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Anne Frank Tagebuch - Anne Frank
Buch:Anne Frank Tagebuch
Autor:Anne Frank, Ausgabe vom 1. Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 530
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Vor dem Hintergrund der Judenverfolgung und des Zweiten Weltkriegs spiegelndie Briefe an Kitty vor allem den Alltag der Notgemeinschaft wider unddokumentieren die unvermeidlichen Spannungen unter den Versteckten, dieder täglichen Angst vor Entdeckung ausgesetzt waren. Zugleich geben sieAufschluss über Annes persönliche Entwicklung und zeichnen ihren Weg nach,den sie sich zwischen Kindsein und Erwachsenwerden suchen musste.
Dieses lebendige, Einblick gewährende Tagebuch ist seit seiner ersten Veröffentlichung 1947 ein geliebter Klassiker und ein passendes Denkmal für den begabten jüdischen Teenager, der 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam. 1929 geboren, bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein neues, unbeschriebenes Tagebuch geschenkt, nur wenige Wochen bevor sie und ihre Familie im von den Nazis besetzten Amsterdam untertauchen mußten. Ihre wunderbar detaillierten persönlichen Eintragungen zeichnen 25 anstrengende Monate klaustrophobischer, streitgeladener Intimität mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer zweiten Familie und einem älteren Zahnarzt nach, der wenig Toleranz für Annes Lebhaftigkeit zeigt. Der universelle Reiz des Tagebuchs beruht auf seiner fesselnden Mischung aus den schmuddeligen Besonderheiten des Lebens im Krieg (karge, schlechte Mahlzeiten; schäbige Kleider, aus denen man längst herausgewachsen ist, die aber nicht ersetzt werden können; die ständige Angst, entdeckt zu werden) und der offenherzigen Auseinandersetzung über Gefühle, die jedem Heranwachsenden bekannt sind: "Jeder kritisiert mich, niemand erkennt meine wahre Natur, wann werde ich endlich geliebt?" Aber Anne Frank war kein gewöhnlicher Teenager: Die späteren Eintragungen verraten einen für eine kaum 15jährige bemerkenswerten Sinn für Mitgefühl und spirituelle Tiefe. Ihr Tod verkörpert den Wahnsinn des Holocaust, aber für die Millionen, die Anne durch ihr Tagebuch kennengelernt haben, ist er auch ein sehr persönlicher Verlust. -Wendy Smith

Nicht alle waren Mörder: Eine Kindheit in Berlin - Michael Degen
Buch:Nicht alle waren Mörder: Eine Kindheit in Berlin
Autor:Michael Degen, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 10597
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Eine Kindheit in Berlin
Erscheinungsjahr: 2009
Gewicht: 327 gr / Abmessungen: 187 mm x 124 mm x 26 mm
Von Degen, Michael
Mit elf Jahren musste Michael Degen zusammen mit seiner Mutter vor den Nationalsozialisten fliehen. Es folgte ein Leben im Untergund, mit der ständigen Angst entdeckt und deportiert zu werden. Aber in dieser Welt, die aus den Angeln gehoben war, gab es Menschen, die sie versteckten, bis der Krieg vorbei war. Freunde und Fremde, Menschen die nicht fragten, sondern wortlos halfen.
Ende der Dreißiger wurde es für die jüdische Familie Degen in Berlin gefährlich. Den Vater brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre.
Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend.
Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln.
Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. -Jürgen Grande

Anus Mundi - Fünf Jahre Auschwitz - Wieslaw Kielar
Buch:Anus Mundi - Fünf Jahre Auschwitz
Autor:Wieslaw Kielar, Ausgabe vom 1. Febr. 1982, Taschenbuch, Verkaufsrang 15276
Preis: 11,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
"Der polnische Schriftsteller Wieslaw Kielar hat eine von Menschen erdachteund organisierte Hölle erlebt - das Konzentrationslager Auschwitz, dasgrößte nationalsozialistische Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg. InAuschwitz haben die Folter- und Mordknechte des Dritten Reiches etwa 1,6Millionen Menschen systematisch ermordet. Auschwitz, das ist der äußerste,brutalste Ausdruck deutschen Rassenhochmuts und Größenwahns, das sind Vernichtungsmethoden,wie sie sich nur von Menschenverachtung erfüllte Gehirne ausdenken können;Auschwitz, das ist ein Meer von Schmerzen, Qualen, Demütigungen, Todesängsten;Auschwitz. das ist ein Menschheitstrauma, das nicht wieder ausgelöschtwerden kann. Wer an Auschwitz denkt, kann der noch unbefangen daran glauben,daß die Menschheit sich zu immer höherer Humanität entwickelt? Hat Auschwitzwenigstens neue Kriege, Vernichtungslager, Foltergreuel verhindert?"

.. - trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager - Viktor E. Frankl
Buch:.. - trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager
Autor:Viktor E. Frankl, Ausgabe vom 20. Juli 2009, Gebunden, Verkaufsrang 3218
Preis: 17,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Vorw. v. Hans Weigel
Erscheinungsjahr: 2009
Unveränd. Neuausg.
Gewicht: 369 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm
Von Frankl, Viktor E.
Das internationale Erfolgsbuch von Viktor E. Frankl in Neuausgabe Die Konzentrationslager Hitlers und Himmlers sind heute historisch, sie sind nur ein Beispiel für vielfach andere, neuere Höllen; und wie Viktor Frankl seine Lager-Zeit überwand, das ist inzwischen anwendbar geworden auf viele, nicht nur deutsche Situationen, die Zweifel am Sinn des Lebens nahelegen.
Hans Weigel im Vorwort
Leseprobe:
Die Wiener Hofburg hat in unserem heutigen Bewußtsein ebensowenig mit dem Hof zu tun wie das Wiener Burgtheater mit einer Burg. / Von einem neuen Jahrhundert längst säkularisiert, republikanisiert, beherbergt die Wiener Hofburg staatliche Sammlungen, Abteilungen der Universität, Vereinskanzleien, sogar Privatwohnungen; sie ist Schauplatz von Kongressen, hat Säle für Ausstellungen, Konzerte und Vorträge. / Bei der alljährlich hier abgehaltenen österreichischen Buchwoche erhielt im Herbst 1976, ein Jahr nach Konrad Lorenz, Viktor Frankl in einem festlich gestimmten, strahlend erleuchteten Saal der Hofburg den Donauland-Preis für sein Lebenswerk. / Zwei Aspekte gaben diesem Abend von der Vergangenheit her besondere Bedeutsamkeit. / Im Konzentrationslager, in extremer trostloser und hoffnungsloser Situation fand Viktor Frankl Trost und Hoffnung im Vorgriff auf die Zukunft. "Da stellte ich mir vor, ich stünde an einem Rednerpult in einem großen, schönen, warmen und hellen Vortragssaal und sei im Begriff, vor einer interessierten Zuhörerschaft einen Vortrag zu halten unter dem Titel Psychotherapeutische Erfahrungen im Konzentrationslager und ich spräche gerade von alledem, was ic

Im Jenseits der Menschlichkeit: Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz - Miklós Nyiszli
Buch:Im Jenseits der Menschlichkeit: Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz
Autor:Miklós Nyiszli, Ausgabe vom Januar 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 15964
Preis: 12,40 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Der Film beruht auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift "Ich war Arzt in Auschwitz" des rumänischen Pathologen Mikls Nyiszli. Dies war die erste Publikation eines Augenzeugen, die aus dem Innern der Todesfabrik Auschwitz berichtete. Denn die Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos waren als Augenzeugen des Völkermords zum Tode bestimmt, nur wenige überlebten und noch weniger waren in der Lage, über ihre traumatischen Erlebnisse zu berichten.1992 erschien der Bericht von Mikls Nyiszli erstmals in deutscher Sprache im Karl Dietz Verlag Berlin.Die zweite Auflage erscheint zum Filmstart am 27.1.2005.

"Wir weinten tränenlos..." - Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz - Gideon Greif
Buch:"Wir weinten tränenlos..." - Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz
Autor:Gideon Greif, Ausgabe vom 18. Aug. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 10359
Preis: 10,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Augenzeugenberichte des jüdischen ''Sonderkommandos'' in Auschwitz
Erscheinungsjahr: 2010
8. Aufl.
m. Fotos u. Pln.
Gewicht: 275 gr / Abmessung: 19 cm
Von Greif, Gideon
50 Jahre nach ihrer Befreiung hat der Autor sieben Überlebende der "Sonderkommandos" interviewt. Sie wurden gezwungen, Juden und andere Häftlinge auf ihrem Weg in die Gaskammern zu "begleiten", anschließend ihre Leichname zu "verwerten" und schließlich zu verbrennen. Ihre Berichte sind unübersehbare Dokumente wider das Vergessen und die Auschwitz-Lüge.
"Haben Sie manchmal geweint?" - "Oft. nicht nur einmal. Während der Arbeit, nur ohne Tränen. Seit damals habe ich keine Tränen mehr. Dort weinten wir tränenlos."
Sieben Augenzeugenberichte versammelt Gideon Greif in seinem Dokumentarband "Wir weinten tränenlos...". Sieben Juden, die in Auschwitz-Birkenau als "Sonderkommando" tätig waren, erzählen, wie sie im täglichen Ablauf der Todesmaschinerie eingesetzt wurden. Kein einfaches Unterfangen. Wer im "Sonderkommando" arbeiten mußte, dem fällt es schwer, darüber zu reden: Zu unerträglich ist der Schmerz und zu gering die Kraft, auf Leute zu reagieren, die sie als Verräter, Denunzianten und Helfershelfer der Nazis beschimpfen würden. Dabei hatten sie niemals die Wahl, zwischen Verweigerung oder Gehorsam zu wählen. "Ihr wichtigstes Ziel sei es gewesen, zu überleben, um der Welt von der Shoah Zeugnis geben zu können", schreibt Greif in seinem Vorwort. Und wohl deshalb hat er diese Menschen, trotz aller Widrigkeiten, in einfühlsamer Annäherung und langen, zahlreichen Gesprächen dazu gebracht, über ihren Einsatz in Auschwitz-Birkenau zu reden.
Greif, Mitarbeiter der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, ist ein gewissenhafter Historiker. Er befragt die Männer nach jedem einzelnen Detail des Vernichtungsprozesses, über den sie berichten können: Das "Sortieren" auf der Rampe, die Entkleidung, die Tötung in der Gaskammer, die "Verwertung" der Überreste - Lebensmittel, Kleidung, Wertsachen, Zahngold -, die Verbrennung der Leichen. Gerade die minutiöse Beschreibung der automatisierten technischen und menschlichen Prozesse führt die Ausmaße des Grauens in noch schärferen Konturen vor Augen als die ohnehin schon unerträgliche Zahl von sechs Millionen getöteter Juden.
Wer diese Augenzeugenberichte gelesen hat, kennt das wahrscheinlich wichtigste Beweismittel dafür, daß die Shoah, der Völkermord an den Juden, eine eiskalt geplante Aktion gewesen war. -Bettina Albert

.. - trotzdem Ja zum Leben sagen - Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager - Viktor E. Frankl
Buch:.. - trotzdem Ja zum Leben sagen - Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager
Autor:Viktor E. Frankl, Ausgabe vom 1. Okt. 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 95296

"Davon haben wir nichts gewusst!": Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933-1945 - Peter Longerich
Buch:"Davon haben wir nichts gewusst!": Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933-1945
Autor:Peter Longerich, Ausgabe vom 17. Sept. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 115468
Preis: 14,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Davon haben wir nichts gewusst - So lautete nach dem Ende der Naziherrschaft in Deutschland die Standardantwort auf die Frage, wie man die millionenfache Vernichtung von Juden hatte zulassen können. Die historische Forschung hatte daran, dass die übergroße Mehrheit der Deutschen tatsächlich nicht gewusst haben sollte, wie das Regime mit den ja nicht etwa im Verborgenen, sondern unter großem propagandistischen Tamtam Deportierten verfuhr, zwar immer wieder wohl begründete Zweifel geäußert. Eine derart faktenreiche und auf nur annähernd so breitem Quellenstudium basierende Arbeit, wie die nun von Peter Longerich vorgelegte, stand aber bis jetzt aus.
Der Autor belegt mit seiner ebenso fundierten wie sorgfältigen Analyse, dass die Zahl derer, die sehr wohl um die Judenvernichtung wussten, um ein Vielfaches höher gewesen sein muss, als bisher angenommen. Auch wenn die Mehrheit trotz allem tatsächlich wohl nicht so genau wusste oder wissen wollte, was mit den Juden tatsächlich geschah: Je länger der Krieg dauerte, desto geringer wurde das Interesse der Naziführung zu verhindern, dass die in Umlauf befindlichen Gerüchte zur allgemeinen Gewissheit würden: "Seit Mitte 1942 propagierte das Regime zunehmend ? ein ungefähres Wissen um die "Endlösung" voraussetzend ? und ganz offen, dass im Falle einer Niederlage in diesem Krieg die Juden den Deutschen das Gleiche zufügen würden, was diese ihnen angetan hatten."
Das Gefühl, so Longerich, dass die "Judenfrage" unmittelbar eine Frage des eigenen Überlebens sei, "war offenbar weit verbreitet". 1943 ging die NS-Propaganda diesbezüglich endgültig in die Offensive und bekannte sich ganz und gar unmissverständlich zu ihrer Vernichtungspolitik. Im Werben für den "Totalen Krieg" wurde dessen Notwendigkeit für jeden deutlich hörbar damit begründet, "der jüdische Erzfeind" müsse ausgerottet werden, bevor dieser seiner Absicht in die Tat umsetzen könne, seinerseits das deutsche Volk zu vernichten. "Die 'dem Volk' abverlangten zusätzlichen Kriegsanstrengungen versuchte das Regime in ein Plebiszit für die radikalste denkbare 'Lösung der Judenfrage' umzumünzen." Zugleich ließ man keinen Zweifel daran, dass das Volk insgesamt im Falle einer Niederlage von den Siegern wegen seiner Komplizenschaft zur Rechenschaft gezogen würde.
Als die unvermeidbare Niederlage näher rückte, vollzog das NS-Regime noch einmal einen Schwenk und belegte die "Endlösung" parteiintern mit einem Erörterungsverbot. Doch da hatte die Bevölkerung in ihrer übergroßen Mehrheit ohnehin bereits ihre "Flucht in die Unwissenheit" angetreten und sich so gegen die bevorstehende Generalanklage gewappnet. ?- Andreas Vierecke

Anne Frank: Die letzten sieben Monate - Augenzeuginnen berichten - Willy Lindwer
Buch:Anne Frank: Die letzten sieben Monate - Augenzeuginnen berichten
Autor:Willy Lindwer, Ausgabe vom 14. Juli 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 13141
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Sieben jüdische Frauen, die Anne Frank und ihrer Familie nahestanden, berichtenin diesem Buch von ihrem Leben vor dem Krieg, von der Verfolgung, Verhaftungund Deportation und von ihrem Überleben in den Konzentrationslagern. Manchekannten die Franks aus der Zeit vor dem Untertauchen, andere lernten Anneerst auf dem Transport oder in den Lagern kennen, sahen sie noch Mitte1945 und sprachen mit ihr 'In den letzten Tagen stand Anne vor mir, ineine Decke gehüllt. Sie hatte keine Tränen mehr ... und sie erzählte, eshätte ihr so gegraut vor den Tieren in ihren Kleidern, daß sie alle ihreKleider weggeworfen hätte ... Zwei Tage später bin ich hingegangen, umnach den Frank-Mädchen zu sehen. Sie waren beide tot.' Willy Lindwer istes zu danken, daß er diese Zeuginnen aufgespürt hat und mit großer Behutsamkeitdazu brachte, von sich zu erzählen. Was sie erlebt und gefühlt haben, hatauch Anne Frank erfahren. Diese Frauen haben das letzte, 'ungeschriebene'Kapitel von Anne Franks Tagebuch öffentlich gemacht.
"Wie kann ich ruhig werden...so viele habe ich in einen verzweifelten Tod gehen sehen...aus den Schornsteinen schoben sie sich formlos über meinen Kopf und wurden mitgenommen vom Wind...seitdem bin ich trotz Kleidern nackt...und dann, ganz unerwartet, kommen die Packpapierbilder, kühl, vergilbt und grau vom Rauch und steif vom Tod, nachts, wenn ich schlafen will."
Sieben Frauen überstanden die Vernichtungslager wie durch ein Wunder und berichten hier vom dunkelsten Fleck in ihrer Biographie und all den Greueln, die sie mitansehen mußten und die sich nicht mehr aus der Erinnerung löschen lassen. Ihre Geschichten und ihr Kampf ums nackte Überleben gestalten sich ganz unterschiedlich, doch eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie kannten Anne Frank und haben sie und ihre Schwester Margot in ihren letzten Monaten begleitet und unterstützt. Anne war nicht mehr das Mädchen, wie man es noch aus ihren Tagebüchern kennt: eigenwillig, fröhlich, willensstark und voller Phantasie. Sie war gebrochen wie jeder dort, der seine Gefühle abspaltete, um zu überleben. Ihre Mutter starb in Auschwitz, ihren Vater glaubte sie tot und als ihre Schwester der Typhusepidemie im Winter 1945 erlag, gab auch Anne kurze Zeit später auf, einige Wochen vor der Befreiung durch die Engländer.
Die Berichte dieser Frauen unterstreichen die Echtheit des Tagebuches, an der immer wieder gezweifelt wurde und sie machen aus der Symbolfigur wieder die Person Anne Frank mit dem ganzen Außmaß ihres schweren Schicksals in einer unbegreiflichen Periode der Menschheitsgeschichte. -Daphne Unruh

Aus der Hölle zurück: Von der Willkür des Überlebens im Konzentrationslager - Tadeusz Sobolewicz
Buch:Aus der Hölle zurück: Von der Willkür des Überlebens im Konzentrationslager
Autor:Tadeusz Sobolewicz, Ausgabe vom 1. Febr. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 29252
Preis: 11,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
"Der Autor war 1941 als polnisch-katholischer Widerstandskämpfer von derGestapo verhaftet worden. Er berichtet über seine Odyssee durch sechs Konzentrations-bzw.'Außenlager' und schließlich über seine Flucht auf einem der berüchtigtenTodesmärsche durch Bayern. Ebenso sachlich wie bewegend schildert er den""Alltag"" in den Lagern und die ständige Gratwanderung zwischen Lebenund Tod. Mit seinem Lebensbericht gibt uns Tadeusz Sobolewicz ein überauswertvolles historisches Zeugnis eines politisch Verfolgten."

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