bild unserer alltäglichen Umwelt, das wir uns so schrecklich nicht vorgestellt hatten. - Leider, muß man nach der Lektüre zugeben, hat er wieder mal recht.Dieter Wischmeyer wurde vor allem durch seine Radio- und Bühnenfigur "Der Kleine Tierfreund" und als Gründer der legendären Comedysendung Frühstyxradio (mit Sabine Bulthaup, Oliver Kalkofe u.a.) bekannt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Eine Reise durch die Tiefen der eigenen Beklopptheit (5 von 5 Punkten) meint . Wischmeyer hat ein Buch geschrieben... So beginnt dieses Machwerk und führt den Leser durch die Tiefen der deutschen Unvernunft und des deutschen Schwachsinns. Sei es das Essen beim Griechen oder die Rückehr Modern Talkings, Wischmeyer schafft es, uns alle betroffen zu machen und den Spiegel vorzuhalten. Das alles geschieht auf eine wirklich humorgeladene Weise, daß man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Wer etwas Selbstkritik vertragen kann und sich auch nicht daran stört fäkale Ausdrücke zu lesen, der sollte sich dieses Buch kaufen und, wie Wischmeyer empfiehlt, hinterher wegwerfen.
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| | Buch: | War meine Zeit meine Zeit |
| Autor: | Hugo Loetscher, Ausgabe vom 25. Aug. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 52951 |
| Preis: | 21,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Von Fluss- und Lebensläufen - Hugo Loetscher entwirft, persönlich und analytisch brillant, die Landkarte seiner Empfindsamkeit: die Summa eines großen literarischen Werks und eines unerschöpflich neugierigen Geistes, immer unterwegs zu neuen Ufern und fremden Küsten.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Schweizer oder Weltbürger, das ist hier die Frage (5 von 5 Punkten) meint C. Schon mit dem Titel begründet Hugo Loetscher seinen Stil, der ihn mit immer neuen Fragen bewegt hat, die er z.T. nicht beantworten kann und will.
Zürich ist die Stadt der Herkunft und des Aufbruchs von Hugo Loetscher, des Schweizer Schriftstellers, Journalisten und Reiseberichterstatters.
Zwischen Melancholie, Zweifel und Skepsis bewegen sich seine Reflexionen, die einer Reise durch das letzte Jahrhundert gleichen.
Er ist nicht gefragt worden, ob er geboren werden will,-wie vielen mag es mit dieser Frage ähnlich ergehen wie diesem nachdenklichen und weitgereisten Dichter?
Sein sinnierender und eindrucksvoller Lebensbericht beschreibt die Anfänge seines Lebens als eines Bewohners des Diesseits und des Jenseits, womit er seinen Wohnort diesseits und jenseits des Flüsschens Sihl meint. Von der Sihl bis zum Nil und zum Amazonas reichen seine Reiseeindrücke, mit denen sich immer auch Lebenserfahrungen verbinden. Aufmerksam und klar in der Beobachtung erlebt er sprachliche Ausdrücke, und sieht hinter der Sprache Inhalte wie in diesem Satz eines Arabers:"Du hast uns einsam gemacht",-im Schweizerdeutsch gleichbedeutend nach langem Wiedersehen mit "da chunnt ein Frömde"; " da kommt ein Fremder".
Er ist und bleibt von Kindheit an ein Fragender und ein Ratloser. Das "Woher" oder "Wohin" beschäftigt ihn über die Jahre wie viele andere seiner Schriftstellerzeitgenossen. Mit einigen verband ihn Freundschaft wie Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch, mit denen er in einem Namen genannt wird.
Seine Stadteindrücke von Venedig über Rom und Neapel bilden den Grundstock, von dem aus man seine weiteren Reisen betrachtet. Örtlichkeiten, Mentalitätsgeschichten und atmosphärische Impressionen lassen den Leser unmittelbar teilhaben an seiner Geschichte, die ihn mit den Trümmern des zweiten Weltkriegs in Berlin und Frankfurt ebenso konfrontiert hat wie mit Fragen nach dem Minarettstreit in der Schweiz. Geschichtswissen und politische Historie begleiten ihn in Griechenland zu den Wirkungsorten bekannter Philosophen der Antike. In Istanbul befindet er sich zugleich in Byzanz und Konstantinopel und weiß über die Geschichte dieser Stadt profund zu berichten. Er hat die Welt nicht erobert, sondern beobachtend sie sich zu eigen gemacht.
"Das NIE GANZ DAZUGEHÖREN schärfte wohl den Blick für das, was sonstwo und sonstwie nicht dazugehörte". Mit diesen Worten gibt er recht genau wieder, wie er sich in der Welt gefühlt hat.
2009 wurde mit Hugo Loetscher ein Weltbürger zu Grabe getragen, dessen Wirken und Schreiben für viele unvergessen bleibt.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Eine Leiche mit einem Stein im Mund ist ein Verräter. Ein Schuh auf der Brust eines Ermordeten bedeutet, jemand wollte fliehen. Eheliche Treue wiederum gilt als hoher Wert. Die ehrenwerte Gesellschaft, die diese Sprache spricht und versteht, ist die italienische Mafia. Im Jahr 2006 konnte in Sizilien der Boss aller Bosse, Bernardo Provenzano, gefasst werden. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse halfen, ein klareres Bild des organisierten Verbrechens zu gewinnen. Dieses gelungene Buch spiegelt alle wichtigen Neuigkeiten wider. "Pizzini" heißen die zusammengefalteten Zettel, mittels denen der Kopf der sizilianischen "Cosa Nostra" mit den Seinen in Kontakt trat und Befehle erteilte. "Pizzo", Schutzgeld, war und ist Teil des schmutzigen Geschäfts. Zwar führte Provenzano ein gemäßigteres Regime als sein Vorgänger, der Drogenbaron Totò Rina ? dieser hatte eine grausige Blutspur hinterlassen und viele Italiener gegen das organisierte Verbrechen aufgebracht, sein prominentestes Opfer war Mafia-Jäger Giovanni Falcone. Doch auch wenn Provenzano der sizilianischen Mafia ein menschlicheres Antlitz verleihen wollte ? auch seine Arbeit im Verborgenen kostete Unzähligen viel Geld und so manchem das Leben. Bestseller-Autor Andrea Camilleri enthüllt die gewonnenen Erkenntnisse in lexikalischer Form. Beim Lesen erfordert das anfangs ein wenig Geduld, doch schon bald verdichtet sich die enthüllende Dokumentation Buchstabe für Buchstabe zu einem noch nie da gewesenen Psychogramm der Mafia. Ganz nahe an der Sache dechiffriert der Autor das Innenleben des organisierten Verbrechens und wirft authentische Schlaglichter auf Machenschaften sowie Verstrickungen mit Politik und Gesellschaft. 43 Jahren regierte der abgetauchte Provenzano aus dem Untergrund, wobei das Wort "Mafia" in keinem einzigen seiner "Pizzini" auftaucht. Die Regentschaft des Bosses aus dem Städtchen Corleone im Visier, bringt das vorliegende Werk Licht ins Dunkel dieser Jahre. Doch wenn auch das Lexikon mit allen Buchstaben des Mafia-Alphabets von A-Z ein Ende findet ? für die Geschichte des organisierten Verbrechens gilt dies indes immer noch nicht. ? Herwig Slezak
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Eines der Besten Mafia Bücher (5 von 5 Punkten) meint P.B. aus Ostfildern Ein sehr spannendes und packendes und interressantes Buch über einen Mann der im wahrsten Sinne des Wortes- schlauer als die Polizei erlaubt und das über 40 Jahre lang auf der Flucht war, unglaublich wie man sich so ewig verstecken kann vor den Gesetzeshütern und trotzdem sein Geschäft weiter nachgeht und es sogar heute noch tut. Ein Buch was sich auf eine wahre Begebenheit beruft.
Sehr empfehlenswert.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Bunte Paraden am St. Patricks Day, saftig grüne Wiesen, rustikal-gemütliche Pubs mit überschäumendem Guinness auf schweren Tischen und sommersprossige Jungs mit karottenfarbenen Haaren. So stellt man sich Irland gemeinhin vor. Pete McCarthy, englischer TV-Moderator mit britischem Pass und irischem Herzen (seine Mutter ist Irin!), wollte sich selbst ein Bild davon machen, reiste kreuz und quer durchs Land - und schrieb seine zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen auf. Was dabei herausgekommen ist, knüpft an McCarthys Erfolge als Comedy-Star und Moderator preisgekrönter Reisesendungen nahtlos an. Mit über 300.000 verkauften Exemplaren zählt das Buch zu den erfolgreichsten Publikationen, die es je über Irland gegeben hat. Das liegt zum einen an dem außergewöhnlichen Charme und Witz, mit dem Land und Leute beschrieben werden und zum anderen daran, dass es ein Buch für alle Lebenslagen ist: zum Schmökern, zur Vorbereitung auf den Irland-Trip, zum Verschenken und zum Mitnehmen auf die grüne Insel. Dass die Wahl des Titels auf McCarthy's Bar fiel, hängt übrigens mit der vom Autor selbst aufgestellten achten Reiseregel zusammen, die da lautet: "Lauf niemals an einem Pub vorbei, der deinen Namen trägt." Und da es in den Hügeln zwischen Dublin und Limerick, Galway und Cork vor McCarthys nur so wimmelt, wurden diese Bars zu einer Art zweiten Heimat für den Autor. Für den Leser bringt das den Vorteil mit sich, dass in den gezwungenermaßen aufgesuchten Lokalen die skurrilsten und interessantesten Begegnungen statt- und somit den Weg in die Lektüre fanden. Fazit: Unabhängig, ob man nun Irland bereits kennt oder nicht, besonders mag oder nicht: McCarthys streckenweise äußerst humorvolle Landeskunde kann man nur empfehlen. -Christina Falkenberg
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 18 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Selten so gelacht! (5 von 5 Punkten) meint C.F. aus Österreich Ich habe das Buch gelesen und kann nur sagen: "Hut ab". Mag sein, dass ich als eingefleischter Irland-Fan nicht objektiv genug bin, aber das Buch hat mich nicht nur einmal an persönliche Erlebnisse auf der insel erinnert. Zudem ist McCarthys zwar britischer Humor auch in der deutschen Übersetzung extrem erheiternd (Kompliment an den Übersetzer).
Leider ist es derzeit das einzige Buch McCarthys, das auf Deutsch übersetzt wurde. Vielleicht sollte ich die anderen auf Englisch lesen, doch hab ich irgendwie Angst, die feinen Nuancen des Humors nicht so mitzubekommen, wie es der Übersetzer geschafft hat (Nochmals Kompliment).
Ich kann nur jedem, der schon einmal in Irland war, raten: Lest dieses Buch!
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| | Buch: | Auf verlorenem Posten |
| Autor: | Slavoj Zizek, Ausgabe vom 17. Juni 2009, Broschiert, Verkaufsrang 56121 |
| Preis: | 14,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Der Kapitalismus, so Slavoj Zizek, gleiche einer Comicfigur, die stolz über den Dachfirst hinaus ins Leere läuft - um dann jäh abzustürzen. In seinem neuen, kämpferischen Buch setzt sich Zizek mit den Perspektiven der Linken auseinander: Er entlarvt die Widersprüche des Neoliberalismus, diskutiert die Positionen von Alain Badiou und Antonio Negri und untersucht, inwiefern die Debatte um den Klimawandel ein Indiz darstellt für ein "Unbehagen in der Natur". Dabei erweist er sich wieder als das externe Hirn seiner Leser: Er sieht die Filme, registriert die Nachrichten und macht sich darüber die Gedanken, für die wir keine Zeit haben.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* ein die Augen öffnendes Buch (5 von 5 Punkten) meint D.W.H. Ein Philosoph und Psychoanalytiker erklärt uns die gegenwärtige Krise unserer Wirtschaftsordnung. Das ist wichtig, denn es kommt darauf an, einen Standpunkt außerhalb des zu betrachtenden Systems anzunehmen, wenn man seine Mechanismen verstehen will. Er stellt klar, warum die "Krise", die dann in den Medien, in Talkshows mit Vertretern der Wirtschaft und ihrer Politiker doch wieder keine richtige Krise des Systems ist sondern nur eine kleine Delle in einer als ewig wachsend angenommenen Seifenblase darstellen soll - uns zwar angeht aber doch nicht so um die "Systemfrage " zu stellen. Wir sollen betroffen sein aber mit unserem Denken und Handeln immer innerhalb des Systems bleiben.
Dank dieser Katastrophisierung (was geht uns eigentlich die Bankenkrise an) müssen die Menschen sich halt mehr den globalen Anforderungen stellen, auch wenn unklar bleibt, wer - die Arbeitnehmer in den alten Industrienationen, in den Schwellenländern, in der 3. Welt - nun eigentlich der Profiteur ist. Die Sozialisierung der Verluste bleibt so schön in dunklen. Und während innert Stunden Großinvestoren gerettet werden müssen (privatisierte Systemrelevanz) bleibt die Vorhaltigkeit, die Sorge um Umweltschutz, Klima, Rohsoffe usw. schön Aufgabe der Bevölkerung, die an die Enkel denken soll. (Ist doch so gesehen ganz gut wenn die Leute keine Kinder mehr bekommen, oder?)
Wenn alles das mal nicht klapp - hier kommt der Psychoanalytiker zum Zug - so sind einzelne Banker als Person schuld, nie jenes auf Gier beruhende Wirtschaftssystem, dass es diesen erst ermöglicht hat sich ebenso zu verhalten. Scheitern ist hier immer persönliches Scheitern, die Wirtschaftsordnung kann dank der kapitalisitschen - fordistischen Weltanschauung nie scheitern und darüber darf auch nicht diskutiert werden, denn wie eine Religon ist sie außerhalb jeder Kritik.
Klar, daß dies Buch der Aufklärung nicht zu den Top 10 der Sachbücher in unseren führenden Print- Medien zählen wird.
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