Irische Erinnerungen. Ausgezeichnet mit dem National Book Critics Circle Award; Biography/Autobiography 1996 Erscheinungsjahr: 1998 Dtsch. v. Harry Rowohlt Gewicht: 463 gr / Abmessung: 19 cm Von McCourt, Frank / Übersetzt v. Rowohlt, Harry Frank McCourts Erinnerungen an seine Jugend in den 30er und 40er Jahren gehören zum Schrecklichsten und zugleich Schönsten, was je über Irland und die irische Seele geschrieben worden ist. Frank McCourts Erinnerungen an sein Jugend in den 30er und 40er Jahren gehören zum Schrecklichsten und zugleich Schönsten, was je über Irland geschrieben wurde. "Schlimmer als die gewöhnliche unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit", schreibt Frank McCourt in Die Asche meiner Mutter. "Schlimmer noch ist die unglückliche katholische irische Kindheit." Willkommen, also, zum Gipfel der unglücklichen katholischen irischen Kindheit. 1930 in Brooklyn als Kind der erst kurz zuvor eingewanderten Iren Malachy und Angela McCourt geboren, wuchs Frank in Limerick auf, nachdem seine Eltern wegen der schlechten Aussichten in Amerika nach Irland zurückgekehrt waren. Es stellte sich bald heraus, daß die Aussichten in der alten Heimat auch nicht besser waren - nicht mit Malachy als Vater. Er ist ein chronisch arbeitsloser und nahezu arbeitsunfähiger Alkoholiker und erscheint wie die Vorlage vieler unserer beleidigenden Klischees vom betrunkenen irischen Mann. Fügen wir dem ganzen noch bittere Armut, häufige Todesfälle und Krankheit hinzu, haben wir alle Voraussetzungen für eine wahrhaft schwierige Kindheit. In McCourts fähigen Händen liefert dieser Stoff glücklicherweise auch alle Voraussetzungen für eine bezwingende Erzählung.
Buch:
Das Engelsgesicht - Die Geschichte eines Mafia-Killers aus Deutschland
Autor:
Andreas Ulrich, Ausgabe vom 8. Mai 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 12537
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Geschichte, die Andreas Ulrich in Das Engelsgesicht erzählt, würde sich ganz hervorragend als Drehbuchvorlage für einen Spielfilm eignen. Dabei handelt es sich bei diesem Buch nicht etwa um ein fiktionales Erzählwerk, sondern um die wahre Lebensgeschichte eines einflussreichen Killers der kalabresischen 'Ndrangheta, der trotz der von ihm begangenen mehr als 30 Morde ernsthaft davon überzeugt zu sein scheint, ein nicht nur nach dem Mafia-Kodex "ehrenhafter", sondern ein im Grunde wirklich guter Mensch zu sein? Deutschland ist, wie wir aus dem erschütternden, vom Autor glänzend recherchierten Lebensbericht erfahren, den verschiedenen, nicht nur italienischen Mafia-Organisationen nicht nur Rückzugs-, sondern sehr wohl auch Aktionsraum. Schenkt man den Aussagen Giorgio Basiles Glauben, zahlen neunzig Prozent der italienischen Lokale und Lebensmittelhändler in Deutschland in irgendeiner Form Schutzgeld. Am Beispiel des Lebens des in Mühlheim aufgewachsenen Giorgio Basile erfährt man viel über die Struktur und die Rekrutierungsmuster des organisierten Verbrechens im italienischen Mezzogiorno. Ulrich hat es dabei nicht versäumt, auch die sozio-historischen Wurzeln der Mafia zu schildern und damit die Gründe verständlicher machen, weshalb es ausgerechnet in Sizilien, Kampanien, Apulien und eben Kalabrien zur Bildung einer in der Gesellschaft tief verwurzelten, kriminellen Schattenwelt kommen konnte. Wer die Regeln der 'Ndrangheta verletzt, und das heißt vor allem anderen: Wer das Schweigegelübde bricht, hat sich damit bereits selbst gerichtet. Über mögliche Rechtfertigungen wird nicht diskutiert. Und deshalb steht auch Giorgio Basile, den die deutschen Behörden aufgrund seiner Kooperationsbereitschaft aus der deutschen Haft nach Italien abgeschoben haben, wo er in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde und mit seinen Aussagen mehr als fünfzig Mafiosi ins Gefängnis wandern ließ, nun auf der Todesliste der 'Ndrangheta: Sein Bruder hat den Auftrag, ihn zu töten. Eine sehr aufschlussreiche Lektüre! - Hasso Greb
Aus der Amazon.de-Redaktion Vorab gleich eine Warnung: Souads Bei lebendigem Leib ist nichts für schwache Nerven. Wer sich aber einlässt auf die Lebensgeschichte der Autorin, der bekommt ein Stück schockierender Literatur über das, was durch gesellschaftliche Zwänge bis heute auf der Welt - in diesem Fall im Westjordanland in den 50er-Jahren - im Namen der Gerechtigkeit an Ungerechtigkeit passiert. Souad ist 17 Jahre, als ihre Eltern beschließen, sie umzubringen. Denn das unverheiratete Mädchen ist schwanger geworden und hat somit Schande über die Familie gebracht. Deshalb wird sie von ihrem Schwager mit Benzin übergossen und angezündet. Wie durch ein Wunder überlebt Souad den "Ehrenmord" - ebenso wie ihr Kind - und kann mithilfe einer Französin vor ihren Häschern fliehen. Heute lebt sie, inzwischen um die 50 Jahre alt, mit falscher Identität gemeinsam mit ihrem Mann und drei Kindern "irgendwo in Europa". Die Fragen ihrer Kinder zu beantworten ist ihr leichter gefallen, als die "verborgensten Erinnerungen aus meinem Gedächtnis hervorzuholen". Wie eindringlich ihr dies gelungen ist, davon zeugt dieses Buch. "Ich hoffe, dieses Buch geht um die Welt und kommt irgendwann auch ins Westjordanland, wo es die Männer hoffentlich nicht gleich verbrennen", schreibt Souad am Ende ihrer schmerzlichen Erinnerungen. In Frankreich jedenfalls wurde Bei lebendigem Leib auf Anhieb zum Bestseller. Und auch in Deutschland sollte es dies werden. -Isa Gerck
eBook:
Letzte Briefe
Autor:
Franz Kafka, Ausgabe vom 10. März 2011, Kindle Edition,
Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe und um ein Kurzwerk. Der Kauf dieser Kindle-Edition beinhaltet die kostenlose, drahtlose Lieferung auf Ihren Kindle oder Ihre Kindle-Apps. Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe und um ein Kurzwerk. Der Kauf dieser Kindle-Edition beinhaltet die kostenlose, drahtlose Lieferung auf Ihren Kindle oder Ihre Kindle-Apps.
Product Description Eine ostdeutsche Familiengeschichte Erscheinungsjahr: 2011 m. Fotos u. Dok. Gewicht: 220 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Leo, Maxim Die DDR als aufwühlende Familiengeschichte. Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentrierte sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: Die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurden im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften. Hier traf die Ideologie mit dem Leben zusammen. Denn die Überzeugungen waren stark und sie wurden geprägt von einer starken Persönlichkeit, Großvater Leo: Résistance-Kämpfer, Spion, Journalist und Gründervater des antifaschistischen Staates. Widerspruch war entweder zwecklos oder führte zu Zerwürfnissen. Maxims kritischer Vater Wolf, ein radikaler Künstler und Freigeist, liebt Gerhards Tochter Anne trotz ihrer Staatstreue. Und Sohn Maxim steht dazwischen und muss einsehen, dass es gegen "revolutionäre" Eltern kein jugendliches Aufbegehren geben kann. Bis es das Land, das sie aufgebaut und für das sie gekämpft hatten, plötzlich nicht mehr gab und ihr Lebenssinn im Guten wie im Schlechten verschwand. Maxim Leo erzählt anhand seiner Familie, was die DDR zusammenhielt und was sie schließlich zerstörte.