Product Description Eine Andeutung Erscheinungsjahr: 2009 24. Aufl. Gewicht: 173 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 12 mm Von Bernhard, Thomas Die Ursachen waren zerstörend und verbrecherisch - sie hinterließen unauslöschliche Spuren. Das Internat: ein raffiniert gegen den Geist gebauter Kerker; die Stadt: eine Todeskrankheit, ein Friedhof der Phantasie und der Wünsche. Der Krieg: die Stollen, in denen Hunderte erstickt und umgekommen sind; der Großvater: der nur von Großem sprach, von Mozart, Rembrandt und Beethoven. All diese Belastungen hat Thomas Bernhard in diesem autobiographischen Rechenschaftsbericht literarisch verarbeitet.
Buch:
Lektüre für Minuten: Gedanken aus seinen Büchern und Briefen
Autor:
Hermann Hesse, Ausgabe vom 6. Sept. 1977, Gebunden, Verkaufsrang 181400
Erscheinungsjahr: 2005 Dtsch. v. Georg Deggerich u. Harry Rowohlt Gewicht: 287 gr / Abmessung: 19 cm Von Sedaris, David / Übersetzt v. Deggerich, Georg; Rowohlt, Harry Leseprobe: "Ein Jahr nach meinem Abschluß an der School of the Art Institute of Chicago wurde mir aufgrund eines schrecklichen Mißverständnisses eine Dozentenstelle für Kreatives Schreiben angeboten. Ich hatte nie eine Uni besucht, und abgesehen von ein paar Geschichten, die in kopierter und gehefteter Form kursierten, nie im eigentlichen Sinne etwas veröffentlicht. Wie das Brandmarken von Ochsen oder das Einbalsamieren von Toten hatte ich den Lehrberuf nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Ich war für den Job gänzlich ungeeignet, sagte aber auf der Stelle zu, da er mir gestatten würde, eine Krawatte zu tragen und als Mr. Sedaris aufzutreten. Da mein Vater den gleichen Namen trug, gefiel mir die Vorstellung, mit ihm verwechselt zu werden, auch wenn er tausend Meilen entfernt lebte. ''Moment mal'', würde irgendwer sagen, ''meinen Sie jetzt den pensionierten Mr. Sedaris aus North Carolina oder den bekannten Akademiker Mr. Sedaris?''" "Ein Jahr nach meinem Abschluß an der School of the Art Institute of Chicago wurde mir aufgrund eines schrecklichen Mißverständnisses eine Dozentenstelle für Kreatives Schreiben angeboten. Ich hatte nie eine Uni besucht, und abgesehen von ein paar Geschichten, die in kopierter und gehefteter Form kursierten, nie im eigentlichen Sinne etwas veröffentlicht. Wie das Brandmarken von Ochsen oder das Einbalsamieren von Toten hatte ich den Lehrberuf nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Ich war für den Job gänzlich ungeeignet, sagte aber auf der Stelle zu, da er mir gestatten würde, eine Krawatte zu tragen und als Mr. Sedaris aufzutreten. Da mein Vater den gleiche Was bringen Seminare für Kreatives Schreiben? Eigentlich nichts - so dachte man. Nun aber lehrt uns ein neuer Erzählband von David Sedaris, dass Seminare für Kreatives Schreiben uns Lesern zumindest etwas bringen: Die Geschichte Die Lernkurve nämlich, in der ein "Mr. Sedaris" von seinen Erfahrungen als Dozent eben eines solchen Kurses berichtet. "Aufgrund eines schrecklichen Mißverständnisses" der Universitätsverwaltung plötzlich an eine Horde Schreibhungriger geraten, bringt der ehemalige Kunststudent ihnen (und uns) in entlarvendem Dilettantismus bei, dass Seminare für Kreatives Schreiben eigentlich gar nichts bringen - außer, wenn man darüber derart komisch wie Sedaris schreibt. Wie Nackt oder Fuselfieber, so enthält auch Ich ein Tag sprechen hübsch zahlreiche weitere skurrile Fallbeispiele aus Sedaris' Vergangenheit, darunter solche über katastrophische Sprachtherapien und erste Akterfahrungen - oder jene ebenfalls (angeblich?) autobiografische Erzählung vom jazzfanatischen Vater und seinem aberwitzigen Plan, das "Zwergentalent" seiner Familie zu Dave-Brubeck-Qualitäten aufzublasen. Und dann gibt es da noch die herrliche Titelgeschichte über die verzweifelten Versuche eines Amerikaners in Paris, der im Alter von 41 Jahren wieder die Schulbank drückt und sich mit der Landessprache sowie den grausamen Erziehungsmethoden seiner Lehrerin herumschlagen muss: Ich ein Tag sprechen hübsch. Da darf man unumwunden sagen, dass dieser Tag für Mr. Sedaris längst gekommen ist. Denn hübsch schreiben, das hat er wieder einmal bewiesen, kann er allemal. "Für wen... verdammte Scheiße noch mal... halten Sie sich?", fragt eine vom Unterricht entsetzte Studentin ihren Lehrer für Kreatives Schreiben im Buch. Und man möchte ihr antworten, wofür man ihn selber hält: für einen der witzigsten Autoren der amerikanischen Gegenwartsliteratur. -Thomas Köster
Buch:
Durch die Erde ein Riss: Ein Lebenslauf
Autor:
Erich Loest, Ausgabe vom 1. Dez. 1990, Taschenbuch, Verkaufsrang 386739
Product Description 'Durch die Erde ein Riß' ist Erich Loests Autobiographie, ein deutscherLebenslauf von exemplarischem Rang. Loest gehörte der Generation von Hitlerjungenan, die gegen Ende des Krieges in die Uniform gesteckt wurden. Als künftiger'Werwolf' abkommandiert, entrinnt er dem Heldentod nur knapp. JugendlicheNaivität und Abenteuerlust sind rasch geschwunden. Das Gefühl, nun allesbesser machen zu sollen, trifft mit der Goldgräbermentalität der Anfangsjahrein der DDR zusammen Auch Loest hofft, einer neuen, besseren Sache zu dienen,als er mit 21 Redakteur der 'Leipziger Volkszeitung' und SED-Mitglied wird.Aber wegen angeblicher 'Standpunktlosigkeit' wird er gefeuert. Nach dem17. Juni 1953 und nach Chruschtschows Geheimrede 1956 schreibt der schwarzeGriffel in Loests Kaderakte weiter. Der Dreißigjährige glaubt, mit seinemmoralischen Rigorismus einen Kurswechsel fördern zu können. Aber dafürmuß er bitter bezahlen ...
Buch:
EinFach Deutsch - Unterrichtsmodelle: Max Frisch 'Homo faber'
Autor:
Almut Peren-Eckert, Bettina Greese, Max Frisch, Almut Peren- Eckert, Ausgabe vom Januar 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 16183
Product Description Klasse 11-13 Erscheinungsjahr: 2006 Nachdr. m. Abb. Lehrpersonen Gewicht: 251 gr / Abmessung: 30 cm Von Peren-Eckert, Almut ; Greese, Bettina / Von Frisch, Max
Buch:
Rückkehr von morgen
Autor:
George G. Ritchie, Elizabeth Sherril, Ausgabe vom 1994, Broschiert, Verkaufsrang 16112
Klischee hin, Klischee her, aber was wahr ist, ist wahr! Dieses Buch verströmt tatsächlich den Duft von Rosmarin und Lavendel. Und die Zikaden hört man auch zirpen. Und wie jung man beim Lesen wieder wird! Am liebsten möchte man auf der Stelle losfahren, die verschiedenen Schauplätze in der Provence aufzuspüren, diesen immerwährenden glühenden Sommer in sich hineinlassen. Marcel Pagnol durchstreift noch einmal seine eigene Kindheit, des elfjährigen Sohnes eines Dorfschullehrers und einer Schneiderin aus dem Provencenest Aubagne. Uns begegnet die übliche, liebenswerte französische Chaotenfamilie die beschließt, die großen Ferien in Onkel Jules abgelegenem Haus in der Estaque zu verbringen. Ausgestattet mit allerlei Uraltmöbel und Trödelkrims macht sich die skurrile Schar mit einer Eselskarre auf den Weg durchs unwegsame Gelände. Für Marcel wird es der Sommer seines Lebens. Pagnol ist ein begnadeter Erzähler. Ein Jagdausflug seines Vaters und Onkels gerät ihm zur reinen Chaplinade, über die selbst Hemingway schallend gelacht hätte. Marcel freundet sich mit dem Bauernjungen Lili an, der ihn in die Geheimnisse der Gegend einweiht. Zusammen stellen sie Vogelfallen auf, erforschen unbekannte Höhlen. Diese Jungenfreundschaft ist herzzerreißend geschildert, man lese nur den Brief des zurückgelassenen, traurigen Lili an seinen kleinen Stadtfreund. Wer hier noch an sich halten kann, ist schlicht herzlos. Der Ernst des Lebens begegnet Marcel im zweiten Buch in Gestalt des zickigen Görs Isabelle. Sie bereitet unserem kleinen Helden Himmel und Hölle - erste, schaurig-schöne Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht eben. Der 1895 geborene und 1974 verstorbene Pagnol verfaßte seine Jugenderinnerungen im Alter von 60 Jahren. Sie haben ihn unsterblich gemacht. Wenn man aus diesem südfranzösischen Traum wieder aufgetaucht ist, versteht man warum! - Ravi Unger Dieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels Klischee hin, Klischee her, aber was wahr ist, ist wahr! Dieses Buch verströmt tatsächlich den Duft von Rosmarin und Lavendel. Und die Zikaden hört man auch zirpen. Und wie jung man beim Lesen wieder wird! Am liebsten möchte man auf der Stelle losfahren, die verschiedenen Schauplätze in der Provence aufzuspüren, diesen immerwährenden glühenden Sommer in sich hineinlassen. Marcel Pagnol durchstreift noch einmal seine eigene Kindheit, des elfjährigen Sohnes eines Dorfschullehrers und einer Schneiderin aus dem Provencenest Aubagne. Uns begegnet die übliche, liebenswerte französische Chaotenfamilie die beschließt, die großen Ferien in Onkel Jules abgelegenem Haus in der Estaque zu verbringen. Ausgestattet mit allerlei Uraltmöbel und Trödelkrims macht sich die skurrile Schar mit einer Eselskarre auf den Weg durchs unwegsame Gelände. Für Marcel wird es der Sommer seines Lebens. Pagnol ist ein begnadeter Erzähler. Ein Jagdausflug seines Vaters und Onkels gerät ihm zur reinen Chaplinade, über die selbst Hemingway schallend gelacht hätte. Marcel freundet sich mit dem Bauernjungen Lili an, der ihn in die Geheimnisse der Gegend einweiht. Zusammen stellen sie Vogelfallen auf, erforschen unbekannte Höhlen. Diese Jungenfreundschaft ist herzzerreißend geschildert, man lese nur den Brief des zurückgelassenen, traurigen Lili an seinen kleinen Stadtfreund. Wer hier noch an sich halten kann, ist schlicht herzlos. Der Ernst des Lebens begegnet Marcel im zweiten Buch in Gestalt des zickigen Görs Isabelle. Sie bereitet unserem kleinen Helden Himmel und Hölle - erste, schaurig-schöne Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht eben. Der 1895 geborene und 1974 verstorbene Pagnol verfaßte seine Jugenderinnerungen im Alter von 60 Jahren. Sie haben ihn unsterblich gemacht. Wenn man aus diesem südfranzösischen Traum wieder aufgetaucht ist, versteht man warum! - Ravi Unger
Buch:
Gesucht: Mein verlorener Zwilling: Liebe und Tod am Beginn des Lebens
Autor:
Barbara Schlochow, Ausgabe vom 1. Okt. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 20809
Product Description Barbara Schlochow's faszinierendes Buch ist die Einladung zu einer Reise zurück zu den Anfängen des Lebens, nach Hause, dorthin wo wir herkommen, in diesem Leben und darüber hinaus. Ihr Thema ist die erste Beziehung, nicht nur zur Mutter, sondern auch zur Wirklichkeit, zur Erinnerung oder zum Bild eines verlorenen Zwillings im Mutterleib. Barbara beleuchtet dabei viele Aspekte, spirituelle, menschliche und traumatische von Kontakt und Verlust in dieser frühen Zeit am Lebensbeginn. Sie erforscht die lebenslange Suche nach einem "Seelenpartner" und dessen möglichen Einfluss auf unser Beziehungsleben in Bezug auf Kontakt und Verbundenheit im Guten wie im Schwierigen.
Das Buch hat einen einfachen natürlichen Stil, welcher das ihr wichtige Thema in sehr verständlicher Weise vermittelt. Sie bereichert ihre Texte mit eigenen Gedichten, welche persönliche Aspekte aus den Themenkreisen Leben, Liebe, sowie Tod, Heilung sowie Transformation illustrieren.
Buch:
I.M - Ischa Meijer - In Margine - In Memoriam
Autor:
Connie Palmen, Ausgabe vom Juli 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 109148