Jenseit des Tweed: Bilder und Briefe aus Schottland
Autor:
Theodor Fontane, Ausgabe vom 1. Sept. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 189080
Product Description Im Sommer 1858 erfüllt sich Fontane einen Jugendtraum und bereist das romantischeSchottland. Die karge, doch reizvolle Landschaft fasziniert ihn, und anden Schauplätzen geschichtsmächtiger Ereignisse entzündet sich seine Phantasie.Höhepunkt der Reise ist der Besuch von Schloß Abbotsford, dem bizarrenWohnsitz Sir Walter Scotts, den Fontane ein Leben lang bewunderte.
Buch:
Dem Ende entgegen: Mit dem Fallschirm-Panzerfüsilierbataillon 2 "Hermann Göring" in Ostpreußen 1944/45
Autor:
Karl Knoblauch, Ausgabe vom Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 124856
Der eine galt als charismatischer Vertreter des gewaltlosen Widerstandes,der andere als teufelgesandter Agitator einer blutigen Revolution. MartinLuther King träumte von einem besseren Amerika, Malcolm X verfluchte denamerikanischen Alptraum. Doch erst die doppelte Wirkung ihrer suggestivenLehren verlieh in den Sechziger Jahren dem Kampf gegen Rassismus die entscheidendeEnergie. "Radikaler Hitzkopf" - "Marionette der weißen Machthaber". Die gegenseitigen Einschätzungen von Martin Luther King und Malcolm X zeugten nicht von übermäßiger Sympathie füreinander. Dabei traten die beiden doch für dieselbe Sache ein: die Gleichberechtigung der Schwarzen in den von Rassismus geprägten USA. Doch oft führen mehrere Wege zum selben Ziel und die von King und Malcolm X waren so unterschiedlich, wie Wege nur sein können. Ersterer glaubte an die US-Gesellschaft und plädierte für deren gewaltfreie Reform, der Zweite verachtete das System und trat für den nötigenfalls bewaffneten Widerstand ein. Kings Vision der Integration stand Malcolm X' Idee des Separatismus gegenüber, und das macht sie zu höchstinteressanten Kandidaten für die Gegenspieler-Reihe des Fischer Verlages. In der reihentypischen Gegeneinanderstellung der beiden Lebensläufe offenbaren sich Parallelitäten und Gegensätze. Beide erlebten Rassismus hautnah, beide waren stark durch ihren Glauben beeinflusst, beide wollten endlich Gerechtigkeit für die Farbigen, und beide starben durch Attentate im Alter von 39 Jahren. Aber als King Mitte der Vierziger Jahre sein Universitätsstudium begann, saß Malcolm Little (so X' Geburtsname) wegen Einbruchdiebstahl in einer Gefängniszelle. Als King 1948 Baptistenpfarrer wurde, konvertierte Little zum Islam. Während King mit friedlichen Mitteln wie einem Busboykott arbeitete, belagerte Malcolm X eine Polizeiwache oder rief zur Bewaffnung der Schwarzen auf. Erst spät näherte sich Malcolm X den Visionen Kings an, doch da beendeten Gewehrkugeln die Leben der beiden. Waldschmidt-Nelsons dichte Arbeit geht über die reinen Biografien hinaus, sie erläutert sowohl kurz die Vorgeschichte der Schwarzen in den USA als auch den späteren Umgang mit dem Erbe von King und X. Sinnvoll für ein deutsches Buch zu dieser ur-amerikanischen Thematik, denn das Umfeld der beiden dürfte vielen europäischen Lesern eher unbekannt sein. -Joachim Hohwieler
Buch:
Grenadiere
Autor:
Kurt Meyer, Ausgabe vom 31. März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 34216
Aus der Amazon.de-Redaktion Damit dürften die Würfel endgültig gefallen sein. Eine seit Jahren mit Spannung erwartete Fortsetzung der Autobiographie von Nelson Mandela, Der lange Weg zur Freiheit, von der man sich eine Abhandlung der Jahre seiner Präsidentschaft und seiner Bemühungen zur inneren Versöhnung Südafrikas versprochen hatte, wird es definitiv nicht mehr geben. Alle bereits vorhandenen Aufzeichnungen und Fragmente samt ausgewählter Briefe, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen, Interviews und Gespräche aus dem reichhaltigen Fundus, den der greise Anti-Apartheitskämpfer zu seinem Gedächtnis dem Nelson Mandela Centre of Memory an Dialogue zur Verfügung gestellt hatte, sind statt dessen in den vorliegenden Band eingeflossen. Bekenntnisse lautet der irreführende Titel der deutschen Ausgabe des in 22 Ländern zweitgleich erschienenen Sammelbandes, der im englischen Original Conversations With Myself (Selbstgespräche) überschrieben ist, was die Sache wesentlich besser trifft. Geht es doch hier nicht um irgendwelche vermeintlichen Beichten, Eingeständnisse oder Revisionen, sondern vielmehr um tiefe Einblicke in das Innenleben und aufschlussreiche Selbstreflexionen des südafrikanischen Nationalhelden. Den Löwenanteil haben dabei die Briefe aus seiner 27-jährigen Zeit als politischer Gefangener, darunter immer wieder erschütternde Zeugnisse der Ohnmacht gegenüber einem menschenverachtenden Regime selbst ernannter Herrenmenschen. Das erklärte Ziel, dem Wunsch ihres Protagonisten entsprechend aufzuzeigen, dass es sich bei ihm nicht um den Heiligen handelt, als der er beinahe verehrt wird, gelingt den Herausgebern am Ende nur partiell. Die Art und Weise, wie Mandela in den Jahren seiner ? übrigens niemals angestrebten ? Präsidentschaft auf seine einstigen Gegner zugegangen ist, der Respekt und das Mitgefühl, mit denen er seinen Mitmenschen begegnet ist, macht ihn nolens volens zu einer politischen wie humanitären Ausnahmeerscheinung. Lesenswert! ? Arnold Abstreiter
Buch:
Suhrkamp BasisBiographien: Che Guevara - Leben, Werk, Wirkung
Autor:
Stephan Lahrem, Ausgabe vom 27. März 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 14630