Die Mafia in Deutschland Erscheinungsjahr: 2010 Einsteiger/Laien Gewicht: 483 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm x 33 mm Von Reski, Petra Petra Reski enthüllt die Mafiaverstrickungen in Deutschland und Italien - von den Morden in Duisburg bis zu Berlusconis dubiosen Verhandlungen. Petra Reski zeigt, wie gut sich die Mafia seit 40 Jahren in Deutschland eingerichtet hat und wie sehr dies von deutschen Politikern ignoriert wird. Sie beleuchtet die Verflechtungen der Mafia mit Politik und Wirtschaft und erzählt von dem verzweifelten Kampf Italiens um seine Demokratie. In einem weißen Alfa Romeo Spider fährt Petra Reski von Deutschland nach Italien. Ihre erste Italienreise führte von ihrem Heimatort Kamen bis nach Corleone. Heute nimmt sie denselben Weg - auf den Spuren der Mafia. Die Reise ist voller Begegnungen: mit Ermittlern, Kellnern, Mafiosi und ihren Frauen. Der Leser erfährt, wie viele Duisburger Pizzerien wegen mafioser Verstrickungen in Berichten des BKA auftauchen, wie die Ndrangheta in Stuttgart italienische Wahlzettel fälschte, warum die Bosse die deutsche Angst vor dem großen Lauschangriff teilen, welche Clans in Mailand die Stadträte bestimmen und wie Journalisten mundtot gemacht werden. Kaum hat sich der Staub, den Petra Reskis hoch gelobtes Mafia-Buch Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern aufwirbelte, ein wenig gelegt, folgt bereits die Fortsetzung. Von Kamen nach Corleone lautet der Titel ihres neuesten Werkes, in dem sie sich abermals vornehmlich auf die dubiosen Machenschaften der "ehrenwerten Gesellschaft" in Deutschland konzentriert. Das Thema Mafia hat es der aus Kamen im Ruhrgebiet stammenden Journalistin, die seit Jahren in Venedig lebt, angetan, seit sie Mario Puzos Roman Der Pate gelesen hat. Doch anders als bei vielen ihrer Landsleute, die auf Partys die "Musik der Mafia" hören und diese für ein vom Aussterben bedrohtes Völkchen halten, das in seinen Verstecken singt und tanzt und hin und wieder in einen geheimnisvollen Blutrausch verfällt, ist die Romantik bei Reski angesichts der blutigen Realitäten längst der Ernüchterung gewichen. Und spätestens seit der Blutfehde zweier N?drangheta-Clans in Duisburg von 2007 der ernsthaften Sorge um Deutschland, wo die Gefahren sträflich unterschätzt und verharmlost würden, wie Reski beklagt. Dabei hält sie einige Besonderheiten des deutschen Rechtstaates ? von der Unmöglichkeit, Privatwohnungen oder Lokale abzuhören bis hin zur Beweislastumkehr bei der Fahndung nach "schmutzigem Geld" ? geradezu für Einladungsschreiben an die Mafia, die ihrer Meinung nach längst weitaus präsenter ist, als es den Anschein hat. Ihre Thesen veranschaulicht Reski anhand von Geschichten, etwa über Mafiafrauen aus San Luca, die sich im Internet-Chat darüber austauschen, ob man die Pizzeria in Kaarst nicht mit etwas Sprengstoff hochgehen lassen sollte oder über das rührselige Mitgefühl deutscher Richter für die schwere Kindheit und die Drogenkarrieren mehrerer sizilianischer Mafiosi, die als Subunternehmer im Kölner Klüngel Millionen hinterzogen hatten? Die Mafia, so Reski, steht wie ehedem der Nazismus für die Verachtung von Leben, Würde, Freiheit und Demokratie: "Gerade die Deutschen sollten deswegen umso sensibler sein für diese Entwicklung!" Dem ist nichts hinzuzufügen. ? Arnold Abstreiter
Aus der Amazon.de-Redaktion "Landschaft ist eben wichtiger und gewiß prägender als alles andere." Es ist diese kräftige atmosphärische Strahlung, es ist die Liebeserklärung an ihre Heimat Ostpreußen, die das ganze Buch durchzieht, die den Leser einfängt und nicht mehr losläßt. Die Bilder der Erzählung werden so zu den eigenen. Man bekommt unweigerlich etwas von dieser Liebe ab, leidet mit und ist letztlich froh, den Verlust der Heimat nicht selbst erlitten zu haben. Dennoch ist Marion Gräfin Dönhoffs Abschied von den "Bildern ihrer Jugend" nicht sentimental wie so manche Erinnerung an das Land zwischen Weichsel und Memel, sondern zwar durchaus emotional, zuweilen aber sogar von feinen Fäden der Ironie durchwirkt. 600 Jahre, nachdem ihre Vorfahren von der Ruhr gen Osten gezogen waren, legte sie - wie damals zu Pferd - den umgekehrten Weg zurück. 600 Jahre, in denen die Dönhoffs die Geschichte Ostpreußens mitgestaltet hatten, gingen zu Ende. In brillanten historischen Skizzen führt die Zeit-Herausgeberin den Leser Jahrhunderte zurück, beginnt mit der Geschichte des Deutschen Ordens, beschreibt die Wirtschaftsgeschichte der Provinz und die Rolle ihrer Vorfahren, von denen einer, August Heinrich Dönhoff, 1848 preußischer Gesandter im Bundestag war und schließlich von keinem geringeren als Otto von Bismarck abgelöst wurde. Als intime Kennerin der ostpreußischen Geschichte zeichnet die Autorin am Beispiel ihrer Familie das Bild einer Gesellschaft, die unwiederbringlich Geschichte ist. Ihre Darstellung der patrimonial organisierten Gutsherrschaft vermittelt dem Leser einen tiefen Einblick in die Beschaffenheit einer Gesellschaft, deren Mitglieder für den Größenwahn Hitlers den höchsten aller Preise bezahlen mußten - den endgültigen Verlust ihrer Heimat. -Manfred Schwarzmeier
Buch:
Ich bin Zeugin: des Ehrenmords an meiner Schwester
Autor:
Nourig Apfeld, Ausgabe vom 17. Sept. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 267125
Product Description Erscheinungsjahr: 2010 Einsteiger/Laien Gewicht: 385 gr / Abmessungen: 205 mm x 125 mm Von Apfeld, Nourig Nourig ist sieben Jahre alt, als sie mit ihrer Familie aus Syrien nach Deutschland kommt. Schon bald rebelliert ihre Schwester Waffa gegen die strengen Regeln der muslimischen Eltern, denn sie will ein eigenständiges Leben führen. Diesen Freiheitsdrang bezahlt Waffa nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit ihrem Leben und wird 1993 von der eigenen Familie ermordet. Nourig wird gezwungen, den Mord mit anzusehen und flieht aus Angst, dass ihr das gleiche Schicksal droht. Mit starkem Willen und unerschütterlicher Zuversicht kämpft Nourig für einen Neuanfang und studiert Medizin. Doch 2007 wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt; Polizeibeamte fangen Nourig auf dem Weg zur Arbeit ab und nötigen sie zu einer Aussage. Damit der Staat den Prozess gegen die Mörder ihrer Schwester eröffnen kann, wird ihr ein neues Leben im Rahmen des Zeugenschutzprogramms zugesagt, doch nach ihrer Aussage und der Verurteilung ihres Vaters wird das Versprechen einer neuen Identität nicht eingelöst. Und wieder ist Nourig auf der Flucht vor der Rache ihrer Familie sie muss regelmäßig den Wohnort wechseln, weil sie nur sporadisch Personenschutz erhält. Nourig fühlt sich vom Staat im Stich gelassen.
Buch:
Ein Leben in eigenen Worten
Autor:
Freddie Mercury, Ausgabe vom 15. Mai 2007, Gebunden, Verkaufsrang 60667
Das Buch Hitler: Geheimdossier des NKWD für Josef W - Stalin, zusammengestellt aufgrund der Verhörprotokolle des Persönlichen Adjutanten Hitlers, Otto .. - des Kammerdieners Heinz Linge, Moskau 1948/49
Ausgabe vom 24. Okt. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 21917