Product Description "Der polnische Schriftsteller Wieslaw Kielar hat eine von Menschen erdachteund organisierte Hölle erlebt - das Konzentrationslager Auschwitz, dasgrößte nationalsozialistische Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg. InAuschwitz haben die Folter- und Mordknechte des Dritten Reiches etwa 1,6Millionen Menschen systematisch ermordet. Auschwitz, das ist der äußerste,brutalste Ausdruck deutschen Rassenhochmuts und Größenwahns, das sind Vernichtungsmethoden,wie sie sich nur von Menschenverachtung erfüllte Gehirne ausdenken können;Auschwitz, das ist ein Meer von Schmerzen, Qualen, Demütigungen, Todesängsten;Auschwitz. das ist ein Menschheitstrauma, das nicht wieder ausgelöschtwerden kann. Wer an Auschwitz denkt, kann der noch unbefangen daran glauben,daß die Menschheit sich zu immer höherer Humanität entwickelt? Hat Auschwitzwenigstens neue Kriege, Vernichtungslager, Foltergreuel verhindert?"
Buch:
Erinnerung an die Tiger-Abteilung 503: Die schwere Panzerabteilung 503 an den Brennpunkten der Front in Ost und West
Autor:
Franz W. Lochmann, Richard von Rosen, Alfred Rubbel, Rolf Sichel, Ausgabe vom 1. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 10179
Product Description Mit dem 2e Rep in den Krisenherden dieser Erde Erscheinungsjahr: 2010 m. zahlr. meist farb. Abb. Gewicht: 920 gr / Abmessungen: 240 mm x 170 mm Von Gast, Thomas Es ist still geworden um die Legion, doch sie lebt, mehr denn je. Die legendäre Truppe hat sich zwar in den vergangenen Jahren gewandelt, ist sich dabei aber selbst treu geblieben. Der Soldat in der Legion ist ein bestens ausgebildeter Profi mit technischem Verständnis für die modernsten Waffensysteme. Er ist robust, mental stark, höchst motiviert und diszipliniert. Und er ist ein Spezialist, je nachdem, für welche Art Einsatz er sich entschieden hat: Fallschirmjäger, Panzersoldat, Pionier oder Infanterist - immer ein Kämpfer, aber nie ein Killer. Thomas Gast erzählt in diesem Tatsachenbericht, was er bei der Legion erlebte. Fast zwei Jahrzehnte an den Brennpunkten dieser Welt eingesetzt - vom Kongo bis zum Balkan - ist sein Insider-Bericht ein authentischer Blick auf einen Mythos. Frisch, farbig und spannend zu lesen, verhilft er zu einem ungeschminkten Blick hinter die Kulissen dieser traditionsreichen Spezialeinheit.
Buch:
Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel: September 1944 - Januar 1945
Autor:
Helmuth James von Moltke, Freya von Moltke, Ausgabe vom 22. März 2011, Gebunden, Verkaufsrang 61104
Aus der Amazon.de-Redaktion "Landschaft ist eben wichtiger und gewiß prägender als alles andere." Es ist diese kräftige atmosphärische Strahlung, es ist die Liebeserklärung an ihre Heimat Ostpreußen, die das ganze Buch durchzieht, die den Leser einfängt und nicht mehr losläßt. Die Bilder der Erzählung werden so zu den eigenen. Man bekommt unweigerlich etwas von dieser Liebe ab, leidet mit und ist letztlich froh, den Verlust der Heimat nicht selbst erlitten zu haben. Dennoch ist Marion Gräfin Dönhoffs Abschied von den "Bildern ihrer Jugend" nicht sentimental wie so manche Erinnerung an das Land zwischen Weichsel und Memel, sondern zwar durchaus emotional, zuweilen aber sogar von feinen Fäden der Ironie durchwirkt. 600 Jahre, nachdem ihre Vorfahren von der Ruhr gen Osten gezogen waren, legte sie - wie damals zu Pferd - den umgekehrten Weg zurück. 600 Jahre, in denen die Dönhoffs die Geschichte Ostpreußens mitgestaltet hatten, gingen zu Ende. In brillanten historischen Skizzen führt die Zeit-Herausgeberin den Leser Jahrhunderte zurück, beginnt mit der Geschichte des Deutschen Ordens, beschreibt die Wirtschaftsgeschichte der Provinz und die Rolle ihrer Vorfahren, von denen einer, August Heinrich Dönhoff, 1848 preußischer Gesandter im Bundestag war und schließlich von keinem geringeren als Otto von Bismarck abgelöst wurde. Als intime Kennerin der ostpreußischen Geschichte zeichnet die Autorin am Beispiel ihrer Familie das Bild einer Gesellschaft, die unwiederbringlich Geschichte ist. Ihre Darstellung der patrimonial organisierten Gutsherrschaft vermittelt dem Leser einen tiefen Einblick in die Beschaffenheit einer Gesellschaft, deren Mitglieder für den Größenwahn Hitlers den höchsten aller Preise bezahlen mußten - den endgültigen Verlust ihrer Heimat. -Manfred Schwarzmeier
Buch:
Nicht alle waren Mörder: Eine Kindheit in Berlin
Autor:
Michael Degen, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 10513
Eine Kindheit in Berlin Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 327 gr / Abmessungen: 187 mm x 124 mm x 26 mm Von Degen, Michael Mit elf Jahren musste Michael Degen zusammen mit seiner Mutter vor den Nationalsozialisten fliehen. Es folgte ein Leben im Untergund, mit der ständigen Angst entdeckt und deportiert zu werden. Aber in dieser Welt, die aus den Angeln gehoben war, gab es Menschen, die sie versteckten, bis der Krieg vorbei war. Freunde und Fremde, Menschen die nicht fragten, sondern wortlos halfen. Ende der Dreißiger wurde es für die jüdische Familie Degen in Berlin gefährlich. Den Vater brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre. Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend. Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln. Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. -Jürgen Grande